rA i ^ DIE VERBREITUNG dm FISCHE MONOGRAFIE VON Prof. Dr. J. PALACKY. ZWE1TE VERMEHRTE AUFLAGE, MIT BKTERSTUTZDN& DER iDK BOfll. &ESELLSCHAFT DER W1SSEHSCHAFTEK PRAG. DRUCK VON F. SIMAgEK. — SELBSTVERLA.G. 1895. ' - -u>' ^ Vorwort zur zweiten Auflage. Ich habe mich zur zweiten Auflage nach englischer Weise deshalb entschlosseu, weil ich wohl Zusatze, aber. kerne Anderung (bis auf eine S. 191) bringe. Icb babe der kon. bohm. Gesellschaffc der Wissenscbaften zu danken, dass sie dieselbe ermoglichte; ferner Allen, die mich unterstiitzten, vor Allera der US. Fisheries-Commission, Dr. Stein- dachner, Dr. Siebenrok, Dr. Lonberg. Prag, am 8. Juli 1895. Prof. Dr, J. Palacky. Mall fler Znsatze to zw eiten Anflap, 1. Zittel: Paleontologie S. 1—5. Kleinere paleontologiscbe Notitzen S. 5, 6. 2. Familien S. 6—10. Serraniden S. 7. Centrarchiden S. 7. Scomberiden,. Labriden, Scariden S. 7. Pleuronektiden, Sciaeniden, Scopeliden S. 8. Aale, Spariden S. 9. 3. Landerfaunen: Europa S. 10—11. Schweiz S. 10. Asien S. 11—15. Amurland S. 11. Malaisien S. 13. Afrika S. 15—17. Sauvage, Madagascar und westl. indischer Ocean S. 15; Australien S. 17. . Amerika S. 17—26. Brasilien S. 17. Galopagos S. 18. Californien (Meer) S. 19. Nordamerika S. 20—-22. Siidmexiko und Centralamerika (Land) S. 23. Siidamerika S. 24—26. Anhang: Meeresfaunen nach Brown Goode S. 26. Zusatze tier zweiten Auflage. In den letzten Jabren ist am meisten auf palaeontologischem Gebiet gearbeitet worden. Wir haben uns entschlossen einen Auszug aus Zittel'a Palaeontologie zu geben — auf die Gefahr der Wiederholung einzelner Daten, da seit Agassiz keine vollstandige und einheitliche Uebersicht er- schienen ist. Cope (Origin of the fittest) blieb uns noch unbekanut. Das so ,,ideenreiche" Werk von Simroth (Entstehung der Landthiere) brachte una nichts Neues, ja Manches Unrichtige, z. B. Cyprinus agone (!) neben Clupea finta (= juv.), was doch schon z. B. Canestrini berichtigte. Die Clupeiden aind ja haufig in Fliisaen, wie endemische Salmoniden in Seen (s. w.). Das- selbe gilt von Dawsons interessanter Chain of life — nichts Ichthyologisches. Mit den Grundideen — Entstehung der Lebewesen an der Ktiste, der Fische ina Uferschlanim kOnnte man sich einverstandeu erkliiren — aber ein Beweis dafiir fehlt und die Physostomen sind eher ein Ruckschritt als ein Fort- schiitt. Da uur Knochen erhalten bleiben, ist jede Synonymie fossiler Fische schon darum unsicher. Eher stimmen wir mit Pfeffer mehr uberein, s'> z. B. beziiglich der Littoralfauna (Versuch iiber die ergeschichtliche Entwickelung der jetzigen Verbreitungsverhaltnisse unserer Thierwelt. Hamburg 1891; p. 33), des Charakters der Susswasserychthys der Sudsee (p. 49). Zuzuliigen wiire (p. 48), dass Periophthalmus Kolreuteri mit dem Schwanze athmet (Hikson). Bei den Labyrinthfisehen ist der Indische Ocean die Urheimat — fur Afrika wie Indien. Der Nil war ja einst mit dem Indischen Ocean verbunden und damit ist aueh die Biiicke iur Westafrika gegeben, daa iibrigena viele indische Formen hat, z. B. die vielen Impatiensarten. Die Studien der pela- gischen Fischeier und Jugendformen, die mit der Challenger- und Plankton- expedition, dann Liittken (Spolia atlantica) begonnen, versprechen noch viel Wichtiges, wenn aueh bisher verhaltnismassig wenig sichergestellt iat. Fur einen hGchst ^yichtigen Fortschritt halten wir das genaue Studium der indi- viduellen Variation — d. h. der Abweichungen innerhalb der Avtgrenze, welches die nordamerikanische Schule — Altmeister Cope voran — so sehr auszeichnet: — fast der gesammte Fortschritt fallt jetzt auf Nordamerika — wie wir in Wien auf dem Tage der deutschen Naturforscher uad Aerzte offentlich auerkannten. In Euiopa ist die Ichthyologie zuruckgeblieben, wie uberhanpt die Zoologie der Vertebraten. Die ubrigens keineswegs vollstandige, aber seit Agassiz und Roger, erste Aufzahlung der fossilen. Fische bei Zittel hat c. 1500 species in 700 gen. Das Missverhaltniss zwischen genera und species entsteht durch die Unvollstandigkeit der Aufzahlung der Letzteren. Darunter sind (?) 13 gen. Conodonten, 86 gen. min. 120 sp. Selachier in 11 Familien: 1)5 Noti- danus, 2) 7 gen. Hybodiden (Hybodus — 3 bohmisch nach Reuss), B) ca. .20 (gen. 3) Cochliodontiden, 4) 10 gen. Centracioniden (Kohle, Kreide, Acrodus, Ptychodus), 5) 7 gen. Scylliideu (Pristiurus exioiius Wagn. in Dentschlands Kreide, Gomtodus Agassizi Reuss in Bohmen, 2 gen. Scylliolamniden, 6) 16 gen. Lamniden (3 Oxyrhina aus Kreide und Miocaen, 3 Odontaspis, 4 Lamna, aueh cornubica, Alopecias, 4 Carcharodon haufig im ostl. Pacilik, Oorax pristodontus aus Dachel), 7) 6 gen. Carchariden (Haie — Hemipristis serra des Rothen Meeres im ungarischeu Miocaen, Galeocerdo, Galeus, Sfyrna, 1 Carcharias), 8) 5 gen. Spinaciden (Acanthias rotundatus, marginatus Reuss in Bohmen, 9) Centroforus (Pictet hat primaevus im Libanon, Scymnus), 10) 6 Xenacanthiden (ausgestorben, Bohmen, Texas), 11) 2 gen. Squatina (7), Beyrichi Notl., im sammlandischen Bernstein und Trigonodus. Ferner hat er ca. 12 gen. (?) Ichthyodoruliten (Stacheln — vom Silur bis zuin Tertiaer — indetermin.). Batiden zahlt er 47 g., ca. 75 sp. in 9 Familien und zwar die Pri- stiden 2 g. (Propristis Dames, Eocaen in Fajjum, 5 Pristis im europSiischen und nordamerikanischen Tertiaer), 2) Prrstioforus in der Molasse von Balfc- ringen und Squaloraja im Lias. 3) Psammodonten, ausgestorben ca. 12 gen., 9 in Irland (Kohle). Archaeobatis (Newb. indische Kohle), Copodus in England und Nordamerika (Kohle), 4) Petalodonten (nur Ziihne, ausgestorbene 12 oder 23 gen. in der Kohle und Perm der United States, Englands und Russlands), 5) Myliobatiden 8 gen. (Europa und Nordamerika, M. gazolai Skelet in Bolca), Actobatis 2 im Miocaen, Apocopodon nach Cope in Pernambuco. 6) Rhino - batiden 5 gen. (R. primaevus in Bolca, Libanon, Asteroderma im Jura. 7) Ra- jiden 7 gen. (6 Raja Tertiaer, Arthropterus 2 gen. im amerikanischen Lias). 8) Trygouiden 6 g. (Tr. gazzolae in Bolca, Teniura im Miocaen U. S. 9) Tor- pediniden 3 g. (T. gigantea, Bolca, Astrape im Bernstein von Sammland.) An Chimaeriden hat er 14 —20 gen. in ca. 60 sp. (Egerton allein). Es sind daher tnehr gen. und fast ebenso viele fossile species beschrieben, als lebende, doch liegt dies wohl in der unvollstandigen Kenntniss, die auch keine geographische Schliisse erlaubt. Reicher ist das Mateiial bei den Ga- noiden, Dipnoi 12 gen., ca. 30 sp., darunter 9—10—18 Ceratodus in Indien, Cap, Montana, Colorado bis zur Tiias (11) hinauf, eigentliche Ganoiden incl. Chondrosteer in 10 Familien ca. 200 gen., 450 —500 sp. Die Familien sind (fossil). 1) Pteraspideen (vom Silur ab — Spitsbergen, Pefiora und Pennsyl- vania durch Russland, England etc.), 2) fossile Cefalaspideen (Murchisoni vom Silur ab — Dawsoni in Gasp6, Thyestes und Tremataspis auf Osel, 3) Pla- codermen fossil — nach Huxley die Urahnen der Teleosteer (Siluriden) — Asierolepis bohem., Pterichthys, Bothriolepis (Canada, Schottland, Russland), Coccosteus in Bohmen, Livland, Canada, Ohio, Dinichchys in Ohio und bei Gerolstein in der Eifel, 4) Acipenseiiden (A. toliupicus im Londonthon, Spa- tulariden (2 gen. Ohio, ab Devon), Crossofolis Cope im Eocaen Wyomings, Chondrosteus (Egerton) im Lias. 5) Acanthodiden (meist im Devon in der Kohle Schottlands), 6) Crossopterygier (Phaneropleuron, Coelacanthinen (hier die Macropomen der bohin. Kreide, Cyclopterinen (Signoodus vom Saltrange Indians, Rhombodipterus (ab Devon), Polypterinen. 7) Heterocercen: Paleo- nisciden (Kohle, Trias). Cheirolepis devon., Amblypterus (Penn-Semil, Autun, Lebach), Platysomiden (Kohle-Perm). 8) Lepidosteiden, Semionotus (bis See- feld), Dapedius Rhat, Lias (Wdrtemberg, England — egertoni in Goudwaua), 3 Tetragonolepis, sowie Lepidotus (Staerodont. Solenhofen-Reims) im Dekkan, Saurodontiden meist uiesozoisch (Pholidophorus, Trias bis Seefeld, Rhyncho- (Microlepidoti, Pachycormus (Boll, England), Cyclolepidoti, Caturus Jura, Ha- lecomorphi-Amiopsis, Opsigonius, Lessina, Amia = Cyclurus (Kutschlin) ma- crocefalus Reuss, Frankreicb, Wyoming, Protamia. 10) Pycnodonten (Gy- lodus, Coelodus, Paleobalistes, Bolca, im Libanon, Chalons — Cleithrolepis in N. S. Wales, Australien. Nur bei den Cycadeen finden wir ein etwas ahnliches Beispiel des Niederganges einer einst kosmopolitischen Familie. Zugleich ist diese Familio ein starker Beweis fur die ursprungliche Gleichartigkeit der alten Faunen, wenn Lepidotus vom Trias Europas (Perledo), vom Jura Wurttembergs durch Wealden bis zum Eocen (Paris) — andererseits bis nach Dekkan reicht, Da- pedius vom Trias von St. Cassian bis in den Lias von England, Frankreich, Wiirttemberg und nach Gondwana, Coccosteus von Ohio und Akadien nach Livland und Deutschland, urn Ceratodus hier nicht zu wiederholen. AnTeleostiern im weiteaten Sinn'fiihrt Zittel ca. 325 gen. und ca. 700 spec. auf. Cyelostomen und Leptocardien ftthlen. Von Plektognathen kennt er 10 (—13 (?) gen. init 23 sp.) nahmlich: Tetrodonten 4 gen. mit 12 spec. u. z. 7 Diodon in Bolca, Licata, Oran, Indien, Carolina, Progymnodon (Milgendorfi ira Eozan von Fajyum), 2—3 Ostracion (Bolca), 2 Protobalistes ebendaselbst, Orthagoriscus in der Kreide von Sussex, Ancistrodon in der Kreide von Texas, Aachen, Malta, Libyen, Eocaen bei Cairo, Oligocaen bei Vicenza. An Lofobrancbiern hat er 5 gen., 7 sp., durchwegs im Tertiaer (Bolca 2 gen., Syngnathus helinsi in Radoboj, 2 Sifonostoma in Italien). Von Anacanthinen 13 g. 37 sp. fuhrt er an 11 g. 17 sp. Gadiden (Phycis Suessi Inzersdorf, Morrhua saquadatensis Steind. Es fehlt z. B. Morrhua minima Kramb., Striusia strinsia Steind., 3 Gadus Kramb., 4 Brosmius — fehlt B. elongatus, Kramb. aus Sused, Merlucius bosniaski Lawley aus Toseana. 2) 2 gea. 10 sp. Pleuronectiden, 7 Rhombus, Bolca, Licata, 3 Solea in Gabbro — fehlt z. B. Rhombus gentiluomini Lawley (Toseana). Auch die Pharyngognathen sind arm, ca. 30, narnl. 2 gen. 8 sp. Pomacenrriden (Bolca, Priscacara in Wyoming), 8 gen. 14 sp. Labriden (Phyllodes cretaceus in der bohm. Kreide, Nummopalatus in Deutschland, in Frankreich — Sau- vage hat 9 neue, 7 aus Boulogne, Italien, Nordafrika, Siidcarolina, Labrus im Miocaen bei Wien, Schweiz; 3 gen. 8 sp. Chromiden vom Libanon und aus der westfalischcn Kreide. Zahlreich sind dagegen die Physostomen, deren er 16 Familien, 144 gen., ttber 300 sp. aufzahlt — ohne die Characinen — die doeh Sau- vage im'englischen Eocaen erwahnt (Macrodon trahira noch in Amerika le- bend, Ischyrocefalus in westf. Kreide, Omiodon cabassii in Italien (Bassani). Die wichtigste Familie ist die der Clupeiden, 40 gen. iiber 100 sp., deren Herkunft von den Amiaden beriihrt wird, wie die der Siluriden von den Ganoiden (Agassiz Chondrosteus bei Cope). Allerdings kann man fos- sile Clupeiden (ohne fettflosse) von Salmoniden schwer uuterscheiden, so die Schuppen von Osineroides lewisiensis ^Agassiz) aus Bohmen, Turkestan (fllus- ketov). O. megapterus Pictet (Libanon) hat er bei den Scomberesociden, O. glaronensis Ag. bei den Scopeliden. Sie beginnen vielleicht in der Trias (Raibel-Schwanz von Megalopterus, Karoo), sicher mit Leptolepis im Jura (10 Deutschland, 5 Neapel p. Costa u. Baleichtchys grata (Kohon) u. B. lata in Ustbalei in Sibirien. Sie sind uberall: Chiromystus in der Kreide von Bahia nach Cope Rhacolepis 3 ibid, (viell. Elops), Prymnetus Cope in Tuxtla (Mex.), Diplo- mystus in Wyoming und Bolca, Lycoptera im Jura von Sibirien, vom Libanon 4 m. e., sowie im Jura (Thrissops, Oxygonius), in der Kreide (Comen 4 Thris- sops), bOhm. Kreide: Protelops Geinitzii, 2 Halec, Elopopsis, Alosa, in Lesina (3 gen. end., 9 sp.), in Gabbro: 9 Clupea, 2 Alosa, in Westphalen 5 Sardi- nius, in England Clupea vectensis, in Frankreich 2 gen. e. Voirons — sowie im Tertiaer: Oran, Bolca 2 g. e., 12 Clupea, Glarus, Traunstein, Radoboj, Sumatra (Sardinioides amblystomus) etc. Sie sind stellenweise so haufig, dass die Melettaschiefer geradezu nach ihnen heissen (Karpathen, Elsass). Die wichtige Rolle — die sie bei der Bildung der Flussfische spielten wie auch z. B. die jungen agoni des Gardasees, wie die zahlreichen tropi- schen Flussfische und die Fischwanderungen hinweisen — ist aber noch nicht aufgeklart. Im Gegensatz hiezu bestehen 3 Familien bei ihm aus Monotypen (No- topterus u. Chirocentrites aus Padang in Sumatra, aber den Ch. Coroninii Heckel aus Komen, Libanon hat er bei den Clupeiden), Gonorhyncheen mit Notogoneus oscula (Notaeus = Bathythrissa fehlt) und die Osteoglossiden ana 1—2 gen.: Dapedoglossus, 2 (Eocaen Wyomings), Anaedopogon in Tuxtla (Mexico). 3 Familien sind ausgestorben: 1. Saurocefali mit 7 g., 23—24 sp., 2, Hoplopleuriden, 13 g., 22 sp, u. 3. Stratodontiden 11 g. 20 sp., alle zumeist (48) aus der Kreide, doch soil Saurichthys (6) und Belonorhynchus striolatus (Hoplopleurid) aus der Trias stammen, auch aus dem Jura und Tertiaer (Stereodus im Eocaen Maltas) werden..sie erwahnt. Armer sind bei ihm die Esociden (3 g. 9 sp.), weil Paleolycus und Rhinellus bei den Scomberesociden (8 g. 14 sp.) stehen. Wir erwahnen Esox waltschanus aus Bohmen, 3 Arten der Kreide (2 Nordamerika, 1 Westphalen), 2 aus Oeningen. Von den Scomberesociden sind 7 aus der westphalischen Kreide, 3 von Libanon, 2 aus Bolca und Licata (Belone und Scomberesox). Wie viele andere Familien sind auch die Siluriden (c. 18) bei Zittel unvollstandig; es fehlt der Arius Baroni ans Madagascar, A. Egertoni aus England, das Detail der Siwalikfische (der noch lebende Macrones aor, Ba- garius yarrelli, 2 Arius, gen. Clarias, Ghrysichthys), ferner Silurus serdicensis Toula aus Sophia; Pimelodus Sadleri wird aus Bihar erwahnt. Ebenso arm sind die Salmoniden 4 g. ca. 16 sp., wo nur Rhabdo- fario Cope aus Idaho zu bemerken — sowie der glaciale Mallotus villosus aus Norwegen. Von den Osmerusarten wurde schon ge&prochen. Iin Val d' Arno (Pliocaen) wird ein Salmo erwahnt. Der Osmerus glaronensis Ag. und der Osmeroides megapterus Pictet (Libanon) stehen bier bei den Scope- liden (7 g. 9 sp.), von denen 4 sp. in Licata vorkomnien. Auffallig arm sind die Cyprinodonten (3 g. 11 sp.), unter denen der wichtigste der von uns nicht erwahnte Protolebias Davidi aus China. Frank- reich hat 4, Oeningen 2, das nordamerikanische Tertiaer das gen. Tricofanes. Auch die Muraeniden (6 g. 15 sp.) sind verhjiltnissm-issig arm (Bolca hat allein 10, Libanon 2 Anguilla), je eine Art in Sheppey, Aix und Oeningen. In Bolca sind die 4 gen. Leptocefalus, Enchelyopus, Otisurus und Sfagebranchus u. 6 Anguilla (? Conger). Etwas reicher sind die Cypriniden (24 g. 40 sp.), die ausser Europa in Nordamerika (Idaho 5 g., im Eocaen von Colorado 1 Catostomus (? Amyzon), lind auf Sumatra (Barbus raegacefalus, 3 gen. in Padang) vorkommen. Reich sind sie in Oeningen (10) d. i. Cobitis, Leuciscus, Rhodeus, Gobio, Tinea) u. Licata. Sie fehlen auch nicht dem bohm. Tertiaer (Leuciscus papyraceus aus Bilin, Thaumaturus, Aspius), Ungarn, Frankreich. Die jetzt altweltlichen Cobitiden waren fossil in Nordamerika. Reicher sind natiirlich die Acanthopterygier (140 g. ca. 390 sp.), deren Zittel 24 (25) Familien aufzahlt und da fehlt z. B. Centriscus Toni Lawley aus Toscana. 1) Beryciden, deren Woodward 34 fossile kennr, sind hier 9 g. mit ca. 27 sp., meist in der Kreide. Beryx hat bei Woodward 9 sp. (lewesiensis von England bis Russland und Dalmatien, Zippei in Bohmen). In Bolca waren die noch lebenden gen. Myripristis u. Holocentrum (auch Malta), vom Londonclay ist hier keine Erwahnung — wie denn uberhaupt die Familie armer ist als bei uns, denn Acanus ist bei den Perciden, wie Podocys; Ho- monotus = Stenostoma u. Rhacolepis fehlen hier. 2) Ebendarum sind die Perciden reicher (29 gen. ca. 54 sp.). Von Dentex werden 3 sp. aus Bolca angefiihrt, Sparosoma von Aix, Centrarchus aus Dakota u. 3 g. aus der Familie Afredoderiden (bei Elassoma, Erisinato- pterus, Amphiplysia, Trichofanes Cope aus Wyoming und Colorado), Mio- plosus Cope (labracoides, abbreviatus) aus dem Eocaen Wyomings, 2 Serranus in Croatien (altus, dubius), Paralates (Sauvage) im Oligocaen des Elsass, Suierdis in Aix, Bolca, Paris, Ceret, Ofen, Ultn, in Chiavone als Lates macropterus Bassani. Neu sind Perca alsheimensis, moguntiaca (Meyer). Die 8 Spariden mit 36 sp. haben neu Stefanodus Zittel (libysche Kreide). Es fehlt seibst Chrysofrys Fuchsii, Pagellus aquitanicus Delfortiie und beide.Pagellus v. Gabbro. 3) Armer sind die Chaetodontiden (10) durch Chaetodon pseudo- rhombeus Gerv. im Pliocaen von Montpellier, Pygeus, Asineops squamifrons Cope im Eocaen von Wyoming, Macrostoma. Scathofagus ist auch im Eocaen von Wyoming; Toxotes wird zu ihuen gezogen. pyraceus Die Cottiden (5 g. 10 sp.) zahlen C. aries auch in Vicenza, C. pa- us bei Ulm, 2 Podopteryx aus Licata, Scorpaenopterus giluridens (Steind) im Tegel von Nussdorf, Trigla nardii (Gabbro), intausta (Wien), Petalopteryx syriacus im Libanon. Bei den Trachiniden (4 g. 5 sp.) sind 2 Pseudeleginus aus Gabbro statt 3. Die Sciaeniden, die Koken aus Nordamerika (d. h. ihre Otolithen) anfiihrt, fehlen. Die Sfyraeniden (4 g. 7 sp.) kommen unter 22 Mugiliforines mifc Atherina und Mugil vor. — Hier sind weder Cope's Saurodonten erwahnt, noch Protosfyraena, wotil aber Sfyraena Tyrolensis aus Haring, dagegen kommen vor hinter Mugil: Cladocyclus, Calamopleura (bras. Kreide), Apso- pelix. Pelicorapis (Kreide von Kansas). Reicher sind die Trichiuriden 5 g., 14—20 sp. (Lepidopus glarisi- ensis = 5 Arten von Agassiz ex Wettstein, wird 1 m lang (= Anguilla di- luvii Seheuchzer); doch werden Enchodus und Nemopteryx nicht aufgefuhrt und die Palaeoihyncliinien (7 g.) sind eine eigene Familie (aus Galizien, Froidefontaine iin Elsass, Traunstein, P. giganteus W. wird erwahnt (,?j in Londonthon. Gabbro hat 2 Lepidopus. Nicht sehr zahlreich sind die Scomberiden (inch Cyttiden u. Cory- phaenoiden (13 g., e. 30 sp.), aus denen wir Goniognathus coryphaenoides Ag. aus Sheppey, Thynnus aus Bolca und Oran, Megalolepis aus dein gali- zischen Eocaen, Scomber aus dem Leithakalk, Radoboj, Podsud, Auxis aus dem belgischen Oligocacn, Licata aus dem Tegel von Inzersdorf erwahnen. Echeneis u. Cyttoides u. 6 Palimfyes sind aus Glarus, Cybium aua Sheppey, Bolca, das auch 2 Orcynnus u. Mene besitzt; Licata hat Zeus (priseus?). Reicher sind die Carangiden (incl. Xifiiden 25 g., iiber 40 sp.), die besonders viele lebende gen. zahlen: Platax (Libanonkreide, Bolca 3, Nor- folkcrag), Vomer (Libanon), Caranx (Chiavone, Nussdorf, Kroatien), Lichia (2 Bolca), ebendort Trachynotns, Seriola, Equula in Licata. Sie sind auch in Glarus (Archeus, Archeoides), Paris (Zanclus auch in Bolca), Radoboj (Proantigonia), Gabbro (Acanthopsis), Licata (Pseudovomer), aber am zahl- reichsten in Bolca (21 werden aufgefiihrt). Die Gobiiden (2 g. 8 sp.) er- wahnt er auch, so G. multipinnatus Ag. von Ulm und Gobius vom Gabbro, Bolca, Kroatien, Hernals. Lotius brachysomus Ag. wird von Bolca erwahnt wie der Radobojsche Crillionymns macrocefalus. Von Blenniiden (2 g. 4 sp.) erwahnt Zittel 2 aus Bolca, Cristiceps (== Pterygocefalus) paradoxus Ag. und Spinacanthus blennioides, 1—2 aus Sheppey u. den Nussdorfer Clinus. Teuthis (Arehiteuthis) glaronensis Wett- stein wird erwahnt und 6 g. 10 sp. Acronuriden — 3 Acanthurus aus Bolca (ovalis, tenuis Ag.), A. Duvali (Giobkalk) von Vaugirard und Zahne (als Iguanodon Haueri), Naseus von Bolca. 3 gen. aus Sheppey und Calamostoma bolcensis Steind. u. C. canossae Heckel. Atherina hat Zittel nur aus Bolca u. Mugil von Aix. Die Blochiiden (Bolca) sind ausgestorben (Ganoiden bei Agassiz, Plectognathen (bei Pictet B. longirostris). Die letzte Familie (24) der Fistulariden ist dagegen reicher ala jet/t (8 gen. 11 sp.) und waren auch an Exemplaren reicher — spricht man doch von dem Amfisylenschiefer (Bolca, Elsass, Wien, Karpathen, Hein- riehii Heckel). Schon in Bolca waren 6 sp. (die endem. Urosfen, Hacquetia, Rhamfosus), Glarus hat Fistularia Konigii, der Libanon das gen. Soleno- gnathus, Sumatra das gen. Auliscops, Licata noch Aulostoma lie. Eine Sammlung amerikanischer Otolithen bestimmt Koken derart: 7 Sciaeniden, 3 Gadiden, 2 Spariden (Pagellus), 1 Carangid, Cottid, Trachinid, Triglid, Mugil, Cepolid, Platessa, Solea, Conger. Es ist kein Tiefseecharakter da — denn der Charakter ist modern. Aus Entre-Rios zeigt eine Collection 2 Squalus, 4 Lamna, Myliobates americana, Sargus incertus Bravais, Spams antiquus, Silurus agassizii. Die englische Kreide ist von Woodward neu bearbeitet worden. Leider konnen wir nicht ins Detail eingehen — da dies ausserlialb des Rahmens der heutigen Verbreitung liegt. Von Spitzbergen kam Onychodus arcticus Woodward. Aus den sibi- rischen Jurafischen von Ustbalei erwahnen wir Lepidosteus sibiricus, Pholi- doforus Maaki, Opsigonus gracilis (Rohon). Von Jenisej kennt man Paleo~ niscus Maaki, P. sibiricus. Das Devon von Sibirien liefert Acanthodes Lo- patini, A. parvulus, Osteolepis Cerskyi. Aus Canada brachte Dawson fossil (diluvial?): Gasterosteus aculeatus — die erste fossile sp. dieser Familie — Oottus fasciatus, Osmerus mordax, Mallotus villosns, Cyclopterus hunpus. Woodward bescbrieb Lamna manitobensis. Voa Balfcringen sind Trygon. Thalassina v. foss., Pristioforus suevicus. Aus den Kokenschen Otolithen erwahnen wir noch Hoplostethus Lawleyi, H. pisanus (Italien,), H. laciniatns (Kopenhagen, wo auch ein Arius), 2 Macruriden (Italien, Deutschland bei M. sclerorhynchus, Gadiden, Sciaeniden (ineist amerikanisch). Coccodus Iidstr5uii Davis von Hakel in Libanon soil ein Silurid sein (Zittel), sowie Buklandium Diluvii (England). Der Thunfisch ist im Forestbed von Cramer. Von Chiavone (aquitanisch) hat Bassani Lares macropterus, Smerdis Taramelli, Apogon Krambergeri, Serranus rndis, Sparnodus moloni, S. inter- medius, Pagrus Meneghini, Chrysofrys Zignoi, siachii, Lepidocottus elongatus, Orcynnus medius, Lichia Stopani, L. lata, Amfistium dubiuin, Scatofagus Ca- pellinii, S. aifinis, Holacantbus piovenorura, Pygeus Zignoi, Sfyraena inter- media, Seopelides Nicolii, Clupea ombonii, Cl. Grandoni. Aus der Karoo kenut man Cleithrolepis Eatoni (bei C. australis der Hawkesburybeds) und Semionotus capensis, 2 Paleoniscus (Bainii, sculptus), Atherstonia scutata. Woodward beschrieb den Ceratodus capensis. Aus Friaul (Eocaen) nennt Bassani einen Ch&racinen Omiodon cabassii. Miocaenisch ist Holorentrum me.itense von Malta. Aus der brasiliscljen Kreide stammen Acrodus nitidus (Woodward- Babia), Diplomystus (Clupeid) longicostatns, D. brevissiinus, Cbiromystus mawaoni, Lepidotus mawsoni. Von der Insel Wight ist Clupea vectensis (Newton). Von Madagascar stammt Arius baroni (Eocaen-Woodward). Von Diodon kennt Portis 16 fossille sp., meist aus Italien (5 neue). Winkler und Daiuieiies haben die belgischen fossilen Fische beschrieben. Neu ist Gingylostoma minuta, es siad z. B. allein 10 Squatina bier. Aus Pianosa (Tyrrhen. Meer) stammen Chrysofrys agassizii, Ch. Law- leyi, Sargus janitor. Numopalatus, Galeocerda Capellinii, Carcharodon sul- cidens, Notodanus gigas. Davis beschrieb die fossilen Selachier von Neu-Seeland: allein 8 Lamna, 3 Notidanus, Myliobatis, Carcharodon, 4 Odontaspis, 9 Oxyrhina. Woodward kennt allein 23 Notidaniden fossil. Von Cagliari stamint ; eine Sammlung (23), die Bassani beschrieb (Thynnus, Thyrsites). Von Bolca sind neu Acanthurus Gandrii (Zigno) Crenilabrus Szajnochae etc. Sauvage beschrieb 9 Numinopalatus, meist aus Boulogne. Leider lasst sich aus dem bisherigen palaeontologischen Material nicht viel auf die Vorbereitungsgeschichte scliliessen — hochstens auf die Dessi- cation des Innern der Contineute uud das Schwinden der tropischen Formen 1 im Mittelmeer. Fa mi lien (unvollendet des Kaummangels halber, weil anderswo vor- kommend). Etheostoma zerfallt in 9 gen. Aprion pristiporaa hat bei Day 8 syno- nyme Gattungsnomina. Die Etheostomatiden sind durch di« amerikanische Landesdurchforschung zahlreicher geworden. Kentucky allein hat 30 sp E. Gasterosteiden (bei Hilgendorf neben Fistulariden) neu gen. Eucalia (nordamerik). Der fossile Gasterosteus aculeatus aus Canada (Dawson) wurde schon erwiihnt. S. 2. bei Hilgendorf neben Teuthis. Neue gen. Malacosarcus, Scope- logadns (Hilgendorf hier). Westindien 14. Ostafrikanische See 22. Neue spec. Etheostoma obeyense Kirsch Cumberlandfluss, E. juliae. Gilbert hatte 19 neue spec, in den U. S. (E. histrio, uranidea, ouachitae, squauiatum, cymatotaenia, Nyangwe, blennius, rupestre, luteocinctum, parvipinne etc. Actenolepis (Dit- mari Dyb.) = Siniperea chuatsi Basil. Amia Gronov (ex. Bleeker, Jordan) == Apogonid — Cheilodipterin. Roccus = Moione, Synagrops = Melanostoma. Hoplostethus mediterraneus Marokko bei Arguin. S. 3. Neue genera Amiiehthys (Cuba). Jordan hat 25 veestindische Serranusarten in 6 gen. Jordan und Eigenmann haben in dem US. Fish Commis. eine Revision der europaisch-amerikanischen Serraniden (124 sp.) publicirt, die ein Be- diirfniss fur die Synonymik, insbesondere Poeys war. Sie zahlt 9 Rypticua, 2 Polyprion, Stereolepis (gigas Calif.), Hemilutjanus 2 (paytensis u. macro- pthaltnus, in Peru beide), Gonioplectrus. Gilbertia (semicincta v. Juan Fer- nandez), 4 Acanthistius, 39 Epinefelus (Serranus auct.), Promicrops utjd Mycteropterca (13 — rubra hat 15 synonyme und geht von Brasilien fiber Cadiz und Messina bis Port Said und Beirut), Dermatolepis (3), Bodianus (5), Paranthias furcifer (beide Seiten der trop. Ainerika, Galopagos, Unter-Cali- fornien sowie Cuba), Hypoplectrus (= Plectropoma p., 4 sp., puella mit 12 var. (Poey), yon crocotus ist das einzige Exemplar yerloren), Paralabrax (5), Centropristis (nur 3 — striatus 7 synonyme), Cratinns (agassizii Galopagos), Dules (auriga Brasilien, La Plata-Fluss), Paracentropristis (hepatus = Ser- ranus auct.), Diplectrum 5, Serranus 18 (neu Castelnaui, nebulosus (Castelnau) — cabrilla mit 9 synonym. (Constantinopel, Rothes Meer, Palermo, Cap, St. Paul [Novara= novemcinctus]), 4 Pronotogrammus (Paranthias), Anthias a., Odontanthias 4, Bathyanthias (mon.), Callanthias (mon.), 2 Knhlia, 2 Morone (americana = whiteperch. 12 synonyme — brackische Fhissmundungen von Neuschottland bis Sudcarolina) ¦— 2 Roccus, 6 Dicentrarchus — dann 3—1 Percichthys u. 1—2 Poecilia in Chilenischen Fliissen. Bollmann hat eine Revision der Centrarchiden (27, U. S. Suss- wasser) geliefert. Eine einzige species Archoplites interruptus (Calif.) ist westlich der Rocky Monntains. Wie in der Neuzeit mehrere, zieht er auch zusammen — Lepomi3 cyanellus hat 27 Synonyme, pallidus 25, auritus, me- galotis gar 40. Chaenobryttus gulosus 24. Die alten Namen Grystes, Bryttus, Pomotis, Hiiro etc. verschwinden; es bleiben Centrarchus 1, Po- reoxis 2, Archoplites 1, Ambloplites 2, Chaenobryttus (mon.), Acantarchus (mon.), Enneacanthus 3, Mesogonistius (mon.), Lepomis 16, Micropterus 2. Nach Mexiko gehen 2 (Lepomis raegalotis und Micropterus salmo^des, eine weit verbreitete spec, (ab Manitoba und Champlainesee). Dressier und Fesler lieferten eine Revision der europaisch-amerika- nischen Scomberiden (16 aus 60 sp.). Auxis Rochei kennen sie vom Mittel- -meer (Typus von Nizza), Neu-Guinea (Thazard Lac), Japan (tapeinosoma Bleeker), Ternate, Amboina, Autillen (Jamaika, S. Lucia), Madeira, Rhode- island, Cap Cod. Pelamys unicolor kennen sie von Kristiania (Thynnus pe- regrinus Collett), Mittelmeer (Algerieu, Egypten, Italien), Rothes Meer (nuda Klunzinger). Acanthocybium Solandri ist von Palermo, Liukiu, Kuba, Key West., Scomber colias (= pneumatoforus Dela Roche, grex Mitchell etc.) ist im Mittelmeer, bei den Kanaren, Madeira, St. Helena, Brasilien, Charleston, N. York, Panama, Galopagos, Californien, Chile, Japan. Den Bonito (G. thun- nina) kennen sie vom Mittelmeer, Keywest, Capland, Brasilien, Pinang (af- finis lantor), Albacora alalonga von Jiipan und Siid-Californien, dem Mittel- meer, Neufoundland bis zum Cap (fast kosmopolitisch), dagegen den echten Thunfisch nur im Norden von England zum Mittelmeer, Neufoundland bis Florida, aus Japan, die Sarda s. vom Mittelmeer zum Cap, vom Cap Cod bis Mexiko. Nordisch bleibt Scomber sc. (bis Woodsholl, S. Barbara und Mittelmeer), californisch Scomberomorus concolor, pacifisch Sarda chilensis (Japan, Californien, Cliili), tropisch-atlantisch 3 Cybium: maculatum, regale (amerik.) und cavalla (Massachus., Brasilien, Westafrika). Man sieht, wie die Synonymik die Verbreitung andert. Jordan hat eine Revision der europaisch-amerikanischen Lab ride n (75) und S.cariden (40) geliefert. Auffallig ist, dass der Nordostpacific nur einen Scariis hat (persico aus Mazatlan). Neu sind Thalassoma Steiudachneri (Acapulco), Symfodus (Crenilabrus doderleini Marseille?), sonst zieht er ge- waltig zusammen. Labrus viridis hat. 21 synooyme, bimaculatus 20, (Or.) tinea 28, ocellaris 24, Harpe rufa 15 etc. Die bedeutende Variation der Exemplare signalisirt er bei Halichoeres bivittatus. Jordan klagt fiber die 8 Uosicherheit der spec. Ri3so's, Rafinesque's, Briinnich's, Walbaum's, Guliu's (Malta). Jordan und KopGos verbffentlichten eine Ubersicht der europaisch- amerikanischen Pleuronektiden (134 und 8 Larvalzustande). Neu sind Paralichthys patagonicus Port Famine, Platofrys constellatus (Galopagos), Citharichthys uhleri (Haiti), sumichrasti (Chiapain, Pauania), Ectropus eotenes (Callao), Achirus Garinani (Rio Grande do Sul), Achiropsis asfyxiatus (Goyaz). Die Siisswasserfische gehen weiter als andere in die Fliisse hinauf — Achirus lineatus (Key West, Uruguay) bis Obydos, Tabatinga, in den Xingii, A. fas- ciatus (Cap Cod — Texas) iui Hudsonfluss bis Peekskill. Pleuronichthys ist herbivor und geht doch iin Pacific in die Tiefe (?). Hippoglossina hat 2 sp. in Japan, 1 in Mazatlan und Patagonien. Beinerkenswert ist, dass die Jungen des patagonischen Oncopterus Darwini im Rio Grande do Sul angetroffen warden — wohl die erste Spur einer autarktischen VVanderung. Die larvalen Fornien stammen meist von Messina (Coeco) und Neapel, nur Delothyris ist im Golfstrom ab Rhodeisland und Bascanius oeeanisch. Amerikanisch sind 102 sp. — europeisch 34 (u. 6 Larven), geineinsani 4 — meist holarktisch (Platystomatichthys hippoglossoides, Ilippoglossus h., Hippoglossoides platessoides, Glyptocefalus cynoglossus). Ostasien hat ei- nige species mit Alaska gemein (nordpacifische sp.): Lia»anda aspera bis Saehalin, Platessa quadrituberculata (Kamtschatka), Liopsetta glacialis, Pla- tichthys stellatus (Sachalin). Die mediterranen species reichen hier nicht nach Amerika hiniiber — es ware denn der Apionichchys ottonis Steind. (Sioilien) = unicolor (Brasilien bis Obidos). Antarktisch sind Paralichthys patagonicus, Thysanopsetta Naresi von Magelknien, Oncopterus Darwini, doch ist noch der Laplatastrom reich (Achirus jenynsi), ebenso Brasilien (4 Achirus, Achiropsis), im Ganzen 19 ep. Beide Seiten Nordamerikas haben hier Tiefseefische (im Pacific 2 Pleuronichthys, im Golf von Mexiko 2 Arno- glossus e., Limanda beani ab Neu-England, Monolene — aber gemeinsam sind wenige Arten (Etropus crossotus, Citharichthys spilopterus). Der Pa- cific ist auch hier artenreicher (40) — wenn auf die Halt'te aller Exemplare Platichthys stellatus isr. Die relativ meisten Arteu fallen einerseits auf den Golf von Mexiko (29), andererseits auf die.Linie Kalifornien-Panama (31). Jordan und Eigenmann gaben eiue Ubersicht der europaisch-araerika- nischen Sciaeniden (112 sp.), die zwar wenig neue species brachte (Cy-- noscion (Cestraeus) predatorius aus Panama, C. Steindachneri aus Brasilien, Corvula sialis (Key West), Stelliferus (Homoprion) rostrifer, S. naso (Brasi- lien), Menticirrhus simus (Mazatlan-Panama) — aber einen guten Uberblick iiefert. Die Mehrzahl der Arten fiillt in die tropische Zone — im Pacifik 46, Atlantik 44, gemeinsam sind davon 4 in Centralamerika. Wenn man die kalifornischen species (6) zuzahlt, so hat die Westseite Amerikas mehr spe- cies als die Ostseite, obwohl sic der Meerestemperatur gemass dort die engere Verbreitung haben (Kalifornien—Caldera in Chile — hier N.-York — Pata- gonien (Bahia blanca). Neben den 3 europaischen Arten sind noch die Fluss- fische aufzuzahlen: in Nordameiika 2, in Siidamerika 13 ohne die zahlreichen Wanderfische (so im St. Johnflusse in Florida allein 9 Meeresfische). Die Verbreitungsbezirke im Osten sind grosser als im Westen (11 nur in Panama bisher, 3 in Mazatlan — dagegen Pogonias cromis von Longislaad bis Montevideo). Eigenmann hat die amerikanische Chaetodonten revidirl; (14 sp.). Ltitken lieferte eine Revision der Scopeliden (72 sp.). Er hat 25 Scopelus (incl. Myctofum) beschrieben. 18 blieben ihm unbekannt, darunter 4 Giinthersche aus N.-Zealaud (hectoris, parvimanus), 3 Johnsonsche aus Ma- deira, 6 nordameiikanische (Gilbert, Eigenmann), heideri Steind. (Messina), indicus Day, Veranyi Moreau und 2 Alcocks (Indien). Von den beschiie- benen spec, sind 10 neu (Andreae Siidatlantic, Benguela, China), roseus (Siidatl.), arcticus (Gr5nland, Davisstrasse), Colletii (Pacific westlich v. Cap Hoorn), affinis, phengodes, gracilis (Akyab), hygonyii, Reinhardtii, Warmingii (atlant. pelagisch), aus dem Mittelmeer 7, atlantisch auch 4; einige weiter ver- breitet (caninianus Mittelmeer, Atlantisch bis 57° N. Br. u. 29° 8. B., Neu- Guinea, Huraboldtii Mittelmeer, Atlantisch, Vancouveri (boops Richardson), westlich vora Cap Horn etc. Maurolicus hat 7-9 spec, Astronesthes 3, Diplofos 2, Gonostoma 1, Photostomias 1 (guernei Collett Atl), Argyrope- lecus 4—7, Polyipnus mon., Sternoptyx mon., Sternoptychides mon. wie Sco- pelogadus und neu Psendoscopelus scriptus (Bahamas) Man sieht, dass er die Familien anders begreift als Giinther — Ster- noptychiden und Storaiatiden (p.) verbindet und viele Tiefseefische nicht antuhrt. . Jordan und Moor haben eine Ubersicht der europaisch-amerikanisehen Aale (128 sp.) geliefert. Neu sind Muraena insularum (Galopagos), Myron's frio (Brasilien). Gordiichthys irretitns (Pensacola), Xenomystax atrarius (West- kiiste von Ecuador) — wo auch Ofisoraa proiigernra, Chlopsis equatoriali8, Ofisoina macrurum im Golf von Kalifornien, Hyofis brunneus (Galopagos, Tiefsee in 634 fath.). Liinenchelys parasiticus (= Conchognathus Grimaldi Collet von den Azoren) aus Neufundland lebt im Fleische der Heilbutten. Die Contraction ist hier uberaus gross. Der Aal hat 40 Synonyme (callensis, Kieneri, Savignyi, capitone, nilotica, canariensis etc.) und reicht in West- europa zum 64° n. B., im Siiden zu den Capverden, fehlt aber im Osten (Scbwarzes Meer). Nordostamerika von Neufandland und Maiue bis Mexiko und Antillen besitzt A. Chrysypa Raf. (bis in den Champlainsee) = 28 sy- nonyme (cubana, texana, Novae Terrae etc.). Conger hat 50 synonyme (davon 34 als Larven, Leptocefalus — 14 bloss Facciola in Messina) und ist im ganzen Atlantic (Cap Cod—Brasilien) u. im Siidpaciiic angegeben. Unter den beschriebenen Larvenzustanden sind auch Juuge von Albula, Elops (Gil- bert), Alepocefalus, Stomias, Fierasfer. Es sei noch unsicher, ob es normal entwickelte junge Individuen seien, oder ob anormal in der Entwickelung ge- hemmte. Maynea patagonica Cunningham sei Conger punctus Jeoyns (Beagle), Congromuraena p. Gthr. Ofisoma balearicum De la Roche reicht von Malta und Algier nach Kuba, St. Helena, Rio und Cap und bis an die Galopagos. Muraenesox sa-' vanna (Cuba—Rio) koramt zut'Jlllig im Mittelmeer vor (Cynoponticus ferox Costa in Neapel). Dem Siisswasser gehoit Gymnothorax aquae dulcis Cope aus dem R Grande in Costa-Rica an. Gymnothorax unicolor De la Roche erreicht von Athen, Algier, Nizza, Madeira, St. Helena und Madagaskar, G. funebris ist zu beiden Seiten Amerikas von Florida bis Bahia, Mazatlan, Pa- nama und in Australien u. Malaisien. Brachysomofis crocodilinus aus Indien, Celebes und Tahiti erreicht die Galopagos — ein seltener Fall, da der Ost- paciiic gewohnlich eine Grenzscheide bildet. Ofiurus serpens (m.) erreicht vom Mittelmeer das Cap, Japan, Australien. Jordan und Fesler haben eine Ubersicht der amerikanisch-europaischen Spar id en (46 g., 158 sp.) geliefert. Die ganze Familie schiitaen sie anf 5G g., 450 sp. Neu sind keine Arten, eher werden mehrere eingezogen (Lut- janus griseus = Lawyer — der Jurist der U. S. — hat 15 Synonymen). Am meisten haben die Antillen (53), dann der tropische Pacific (40), endlich Bra- silien (36). Gegen Norden und Siiden nebmen sie schnell ab: Galopagos 9, Chile 7, Californien (S. Diego nur Anisotremus Davidsoni). Die Familie hat filr den mexikanischen Golf etwa die Wichtigkeit, wie die Gadiden fiir den Nordatlantic. Lutjanus aya ist im Siiden der U. S. der verbreitetste Nutz- iisch, wie Haemnlon plumieri zu Keywest, Lufjanus synagrus in Havanna. Die Snapperbanke (Lutjanus) bei Florida sind ebenso typisch wie die Stock iischbanke bei Neu-Fnndland. Die verbreitetste Art ist Anisotremus (Pri- stipoma) surinamensis von Unter-Californien bis zu de:i Galopagos und von Bahia bis Cuba. Pimelopterus bosci (Brasilien) New-York—Canaren, Ma- deira, Hermuden ist aber schon bei Palermo gefangen worden (= sicula Do- derlein). Haemulon Schranki Ag. aus Brasilien (bis zm den kleinen Antilleu) ist auch iu Unter Californien, Mexiko bis Panama. Uber New-York gehen sie nicht an der ostamerikanischen Kiiste hinauf, wahrewl sie England er- 9 • \1 ¦'¦ 10 reichen, dagegen erreicht Haemulon bonariense der Antillen Buenos-Aires, Pomadasys Branickii geht in die Fltisse Westmexikos (Zanatero). Eigenmann lieferte eine Ubersicht der Embiotociden (21) aus Cali- fornien, nichts Neues (bis auf 3 japanesische sp. — von Neuseeland kennt er sie nicht) — darunter Hysterocarpus Traskii im Sacramentofluss. I in An- fange envahnt er der ttbrigen viviparen Fische (Scorpaeniden, Cyprinodonten, Blennius) — aber auch einer fossilen Art aus der Kreide (Pteropodus rosae) in Port Hartford. In Europa ist der wichtigste Zuwachs wohl der II. Theil von Fatio's Fischen der Schweiz. Er hat (mit den eingefiihrten) 51 sp. in der Sehweiz, 42 im Rhein (28 ober dem Falle, 34 in den Seen, 33 unterhalb), 18% in der Rhone (20 im Leman, 24 im Doubs), 44 im Po, 23 im Tessin (ext. Gobius, 2 Barbus, Alosa finta), 4 im Inn. Ausser den 3 Grandeln, der Alosa, Hecht, Wels, Aal, Lota, Stor (nur 7 ex. bekannt, 6 bei Basel, 1 im Doubs) und 3 Petromyzon — hat er 9 spec. Salmoniden: Saibling (Salvelinus umbla) in den Seen des Nordens Forelle (im Engadin bis .2030 m Bernina), Laehs (Unter-Rhein), Thymallus vexillifer und 6 Stiirame des gen. Coregonus, die in einer Menge von subsp. variiren (es waren mindestens 23 — beschrieben iiber 40, von denen der Hogling im Ziirichsee ausstarb, niimlich Wartinanni mit 7 Var. (caeruleus im Bo'iensee, dolosus Wallenstadter und Ziirichsee), confusus (Moratsee), alpinus (Thun- und Brienzsee), nobilis (Vier- waldsta>ter-See), compactus (Zugersee) u. annectens (Baldegg- u. Hallwyller- see), 2 exiguus (balleus, fera) mit 5 Varietiiten, nuslinii (Bodensee), albellus (4 ex. nur bekannt aus den Luzern-, Brienz- u. Thunsee), feritus (Moratsee), bondelli (Neufchatel) und der Hoglirg 3 asperi (== balzeri im Ziirichsee) var. dispar (Greifensee), sulzeri (Pfaffikon), 4. Schinzii mit 4 Var. (helvetica im Than-, Brienz-, Luzern- and tJodenseej, palea im Neufchatel-, Biel-, Morat-See, fera (Genfersee), duplex Ziirch., 5 acronius Rapp. Bodensee, 6 hiemalis Jurine iin Genfersee. Der C. bezola des Bourgetsee (lavaretus Cuv.) wird erwahnt. Auf das systematiscue sowie auf das genetische Element konneu wir bier | nicht eingehen. Eingefiihrt werden C. maraena aus Preussen, Zander, Fluss- | barsch (Genfersee), amerikanische Forelleu 1881. Die Jungen von Clupea finta I (agoni) sind das ganze Jahr iin Tessin und werden massenhaft gegessen j (nicht Cypriniden, wie z. B. bei Credner und Simroth). ;' Zu Ste. 168. Nach Fitzinger hat der Traunsee gegen Attersee mehr \ uiD Tinea, argyroleucos und Petromyzon pianeri, weniger urn Karpfen und -?: Rhodeus amarus — dem Wolfgangsee fehlen Zander, Coregorins fera, Thy- ,;.;. mallus, Forelle, 2 Alburnus, beide Grundeln, Petromyzon. i Zu Ste. 170. Aus Siebenbiirgen erwahnen wir noch den Stor, Acipenser ^ huso (uberall), Acipenser ruthenus (Alt, Maros), Aspro Ziingel, den viell. |j endem. Pseudobarbus Leonhardi Bielz, Lota vulg. (Bielz in Summa 38 sp., r; davon 3 fraglich). : • Die Fische der Bal kanhalbinsel, die jetzt im Wiener Museum ,; gesammelt werden, kennen wir noch nicht. *; Aus dem Livnosee erwahnt Steindachner Chondrostoma Reiseri (pho- L; xinus), Paraphoxinus alepidotus, Aulopyge Heckeli, Squaiius tenellus. lr! Aus Ruin am" en erwahnt Cosmovici 10 oligocaue Arten (Pleuronect.es apterus, scindocatido (Gadiden), Trachyioceros Heberti, Heterocefalus cor- datus, Gadus lacazii, uiacrosoma, nigricans, incertus, macrurus, Lepidopus gracilis. Russland hat bei Grimm 286 sp. Neu ist Clupea sapecznikovi im Kaspischen Meer. In der Wolga sind Ziige von Alosa caspia, Clupea pontica. Die nFingalK-Expedition brachte westlich von Irland littoral neu Afia pellucida, Cristallogobius Nilsonii Diib. (Brut), Arnoglossus Grohmauni; aus der Tiefsee 20—54 Miles nordwestlich von Achillhead: 22 sp. Pristiurus me- lanostomus, Raja hatis (bis 500 Fad.), Chimaera monstrosa, Pomatomus tele- scopium Risso (Mittelmeer), Scorpaena dactyloptera, Trigla lyra, Gobius es- marki, poutassou Risso (in Ziigen), argenteus, Mora mediterranea Risso, _J 11 Phycis blennioides, Haloporphyrus eques Giinth. aus 500 Fad., Motella trici- rata?, Molva vulgaris, 4 Macrurus (coelorhynchus, rnpestris, equalis (500 Fad.), levis, Arnoglossus megastoma, Cynoglossus, Argentina sfyraena und den neuen Nettafichthys retropinnatus— ein Gemisch mediterraner und aikti- scher Formen — wie denn iiberhaupt die Grenzen der Meeresfische noch sehr ungeniigend bekannt sind. Von Groenland sind neu Raja fyllae, Acanthias vulgaris, Afanopus minor. Notidanus griseus kam von den Orkneyes. Die Vegafische kennen wir noch iiicht. Nordwest-Schottland hat 47 sp. Neu ist Cottus Lilljeborgi, Gadus es- marki, Triglops Murrayi. Callionymus maculatus. . Os'-Schottland hat nach Howden 187 sp., keine Cypriniden bis auf Phoxinus und Cobitis barbattfla, wohl, vveil zur Zeit der Einwanderung der Cypriniden in Europa Schottland noch vereist war. Das Verzeichniss der Fische von Gabbro (Bosniaski) hat 41 sp., unter ihnen Sifonostoraa, 4 Rhombus, Trigla nardii, 2 Pagellus, 2 Lepidopus (anguis nnd Meneghinii), Hemithyrsites aruiatus, Acanthonemopsis capellinii, 1 Gobius, 3 Pseudeleginus, Leuciscus oeningensis, licatae, Aspius columnae, 3 Lebias, 4 Anapterus, Osmerus d' Archiardi, 8 Clupea (trinacridis, zanclea Sauv.) und Alosa elongata Aq., ferner kennt man Chrysofrys Fuchsii von dort — also eine ganz moderne Ichtbys bis auf die wenigen Cypriniden. Lecce hat 40 sp. bei Costa [Lamia carotti, Sfyraenodus bottii), La- wley hat von Siena 19 (Xifius Delfortriei, Tetrodon scillae Ag., Pagellus aquitanicus Delf.). Aus Sicilien erwahnt Doderlein 14 sonst atlantische Fische u. 4 eryth- raeische (Cybium commersoni, Pristipoma tridens, Seriolichthys bipinnatus, Rhinobatns halavi). Die Larvalstadien Cocco's, Facciolo's etc. werden jetzt als Arten ein- gezogen (siehe Jordan). Osorio revidirte die Fische Portugals von Brito Ca- pello (neu fur Portugal Cottus bubalis, Smaris alcedo, Argentina sfyraena, Ammodytes tobianus; Solea profundicola hat Vaillant. Woodward hat in der englischen Kreide 30 Selachier, 13 Ganoiden (neu Necrhombolepis ex- celsus, 34 Teleostier (neu Stratodus anglicus) und 6—8? (lebende gen. Beryx und Platax). A s i e n dttrfte im Allgemeinen schom ziemlich bekannt sein und es liisst sich wenig »:ehr Neues erwarten ausser einzelnen friiher iibersehenen Arten, so z. B. Cyprinodon darnfordi im ostlichen KleiDasien (Albistan). Interessant ist vor Alem das Verzeichnis (40), das Warpachowsky und Herzenstein aus der Amurgegend veroffentlichten. Sie haben 2 Gastero- steus (pungitius und den neuen bussei, Lefufiuss, Ubergang von pungit. zu trachurus), die (chinesische) Siniperca. chuatsi = Actenolepis Ditmari — 2 Cottus yanangi und haitei, 3 Ele>tris (glehni u. die neuen Pleskei (Lefu- fluss) und Dybovskii in den Siimpfi n im Chingan, Oficefalus pekinensis, un- sere Lota v., Silurus asotus, Macrones iulvidraco und ussuriensis,- 27 Cypri- niden (Karpfe, Karausche, Barbus labeo, unser Gobio fluviatilis, Pseudogobio amurensis, Sarcochilus Ian, Ladislavia Tacanovskii, Pseudorasbora parva, Xenocypris argus, Idus wal, Pseudaspius leptocefalus (e), 3 Phoxinus lagoce- lalus, Cekanovskii, levis, Ctenofarynx idellus, unsern Bitterling, Hypopthal- midion Dybovskii neu, Chanodiscus mongolicus, Parabramis pekinensis, bra mula, Culter erj thropterus, ulburnus, mongolicus, Hemiculter lucidus, Schrencki (neu), unsern Cobitis taenia und den neuen Cobitiden Octonema pleskei (Lefufluss), endlich Elops bamh. Er unterscheidet 3 Zonen: den Norden (mit Salmoniden), den Osten (Phoxinus, Pseudaspius), den Siiden mit Eleotris, Oficefalus. Der Charakter iat uberwiegend chinesisch. Aus der Coll. Pfevalskij veroffentlichte Herzenstein allein 17 Ne- machilus — wohl das Maximum der Variation: alticeps Kuku-nor, chondro- stoma Bajangol, siluroides Chuanchefl., bombifrons in Taiim, stenurus im oberen Jang-tse kiang in 12-000' (3700 m). 2* 12 Die Collection Fedcenko aus Turkestan (det. Kessler), die wir hier separat nehiuon, ziihit 37 sp. u. zw. 3 Perciden (Perca Schrenkii aus Balkasch, Ala-Kul, Barsch u. Zander im Syr-Darja), Wels im Syr- u. Amu-Darja und Sorafschan, 23 Cypriniden, wobei 8 andere erwjihnt werden (Karpfen im Syr- u. Amu Darja, Serafschan, Capoeta Steindachneri vom Serafschan, 3 [4 platy- rostris mm im Balkasch), Bar bus, 4 Schizothorax (neu orientalis u. argentatus 3), Fedcenkoi iiu Serafsclian, Diptychus (2) neu Dybowskii itn Ala-tan, 2 neue Diplophysa (Stranchii im Balkasch, labiata aus Ala-Kul, sonst bekannte Formen — im Gebirge bis 10 000' (3100 m) 2 sp.), 5 Cobitis, Salmo oxianus im Kisilsu (Zulluss des Amu Darja), Hec.ht. aus den Syr-Darja, Acipenser schypa u. Scaphirhynehus Fedeenkoi aus dem Syr-Darja. Aus Korea hat Giglioli Sebastes inenuis, Clupea zenasi, Terrodon porfweus, Ostracion cubicus (schon tropisch), — hier ist noch eine grosse Liicke. Aus Japan hat Nystroui 177 sp., neu Haplogenys aculratus, Bembras levis. Die Doederleins che Samnilung bat neu fur Japan Chaunax pictus, Ceratias bispinosus (carun- culatus), 10 Centridermiehthys (3 neu, argenteus, nudus, affinis), 2 Lepido- trigla, (maculosa, longispinosa), Lepadogaster minimus, Semicossyphus Ro- beechii, Labriclithys .gracilis, Platyglossus Bleekeri, G-adus minor Gthr., Ilaloporfyrus inosime, Brotula japonica, Myxocefalus japonicus, Fierasfer Kagosimae, Pseudobagrus Ransonetti, Kagosimae (Alepidosaurus ferox, neu tiir Japan (von Tokio, Gthr.), Exocoetus Doederleini, Macrurus tokiensis. Vaillant hat Notacanthus Challengeri aus Japan, Giinther Pteroidonus quin- quarius, Llaloporpliyrus inosinae, Macrurus liocefalos, marginatus. Ein alteres Verzeichniss von Gill (1G) batte neu Rhinogobius siuiilis, sonst bekannte. Aus dor Expedition Rodgers sind naciizutragen aus der Beringstrasse: Boroocottus axillaris Gill, Porocottus quadrifilis, Ceratocottus diceraus, aus Ilawai Sicydiiun Stimpsoni und Sieyogaster concolor. — von Unter-Californien Labrosomus X.mti. Jordan hat aus der Beringstrasse (u. Jedo) Histiobranchus batliybius i^Cap und Kerguelen). Aus d<>in Janatiusse iiihrt Bunge an: Gasterosteus, Hecht, Percid, Corogon. Cvpriu. Foxinus — der Lena gleicu bis auf den Stohr — vom MeeiTsnfer Cottidon. Warpachowsky hat unter 12 russischen Foxinus neu Strauohi ans dem Irtys, Sabanjevi (_Ural), Kuldziensis, lagovski (Lena) neben sublevis, Cekanovskii (Amur) — sonst aus dem Ob F. variabilis, aus dem Jonisej F. aitus. Aus llinferindien haben wir 2 neue Sanimlungen, vor alleta die aus dom llerzen desselben, den Shanstaaten von Oates mitgebrachten, dann die Collection Fea aus ihiruia (der. Vinciguerra). Die Fische Cochinchints von Jouan sind mt'ist nnbestimmt (bis anf n). Die Collection Oates ziihit 27 sp.. aber 7 neue (2 Mastacembelns). Oatosi und eamiiocellatus (alboguttauisi, 4 Siluriden (Sii. afghana). IS Cypri- niden (Karpion. nou Barbus compresus, Ontesi. shanicus, nigrivittatus. Ne- maoliilus brevis, 2 Otioet'alus igachua. siamensis), Notoprerus Kapirat. Die Collection Fea (der. Vinciuguerra) z:ili!r Hil sp. aus dem Irawadi und semen Mutuiungen aut. aus den Icrzreren Carcharias Temmincki, Prisiis Perottcti. 5 Tetrodon. G Gobiideu, S Clupeiden. 3 Polynemus. 2 Sciaeniden. Triehiurus liaumala. 1 B.uiaehus. 3 Mngil, 4 Pleuronectiden etc. — 3 Nandiden, 41 8iiuriden. neu Macrones k\0) rutescens, Dayi (auch Shanstaaten). Glypro- thorax dorsaiis. Exosfoma Feae. &ti Cypriuiden (neu Discognathus iu.berbis. Scapltiodonii-hthvs i>irma;i . Barbus hampaloides, Bariiius baruoides. Osteu- brama Feae. Heigia modest:^. 4 Mastacembeliden, 4 Oticefalus, Aal, Noto- pterus Kapirar. Das Yorzckhniss der Filipinei,|ische von Gogorza u. Gonzalez (202 sp.) biieb uns unbekannr. Von den Siiuifischen Murray's kennen wir die Pseudo- oluouiis peisicus ai:s di-m peisischen Meorbusen. Salarias pulcher. opercularis. Pie kleine Collection Everett uler. Houienger) aus Ost-Filippiuen i,von «ienen man bisher nur 4 sp. kannte (2 ileckfls und 2 aus Mindanao, n:iuilieh liarbns mnnt.'iuoi Sauvajre and Rasbora Fiiippina Gthr.) hat 13 sp., meist aus Fa':nv^>. r. G^bii'len. Asteropreryx Everetti. Oriocefaius melan-'Soiua Blk.. 13 3 neue Cypriniden (Barbus palav., Everetti, Nematabramis ev.), dann Muraena polyuranodon Blk., und Doryiehthys (Tetrodon) pleurostiotns Peters (bisher von Luzon bekannt). Aus China ist ziemlich viel Neues gekommen. Die Grenze der tropi- schen Icbthys im Jang-tse-Kiang scheint nach wiederholten Sendnngen, die Giinther beschrieb, doch Icang — bis wohin Gobiiden (Eleotris Xanti), Silu- riden (5 Macrones, neu longirostris), Acipenser dabryanus neben Psefurus gladius, Oficefalus argns, Labyrinthfische (Polyacanthus opercularis) reichen. Die Cypriniden bleiben in der Ma.joritat (Goldkarpfen,.Rhodeus sinensis, Culter ilisha, Hemiculter, Luciobrama, Homaloptera fimbriata, Ctenofarynx, Pseudogobio nmculatus (2), Rhinogobio cylindricus, 'Pseudorasbora parva neben Misgurnus anguilliformis (nrizolepis neu) und Nemachilus Xanti: neu ist Cro8sochilus inonticola. Boulenger beschrieb Pseudobagrus eupogon, Actenolopis Ditmari (Dybovski) = Siniperca chuatsi, Cnidon chinensis = Psaininoperca. Aus der Manche de Tartarie beschrieb Guichenot den Agonomalus (Aspidoforus) proboscidalis. Der Catalog M. Webers der naalaischen Fische bringt wenig neues unter den 626 Susswasser- und BrackAvasser-Fischen. Er fiihlte die Schwierig- keit eine Grenze hier zwischen Siiss- und Brackwasser-Fischen bei Bleeker's naquisfluviomarinis" zu ziehen wie Verfasser, der deahalb in der Tabelle S. 218 u. 219 alle malaischen Fische zusamenstellt, aber durch Vereinigung der Brack- uiid Siisswasser-Fisohe bei Weber ist nichts mehr gewonnen, als etwas mehr Confusion. Bei ihm hat Borneo 341 sp. (bei Vaillant 300), davon 182 eigentliche Susswasser-Fische, Sumatra 336 (175), Java 331 (126). Ferner Singapore 111, Banka 114, Biliton 26 (15), Nias 40, Madura 63 (11), Bali 49 (5). — Von Lombok wissen wir noch nichts. Sumbawa hat 13, Flores 16, Sumba 9, Rotti 8, Timor 40, Celebes 139 (26—50j, Salejer 2, Batian 36, Buru 29, Ceram 32, Amboine 111, Ternate 15, Halmaheira 12 — doch hat er nicht alle von ihm selbst auigefuhrten, so z. B. Pegasus natans L. im Tangkaflusse (Sumatra), Engraulis imiicus (Menado), Sicydium lagocefalum (wohl Bleeker, nicht Cuv. Val.). "Von neuen Fisehen brachte er Sicydium Wichmanni (Flores, Timor), Hemirhamphus orientalis (Flttsse Celebes'), Haplochilus celebensis ibid. Seine eigene Summlung hatte nur 122 sp. (Flussfische). Eingehender hat er be- schrieben Flores (13—7 Gobiiden, 1 Oficefalus, Mugil, Anguilla), Rotti (1 Eleotris, Angnilla), Sumfca 12 (6 Gobiiden), Timor (24 meist Brackwasser- Fische, 5 Gobiideu, Anabas, Aal), Amboina 106 (meiat Brackvvasser-Fische — 25 Gobiideu, 8 Clupeiden, Aal, Oficefalus, Anabas, Mugil) — Bali 50 (14 Gobiiden, 7 Clupdden gegen 1 Anabas, Osfronemus, Clarias, Barbns macu- latus W. und Rasbora argyrotaenia). Aber nur bei Celebes bringt diese Auf- zahlung (134, dann 2 iibergangene) etwas von Werth. Es werden 43 (50 iui Text) dem Susswasser zugesprochen und die einzelnen Biiche, sowie der Tondano- und Sidensenysee (3 und 6 sp.) erwahnt. Die iibrigeu spec, sind brackiseh. Es sind da 30 Gobiiden (14 Siissw.), 10 Clupeiden, 6 Aale, 4 Silu- riden, 6 Hemirhamphus, 7 Terrodon (3 Siissw.), 7 Serraniden im Susswasser, aber nur 26 spec, sind auch brackiseh (Ofiocefalus, Anabas, Haplochilus, 3 Aale, Monopterus, Notopterus, Symbranchus). Der Parallele zwischen Australien und Celebes eutnehmen wir, dass Celebes eine verarmte indische Fauua hat, wahred-Australien sich von Asien trennte, ehe Teleostier (ausser Osteoglossum) lebten, dasa Meeresfische in beiden, wie im Pacitic uberhaupt dominiren, Susswasseifische wenig zahl- reich sind — aber in beiden verschieden (die australischen Cypriniden ignorirt Weber), endlich dass Siid-Celebes im Neogen unter dem Meere lag und darum verschieden ist von Nord-Celebes. Das Familienverzeichniss hat 64 Siluriden (Bleeker 90 in Malaiaien) in Sumatra, 68 in Borneo, 45 Java, 5 Madura, 4 Biliton, 1 Bali — 83 Cypri- niden (nach Bleeker in Malaisien 109) in Sumatra und Borneo, 63 Java 14 4 Biliton, 2 Bali, je 1 Cyprinodonten in Sumatra, Borneo, Celebes, 2 Java, 1 Osteoglossus in Sumatra und Borneo, 3 Nandiden in Sumatra, Borneo, 2 Biliton, 1 Java, 1 Luciocefalus in Sumatra, Borneo, Biliton, 5 Mastacembe- liden in Sumatra, Borneo, 3 Java, 1 Biliton, 11 Ofioeefaliden in Borneo, 9 Sumatra, 5 Java, 3 Madura, 2 Biliton, 1 Flores, Celebes, Amboina, 9 Laby- rinthfische in Borneo, 8 in Sumatra, Java 3, Madura, 2 Bali, Celebes, 1 Biliton, Timor. Nieht bedeutend sind die sonstigen Zuwiichse aus Malaisien. Noch immer fehlen uns ganze Inseln, wie Lombok (Weber), von anderen haben wir 2 Arten (s. v. Webers Catalog). Von Nias kennen wir 45 sp. (Collection Modigiani) — nichts Neues. Vom Celebes kam Porogadus rostratus, Bathytroctes macrolepis — und die erwahnten Hemirhamphus orientalis und Haplochilus celebensis (Weber). Aus Sumatra hat Veth 32 sp. gebracht — 17 Cypriniden, 5 Siluriden, 1 Periophthalmus, Eleotris, Pristolepis (Nandid), Osfronema, 2 Ofiocefalus, Mastaceiubelus, Monopterus, Tetrodon. Zu den 48 sp. Siluriden Bleekers aus Borneo hat Vineinguerra 10 zugefugt (neu Arius Doriae [Fluss bei Bandjer- massing], Hemipimelodus intermedius), es sind dort 14 im Siisswasser gezahlt. Vaillant beschrieb eine Sammlung (92 sp.) von Flussfischen von Borneo von Chaper und gab die Zahl der bekannten spec, auf 300 an (Bull. Soc. Zool. Fr. 1893. p. 55). Es sind 46 Cypriniden (neu Amblyrhynchichthys altus), 19 Siluriden (neu Diastatomycter Chaperi, Callichrous eugeniat;us), 6 Laby- rinth., 4 Ofiocefas, 2 Polynemus, Cynoglossus (Pleuron), Microphis (Syngnath.), Tetrodont., Perciden (Ambassis macrolepis und Pristolepis faseiatus), zu 1 Notoptems, Belone, Clupeoid, Eiectris, Toxotes, Nandus, Mastacembelus. Wir stimmen mit der Kritik Webers fiber unser Werk puncto Malaisien iiberein. Audi nns hat die eigene Leistung nicht befriedigt. Es ist kein lebensvolles Bild, das, was wir aus Bleeker's Enumeratio (1859) entnommen. Leider hat Weber auch nichts Besseres geliefert — trotz der Autopsie. Es geniigt auf Bleeker's Ausdruck in aquis — fluviomarinis hinzuweisen, urn vom Fachmann verstanden zu werden. Gerade diese reichste und wichtigste Gegend sollte inehr besitzen, als eine Nomenklatur aus einer Zeit, wo man individuelle und geographische Variation nicht zu trennen wusste. Wir haben darum die Enumeratio in einer Tabelle S. 218—219 excerpirt. Dort hatte Weber auch die gewiinschten gewohnlichen 2 Cypriniden etc. Balis ge- funden — wer ein Werk kritisirf, soil es ganz lesen. Wir wissen nicht, wo in Bali diese Fische sind, ob auf der West- oder Ostkuste etc. S. 191 Z. 23 von oben: deleatur von Bali — Timor. Die Campagne 1891—92 des ,,Investigator" brachte von den Lakka- diven und aus dem Golf von Bengal en aus den 200—1300 Faden weitere 27 Tiefseefische: Chimaera (= monstrosa), Dibrancbus micropus (Pedicul.), Paradicrolene multifilis, Lain program in us fragilis (n. g.), Heptocarasimutu (n. g., — alle 3 Ofidiid), 5 bekannte Macrurus, Bathygadus cottoides, Aforistia woodmasoni, Gonostoma elongatus, Cbauliodus sloanei (Lakadiven), panmelas (n. sp.), Harpodon squamosus, Bathypterois insularuro (Lakadiven n. sp.), Alepocefalus Blanfordii, edentatus (n. sp.), Xenodermichthys (n. sp.) Giintheri, Leptoderma macrops (Vaillant), Halosaurus paryipennis (n. sp.), Congro- muraena longicanda (Bgl.), Uroconger vicinus (Vaillant), Coloconger raniceps, Nettastoma taeniola, (xavialiceps microps. Die Literogestation im Indischen Meer von Trygon bleekeri und Ptero- platea micrura ist biologisch hochst wichtig — auch systematisch und damit wohl «iuch geographisch. Toxotes blythi Boulenger ist aus Biima, microlepis aus Siam. Die Erganzungen Day's zu den Fischen Indiens bringen viele syste- matische Aenderungen — Contractionen und Spaltungen, aber nur 27 neue spec: Apogon thurstoni, Percis cylindrica (Andauianen), Pseudochromis bicolor, crassicauda, Peristethus halei (Ceylon), Gobius thurstoni, littoreus (Madras), Cepola indica (.ibid.), Petroscirtes striata (Ceylon), Salarias cruentipennis, neilli, bicolor, sindensis, Cristiceps halei (bildet die Verbindung zwischen 15 Australien und dem Mittelmeer), Acanthoclinns (s. d.) indicus, Xifocbilus robustus, Cossyphus bilunulatus, Cheilinus undulatns, Platyglossns roseus, metager, Coris Halei (Ceylon), Fierasfer homei (Fliisse), Leiocassis fluviatilis, Akysis pictus und die wichtigste Neuigkeit ist Galaxias indicus (Madras, Bengalen) — eine anrarktische Form (s. d.). Neu fiir Indien sind z. B. Balistes buniva, Alopias vulpes, Rhinodon typicus, Syngnathus conspicillatus. Auch Alcock hatte einiges: Minous coccineus, Taeniolabrus cyclo- graptus, Arnoglossus brevirictis, Solea cyanea, Synaptura altipinnis, Cyno- glossus versicolor, preeisua. Die Arbeit von Sauvage (in Grandidier, Histoire naturelle du Mada- gascar) tiber die Fische des westlichen indischen Oceans und Mada- gaskars ist das umfangreichste Faunenwerk der lerztea Zeit. Er zahlt 1238 sp. 29B gen. auf, davon 65 Flussfische, incl. zahlreieher Meereswander- fische. So sind unter diesen letzteren 28 Gobiiden (ueu Eleotris Sikorae), 9 Mugil, 4 Anguilliden, 3 Dules (D. rupestris, Moronopsis Steind.). Das Meeresverzeichniss enthalt 53 Selacbier (Alopecies vulpes, Acan- thias vulg., Myliobatis aquila, Zygaena malleus, Trygon pastinaca, Narcacion polleni, Torpedo marmorata, end. Loxodon macrorhinus M. H., Seychellen), 22 Beryciden (Polymixia nobilis, 2 end. Holotrachys archiepiscopus und Holocentrum macropus). 211 Percidea. (Ambassis Commersoni ist auch Fluss- fisch (Madagasc.) — wie die 3 Dules, Lobotes surinamensis). Endemisch sind Pikea lunulata in Reunion nach Guichenot, und Epinefelus cylindricus, eutra, Glyfodes aprionoides etc. Feruer sind dort 37 Spariden (3 Chrysofrys iu Fliissen und Strandseen), 10 Cirrhitiden (2 neue Cirrbites: Guichenoti, grandi- maculatus"), 27 Mulliden (2 Genes 3 hier) sind im Strandseen G. oyena und acinaces), 73 Chaetodontiden (Pemferis otaitensisj, 4 end., Plesiops nigricans, 17 Teuthis, 39 Scorpaeniden (incl. 2 Caracant.hus von Madagascar, Crosso- derma, Synanceia verrueosa soil auf Reunion 6 Menschen getOdtet baben. — Rothes Meer, Madagaskar, Indien, Polynesien). Ferner 10 Cottiden (9 Platy- cefalus (e. grandidieri, rodericensis = timoriensis, insidiator v. Australien, Japan, Rothem Meer; Dactylopterus orientalia), 7 Polynemus (astrolabi ist Flussfisch, 14 Tracbiniden (neu(?) Percis rosea Lienard (Mauritius), Sillago sihama im westl. Madag.). Dann 27 Scomberiden (Sc. Kanagurta), der Thun- fisch bat einen madagas. Namen, Auxis rochei, Echeneis (6) remora, uaucrates, 20 Synonyma werden aufgezahlt, Xifias gladias). 68 Carangiden (incl. hier Coryphaena bippurus, Kurtus indicus, darunter Temnodon Saltator, Trachurus trachurus, Serioia Lalandi, Caranx hippos), 2 Malacanthus, 27 Acanthuriden (A. flavescens Madag. — N. Guinea, A. triostegus), 2 Batrachus (Flussfische), 12 Antennarius, 3 Trichiuiiden (Gempylus prometbeua, Trich. hauinala, savala), — dann 5 Sciaeniden (? S. aquila), 70 Gobiiden (27 Flussfische, Sicydium la- tipes, Periopthalmu8 Kolreuteri, 14 Gobius (amiciensis C. V., giuris H. B.), 11 endemisch, neu G. zanzibarensis, und Eleotris Sikorae (E. gobioides von Neu-Zeeland in Madagascar). Weiter sind da 6 Callionymus, 25 Blenniiden (darunter Tripterygium (elegans Pet.^; Alticus nionoehrous u. Salarias striato- maculatus sind Flussfische). 15 Mugiliden (darunter M. saliens Risso (— ca- pensis Smith), cefalotes, borbonicus (Mad.), Suiithii, rodericensis, Myxus coecu- tiens auf Rodriguez, 2 Agonostoma (sonst Central-Amerika, Antillen), 5 Athe- rina, 4 Sfyraena, 3 Fistulariden (F. tabaccaria), 2 Centrisciden (C. gracilis Howe), 1 Nandide (Spirobranchus Smitbii Bianconi) in Flussen von Mozambique), 45 Pomacentriden (Heliastes frenatus vom Guam, Dascyllus aruanus, margi- natus von China, und 8 Chromiden (Susswasser Madagascars, 2 Nossi-B6) — in 4 gen. Paracara, Paretroplus, Paratilapia und Ptychochromis. Endlich ferner 88 Labriden (5 neue spec. Licnards (Mauritius) — darunter Anampses viridis von den Marquesas, lunulatus aus Amboina, Julis trilobata vou China, 4 Odaciden (incl. Cymolutes, Pseudodax moluccensia, Odax borbonicus), 41 Scariden (37 Pseudoscarus — sumbaviensis, javanicus, strongylocefalus aus Java), Macrurus (Mauritius nach Lienard). Ferner 9 Ofiaiiden (5 Fierasfer, Brotula borbonica, 11 Pleuronektiden, darunter Pseudorhombus russelli 16 (Australien), 7 Siluriden (darunter Clarias gariepinus. 2 Arius, Plotosus arabicus, sonst Siisswasserfisch Madagaskars; end. Leimuraena borbonica (Reunion, Madag.), Ancharius fuscus, Plotosus anguillaris), 11 Scopeliden (Myctofnm coecoi, Saurus atlanticus), — der Goldkarpfen (eingef.), 4 Cyprinod(,nten (Siisswasser, Nossi-Be", Haplocbilus homalonotus), 1 Argyropelecus (aculeatus C. V. Madag., Reunion, aber auch Azoren, — Madag. 2 ex.). Ferner sind 23 Scoinberesociden (Exocoetus solandri) angegeben, 2 Chirocentriden (Ch. dorab Natal, Zanzibar und Butyrinus glossodonris), 3 Gonorhyndeen (G. Grayi von Cap-Japan, 2 Lutodeira hier) und 28 (30) Clupeiden (Engraulis brownii aus Amer., end. Spratelloides madag. (delioa- tulus bis Australien), Pellona ditchoa (Java). Von Anguilliden werden 5S—6O spec, angegeben, darunter 28 Gymnothorax (4 als endein.), 4 Leptocefalen, 3 Anguiila als endemisch (Hildebranitii Pet., und Delalandii im Siisswasser, neben vielen weit verbreitaten Arten: A. mauritiana bis zu den Filippinen, Ofichthys croeodilinus bis zu den Galapagos, 4 Gymnothorax bis Japan (bis Norfolk nubila), G. undulata bis zn den Sandwichsinseln). Endlich sind noch da 2 Solenostomus (cyanoptenis bis China), 30 Syngnathirien und Seepferdchen, so S. Aeus (Capland bis Schweden) bei Reunion, Hippocampus ramulosus (Leach) des Mittelraeeres (Azoren), 5 end. sp., dann 10 Ostracion (auch quadricornis, triqueter (amerikanisch bei Giinther), 28 (24) Tetrodonten. meist weit. verbreitet (marargitatus bis Tahiti, lagoce- falus von Cap bis England), Triodon bnrsarius und Orthagoriscus oblongus, 26 (53) Triacanthinen (Balistes aculeatus, forcipatus aus Westafrika, con- .spicillnm bis Japan). Leider ist meist keine Ortsangabe, so dass das Ver- zeichniss ohne Angabe der Quellen nur einen geringen Werth hat — obwohi es viele Novitaten fur den Indisehen Ocean bringt. wobei auch die Syno- nymik eine gewisse Rolle spielt. Die Lienardscheu sp. aus Mauritius be- diirfen der Revision. Viele species sind nur aufgefii'nrt, weil sie einen made- gassischen Namen haben sollen — was doch etwas gewagt ist. Das Fluss- fischverzeichniss bediirffe vor allera genauere Ortsangabe, wie weit die brak- ische Zone der Gobiiden, Mugiliden, Aale, Lobotes surinamensis roicht. Jnteressant ist, dass der 1861 (7 Stuck von Tananarivo) eiugefiihrte Gold- karpfen sich selbst verbreitet und Gobiidc'ii und Chroiuideu vertilgt. Als eigentliche Brackwasserfiscbe (iler Strandseen), werden angefiihrt: Caranx hippos, Chrysofrys hasta, Pelamys sarda (hauiig), Diacope margi- nata, Lutjanus argenfimaculatus, Salarias striatomaculatus — Mugil Smithii, borbonicus, Ofichthys orientals. Als Grenzen des besprodienen Meeresgebietes sind angegeben 3° bis 26°siidl.Breite und 42=65° Liinge (Zanzibar, Seychellen, Mauritius, Rodriguez). Vom afrikanischen Festland ist wenig Neues — es bleibt das nns un- bekannteste, wenn auch wohl iirmste Festland Die Congolische der ameri- kanischen Expedition (,,Eelipseu) sind uns unbekannt. Boulenger beschrieb aus der Congo-Mihulung Clarias melas, Mormyrus Sauvagei, Ctenopoma con- gicum. Vom Gabun kam Mormyrus mento. 8chinz hat aus dem Ovaraboland als einzigen Fisch nach Regen Clarias gariepinus (det Hilgondorff). Die Fische des Hinterlandes kennen wir (excl. Castelnau) noch nicht. Die (p. 199) als aus dem Ogowe stamiuend angefiihrte Sammlung Savorgnan de Brazza's (6 Flussfische) ist auch aus dem Hinterlande (Congo Franc.), meist aus Franceville, die {Sammlung aus Majumba vom Congo iiberhaupt (17 aus dem Flusse): Mastacembelus Marchei, niger, crypta<;anthus, Iiemi- chromis auritus, bimaculatus, Tilapia nigiipennis, Spirobranchus capensis, Ctenopoma Petherici, Clarias gabonensis, Chrysichthys nigritus, Malapterarns electricus, Brachyalestes longipinnis, Sarcodaces odoe, Xenocharax spilurus, Nannaethiop's unitaeniatus, Bryconops microstoma, Petrocefalus simus, Gobius congensis — dazu kommen aus dem Unteren Congo (det. Boulenger) Cteno- poma congicum, Clarias melas. Mormyrus Sauvagei — dann Chromis Du- merili Steind., Ohamaelabes apus Gthr., Polypterns palmanim Ayres. Dass sich noch manches erwarten liisst, zeigt, dass Giinther in der Coil. Gregory ii 17 vom Kenia unter 13 Arten 6 neue faud: Chromis niger, spilurus, Alestes affinis, Labeo Gregorii, Barbus tannensis, taitensis. Das intereasanteste ist die Coll. Fischer (det. Hilgendorff) aus dem Ukerewe, 15 sp. neu = Chromis niloticus, nuchisquamulatus n. (Haplochromis) obliquidens d., Paratilapia retrodens, caviforas, longirostris n., Synodontis atrofischeri, Alestes Riippeli, Mormyrus oxyrhynchus, longibarbis, 3 Barbus ttrimaculatus, nedjis), Labeo Forskali und Fnndulus orthonotus (von. den Maskarenen bekannt). Es zeigt dies, wie viel man noch erwarten kann. Bei Abyssinien ware noch zu bemerken, dass hier Steudner (Zeitschr. f. allg. Erdk. Berl. 1864 p. 108) aus dem Beschilo-Flusse Chromis boldi und Cyprinus (?) macrolepidotus erwahnt; was das fur Fische sind, konnten wir nicht entrathseln. Selbst aus Nord-Egypten kam noch eine Raritat, Alburnus alexandrinus Steind. neben 2 Barbus, Synodontis, Chromis niloticus und Hydrocyon Forskali! Gering ist die Ausbeute aus dem tropischen Meere. Nach einerMit- theilung Jordans ist ja die Ausbeute der Hasslerexpedition erst zur Halfte bearbeitet. Einige Arbeiten z. B. nVettore Pisani"-Expedition konnten wir nicht bekommen. Die Noronha-Expedition brachte nur 20 sp. (neu Julis noronhae, die wir der Neuheit (bei der isolirten Lage der neotropischen Insel) halber an- fflhren: Apogon imberbis, Haemulon chrysargyreum Gthr., Holocentrum longi- pinne W., Acanthurus chirurgus, Dactylopterus volitans L., Gobius sopo- rator C. V., Salarias atlanticus, vomerinus, Clinus nuehipennis, delalandi C. V., Gobiesox cefalus Lacep., Pomacentrus leucostictu% Glyfidodon saxatilis L., Rhomboidichthys lun-itus L., Hemirbamprus unifasciatus Ranzani, Clupea humeralis C. V., Muraena pavonina (Siidsee), vicina Cast., catenata — also meiat (10) brasilische Fische — aus dem Mittelmeer ur 3, Apogon imberbis aus den Antillen— 14 (Gobius soporator von Panama ab, auch bei Sicilien), nur 1 Kosmopolit—Dactylopterus). Aus Australien sind nur einzelne neue spec, von Ramsay und Me Leay veroffentlicht worden: Apogon roseigaster (N. S. W.), Trichiurus coxii, Tripterygium striaticeps, connulatum (N. S. W.), Prionurus uiaculatus, Opistho- gnathus inornatus, Choerops Me Leayi, Cossyphus bellis, Heteroscarus Me Leayi, Labrichthys cyanogenis; von Adelaide ist BeryxGerardi Gthr., Pelamys Schlegeli (Victoria), Eupetichthys angusticeps (N. S. W.), Parascyllinm collare (N. S. W.), Carcharias macrurus. In die Synonymik konnen wir uns nicht einlassen. Riverina Murraya (Castelnau): Macquaria, Mullus grandis Castelnau = dobula etc. Von der Howeinsel hat Ogilby: Anthias cichlops, Serranus cylindricus, Sternoptychides amabilis. Ogilby hat (?) Trachistoma multidens (Mugil), Histiopterus elongatus (N. S. W.), von Norfolk ist Coris trimaculata, Apogon norfolcensis, Julis lunulata, Myxus elongatus. Von Gunther be- schrieben sind (Meerfische) Opostomias micripnus, Pachystomias microdon. — Die Tiefseetische des Challenger haben wir sehon erwahnt. Aus Neu-Guinea hat Ramsay neu Dules nitens, Neopemferis pectoralis, Gunther Synapho- branchus brevidorsalis. Wenig Neues ist aus den antarktischen Gegenden. Centroscyllium granulatum Gthr. ist von den Falklandinseln, Pseadoscarus Kneii Steind. ist von Aukland, N. Zeeland, Gallaxias Campbelli Sauvage von den Campbellinseln wie Notothenia Filholi. Aus Oceanien ist Moronopsis sandwichensis, Myripristis Pillavaxii Steind. neben Hoplegnathus fasciatus und Serranus dictyoforus (Sandwichinseln). Die grSsste Menge von Novitaten hat Nordamerika autzuweisen, den darauf verwendeten Staatsmitteln entsprechend, Aber auch die umlie- genden Lander Mexiko, Antillen, Galopagos, Brasilien haben von diesen Staatsexpeditionen Nutzen gezogen. Die Fische Castelnaus sind von Jordan revidirt worden, neu Serranus Castelnaui (28 sind geandert, 2 sp. eingezogen). Das Verzeichniss der Fische von Bahia (Jordan im Bull. M. S. Fishery Com.) mit 111 sp. hat nichts Neues, als Paralichthys isocles, Verecundus rasile (Pleuronectid). Fiir Bra- silien (s. u.) sind neu 35 sp., mpistens aus Cnba nnd Ascension schon be- 3 rrjix^™—~«d* 18 kannt, nur der Acanthurus hepatus des Indischen Oceans ist auffallig — manche sp. ist zweifelhaft. Opisthonema oglinum Le Sueur, Tylosurus sub- truncatus Poey, Gymnotborax funebris Ranzani, Sifonostoma erinitum Jenyns, Mugil gaymardianus Desm., Sfyraena picudilla Poey, Scombromorus maculatus Mitchill, Caranx punctatus, crumenophthalmns, Pemferis Schomburgki (= Miil- leri Poey), Priacanthus cepedianus Desmar., Mycteroperca falcata Poey, Epi- nefelus ascensionis, ? Alfestes ater, Mesoprion analis C. V., griseus (jocu Bl.), Haemulon carbonaricum Poey, hians, (Conodon) plumieri, Pristipoma virgi- nicum, bilineatum C. V., Genyatremus cavifrons, Apogon maeulatus Poey, Dpeneus (Mulloides) flavovittatus (= martinicensis), Larimus dentex C. V., Micropogon Fournieri Desmar., Gerres pseudogala Poey (Jonesii Gthr.), (Gerres) rhombeus C. V., olisthostotna Goode, Acanthurus hepatus, Scarisoma hoplo- mystax Cope, Cryptotomus roseus (Scarid), Gobius soporator C. V., Hemi- rhombus ocellatus Poey, — Monacanthus hispidus u. Ostracion trigonus. Sonst sind aus Brasilien noch neu (ex Jordan u. A.) Serranus castelnaui Jordan, ascensionis, apua, brasiliensis, flaviventris, cruentatus, niveatus, merus Poey, Micropogon adspersus Steind., Polycirrhus brasil. (St.), Pogonias chromis L. — Cynoscion acoupa Lac, virescens C. V., steindachneri Jordan, bairdi Steind., Bairdiella armata Gill, Monoprion rostrifer, stellifer BL, nasus J., microps Steind.— Scomber colias 6m. (pneumatoforus), Cybium cavalla — Labrus crassus Ag. (livens L.), Halichoeres bivittotus C. V. (poeyi = crotafus C. V.), Callyodon (Cryptotomus, roseus Cope, Sparisoma virens C. V., chrysopterum Gthr., distinctum Poey, haplomystax Cope, Scarus trispinosus Guich., Syacium micrurum Ranz., Etropus crossotus J. G., Oncoptcrus darwini St., juv. Rio Grande do Snl, Achirus garmani Jord., Solea nattereri St. (Fluss), Saurus synodus C. V., Gymnothorax funebris Bean (22 Synonyme), flavigaster Kaup (conspersus == punctatus Casteln.), Ofichthys schneideri St., Myriofis frio (end.), Muraena savanna == Cynoponticus ferox Costa aus Neapel = limbatus Castelnau, Leptocefalus conger (50 syno- nyme Jordan). "Wichtiger schon ist ein Verzeichniss (79 sp.) von den Galapagos (Coll. ;;Albatros"), das z. B. keine Sciaeniden enthielt, die ostlich so zahl- reich (Panama 18) — an neuen Arten (26) incl. hauptsachlich des Stillen Meeres westlich von Columbien in 7—8° S. B., 78—80° Lange, 7—62 Faden Tiefe ebenfalls 41): Raja equatorialis, Discopyge ommata (Pan.), Synodus e.versmanni, jenkinsi, Ofichthys eviantha aus Galap, rugifer (aus Galap.), Ofisoma nitens, Stromateus palomet, Prionodes stilbostigma, Diplectrum euryplectrum, Kuhlia arge G., Xenocys Jessie G., Scorpaeua russula, Prio- notus xenisma, albirostris, quiescens, Bollmannia (Gobiid) chlamydes, Ranulca azalea (Blennid.) aus Galapagos, Kathetostoma averruncum, Porichthys nauto- pedium (Galap. und Meer), Otofidium indefatigabile Galap., Bregmaceros bathymaster, Azevia (Pleuron.) querna, Engyofris Scti Laurentii, Symfysurus atramentatus, leei. Es haben so bei gleicher Artenzahl die bekannteren Galapagos nur 7 Novitaten geliefert, das Meer dagegen 19 — ein Beweis, dass das so wenig bekannte sudostliche Stille Meer noch viel Neues bringen kann. Von den bekannten sp. der Galopagos erwahnen wir Hemirhamphus Roberti, Tylosurus Stolzmanni Steind., Mugil cefalus (des Mittelmeeres, wo er in Egypten Caviar liefert), Scomber colias Gm., Caranx latus, Cratinus Agassizi, Caulolatilus princeps, Balistes capistratus, Ofichthys eviantha, rugifer, Kuhlia arge, Xenocys jessiae, Ranula (n. g. Blenn.) azalea, Porichthys nautopedium, Otofidium indefatigabile. Aus dem Meere westlich von Columbia unter Anderen Urolafus goodei, Exocoetus evolans, Pomadasys panam., Thalassofryne Dowii, Tetrodon Furthi, Lofius sp., neu Raja equatorialis, Discopyge ornata, Synodus eversmanni, jenkinsi, Ofiosoma nitens, Stromateus palomet, Prionodus stilbostigma, diplectrum, euryplectrum, Scorpaena russula, Prionotus quiescens, albirostris xenisoma, Bollmannia (n. g. Gobiid) chlamydes, Kathestostoma averrunoum, 19 Bregmaceros bathyuiaster, Azevia queina, Enygofrys St. Laurentii, Syinfyurus atramentatU8, leei. Ebenso wichtig ist eine kleine Sammlung, die der Albatros von S. Lucia (Antillen) brachte, die Jordan ebeuso bescbrieb, wie die beiden friiheren. Von 87 sp. ist neu nur Corvula St. Luciae, die Mehrzahl ist eben ostneotropisch, so dass z. B. davon in Bahia die erstgenannte Sammlung 36 sp. enthalt, wahrend in Florida nur 19 davon vorkommen. Ein kleines Verzeichnis von Panama (Coll. Albatros) im,Meere (83) hat neu nur Lepto- fidium prorates. Wir miiasen auf ein alteres Verzeichniss vom St. John-Flusse in Florida 223 sp. (Brown Goode — von deren 33 nordlich vom Cap Cod) zuriiekgreifen. Eigenmann (0. und Rosa) haben ein Verzeichniss von 463 amerika- nischen Siluriden verbffentlicht (Bull. U. S. Nat. Mus.), darunter 46 neu (34 aus Brasilien, 3 von dem Kaiser Dom Pedro II. gefundeu, sonst meist aus Panama), welches in der Ubersicht der sudamerikanischen Flsche wieder- holt wird. Ebenso beschrieb Jordan 70 amerikanische Gobiid en (5 neu — G. Garmani aus Kl. Antillen, hemigymnus aus Antillen, lucretiae von den Perlinseln bei Panama, Barbulifer papillosus Key/West, Microgobius eulepis aus S. Carolina. Jordan und Eigenmann revidirten die amerikanischen Arten von Belone (19), Tetrodon (13), Haemulon, die Julidineen (215), sowie die amerikanischen Species der Ichthyologie von Valenciennes. Die Antillen haben 17 Spariden, 14 Pristipoma, 14 Cbaetodonten. Belone acus gent von Palermo und Messina bis Massachusets (Cap Cod, Bermuden, auf Cuba (B. latimana nach Poey). Potancorhaphis gujanensis ist nur Flussfisch (Guayana, Brasilien). Tetrodon testudineus ist auf beiden Seiten des tropischen Amerika wie Belone hians, Hemirhamphus unifasciatus, Lobotes surinamensis (Panama), Thalassoma melanochir Bleeker aus Ainboina und den Saudwichsinseln ist bei Acapulco (Steind.!) wie Mugil cefalus (Nil, Tunis, Antillen) in Acapulco, Californieu, Chile. Es zeigt dies, dass die alte Verbindung des Pacific mit dem Mittel- meere ganz spat iiber die Antilleu gehen konnte, ehe die Landenge vou Panama entstand. Aus Mexico beschrieb Bean als neu Lampetra spadicea, Algansea dugesi (Guanajuato), Fundulus robustus, Acara Bartoni (S. Luis Potosi) mit Hudsonius altus und Characodon variatus. Fur Alaska und Brit. Columbia hat Bean 17 neue Tiefseesfiche (Coll. aAlbatros" meist in 51—56°N.B. 110—159 bis 1569 Faden Tiefe) beschrieben als Chalinura serrula, Antimora microlepis (Queen Charlotte-Insel), Lycodes brevipes, brunnea (Sud-Californien 414 Fad.), Poroclinus Rothrocki (Blenn.), Careproctus spectrnm, Jcelus scutiger, euryops, Dasycottus (n. g.) setiger, Malacocottus zonurus (n. g.), Hemitripterus marmoratus, Psychrolutes zebra (110 Fad.), Sebastolobus alascanus, Chauliodus Macouui, Labichtys Gilli (Prinz-Wales-lnsel, 1569 Fad.). Aus dem Jukon hat Bean Coregohus pusillus (var. Merkii?) Aber der grbsste Zuwachs ist bei Californien, speciell von Washington bis zu dem Golf von Unter-Californien und Soccoroinsel, von woher der ,,Albatrosa zuerst 34, dann 92 neue sp. brachte (det. Gilbert), mit nicht weniger als 12 neue gen. Die erste Nachricht brachte Raja trachura (822 Faden), 3 Catulus, Euiainia platyrhyncha (Socorro, 800 Fad.), Stoleforus cultratus, Myctofum regale, Alepocefalus tenebrosus (821 Fad.), Pprogadas promelas (1005 Fad.), Sitostoma carinatum,Callechelys peninsulae, Atherinops insularum (S. Barbara etc.), Mugil setosus (Revillagigedo), Diplectrum sciurus, Mycteroperca pardalis, Bodiauus acanthistius, Upeneus xanthogrammus, Poma- centrus leucosus (Socorro), Gobius microdon (N. Mexico), 1—3 Bollmannia, Gobiosoma crescentalis, Chrolepis minutillus, Gillellus ornatusr Prionotus gymnostetha, Careproctus melanurus (bis Oregon), 2 Paraliparis (685 Fad.), Trachyrhynchus hololepis (ab Centralamerika), Macrurus pectoralis (685—787 3* 26 Fad.j ab Oregon), Lycodes diapterus (ebend.), Symfurus fasciolaris und Antennarius reticularis. Es wachsen in der zweiten Exp. zu: 3 Myctofura (mexicanum 857 Fad.), Bathytroctes (stomias — Wash. 877 Fad.), Idiacanthus antrostomiis, Bathy- lagus pacifius (Wash. 877 Fad.), Argentina sialis (Unter-Calif.), Synodus lacer- tinus (Acapulco), Etrumeus acuminatus (Golf v. Calif.), Leucoglossus atilbius (Salmon. — Argent. U.-Calif., 221 Fad.), Neoconger vermiformis, Ofichchys uotochir, Exocetus xenopterus •— Melamfaes lugubris (Calif. 822 Fad.), cristi- ceps (Wash. 889 Fad.), Serranus equidens, Pronotogrammus eos, Micropogon M'Donaldi (Golf v. Calif.; geht in die Fliisse z. B. in Colorado), 3 Pseudo- julis, Halichaeres setifer (Claironins.), 3 Thalassoma (Socorroins. — Labrid) Calotomus xenodon (ibid.), Microspathodon cinereus, Holacanthus clarionensis (ibid.), 2 Gobius, Microgobius cyclolepis, 9 Sebasticbthys (Calif, aurora bis 297 Fad.), Scorpaena sierra, 5 Icelinus, Radulina (n. g. Cottid) asprellus (Oregon—Wash.), Bathyagonus (id. Wash. 477 fath.), 3 Xenochirus (id., Cali- fornia, Oreg.). Paraliparis rosaceus (Siid-Californien 98±), 5 Gobiesox (4 Golf v. Californien), Bathymaster hypoplectus (Trachinid, Abt. Leptoscopiden), 2 Gilellus (n. g., emicinctus, auch atlantisch), Dactyloscopus lunaticus, Labro- somu8 crenobates (Nord-Calif.), Cryptotrema (n. g. Labrid.), corallinum (Siid- Calif.), Plectobranchus (id. Oreg. Wash.) evides, Lucioblennius (id.) alepidotus (Nord-Calif.), Lycodes porifer (das. 857 F.), 2 Lycodopsis, Aprodon (n. g. cortezianus) und Lycodapus (n. g.) daselbst, Fierasfer (610 bis 1005 F. und bis Wash.), 4 Leptofidium (N.-Calif.), Ofidium galeoides, Cataetyx rubrirostris (359 Fatb.), Neobytbites stellifaroides (N.-Calif. 112 F.), 2 Physiculus (nema- topus bis 221 F. ibid.), 3 Alacrurus (liolepis bis 603 F.), 7 Pleuronectiden: Platofrys taeniopterus, 2 Citharichthys, Ancylopsetta dendritica, Hippoglosaina bollmari, Lioglossina (n. g. Golf v. Calif.) tetrophthalma, Cynicoglossus bathy- bius (S. Barbara 603 F.), endlich Haliaeutea spongiosa (Revillagigedos 460 F.) und Melichthys bispinosus (Socorro). Bean hat noch einen Synchirus (Cottid) Gilli von British Columbia. Sant Jago Roth hat aus Entre-Rios 10 fossile sp. beschrieben (Squalus eocenus, obliquilens Brav., 4 Lamna, Myliobatis americanus, Sargus incertus Brav., Sparus antiquus und Silurus Agassizii — nach den Saugethiereu un- gefahr oligocaen (Ameghino). Sehr wichtig ist Cyprinodon nevadensis (Eigenmann) in der Death- Valley — dem unter dem Meere liegenden Tiefthal Siidcaliforniens — woher nur C. macularius Gir. (Coloradowtiste) bekannt war. Im Gilaflusse fand Kirsch unter 7 sp. 5 Catostomus (neu Cafcostomus gila). Aus Gramma loretto Poey macht Jordan eine neue Familie (bei den Spariden). Von der ichthyol Landesdurchforschung konnen wir nur einige Zahlen anfuhren — n8rdl. Arkansas 29 (Phoxinus neogeus Cope, auch Michigan — 2 exemplare bisher (Whiteriver), Zufliisse des Arkansas 56 (neu Noturus nocturnus, Amocrypta viva Hay), Waschitafluss 47 (sudlichere Formen, aber noch Esox u. Hyodon), Redriver bei Fulton 23 (Notopsis venustus typisch fiir Texas), Sabinenuss 15 (neu Notropis sabinae), Trinityfluss 13, Tampasee 20, Coloradofluss (bei Austin) 24, (Aal, A. postrataj, S. Maroofluss 15, Comalfluss (bei Neu-Braunfels 14. Als Hauptresultate werden angegeben: 1. Die kleineren Arten, zumeist die Etheo- stomiatiden, sind weniger lokal; 2. die geographische Variation ist grftsser als bei den Vogeln, die Ubergange sind da und der Speciesbegriff nur unser Nothbegriff (failure); 3. die Ozarkberge gleichen Tennesee trotz der Distanz, infolge gleicher Lebensbedingungen und der Verbindung zu Wasser (ja sie haben 3 end. sp. gemein mit dem mittleren Indiana); 4. Texas ist armer als das ubrige Mississippigebiet — je grosser das Flussgebiet, desto reicher; 5. Texas ist armer als der untere Mississippi und nicht endemisch, arm wegen des warmen, trockenen Sommers, wo die schlammigen Frubjahrstrflnie ver- siegen — aber nicht im Kalkgebiet; 6. die Bedingungen grOsaeren Arten- reichthums sind klares Wasser, massige Stromung, kiesiger Grund — eher mit Algen bedeckt, weder kaltes noch stehendes Wasser, Verbindung mit einem grossen Becken und geringe Fluctuation der Wassermenge. 21 In Jowa bat der des Mointjsfluss 30 (neu ftotropis Gilberti, Ainmo- crypta clara), Charitoofluss 13 (neu Etheostoma Jowae), Hundredandtwofiuss 19, der Missuri 22, Tabocreek 9, Lataire 24, Osageflasa 27. Aus Kansas hat Hay im Republikanfluss 6, Salomonfluss 21, Ismoro 17, Saline 21, Wallace 18 (neu Neotropis germanus). Aus Indiana (150 sp. im Ganzen, 77 sp. im oberen Wabash etc.). Eigenmann hat ein Verzeichniss der Fische von S. Diego (Siid-Cali- fornien) mit 170 sp. ver5ffentlicht, das zuerst ein Bild der Nordgrenze der tropischen Ichthys liefert. Die Mehrzahl der Typen ist gemassigt — ja die zahlreichsten davon 28 Sebastodes. Auch ist einiges Material fur die Soinmer- und Winterwanderung der Fische gelietert. So sind Sommergaste Tylosurus, Hemirhamphus, Stoleforus, Clupea, Mugil cefalus (steigt im Februar in die Flusse), Sfyraena, Thyinnus alalonga, Seriola, Anisotremus, Menticirrhua; Wintergaste Citharichthys, Hypopsetta, Caulolatilus princeps, Genyonomus, Damalichthys, Stereolepis etc. Siisswasserfische sind Phoxinus orkuttii, Fundulus parvipinnis (Cyprinodon macularius Gir. nur in der Coloradowiiste), Salmo irideus, Gasterosteus, aber keiner der 6 Gobiiden. Wanderfische sind Embiotociden, Mugil. Manche Fische sind nur in der Hochsee und an den Cortezbanken, nicht in der Bai. Die haufigsten sind Clevelandia longipinnis, Scomber colias, Sfyraena argentea, Pseudojulis modestus, Clinus evides, Porichthys margaritatus, Stromateus simillimus, Sarda chilensis. Ea zeigeu sich hier Chiriden (2), Cottiden (6), Merlucius productus, Pleuronectiden — und "wieder Blenniden, Labriden, Gobiesociden, Gerres, Pomacentrus — also eine Mischung von nSrdlichen und tropischen Formee. Vpn Tiefseeformen erwahnen wir Otofidium Taylori (Cortezbank), Tarletonbeania tenia, 6 Scope- liden. Em blinder Gobiid steckt im Ufersand (Typhlogobius). Die Collection Fischer aus Unter-Californien (Golf, LaPaz), 42 sp. hatte neu Cremnobates altivelis, Pholidichthys anguilliformis und Apodichthys univittatus (Lokiogton), sonst ausser Selene vomer, ClinuB Filippi und Sfyraena zygaena nichts besonderea (etwa den Amfioxus — Los Angeles). Von Tehuantepec kam Tetragonopterus streetaii, Xifoforus helleri, Philipnus dormitator. Aus Florida beschrieb Lonberg 135 sp. (nichta Neues). Die Meeres- fische theilt er in 4 Klaaaen: 1. weitverbreitete (20), 2. vcm Cap Cod bis Texas (25), 3. Antillenfiache (50) und 4. endemiache {j citirt). In den Fluss- fischen findet er nach "Weglaasung der Wanderfische 12 endemische und 25 weitverbreitete (auch im Norden) und bestreitet darum, dass Florida neo- tropisch sei, was wir auf Grund der Wauderfische und der Haufigkeit der Cyprinodonten (15 bei Lonberg) annahmen. Allerdings. hat Sudamerika eine andere Ichthys. Florida aber ahnelt Mexiko — ist dies deahalb nicht mehr neotropisch? Man sehe unter Sudamerika Eigenmanns Ansichten. Der Streit der in Nordamerika urn das Wort nneotropischa ent- brennt (man sehe z. B. den Kampf urn die Eidecbsen zwischen Boulenger uud Allen) wurzelt in der Verschiedenheit des Begriffes, der mit jenem Wort verbunden ist Entweder nennt man neotropisch alles, was siidlich der nearktischen Formen vorkommt (was durch die VOgelwanderungen allerdings komplicirt ist), oder man muss diesen Begriff theilen, wo so eine funda- mentale Verschiedenheit herrscht, wie z. B. zwischen den Fischen von Sud- amerika und Mexiko. Auf Florida passt nicht einmal das Wort Uebergangs- gebiet. Weun L5nberg Ganoiden und Aal nordische Formen nennt, was bleibt dann tropiach? Cypriniden, Etheostomatiden, Dorosoma, Siluriden, Clupeiden sind auch nicht nearktisch — es bleibt nur der flecht (E. reticu- latus) als circumpolar — etwas wenig fur eine Eintheilung. Weiter sinci anzutiihren: in C o 1 o r a d o ob. Plattefluss 13, ob. Arkansas 5, mittlerer 13, Wichita 27, ob. Rio-Grande 6, Utahbassin 14 (neu Xyrauchen uncoinpagre), 7 Sevierfiuss (neu Agosia adobe), Yellowstonepark 10 (6 Cypri- niden, (2 Catostomus), 3 Salmon. Cottua B&irdi), ferner Neoshofluss 22, Spadra-creek 19, Whiteriver 33, Mammuthspring (50.000 Quadratfuss in der Minute) 38, Little Redriv. 18, Washitafluss 36, sttdl. Missuri 28. 22 In Alabama hat tier TenueKsecfluss 74 (neu Fundiilus albolineatus), das Alabamabassin 51, Escambiafluss 38. In Nord-Carolina hat die Albe- marlegegend 45, der Koanokefluss 35, der obere Cumberlandfluss (in Ken- tucky und Tennessee) hat 59, der uutere Potomac 24. Aus Wyoming kamen yO (neu Leuciscus Gilli), aus Texas unter 31 sp. 4 neue Noturus und 1 Opsopoedus, Fundulus, 3 Zygonectes. Aus Jowa kamen vom Mississippi 62, Des Moinesfluss 54, Skunkfluas 49, Jowafluss 52 (der obere 18), Cedar- fluss 87, Clearsee 16, Wapsipinikonfluss 42, Maqueokerofluss 31, Turkey fluss 31, Yeliowfluss 17, ob. Missuri 11, in Dakota Bigsiouxfluss 33, Silverlake 11, fcoldierfiuss 6, Boynefluss 15. In Kentucky wurden 15 Fliisse unter- sucht (zwischen 18 una 64) — im mittleren westlichen Florida 5 — (12 bis 20 sp.;, vom Shenandoah 36, auf dem Dismalswauip 38, (Umbra pygmea, Achirus fasciatus), Chovanfluss 17, Koanoke 27, Pemlicofluss 28, Kauawha- fluss 19, Neusefluss 41, Cape Fearfluss 21, Santee 25, Gr. Pedro fluss 14, Holstonfluss 42, Frenchbroadriv. 34 etc., ob. Wabaschfluss 50, unterer 80. Aus New-Jersey (Great Egg-harbour) kennen wir 101 sp., aus der Chesapeakebay 64 (Bean). Von CozumeJ (Yukatan) brachte der Albatros 60 sp. (neu Scarus cuza- mile, Xyrichtbys ventralis, intirmus). In Michigan sammelte Bollmann 53 sp. im St. Josefluss. Gilbert hatte in der Niederuug (Lowlands) von Georgia 31. Eine Sammluug von Guaymas (Mexiko) zahlt 110 neotropische sp. (Jenkins) auf, davon 24 auch im Mexikanisclien Golf (jetzt sind 72 sp. gemein Pacific und Atlantic) — neu sind Rhinoptera Steindachneri, Meniaia clara, Upeneus Ratbbuni. Arten, die jetzt dort endemisch sind, durften sich bei wuiterer Kenntniss des neotropischeu Pacific auch anderswo linden, immer bleibt derselbe ungewohnlich reich an eigenen Formen — so sind eod. hier 5 Gobiideu, alle 3 Atheriniden. Weit verbreitete Formen sind Mugil cefalus ^MitteJmeer), Scomber coJias, Caranx hippos, Selene vomer, Elops saurus, Albula vulpes, Sfyrena zygaena. Aus dem Us ten der U.S. kamen kleinere und minder wichtige Bei- tiage. Erwahnen wollen wir nur, dass Moor in einem Verzeichuiss von Meeres- iiscben aus New-Jersey (Sea isle city, 61 sp.) bei Dasybatis centrurus Mitchill im Uterus vascular viilosities erwahut zur Ernahrung der Jungen — wohl dasselbe, was Alcock bei Trygon und Pteroplatea des Indischen Meeres entdeckte — echte Milchdruseu. Ein Verzeichniss aus Washington City (Maine) hat noch 2 Fuudulus, 2 Siluriden, 3 Clupeiden neben Lachs, Aai, Hecht, 2 Stichliuge (aculeatus, pungitius), die Salmouiden (6) ubersteigen an Zahl die Cypriniden. Die Fiscliereistatistik der U. S., die mustergiltig vor uns liegt, konnen wir leider nicht abdrucken, well sie nicht hereiugehbrt. Zweier Explorationen mussen wir aber gedenken — bei in der Kocky Mountains — die erste von Evermanu in Montana und Wyoming, die zweite von Eigenmann an der canadischen Grenze Ja'ngs der Pacinc-Bahn von Winipeg bis Columbia. Evermann brachte nur 16 sp.: 4 Catostomiden, 6 Cypriuiden (neu Leuciscus GilJii), 4 Salmoniden, darunter den Salino mykiss der Sierra Madre, Cottus Bairdi und Lota. Aus dem Makenziefluss brachte Gilbert nur 4 Sal- moniden. Die Eigenmannsche Expedition brachte unter 65 sp. ein neues genus — das zweite der bisher monotypischen Percopsiden — Columbia transmoutana aus Oregon. Die Cypriniden domiuiren mit 33 sp., davon 9 Catostom., daraut folgen 8 Perciden (5 Etheostoma), 6 Salmoniden (auch mykiss), 5 Cottiden (2 end.), zu 2 Siluriden und Gasterosteiden, Byodon, dann liecht, Lota, Stor, Aplodinotus grunniens (Sciaenid) und Ammocetes iridentatus (Petromyz.). Aus oem Winipegsee hatte er 42 sp., aus dem oberen Missuri 17, Redriver 16, Saskatscnawan 8, Frazerfluss 10, Columbia uberhaupt 22 (nur 4 Cypriniden, 1 Ceutrarchid). Er halt die pacifische Fauna fiir jiinger als die des Ostens und theilweise tiir asiatisch (Stor, Oncorhynchus), aber aus dem Osten kamen Catostomiden, Cypriniden, Salvelinus, der erwahnte Centrarchid (wohl auch die 2 Cottiden). Ein sehr wichtiges Verzeichniss ist das Eigenmann's aus Siidmexiko und Centralamerika (151—159 sp.), welches uns die Grenze der neotro- pischen Ichthys deutlicher zeigt. Wahrend Nordmexiko den U. S. gleicht, sind bier die dominirenden Familien Chromiden (52) und Cyprinodonten (37), die Siluriden (16) sind relativ nicht starker als in den U. S., aber ein anderes gen. Rhamdella (14) tritt an die Stelle des nordischen Amiurus (bis Guana- junto) and Ictalurus (Guatemala). Ebenso weit gehen die Catostomiden und Cypriniden (bloss Mexiko). Die Characinen treten mit 19 spec, auf — aber 16 sind aus dem grossen gen. Tetragonopterus, von denen 1 nach den U. S. hiniiberreicht, die anderen 3 sind centralamerikanisch. Auch die iibrigen Familien Mugiliden (4), Atheriniden (3) und Gobiiden (9) sind neotropisch. In den Fluss Presidio bei Mazatlan gehen 8 Meeresfische (Gerres, Tachisurus), dagegen ist Dorosoma (ein marines gen.) im Petensee mit einer endemischen Art (D. petensis Gthr.) abgeschniirt. Dagegen nehme noan das Verzeichniss Woolmans aus Nordmexiko — so dominiren hier noch die Cypriniden (14 aus 29), darunter 2 neue (Notropis aztecus aus Stadt Mexiko und Coue- sius adHstus), dann sind nur 3 Siluriden, 2 Catostomiden, 6 Cyprinodontiden, zu 1 Characine (Tetragonopterus argentatus) und Atherinide (Chirostoma jordani neu, aus Mexico); aber noch 2 Ethoostomatiden. Ceutralmexiko hat noch einen Petromyzontiden (Lampetra spadicea aus Guanajuato). Fur das entscheidende Moment ftir die Abgrenzung zwischen nearktisch und neotropisch halten wir hier die Familien — das Auftreten der Chromiden, Cyprino- donten und Characinen, und das Verschwinden der Cypriniden und Perciden. Die alten Gauoiden gehen hier durch beide Reiche (Lepidosteus tropicus ist in Mexiko und Guatemala). Die JJodenverhaltnisse machen den Uebergang hier rasch, wahrend er z. B. iu Florida sehr allmahlig ist. Am besten sieht man dies an dem Verzeichniss der Fische von Texas und der anliegenden Gebiete (determ. Evermann — 230 sp. (incl. der brackischen Kustenlagunen). Und zwar sind 120 sp. nur im Susswasser, 100 im brackischen und 10 in beiden. Hier dominiren noch die Cypriniden mit 55 sp., die Cyprinodonten haben 19, die Perciden noch 10. Nur 5 sp. sind auch in S&dmexiko und Centralamerika. Chihahua hat noch Notropis und Etheostoma (2). Endemisch sind hier 64 sp., aber die Majoritat haben die Fische des Mississippibeckens — selbst noch z. B. Hyodon, Sciaeniden (12), Afredoderus, Cantrarchiden (12), Etheostomatiden (16), Hecht. Die brackischen Formen der Kiiste sind siidlich (Gobiiden, Carangiden, Tetrodontiden, Blenniiden, Atheriniden etc.). In den Quellgebieten der Sierra Madre in 7—8000 Fuss HBhe, in Colorado und Texas, ist, wie in den ganzen sudlicben Rocky Mountains, ja bis Chihahua und an der Grenze von Durango und Sinaloa eine Forelle (Salmo mykis = S. syno- nyme) haufig — der letzte Salmonide nach Suden. Der Rio Grande del Norte hat also in seinen Quellflussen eine Forelle, an seiner Miindung eine Characine (Tetragonopterus argentatus) — ein Beweis, dass die Natur keine scharfen Grenzen kennt. Der Mugil cefalus des Mittelmeeres, auch im Golf von Mexiko haufig, geht in die Flusse und Strandsee von Texas ebenso wie in Tunis. An Chromiden hat Texas auch nur 1 (Heros cyanoguttatus). Der Rio grande hat 80 sp., der Wabashfluss 130. Ferner ist wichtig das Meekscbe Verzeichnis der Fische von Arkansas (132 sp. — 13 Siluriden, (1 Catostomiden), 39 Cypriniden (19 Notropis), 31 Etheustomiden, 13 Centrarchiden — aber nur 3 Cyprinodonten, zu 1 Aal, Salmo (irideus), Sciaenid (Aploidinotus gruuniens), Cottus (Bairdi), Atherinid, Petromyzon — 2 Hechte, 4 Ganoiden (Amia und 3 Lepidosteus), Scaphi- rhynchus, 2 Clupeiden, endlich Afredoderus und Elassoma — also gleich- massig den anderen Laudern des Mississippibecken. Von den Fischen Trinidads erwahnen wir (nach Eigenmann) Pleco- stomus Robinii, Hemiancistrus quacharote, Trinitatis (end.), Hoplostemon littorale = Stewardi Gill (Callichthys c. = Kneri), Corydoras aeneus Gill (Silur), Stewardia (Corynopoma) brevoortii, Tetragonopterus (Char.) uni- 24 lineatus, Odontostilbe pulchra, Rivnlus micropus, Girardinins guppi (Cyprinod), Crenicichla frenata (Chrom.), Astronotus pulculchra, biroaculata) Goyaz). Cope hat von der amerikanischen Expedition am Rio Grande de Sul ein Verzeichniss von 39 spec, darunter 20 neue, wodureh nach Hensel und Ihering die Zahl der bekannten Arten auf 66 steigt. Neu sind Xifo- rhamphus brachycefalus, Asifonichthys stenopterus, Cborimycterus tenuis, 4 Tetragonopterus, Chirodon monodon, Diapoma (n. g.) speculiferum (9 aus 15 Charac), 1 Carapus, Sternopygus, 5 aos 14 Siluriden (Rhamdella straminea, Hisonotus levior, leptochilus, Otocinclus flexilis, Plecostomus aspilogaster), 2 aus 6 Chromiden (2 Geofagus), und endlich Symbranchus marmoratus und Girardinius caudimaculatus. Aus Patagonien ist Cristiceps Eigenmanni Jordan, aus Magelianien Salilota australis. Aus A r u b a ist neu Poecilia vandepolli Jeude (Leyden Mus.). Von Jamai ka kam Agonostoma roonticola, microps in 7000 Fuss Hohe. Von Haiti erwahnte Hilgendorff Poecilia tridens und Maltzani. Jordan erwahnt inehrere spec, von dort. Aus Patagonien ist Cristiceps Eigenmanni (Jordan). Aus dem Parana stammt Achirus Lorentzi Jordan (Coll. Weyhen- burg), aus der Laplata-Mundung Haloporfyrus ensiferus. Von Payta koinmt auch die Mysteroperca xenarcha (Jordan) der Galopagos. Aus Chile hat Filippi neu Rhina armata (19 Haie, 3 Carcharias, 2 Lamna, 2 Notidanus, Zygaena peruana), Histioforus audax, Trochocopus canis, Graus nigra. Die Uebersicht der siidamerikanischen Fische von Eigenmann bringt zwar an sich wenig Neues, fasst aber das sebr zerstreute Material sehr iibersichtlieh zusammen. In einer vergleichenden Ubersicht hat er 126 europaische, 587 nordamerikanische und 1147 siidamerikaniscbe Flussh'sche, so dass mit Einrechnung von Mexiko, der Antillen und Centralamerika 1300 neotropische Flussfische beschrieben sind — das Maximum der Welt. Und zwar entfallen 466 auf Cfaaracinen — die damit die starkste Susswasser- familie sind, 449 auf die Siluriden (beide Famillen haben mehr als 3/4 aller spec. Siidamerikas) — 86 auf die Chromiden (hier Cichliden). Alle anderen Familien sind unbedeutend: 30 Steinopygiden (e.), 29 Cyprinodonten, 15 Gobiiden, 12 Clupeiden, 11 Sciaeniden, 10 Pleuronectiden, Batiden (Trygon), 5 Belonideu, Galaxiiden, Serraniden, zu 4 Petromyzontiden, Mugi- liden, Atheriniden, Polycentrideu, Batrachiden, 2 Haplochitoniden, Osteo- glossiden (mit Arapaima), zu 1 Lepidosiren, Symbranchus, Gymnonotus, Sparid, Tetrodon. Scharf ist der Gegensatz zu Nordamerika (nur 25 Siiu- riden) — aber 52 Cyprinodonten, 116 Perciden, 281 Cypriniden (incl. Cato- atomiden 51) — nur 2 Chromiden, aber 21 Cottiden, 28 Salmoniden. Die Percomorphi fehlen in Sudamerika. Alle gen. der sudamerikanischen Fische sind neotropisch bis auf Osteoglossum (Australjen, Malaisien) und Sym- branchus (Indien), ebenso die spec, (von den marinen abgesehen (Tylosurus). Die meiste Verwandtschaft ist noch mit Afrika (Siluriden, Characinen 86, Chromiden 29, Cyprinodonten haben selbst Sippen gemein) — von Pimelo- dinen 63 Sudamerika, 4 Afrika, von Tetragonopterinen. (Charac.) 159 Amerika, 29 Afrika, von Hydrocyoninen 54 Amerika — 5 Afrika, die Crenuchinen haben je einen Monotyp in beiden Gegenden, die Pimelodinen waren friiher in Europa (Sadleri in Bihar) und Nordamerika (Rhineaster im Wasad). Centralamerika ahnelt Sudamerika (3 Tetragonopterus gemein), wie Trinidad, ebenso die Autillen. Siidmexiko ist ein Ubergangsgebiet (debatable ground) mit Pimelodineen, Chromiden, Characinen, wahrend auch nordische Formen noch da sind (Lepidosteus, Bagrinen bis Guatemala). Interessant ist die Entstehung der Andenfische: Siluriden, Cypri- nodonten (abgeschnurt — so Orestias in Titicaca), Mugiliden (Protistium in Peru in 12.000', Gasteropterus in 7500'), Percilia, wahrend eine andine Form (Pygidium parvum) bei Callao das Meer erreicht. Eine marine Form ist endem. im Rio Doce (Tachisurus grandioculis). Manche spec, gehen von Trinidad bis Argentina (Callichthys callichthys, Plecostomus robinii, Hoplo- sternum littorale) oder bis in den Magdalenenfluss (Pimelodus clarias, Macrodon trahira, Leporinus obtusidens). Erst siidlicher ist eine antarktische Ichthys (Chile und Fatagonien 4 gen. e)^ die Pygidium von den Anden ent- lehnt. Die Westseite der Anden hat natiirlich eriger begrenzte Verbreitiings- bezirke, als die Ostseite, die fast eine unbeschrarikte Wasserverbindung be- sitzt. Uebrigens kennt man siidlich von La Plata erst nur 18 spec, und Wbhl im Ganzen erst 2/3 aller siidamerikanischer Fische (200 diirfte synonym sein). Von der Beute der Thayerexpedition ist erst die Halfte bearbeitet. Interessant ist, das die alteste Form der Siluriden, der noch bezahnte Diplomystax im mittleren Chile, also einer geologisch alten Gegend, lebt. Wenige spec, sind beiden Abhangen der Anden gemeiu. Im Ubrigen sind neotropisch yom Magdalenenfluss zum Plata 25 gen. mit 477 sp.,. ohne Sudost-Brasilien noch weitere 2L gen. mit 175 sp. Auf beiden Seiten der Anden sind 12 gen. mit 267 sp. — nur auf der westlichen 4 mit 5 sp. Das Maranonbecken (bis Guayana und zum S. Franciscofluss) hat 42= gen. 153 sp., alJein 23 gen. mit 45 sp., mit dem Rio Negro gemein 6 gen 8 sp., der Soli- moes 6 gen. 7 sp., der obere Maranon 10 g. 15 sp., Gujana nur 5 gen. 6 sp. end. (1 Anableps in Guatemala, Trinidad 1 gen. mit 4 sp.)j der S. Francisco- fluss 2 gen. und sp., der Magdalenenfluss 3 g. und sp, Sudostbrasilien 9 gen. 12 sp. — Die hohen Anden in Ecuador und Columbien 5 gen. 12 sp. — Der Platan1 uss nur den Coculiodon (amazonische Verwandtschaft, wahrend 11 gen. mit 78 sp.), weit verbreitet sind (Galaxias, Aplochiton etc.). Mittelamerika und Mexiko haben 14 gen. 18 sp. mehr, von denen 4 (Lepidosteus, AmiuruE, Ictalurus und Dorosoma) Eigenmann ftir Eiuwanderer aus den U. S. halt. Wir halten im Gegentheil Lepidosteus fiir eine alte mesozoische Reminiscenz (wie Lepidosiren). Von den allgemeinen chorologischen Bemerkungen sind einige mit den Jordanschen (S. 204 d. W.) zu vergleichen. Die gegenwartige Epoche sei die der Siluriden uud Characinen (was schon Schomburgk und Sauvage be- haupteten). Die Siluriden seien aber degenerirt (S. 6). Er fiihrt schliesslich 9 (tropische) Provinzen in Siidamerika an: 1. die pacifische (endemische spec, oder aus Centralamerika stammend, 2. die andine, 3. die des S. Magdalenen- fluss (ostliche Formen, nur 60 sp. bekannt, wenig Endemismus), 4. des Orinoko, nichts endemisches (aus der Flussverbindung erklarlich), 5. Guayana (ahnlicher dem Maranon, aber selbstandiger), 6. der Maranon (noch unge- niigend bekannt, dem Orinoko gleichartig), 7. Nordostbrasilien, S.; Francisco- fluss (wenig endemisches), 8. Sudostbrasilien (Rio, Minas Geraes, Parahyba), 9. endlich das bios negativ charakterisirte Argentinieh (Arten des Maranon, Verbindung bei Cuyaba, weniger mit Sudostbrasilien). Ins Detail einzugehen verbietet uns die Geduld des Lesers, mehr als der Raum. Erwahnen wollen wir nur, 1. dass Petromyzon acutidens und an- wandteri Filippi zu Mordacia mordax gezogen wild, 2. der Magdalenafluss behalt seinen endem. Trygon magdalenae (Steindachner), T. hystrix geht vom Plata zum Orinoko, 3. Pseudopimelodus zunigara geht vom Plata zum Magdaleuafluss, 4. Rhambdia pentlandi C. V. (Humbofluss) geht in den Titi- cacasee. Der chilenische Nematogenys bleibt Monotyp. Pygidium rivulatum des Ucayalifiusses ist im Titicacasee, P. dispar ist in Peru zu beiden Seiten der Anden, 6. 2 Loricarien (lima und uracantha) sind bei Panama auf dem beiderseitigen Abhang, 7. Lebiasina bimaculata geht von Ecuador bis Callao, 8. Leporinus Frederici reicht von Orinoco und Peru bis zum Laplatafluss, 9. Tetragonopterus microphthalmus reicht von Amatitlan (Guatemala) bis zum Rimakfluss (Peru), scabripinnis von Mexiko bis Rio Janeiro, petenensis Yom See gl. N. bis Argentinien, aeneus von Oaxaca bis Porto Alegre, 10. Serrasalmo spilopleura und Myletes brachypomus reichen vom Gujana zum La Platafluss — Pygocentrus nattereri vom Orinoko zum La Platafluss, 11. Sternopygus virescens, 12. Poecilia vivipara Bl. geht von Martinique nach Gujana und Brasilien, 13. alle Perciden sind in Patagonien (2) und Chile (4) (Percichthys trucha C. V. ist beiden gemein), 14. Heros und Acara (= Astro- uotus ocellata) geht von Paraguay bis Gujana, Geofagus brasiliensis vom Cancafluss zum La Platafluss. Eine Menge heute noch lokal endemischer Formen wird wohi eine grossere Verbreitung besitzen, bis man die nord- 26 brasilischen Fliisse mehr studieren wird, nnd die individuello Variation an Ortund Stelle untersucht haben wird. Diese zweite Periode der Kenntnisa — die lokale Forschung — ist fast uberall mit einer Contraction verbunden gewesen, die man deshalb auch hier erwarten darf. U Seite 88 wateeni ies Dructa eingelangt. Der mir riur durch einen franzo'sischen Auszug bekannte Vortrag Brown Goode's in der Biological Society of Washington iiber die Verbrei- tung der Fische enthait dennoch zwei Novitaten: 1. Die Leugnung einer universellen Tiefseefauna — gegeniiber der ge- wbhnlichen Ansicht — man kdnne in den Horizontalschichten keine Abgren- zung vornehmen. Unser reiches Material gestattet dem Leser eiue selbst- standige Beurtheilung, ob lie Unterschiede der Tiefen und der Lander — die wir ja bringen — fundamental sind oder nicht; 2. eine Eintheilung der Meeresfaunen nach Procenten der endemischen Faunen in nachstehende 11 Regionen: 1. Atlantischer Ocean im Norden. 2. Atlantischer Ocean im Osten (mit der mediterranen Subregion. 3. Atlantischer Ocean im Nordwesten (virginische Region mit der mexikanischen Subregion. 4. Atlantischer Ocean im Sudwesten (brasilische Region). 5. Pacific im Norden. 6. Pacific im Osten. 7. Pacific im Nordwesten. 8. Pacific im Centrum (Polynesien). 9. Pacific im Sudosten (Neu-Seeland). 10. Antarktischer Ocean. 11. Pacific im Westen (Indischer Ocean). Das Detail der Beweise kennen wir noch nicht — es fehlt der Atlan- tische Ocean im Sudosten — der allerdings wenig bekannt ist. Ks ist der erste Versuch einer selbstandigen Schilderung der Verbreitung der Fische auf der Erde, den ich wage. Das Beste, was bisher darilber geschrieben, steht in Griinthers Introduction to the study of fishes, Seite 193 bis 311. Giglioli's vortreffliche Coro- graiia dei vertebrati streift den Gegenstand nur nebenbei, sowie seinerzeit Schmarda, Heilprin ist hier sehr kurz. S. 285—305. Wallace beschrankt sich auf eine Wiedergabe des Giinther'schen Catalogue of the Fishes of the British Museum. Ja selbst von kleineren Monografien sind mir nur Dambeks Fische von Afrika als speziell geografisch bekannt. Sauvage hat werthvolle Bemerkungen (bei seinen Fischen von Afrika und Hinter- indien). Das ist aber Alles, was ich kenne. Besonders ist es bedauerlich, dass die hier so wichtige geo- logische Seite so wenig bearbeitet wurde. Seit Agassiz ist sehr viel einzelnes Material publicirt worden, aber der einzige Sauvage hat einschlagige Bemerkungen publicirt — eine entsprechende Uber- sicht fehlt. Und doch sind die Fische von alien Thieren die geologisch wichtigsten, wenn auch ihre Erhaltnng meist eine schlechte ist — schlechter als bei Saugethieren und Reptilien, da im tiefen Meeres- boden meist nur Zahne und Stacheln ubrig bleiben (so im tiefen bstlichen Stillen Meere). Dazu kommt, dass die Synonymik hier weniger Schwierigkeiten bietet als sonst, weil es moglich ist, sich ilberall an Giinthers Catalogue anzulehnen. Allerdings ist die geografische Kenntnis eine noch beschrankte. Nur Europa (excl. Macedonien und Alba- nien), dann Nordamerika, Westasien und Indien kann man als ^bekannt annehmen, in Siidamerika, Afrika und Australien hat unsere Kenntnis ebenso Lucken wie in Nord- und Mittelasien. Das ^zM^Pffi?^^ IV atlantische Meer ist das bekannteste — aber eigentlich nur ini Nordwesten (durch die US Fishery Commission) besser bekannt. Das Stille Meer kennen wir meist nur im Westen; Ost und Siid sind fast unbekannt, der Norden ungeniigend. Das arktische Meer ist etwas besser bekannt — das antarktische fast gar nicht, bis auf ein paar Fische in Kerguelen und Siidgeorgien. Ja selbst vom Mittelmeer ist der Osten fast unbekannt — sowie die Kliste von Marokko ausser durch den „Talisman". Die Hochsee ist durchwegs ungeniigend bekannt, ebenso die Tiefsee, die man erst unlangst zu erforschen angefangen. Es diirfte daher vielen voreilig erscheinen, dass wir den ersten Versuch einer selbstandigen Darstellung wagen. Es ist dies aber ein wichtiges Glied einer allgemeinen Chorologie, die ich seit 30 Jahren vorbereite. Das vorgeriickte Alter zwingt mich abzu- scliliessen, wenn meine Arbeit nicht nutzlos bleiben soil. Andererseits ist doch eine stattliche Fiille von Daten in den folgenden Zeilen aufgehauft, wie sie bisher nirgends auch nur annahernd beisammen Avar. In erster Linie muss ich hiefiir der Unterstiitzung des H. Di- rectors Steindachner danken, ohne welche diese Arbeit gar nicht moglich gewesen ware. Die geografische Zoologie, d. h. die Verbreitung der Familien, ist die uninteressantere, natlirlich unvollstandigere und — schon durch die ungleiche Natur des beniitzten Materials — fehler- reichere Partie einer jeden solchen Arbeit. Man kann wegen des beschrankten Raumes, den eine solche Ubersicht einnehmen darf, unmoglich alle Monografien aufnehmen und iibersieht bei der zer- streuten Literatur leicht einen oder den anderen Irrthum der Quellen. Dennoch wage ich den Versuch: mogen ihn andere bessern, es wird ihnen leichter werden, als mir dieser erste Versuch. Die zoologische Geografie, d. h. die Faunen der einzelnen Meere und Lander, ist schon an und fur sich dankbarer und durch die Vorarbeiten leichter. Es ist begreiflich, dass diese Abtheilung stets die bessere und beliebtere Partie sein wird. Hier musste ich eher Vieles auslassen und mich einschranken, wenn die Arbeit druckfahig werden sollte. Insbesondere gilt dies von der so dankbaren, aber auch schwierigen geologischen Partie. Noch ist der Boden zu unsicber, auf dem man viele Hypothesen bauen konnte. Die Geschichte der Verbreitung muss erst geschrieben werden. v Nachstehende Grundzlige aber sctieinen mir plausibel. In Ubereinstimmung mit deu altesten Sageii (s'eit Berosus) scheint alles organische Leben von der Meereskiiste ausgegangen zu sein, jind zwar von der Strandlinie zwischen Meer und Land. Die Riistenfische sind darum anch uralt. Natiirlich haben sich die Fische der Schlammkiisten besser und zahlreicher erhalten, als die der Steil- und Korallenkiisten. Darum dominirt in der palaeozofischen Epoche die Familie der Ganoiden, deren wenige Reste heute noch Schlammfische sind (Amia, Lepidosiren, Protopterus). Die mesozoische Zeit zeigt uns entscMedene Hochseefische und eine reiche Entwicklung der Selachier, die wotil auch andere Fisch- arten voraussetzt, als die bisher bekannte geringe Anzabl. Die Tertiarzeit ist auch hier die Zeit der Differenzirung nach Meeren und Klimaten, der Ausbildung der einzelnen Landerfaunen und im Grossen wohl auch der eigentlichen Slisswasserfische. Diese scheinen sich durch Absperrung aus den Brackwasser- und Wanderfischen gebildet zu haben, wie ja heute noch Cypriniden und Gasterosteiden auch Brackwasserfische, Salmoniden Wander- fische sind. Die ganzliche Unbekanntschaft mit der geologischen Geschichte Afrikas und Siidamerikas bildet hier eine grosse Liicke. Die arktischen und antarktischen Fische scheinen aus dieser Zeit zu stammen, da die ersten wenigstens schon in der Eiszeit vorhanden waren (Mallotus in Norwegen z. B.). In Europa, dessen Slisswasserfische (im Centrum wenigstens) wohl meist aus dem Ostenkamen (Cypriniden, Acipenseriden), scheint der Prozess der Artbildung schon lange voriiber, mit Ausnahme vielleicht der jtingsten Familie der (meist postglacialen) Salmoniden. Aber in Siidamerika z. B. scheint er noch fortzubestehen, es ware uns sonst schwer, die Unmenge der Characinen und Siluriden zu erklaren, die sich viel- leicht noch im Ubergangs- (Differenzirungs-) Stadium befinden. Australien und Malaisien haben noch die meisten Meeresfische in stissen Wassem, vielleicht weil diese sehr jung sind (Murray z. B. posttertiar). Noch sind Karten der Wanderungen und des Endemismus — wie sie Drude jiingst fur die Pflanzen versucht, etwas voreilig, da fggjggl^^^w^^^^^m^: Wm^WW: VI die Geologie der Lander hier ein Wort mitsprechen muss. Das wenige, was wir wissen, reiclit nur zu einzelnen Bemerkungen, z. B. der Reichthum zweier siideuropiiischer Halbinseln (Spa- nien imcl Balkanh.) gegeuiiber der Armut Italiens, der grosse Reiclitlium Nordamerikas gegeniiber Nordasien, der subtropisclie Oharakter des Mittelmeeres, das maximum der Endemismeu in Malaisien. Alles dies wircl man an Ort und Stelle finden, wenn auch nur kurz. Wer mehr wissen will, clem stehe ich zu Diensten. Durch die lange Verzogerung des Druckes sind viele Noten zugewachsen. Insbesondere musste die Liste der Tiefseefische angehangt werden. Und cloch fehlt noch so viel! Scliliesslich danke ich alien, die mir hiebei geholfen — ins- besondere Dr. Steindachner, Prof. Hilgendorf, Dr. Strauch, Baron J. Gruerne, fDr. PanCi6, Dr. Meyer (Dresden), F. v. Tempsky. Prag, 30. Oct. 1887. 2. Miirz 1891. Prof. Dr. Joh. Palacky. INHALT. 1- Theil. A. Acanthopterygier. 1. Gasterosteiden......................... 1 2. Beryciden (Zusatze S. 231).................... 2 3. Perciden: a) Barsche...................... 3 b) Serraninen.................... 5 c-g). Priacanthinen................... 6 h) Apogoniden.................... 7 i) Grystineen..................... 7 k-1) Pristipomatiden ................. 8 4. Mulliden............................ 9 5. Spariden............................ 10 6. Chaetodontiden......................... 11 7. Scorpiden, 8. Cirrhitiden, 9. Chidden............... 12 10. Scorpaeniden.......................... 13 11. Cottiden............................ 14 12. Trachiniden.........................• . . 15 13. Sciaeniden.......................... 17 14. Polynemiden, 15. Sfyraeniden, 16. Trichiuriden........... 18 17. Scomberiden ....*...................... 19 18. Carangiden........................... 21 19. Gobiiden (Zusatze S. 232)................... . 23 20. Callionymiden.......................... 24 21. Discobolen, 22. Oxuderces, 23. Batrachiden............ 25 24. Pediculati, 25. Blenniiden.................._ . 26 26. Acanthoclinus, 27. Comephorns, 28. Trachypteriden......... 28 28 b) Lophotes (Zusatze).......................232 29. Teuthiden, 30. Acanthuriden.................. 29 31. Hoplognathus, 32. M.alacanthus, 33. Nandiden, 34. Polycentriden, 35. La- byrinthfische......................... 30 36. Luciocephalus, 37. Atheriniden.................. 31 38. Mugiliden, 39. Oficefaliden................... 32 40. Trichonotiden, 41. Cepoliden, 42. Gobiesociden, 43. Psychrolutes, 44. Neophrynichthys, 45. Centrisciden............... 33 46. Fistulariden, 47. Mastacembeliden................. 34 48. Notacanthinen .......................... 35 B. Pharyngognathen. 49. Pomacentriden......................... 35 50. Labriden............................ 36 51. Seariden........................... 37 52. Odaciden, 53. Embiotociden, 54. Chromiden...... ..... 38 VIII C. Anacanthinen. " Seite 55. Gadopsis, 56. Lycodiden.................... 39 57. Gadiden............................ 40 58. Ofididen............................ 41 59. Macruriden........................... 42 60. Ateleopus u. Xenocefalus, 61. Pleuronectiden........... 43 62. Eupharynx u. Gastrostomus................... 44 D. Fhysostomen. 63. Siluriden............................ 44 64. Characinen........................... 47 65. Haplochitoniden, 6Q. Sternoptychiden............... 48 67. Scopeliden........................... 49 68. Stomiatiden, 69. Salmoniden................... 50 70. Percopsis, 71. Galaxiden, 72. Morniyriden, 73. Gymnarchus..... 53 74. Hechte, 75. Urabriden, 76. Scomberesociden ........... 54 77. Cyprinodonten......................... 55 78. Hohlenfische, 79. Cypriniden .................. 56 80. Kneria, 81. Gonorhynchus, 82. Hyodon, 83. Pantodon....... 59 84. Osteoglossinen, 85. a) Clupeiden................ 60 85 b) Bathythrissa (Notaeus), 86. Chirocentrus, 87. Alepocefalus .... 61 88. Notopterus, 89. a) Halosaurus, 89. b) Holopleuriden, 90. Gynonotiden, 91. Symbranchiden, 92. Aale.................. 62 93. Pegasiden........................... 64 E. Lophoforanchier. 94. Solenostoma, 95. Syngnatbiden................. 64 96. Seepferdchen.......................... 65 F. Plectognathen. 97. Triaeanthinen . . ..................... 65 98. Ostracioniden, 99. Triodon, 100. Tetrodonten........... 66 101. Sonnenfische.......................... 67 G. a) G-anoiden. 102. Ganoiden (Zusatze S. 233).................... 67 G. b) Chondrosteer. 103. Chondrosteer.......................... 69 H. Chondropterygier. 104. Chimariden......................... 69 105. Haie, a) Carchariden...................... 70 b) Lamniden....................... 71 106. Batiden............................ 72 J. Cyclostomen. 107. Petromyzontiden........................ 74 108. Myxiniden........................... 75 K. Leptocardier. 109 Amphioxus...........................75 Sehlussfolgerungen aus der Vevbreitnng der Familien......... 75 Anhang: Liste der Localfaunen nacb Spezieszahlen.......... 78 IX II. Greogr-afiselier TlxeiL Verbreitung nach Landerfaunen. Seite §. 1. Geologische Einleitung................. 81 §. 2. Eintheilung der Fische nach der Lebensweise .... 84 §. 3. Hochseefische (Zusatze S. 233).............. 84 §. 4. Tiefseefische...................... 86 §. 5. Einth.eilu.ng der Faunen................. 87 §. 6. I. Meeresfische. Eintheilung........... . . 89 §. 7. Der G-rosse Ocean..................... 92 §. 8. Das arktische Meer................... 95 Liste 95—97. Das Weisse Meer................97 Novaja Zemlja, Spitsbergen, Jan Mayen S. 98, Gronland Island, Bareninsel 97, Aljaska 100. §. 9. Der nordliche atlantische Ocean.............101 Atlantische nordamerikanische Gebiet S. 101, England 103, Belgien 104, Holland, Daneinark, Helgoland 105, Faroer, Skandinavien 106, Ostsee 107, Frankreich 108 (Zusatz S. 234), Spanien 109, Portugal, Azoren 110, Canaren, Madeira 111, Marokko 112. §. 10. Das Mittelmeer.......................112 Liste der Tiefseefische S. 114—116, Ostspanien 116, Valencia, Bale- aren, Algier, Tunis 117, Adriatisches Meer 118, Zusatz Fiume. Schwarzes Meer 119, Tanger, Beirut, Constantinopel, Frankreich 120, Italien 122, Malta, Egypteu, Griechenland 124. Zusatz Creta. S. 235. §.11. Das mittlere urid siidliche Atlantische Meer......124 Bermuden, Golf von Mexiko S. 125, Antillen, Florida, Cuba 126, Zusatz Bahamas, Capverden, Acunha, Ascension 127, Helena, Bra- silien 128, Liste 128-130, Montevideo, Gujana 130. Laplata- becke, Senegal 131, Cap der guten Hoffnung 133. §. 12. Der Stille Ocean......................134 Kamtschatka 135, Nordosten 135, Californien 136 (Zusatz 236), China 138, Japan 139, Osthalfte des Stillen Meeres 141, Westmittelame- rika 141 (Zusatz), Westkiiste Siidamerikas 142, Peru 143, Chile 143, Antarktische Ichthys 144, Magellanien 145, Neuseeland 146, Australien 150, Tasmanien 152, Melanesien 152, Neu Guinea 153, Oceanien 154, Sandwichsinseln, Fitschiinseln 156, Malaisien 157, Java, Sumatra 157 (Zusatz), Amboina, Molukken 158, Filippinen Liste (Zusatz 236), Indien 159 (Zusatz), Ceylon 160, Nikobaren 160, Siam 161, Cochinchina 161, Rothes Meer 161, Persischen Golf 161, Ostafrikanische See, Zanzibar 162, Mozambik, Madagaskar, Mauritius, Bourbon 163, Seyschellen 164. Susswasserfische (sieh §. 6.) §.13. Europa.......................... 164 Norwegen S. 166, Skandinavien, Nordural, Finnland, Danemark, Polen 167, Deutschland 168 (Zusatz), Osterreich 169, Bohmen, Mahren, Ungarn, Siebenbiirgen, Russland 170, England, Frank- reich 172, Schweiz, Holland, Belgien 173, Italien 174, Balkan- halbinsel 175, Griechenland 176. Montenegro (Zusatz S. 237). 8.14. Asien............................176 Sibirien S. 177. Turan 178, Kaspisches Meer 179, Innerasien 180 (Zusatz 238), China 181, Japan, Kleinasien 183, Palestina 184 (Zusatz), Kaukasus, Mesopotamien, Syrien 185, Persien, Indien 186 (Zusatz), Hinterindien 187, Malaisien 189. "* H ¦vg X Seite §. 15. Australien.........................191 Liste S. 193, Nordaustralien 192, Westaustralien 193, Ostaustralien 194, Victoria, Tasmanien 195, Oceanien 196. §. 16. Af rika............................ 196 Norden S. 197, Nordosten, Innern, Westen 198, Siiden 199, Insel- welt 200. (Zusatz S. 238). §. 17. Amerika. Allgemeine Gesetze ..............201 Britisches Amerika S. 205, die US 206, Neu-England, Mississippi- becken 208, Atlantische Kiiste, Florida 209, Gemassigter Westen der US 210, Neotropische Ichthys 211, Mexiko 212, Centralame- rika 213, Guatemala 212, Panama 213, Ecuador 213, Antillen 214, Cuba 214, Brasilien 215, Gujana 216, Laplatabecken 216. Tabelle der Fische des Meeres urn Malaisien.............218 Anhang. Liste der Tiefseefische.................220 Meeresfische der Filippinen.....................2<;8 Zusatze und Berichtigungen................. . . 231 A. Acanthopterygier. l. Familie Gasterosteiden (l g., 12 sp. bei G&uther Catalog. Introduction 10 — ohne 12 dubiose —, bei Sauvage 40—47, da Blan- chard allein fur Frankreich 8 neue sp. aufstellt, die nicht allgemein anerkanut werden). Sie sind eine nordische, circumpolare oder arktische Familie, die meist aus Brackwasser- oder Siisswasserfischen besteht; Spinacbia ist der einzige Meeresfisch, bei Gunther sind aber fast alle Brackwasserfische. Ungewohnlich tief ist aber ihre Slidgranze (Central- afrika 1 sp. Proc. Zool. Soc. 1872, Grant ex Ukumi), Mongolien (Da- lainor), China (G. sinensis Guichenot), Japan (G. japonicus Steind.), und Californien (Tularesee USRREE. G. raicrocefalus). Die Mehrzahl der Formen ist, wie bei den meisten circumpolaren Familien, in Nordamerika zu Hause (Sauvage 22 sp.), die allerdings jetzt wieder zusammengezogen werden (s. w.); was eben die richtige Entwicklung der, Kenntniss eines Landes rait sich bringt, dass man zuerst die verschiedenen einzelnen Formen und dann erst ihre Binde- glieder kennen lernt. Wie Indien, Hinteriudien, Centralasien, Turkestan, scheinen sie einem Theil des Mittelmeergebietes, dem grossteu Theil des Donaugebietes, sowie Bohmen zu fehlen. Ihr Alter ist bei dem Mangel fossiler sp. schwer zu bestimmen. Man konnte annehmen, dass sie zur Glazial- zeit sich nach Siiden verbreiteten (bis auf Centralafrika) und uur das Amurland, wo keine Eiszeit bisber bekaunt. (Wojejkov), bildet eine Aus- nahme, sowie Spinachia (herab bis Rochelle und Neufundland).1) V Westsibirien (Finsch), Ostsibirien, Baikal, Amur (Dybovski) 0, Neusibi- rische Exped. 1, Wellington chanell 1 (G. insculptus), Pt. Barrow, Berings- insel 2 (Stejneger, pungitins und catafractus), Gro'nland 3 (1 Liitken), Europa 7 (Giinther, 9 Fatio, 10 Bonapariq). Skandinavien 3 (Nilson), Norwegen 3 (Collett), Ostsee 3, Finmarken 3 (Malmgr6n), Eugland 3 (Coach), Schweiz 1 (gymnurus Fatio). Frankreich 13 (Blanchard, 3 Moreau), Spanien 1 (aculea- tus Cadix), Portugal 1 (brachyventris Steind.), Italien 1 (bis Neapel aculoa- tus — andere 3 end.), Algier 1 (brachycentrus Val. 1= leiurus, aculeatus Gervais)..in der Metidja (Playfair), Deutschland 3 (pungitius Salzsee bei Halle), Osterreich 2 (Heckel), Polen 2 (Tacanovsky), Russland 3 (Pallas), Schwarzes Meer 2 (aculeatus, platygaster), Perekop 1 (e G. Fischeri), Aral- see 1 (Platygaster), Caspisches Meer 1 (idem), Kamtschatka 1, China 1, Japan 2 (Bleeker), Mongolien 1, Nordaraerika (US Jordan 1876 16 [4 gen., J. Palacky: Die Verbreitung der Fische. ^ 2. Familie Beryciden (55 sp. im Cat. Gunthers) 65 Iutrod., jetzt iiber 75, 10 gen. (21 jetzt, Holocentrum 30 sp., 18 Myripristis C, die Jordan als Familie der Holocentriden abtrennt) jetzt raehr Anomalops (me Fici, Kner), Heterophtbalmus (Bleeker iu Meuado), Melamfaes (suborbi- talis Challenger megalops), Plectromus (crassipes Bean), Poromitra (Agassiz, capito) Atlant. Tiefseefische, Harpage (rosea) m (Devis), Clei- dopus (gloria mar. id.) Oceanien, Neoniphon (Ql), Acanthochaenus, Ste- fauoberyx (monae Gill, beide als besondere Familie), Caulolepis (Gill-US). Sie sind jetzt meist tropisch und zwar mit dem max. im Indiscben Ocean (Gtinther daselbst 25 Holocentrum, 15 Myripristis (die einzigen die nieht Tiefseefiscbe sind). Hier ist aucb der einzige Flussfisch (Clei- dopus gloria maris [Devis]) im Brisbanefluss (Australien). Jetzt sind ausserbalb der Tropeu nur Trachichthys (Neuseeland, Tasmanien, Japan), Hoplostethus mediterraneus (Tiefseefisch in 600 m bei Sardinieu, aucb bei den Azoreu, Madeira und Japan [das iiberhaupt reich daran ist], dann hat sie der nordliche atlantische Ocean. (in der Tiefsee durcb den Golfstrom Holocentrum longipinne Rhodeisland) bis Norwegen. wo ex. von Beryx decadactylus (auch in Japan) als borealis Diiben beschrieben wurden (ex. Collett); B. splendens an der Ostkiiste der US (Japan), wie auf den Azoren, in Madeira (wo auch Polymixia nobilis, wie bei St. Helena), endlich an der Westkiiste von Spanien (Cadix, Bonaparte scbon 1846) und Portugal (Lissabon-Steindacbner). Nach Liitken sind Jugendformen beider als Rhynchichthys, Rham- pboberyx, Rhinoberyx beschrieben worden; so ist auch nach Gill Acan- thochaenus vielleicht nur der erwachsene Stefanoberyx. Es hangt dies wohl damit zusammen, dass die Beryciden zu den altesten Teleostiern gehoren, und in der Kreide die zahlreichste Fa- milie bilden; man zahlt an 16 gen. (Beryx, Kreide von England), Pseudoberyx (Libanon Kreide), Berycopsis, Homonotus, Stenostoma, Stenocefalus (Kreide von Westfalen), danu Hoplopteryx (bei Anderen Sciaenid 2) (ib.), Platycomus (2 germauus, gibbosus), Podocys, Acro- gaster (ibid.), Acanus (Glaris), Macrolepis (auch Westf.), Rhacolepis (brasilische Kreide), Holocentrum (Londoaclay), Myripristis (2 ib., 4 Mte Bolca), Beryx insculptus in N Jersey, Metoponichthys longirostris, octa- canthus, Acanus croaticus (Kranb. im Croatischen Tertiar, in Lesina B. subovatus [Bass.]. Daher stammt wohl die grosse Verbreitung einzelner spec: Hoplostethus mediterraneus auch im Mittelmeer sehr selten (4 ex. Moreau 2 aus Italieny 2 Nizza), Madeira, Azoren (Hilg.), Marokko (Ta- lisman), Japan (:=: japonicus), Chesapeakebay (US), Trachichtys elon- 4 sp.?], Pygosteus concinnus im Saskacewan — am haufigsten G. novaebo- racensis) — 1882 7, Pacificslope 7, Neufnndland 3 - 4, Oregon 3, USRREE 7, Oberer See 2, Agassiz. F. bor amer. 4, Kansas 1, coll. Kumljen 2, Stid californien 2 (artesische Brunnen). Von den 48 sp. der Sauvageschen Mono- graphie sind 13 franzosisch, 24 nordamerikanisch, 2 in Island (e islandicus Gaymard), 2 in Gronland (e dimidiatus Reinhard), 4 in Newfundland, 5 in Californien, 1 (e) in Texas, 3 in Italien, 1 im Schwarzen Mee.r • (ponticus e), v 1 in Schottland e, 1 in Algier, 1 in Karntschatka (obolarius e). . ¦ \ i gatus Madeira, Australien und Neuseeland (Trailli Hutton), Monocen- tris japonicus China, Filippin, Australien, Mauritius, Beryx decadactylus Japan, Canaren. Azoren, Madeira, splendens Madeira, China, Norwegen, Cuba (Poey), US (Albatros iu 460 Faden), Polymixia lowei, Cuba, Canareu, Holocentrum sammara Cap, Rothes Meer, Indien, Amboina, Diadenia Rothes Meer, Madagaskar, Indien, China, Tonga! Denn diese Erscheinungen lassen sich meist nicht durch Wande- rungen erklaren und sind w.ohl eine Remanenz der alten Zusammcn- gehorigkeit aller Meere (wie Notacanthiden, Scomberiden, Carangiden, Sprotten in Tasmanien und Neuseeland, wie Maurolicus amethystinus daselbst etc. Siud doch in Neuseeland von 9 sp. Lamniden 4 euro- paisch, in Australien 7 von 20 !2) 3. Die Perciden (sensu latiore) sind eine der grossten Fami- lien — heute mindestens 900—1000 sp., und werden darum gewohn- lich in mehrere Sippen getheilt, deren Verbreitung sebr differirt. Sie siud im Meere, wie in stissen Wassern verbreitet (96 Slissw. Sau- vage), nur dass es gewohnlich (ausser Nordamerika) nur einzelne sp. im Siisswasser gibt, aber z. B. in Neu-Guinea (Sudosten) von 43 sp. 13! (M'Leay). Sie sind am zahlreichsten in Nordamerika (140 Jordan), Cuba, im Iudischen Ocean und Australien (186 M'Leay, jetzt 32 mehr), aber schwach vertreten im Atlantischen Ocean, im Mittelmeer und den antarktischen Wassern. Wir theilen sie (mit Giinther) in 10 Sippen: a) Percideu (und Etheostomatiden), b) Serrauiden, c) Priacanthinen, f) Pentaceros, g) Cros- soderma (?), h) Afredoderus, i) Elassoma, k) Pristipomatiden (incl. Gerres G. J. — im Catalog [Gerres] die 57 Familie). Manche Abtheilung wird oft sonst als Familie betrachtet. 3a. Die eigentlichen Barsche (Percineu) haben bei Giinther C. 15 g. 43 sp., bei Sauvage 80 (53 uordamerikanische Etheostomatiden nach Vaillant (1873), aber diese sind bei Jordan und Gilbert (1876—59) 1882 schon auf 69 sp. angewachsen und die Familie auf c. 100. 2) Norwegen 1, Europa 2, Italien 1, Spanien 1, Mittelmeer 1, Portugal 1, Atlantisches Meer 9 Gth'r (17 jetzt), Azoren 3 (Hilgendoif), Canaren 2, Ma- deira 4 (3 Lowe), Griechenland, US Jordan 1882 2 (Hoi. pentacanthus zufall.) jetzt rait den Tiefseefischen 9, Siidkalifornien 4 (C. St. Lucas), Ostflorida 1 (Hoi. rafuin), Mex. 1, Cuba 3 g. (11 — 15 Poej% neue sp.), Antillenmeer 14 (Jordan), Jainaika 2 (G.), Tropische Kiiste von Mittelaraerika 3, Westafrika 1 (H. hasta- tum), Cap 1 (? Castelnau), Senegal 1 (id.), St. Helena 3 (Polymixia nobilis Lowe), Madeira, Brasilien 2 {Castcln.), Stidsee 15 (Garret), Insulindien 24 Bleeker (sensu lat. rait Priacanthus 29—22.), Molukken 18, Sumatra 5, Java 2 G. 7 Bl., Filippinen 1 G., Amboina 11, Vanicolo 2, Ualan 2, Guam 2 (Bl.), Celebes 4 (Meyer), Giinther Luisiaden 3, Guam 3, Neuirland 2 (9—4 Bl.), Banda 2, Celebes 2, Ceram 1, Taiti 1, Fici 1 (coll. Godefroy 4), Tonga 1, Buru 1, Chri- stovsil 1, Cocosi 1, Indien 7 Day, Andamanen 1 e (Day Hoi. and.), Ceylon 4, Mauritius 15 (Bleeker 7 [4 e] G), Mozambik 3, Bourbon G, Seychellen 6 (Playfair), Zanzibar 5 (G.), Chagos 1, Madagascar 1 (G.), Mozambik 3, Kothes Meer 4 (G.) 8 Klunzinger, Australien 4 G., 7 M'Leay, Neuseeland 4 (Hutton), Pt. Darwin 1 (M'Leay), Siidost N.Guinea 4 (G. 1 e Bl. 2), China 4, Japan 5 9 St. (3 kosmopolitisch), 5 Sandwichsinseln, Maskat 2 (Boulenger). 1* Sie sind als Sippe kosmopolitisch, aber mit entschiedenem ne- arktischem maximum (schon bei Giinther C. 21, also fast 1jq) — ja bei G. C. sind 2/3 nordisch (10 g. und 32 sp.). Die antarktischen Ge- genden haben nur 6, die Tropen ebensoviel. Sie sind meist Susswasserfische — nur in den Tropen auch Meeres- fische, was im Norden fast nur Labrax theilweise ist, der z. B. in den Albuferasee und die Ebrolagunen, ja bis Tortosa geht. Die Centro- pomusarten (bei Jordan eine besond. Fam.) sind aber in siissen, bra- kischen und salzigen Wassern zu Hause, so in Mittelamerika. Lucio- perca marina ist im Caspischen und Schwarzen Meere. Sie sind geologisch alt — so sind z. B. in Mte Bolca 16 Perciden, darunter Labrax, Lates (Smerdis, Cyclopoma), in Armissan Perca an- gusta, in Oningen P. lepidota, in Aix Paraperca, in Croatien 3 Labrax (Neumayeri, intermedius, multipinnatus). Hiemit hangt wohl die grosse Zahl arktischer (circumpolarer) Formen zusammen, so Perca fluviatilis, gen. Lucioperca, Labrax (Roccus, marin, in den US auch im Susswasser G.). Dann die merkwiirdige Verbreitung von Lates calcarifer (China, Indien, Andamanen, Queens- land, Java (M'Leay), Celebes (Meyer), Molukken (Bleeker als no- bilis ohne Ort?) und vor allem die seltene Erscheinung, dass das so arme Europa hier endemische Formen besitzt (Percarina m DDiester, A. schreutzer., Aspro Russlaud, UDgarn und Siidostfrankreich) etc. Die Etheostomatiden, die bei Giinther C. erst 5 sp. besassen, werden von den meisten nordamerikanischen Autoren als selbstandige Familie gefiihrt. Wie alle nordamerikanischen Fische sind sie im Missis- sippibecken am haufigsten.3) Sie haben noch im Suden endemische sp. (Pileoma carbonarium in Texas [R. Salado], Boleosoma lepidum im Nuecesfluss) und die Siidgranze bildet wohl Alvordius fasciatus in Chihahua (abgesehen von Centropomus). Im Westen scheinen sie zu fehlen. Die. haufigste sp. ist Boleosoma olmstedi (von den Grossen Seen und Massachusetts bis Georgien). Selten sind die Perciden in den Tropen (Egypten hat 2 [Lates ni- loticus], Labrax elongatus), Indien 1 (aber 5' lang G. J.), Mauritius 1 (Ethelis carbunculus, auch bei den Seychellen), Java 2 (P. ciliata Val.) CDidon chineusis (auch China, Manilla), Psammoperca waigiensis ist dort, in China und Australien. Antarktisch ist Percichthys (2 Patagonien 1—2 Chile und Peru, in Iquique Percichthys godefroyi). Eigenthumlich ist z. B. das Fehlen von Perca fluv. in Spanien, da sie doch z. B. in Filippopel ist, die Verbreitung des Zanders (vom Jaxartes an, Caspi- sches, Schwarzes Meer, Finland, Bohmen [das doch ein westliches Abflussgebiet], Lombardei), die Liicke der Verbreitung von Aspro v. 3) F. bor amer. 6, Massuchusetts 2, Champlainsee e (Cottogaster pntnami), Grosse Seen 4, Ohio 7, Cumberland 2, Pennsylvanien 2, Mississippi 13, Caro- lina 7, Georgien 5, Alabama 5, Illinois 5, Indiana 3, Texas 4 (Poecilichthys R. Grande). zwischen Donau und Ostfraukreich (Rhone, Saone, Isere), die wohl aus der Zeit vor der letzten Hebung der Alpen stammt, als noch ein Meer den Osten und Westen im Norden verband. Nach Blanchard ist Ace- rina cernua von Oberlauf der Saone erst unlangst uber Lyon nach Avig- non gewandert, wo auch die Granze von Aspro v.4) 3. b. Die Gruppe der Serraninen ist ansserordentlich zahlreich — wohl uber 350 sp. (J., C. 268, 23 g. C.) (bei Bleeker Familie der Epinefeliden 240 sp. 12 g.) + Doderleinia, Japan, Malakichthys, Tetra- centrum (m N. Guinea), Xenistius.5) Sie sind eine alte Sippe (im Mte Bolca, Serranus dubius in Croa- tien, Plectropoma [Perca, Reuss] uraschista Kramberger in Kutschlin). *) Eigentliche Perciden (ohne Etheostomatiden) und Centropomus und Enoplosus (bei den Serraniden ex J.) Finraarken 3 (Malmgre'ni, Skandinavien 4 (Nilson), Norwegen 4 Collett, England 3 Day (6 Couch), Europa 9 Giinther, 11 Seeley, 12 Bonaparte, Ostsee 4, Italien 1 Meer (Labrax lupus), 2 Susswasser (Canestrini), Sehweiz 2Fatio, Griechenland 4 Labrax (Betta), Perca (? Etolien), Frankreich 5 (Blanchard-Siisswasser — Labrax lupus in Fliissen, wie in Spa- nien u. s. w), Portugal 1 (punctatus Brito), Algier 1 (id.), Tunis (Doria Senegal u. Westafrika 3 Labrax lupus, punctatus, Lates niloticus), Ostreich 8 Heckel (2 nur Dniester Lucioperca wolgensis, Percarina demidowii, 6 Donau), Cycladen 4, Aralocaspisches-pontisches Becken 10 (Kessler), Schwarzes Meer 5, Aral 1 (Zander), Caspisches Meer 4 (Lucioperca marina, Zander), Syrdarja 2, Amudarja 2, nordl. Turan 3 (Day), Westsibirien 3 Finsch, Baikal 2 (Dy- bovski, e Acerina cekanovskii), Amur 1 (id., e Actinolepis ditmari), Ussuri 1 (Siniperca chuatsi), Japan 2, China 7—8 (auch Bl. 6 e — Lates calcarifer 3 Siniperca, 4 Percolabrax), Indien 1 Day (Lates calcarifer, auch brackisch), L. nobilis Singapore, Malakka, Andamanen 1, Java 2, Molukken 2 (Lates und Psammoperca waig.), Celebes 2, Insulindien 3 (Cnidon chin. Manilla), Lates (auch in Meere, Psammoperca w.), Australien 13 (M'Leay, Lates similis e in den Seen von Gippsland), Pt. Darwin 2 (1 e L. darw.), N. Guinea 1 (Psammo- perca waig. Meer), Pt. Jakson 2, US 3 (P. americana — fluviatilis — flavovi- rens, 2 Stizostedium, Mexico 13 Centropomus (Exped. fr.), Chile 2, Patago- nien 2, Peru 1. 5) Europa 9 Bonaparte, England 3, Frankreich 7, Griechenland 7, Italien 9 Can. (5 G.), Spanien (9) und Portugal 9 (Britto Capello), Algier 6, Azoren 6, Canaren 5, Madeira 6 (e m Callanthias paradiseus Lowe), Capverden 6 (e m Apsilus), Senegal 10 (Rochebrune), Schwarzes Meer 2, Tunis 5, Cycladen 7, Rothes Meer 21 G. (34 — jetzt 49 Klunzinger), Maskat 18 2 e (Boul.), Indien 63 Day (32 Serranus, 28 Lutjanus), Ceylon 20 (7 G.), Andamanen 23, Pinangl2, Seychellen 6 G. (e m Aprion mit den Sandwichsins. — virescens), Anyperodon (m mit Amboina)—33, Mauritius 20 G.(29 Bleeker) Bourbon alle Perciden 42 Guiche- not — 66 Maillard, Mozambik 22 Pet. Madagascar 3 (G.), Zanzibar 40, Cap 10 (2 G.), Westafrika 10, Helena 4 (e Holanthias fronticinctus), Insulindien 118 Bleeker (63 Serranus, 46 Mesoprion, auch in Fliissen), Java 36 (62 Bl.), Sumatra 43 (Bl. Molukken 47. Doch sind nur 10—13 e ein Beweis, dass Ma- laisien kein ichthyologisches selbststandiges Gebiet bildet), Celebes 37 (Meyer Mesoprion taeniops in Fliissen Bl.), Amboina 62, Borneo 3 (Bl. Enumeratio), Australien 17 G. 56 M'Leay, Port Jakson 8 Castelnau, N. Guinea 16 (4, 2 Suss- wasser), Norfolk 2 e (m Trachypoma), Pt. Darwin 9, Siidsee 28 G., Sandwichs- inseln 4, China 19.G., 43 Bl., Japan 24 G., 27 St. (g. DOderleinia, 6 neu), Pacificische Ktisten der US bloss 4 (Californien nicht Oregon), Mexiko 13 (Exped. fr.), Mittelamerika 20 (2 Susswasser), Cuba 17 G. — 75 Poey (max. der Erde), Antillen 44—57 Jordan, US 34, Ostflorida 10, Pensacola 7, NJork 4, Galopagos 1 (e m Prionodes), Brasilien 17, Chile 5, Peru 2, Montevideo 1. 6 Es sind zumeist Meeresfische und in warmeren Gegenden incl. Mittelmeer. Mit dem Golfstrom erreichen einige England (S. cabrilla, Polyprion cernuum in Plymouth), sowie in Griechenland (Betta). Einige gehen in die Fliisse — Centropomusarten in Mittelarnerika (appendicu- latus, armatus Gill [Chiapas]), im Ganges bis Nepal, ira Niger (S. nigri Mesoprion nigri), viele in Insulindien, in N. Guinea (1 Serranus, 2 Me- soprion margipinnis, sexfasciatus) etc. Auffallig ist ihr Fehlen im Neuseeland. dem geologisch so alten und forrnenreichen, das doch 2 Grystineen hat (denn Anthias richard- sonis ~ Scorpis hectoris Hutton). Einzelne sp. der Serraniden sind sehr weit verbreitet; so Meso- prion johnii von China iiber Iudien und Nordaustralien zum Cap, griseus von "Westafrika (FPo, Niger) iiber Gujana bis Porto Cabello, Cuba, Ja- maika, boliar vom Rothen Meer bis Indien und Madagaskar; Genyoroge bengalensis Gthr (Diacope octolineata Val.) vom Rothen Meer bis Mau- ritius, Luisiaden, Fitschiinseln, China, Rhypticus saponaceus vom Cap iiber St. Helena bis zu den Capverden, Florida und den Antillen, Plectro- poma monacanthum von Barbados zu den Falklandsinseln, Serranus guttatus vom Rothen Meer bis Mozambik, Australien, China, Sandwichs- inseln, cabrilla von England iiber Portugal, Madeira, Azoren, Canaren bis zu den Antillen, St. Paul, iiber Dalmatien in das Sclnvarze Meer, gigas von England (4ex.) Mittelmeer, Maskat, Madeira, Azoren, Brasilien, Cap, US, acutirostris Brasilien, Cinarien, Algier, Sicilien, aeneus Gorea, Ma- laga, Beirut, Damiette, taeniops CV. Capverden. Guinea, Panama, Flo- rida. Polyprion hat 1 sp. ceruuum im Mittelmeer. Madeira, Azoren, Plymouth, Bergen (1843 1 ex. Collett, Nilson), St. Paul, Cap, US, die zweite bei Juan Fernandez (Knerii). Der G. Catalog ist hier besonders veraltet, so hat er selbst in der J. 150 Serranus statt 135, 20 Centro- pristis gegen 15, 20 Anthias (13), 70 Mesopriou (45) Im Indopaciticischen Meer hat er 85 Serranus, im Atlantischen 30, Anthias 5 und 4, 5 und 11 Plectropoma, 50 und 15 Mesoprion, im Atlantischen 3 Rhypticus (Antillen), im Iudischen em Diploprion, My- riodon, Grammistes 2, 1 Rhypticus (Galopagos). Eine neue Monogra- phie thate Noth. 3. c. d, o. Hieher stellen wir die 3 Mouotypen Cl'OSSOderma (mada- gascariense Guichenot — von Bleeker reducirt, Meeresfisch aus Mada - gaskar) auch als Familie genannt Afredoderus (sayanus Dekaa aus den US) Pontchartrain — Filadclfia — Siisswasserfisch, E la ss o my (zouatum Jordan) Illinois, Texas. Alabama (dto.j. 3. f. Die Pentacerotiden (2 g. 4 sp. Peutaceropsis) haben 2 sp am Cap, 1 im Stillen Meer (1 Japan e jap.) 1 m Oreosoma im Atlan- tischen Meere — dazu kommt P. Knerii (Steind.) am Cap Horn. 3. g. Die Priacanthinen (1 g. 15 sp. C. — 17 J.+ Parapriacanthus Herops (munda, de Vis Ql) sind tropische Meeresfische. G. hat im Indopacificischen Meere 12, im Atlantischen 4., in der Siiisee 1. Sie reichen von Madeira 1, Canaren 1 und Japan 5 (neu Parapriacanthus -¦: ransonneti Steind.), vom Rothen Meer (1) und von den Antillen 1 (in ganz Amerika nur 2 macrophthalmus von Madeira, Gorea, Cap- verden bis Brasilien, Antillen und bonariensis), bis zu den Seychellen (2), Cap (1 P. japonicus), Australien, Sandwichsinseln (1). 6) 3. h. Die Apogoniden (8 g., 95 sp. G. C. — Ind. 140, Apogon 58 C. J. 100, Melanostoma jap.) sind eben auch meist tropische Mee- resfische. Ambassis ist auch Brackwasserfisch (G.) und einzelne sp. gehen in die Flusse (so in Neu-Guinea Ambassis commersoni, Apogon buruensis, Tetracentrum apogonoides [s. v.] die erste sp. auch im Quili- manefluss und Molumbo [Mozambik-Peters]) — aber sonst Rothes Meer, Australien, Java — so Ambassis interrupta in Luzon, klunzingeri St. in Madagaskar (Tohizona), ja einige sind in warmen Quellen (Ambassis thermalis CV. in Ceylon). Apogon pandionis (Bean) ist ein Tiefseefisch der Chesapeakebay. Giinther nennt in der J. die Apogonarten Korallen- fische, die wie gewohnlich ihr max. in Malaisien (65 Bleeker) und im Pacific (75) habeu, gegen 4 im Atlantischen, 3 im Rothen und 3 im Mittelmeer (der gewohnlichen Nordgranze warmerer Formen mit Micro- ichthys cocoi, Pomatomus telescopium (m) — nach den grossen Augen, der Tiefseefisch der Perciden (in 800—200 Faden ? G., auch beide bei Madeira, der letzte bei St. Helena, und Apogon rex mullorum), wie Japan (11 sp. coll. Doderlein — m Acropoma, Melanostoma jap., Scom- brops cheilodipteroides Bl., Tiefseefisch in 400 Faden; im Winter ge- faugen). Sie waren schon in Bolca.7) 3. i. Die Grystineen (incl. Centrarchideu) im C. 13 g., 48 sp. (12?) — jetzt (c. 60) die letztern allein bei Jordan (1876 54—38 (1882) + Pikea (Labracopsis), Antisthes, Homodemus(De Vis, Ql), haben als Sippe die seltsamste Verbreitung — Meeresfische, die auch im bracki- schen und siissen Wasser (Dules) sind, nordamerikanische und australische Flussfische (Ceutrarchiden), die G. in der J. darum getrennt hat. G. hatte 20 Susswasserfische, jetzt zahlt man in Nordamerika (mit Huro vom Huronsoe an) 30—40, in Australien wenigstens 13 (auch im Westen). Dules (10 sp. Pacificindisch) zeigt gut den Ubergang vom Meeresfisch durch den Brack fisch zum Siisswasserfisch (fuscus im Siisswasser von 6) Indien 1 (Day), Insulindien Bleeker 7, China 3, Molukken 4, Sumatra 2, Java 3 (Bleeker), Japan 3 (Dod.), China 2, Amboina 2, Celebes 2, Australien 2, Mauritius 2, Senegal 1, US 2 (Cuba 4—Poey!), Zanzibar 2, Mozambik 1, Helena 2 Maskat (boops)- 7) Europa 2 (Bpte), Frankreich 2, Italien, Mittelmeer 3, Algier 2, Madeira 2, Azoren 1, Spam'en 1, Tunis 1 (Galita), Griechenland 1, Rothes Meer Klun- zinger 15, Seychellen 6, Mauritius 9 (Bleeker), Cap? Mozarabik 2 G., 5 Peters Zanzibar 17, Madagascar 1 (G.), St. Helena 2, Indien 34 (Day), Andaman 11, Nikobar 5, Pinang 5, Ceylon 4, Australien 39 M'Leay, (6 gen. e Nannoperca Acanthoperca, Edelia, Aida, Vincentia, Gulliveria), Fitzroy 3e, Pt. Jakson 5, Pt. Darwin 4, Siidsee 13 (Garrett), Sumatra 12, Jav.i 16 G., 25 Bl., Molukken 24 Bl. (3 brackisch), Amboina 16, Celebes 9, Borneo 4, China 5, G., 10 Bl., Sandwichsins. 2, Japan G. Malakichthys Dod. NGuinea 6 (3 Siisswasser), Mittel- amerika 1, US 7 (Jorn. 4 Apogon), Mexico 1 (Exped. franc), Panama 2, Cap St. Lucas 1 (Xanthus), Cuba 4^6 Poey), Maskat 4 (1 e). Anjuan, Peters), haswelli (e) im Nordaustralien, papuensis im Goldiefluss- (N. Guinea), ebenso bennetti in Ceylon, Mozambik, malo in Taiti im Siiss- wasser (Challenger), rupestris in Ualan, Fitschi, Amboina, Celebes, Taiti, Mauritius, Filippinen (Jagor), marginatus (Garret) bis zu den Sandwichs- inseln, argenteus Kingsmillinseln! Dules ist auch schon ira Mte Bolca gefunden worden. Am Avich- tigsten ist Oligorus in Australien, wo macquariensis (Murray cod.) 100 Pf. Schwere und 3' Lange erreicht, wahrend die Meeresart (0. gi- gas) bei Neuseeland nur 45 Pf. erreicht, die Neuseeliinder Forellen (Arripis salar — auch Tasmanien, Victoria, Raul, Norfolk) nur 1, 3, 6 Pf. In Amerika reichen sie von den grossen Seen siidlich bis Cuba, Ecuador (me Lemba), und Percilia (gilliesii) ist in Chile im Maypu- fluss und P. gracilis (Filippi) bei St. Jago. Diese Verbreitung ist mit einem Schopfungscentrum und der beliebten Migrationstheorie schwer zu erklaren, besouders warum z. B. Dulesarten in Madagaskar, Malaisien, Neu-Guinea Siisswasserfische, in Indien Meeresfische und in Oceauien beides sind.8) 3. k. 1. Die Pristipomatiden (incl. Gerres, Maeniden [Klunz.], Poly centrus) sind eine grosse Familie im C, in der J. Sippe (der Perei- formes), von meist tropischen Meeresn'schen (C. 26 g., 224 sp. J. c. 262, jetzt wohl 270) gen. Cypselichthys (m Japan jap.), Pseudohelotes (m giintheri Brito Capello Meer bei Setubal), Pomadasys, Hefaestus (De Vis, Ql). Jordan und Gilbert haben sie bis auf 15 sp. mit der Spa- riden verbunden etc. Gerres ist (28 im C.) in C. hier und als 51. Familie (20 sp.), in der J. hier mit 30 sp., die schwer unterscheidbar (? Pharyngognathi). Polycentrus (im C. m schomburgkii Flussfisch von Gujana) ist in der J. eine besondere neotropische Susswasserfamilie. Auch hiergibt es Siisswasser- und "Wanderfische: Macquaria austral- asica ist e im gleichnamigen Flusse Australiens, Therapon (das G. auch ein Brackwassergenus nennt) hat unicolor im Gwydir und Darling Fluss Austr., 4 in Fliissen N. Guineas (trimaculatus MCoy u. A.), ellip- ticus im Nanoifluss (kommt per Bahn nach Melbourne), Th. servus in Ceylon, 2 sp. in Luzon, Gerres nigri, altispinis (Ganges), zebra (im Siisswasser von Barbados, brevirostris ib. in Ecuador, Pristipoma im Chepofluss, Mahe", Datuioides polota im Ganges, Sumatra etc. Einige erreichen gftmassigste Breiten: Maena(3) ist ein mediterranes gen., sowie Smaris (6 J. nicht C.) wo 1 Ceylon (Capverden), Dentex vulg. (Galita z. B.) erreicht England (3 ex. Day), filosus von Algier s) US36sp. (Jordan, Gilbert meist jm Mississippibecken), Texas 6, Ostflo- rida 5, St. Johns 17 (Brown Goode), Ost. Staat Mississippi 11 (Hoy), Pensa- cola 3, Mexiko 4 (J. G.), Californien 1 (Pomoxys) Archopletes interruptus Gi- rard, der einzige Siisswasserpercide westlich der Eockymts. Pacific 8 Dules. Insulindien 4 (1 Flussw), Indien 2, Andamanen 1, China 2, Japan 1 (beide me Anoplus), Sangi 2, Java 2 (Susswasser), Amboina 3 (m Odontonectes jetzt auch Maskat), Sumatra 2, Molukken 1 (Dules), Guam 1, Australien 16 M'Leay (e 5gen.), Neuseeland 2, Norfolk 2, Celebes 1, Sttdsee 2, Sandwichsins.l, Sudost-N. Guinea 3 (Siissw.) Anjuan 1, Mauritius 3, Seychellen 1, Mozambik 2, Zanzibar 1 (? Cap). aus die Canarea und das Cap. Das Mittelmeer hat 1 Diagramma (medi- terraneum), Tunis Pristipoma beunetii, Californien 2 sp., Japan 11 (2 gen. e Chaetopterus, Cypselichthys). DOderlein fand 1875 bei Sici- lien Lobotes auctorum (s. u.). Antarktisch sind die Erythrichthysarten (Chile, Neuseeland). Giinther hat im Indopacificischen Meere 133 (J), im Atlantischen 24 Kiisten- fische und neotropisch sind im C. nur 33 sp., eine kleine Minoritat, wie so haufig, was in dem grossern Reichthum des inselreichen westlichen Stillen Meere gegeniiber den tieferen, gauzrandigen, unfruchtbaren uud unbelebten Meeren um Amerika seinen Grand haben mag. Fossil sind Therapon und Pristipoma (furcatum in Bolca 2), Pelates undecimalis, dann Gerres (massalongii) in Chiavone. Einige spec, sind weit verbreitet: Therapon servus China, Cap, Rothes Meer, Australieu, T. theraps Indien, China, Cap, Pristipoma rae- lanopterum Rio, Bahia, S. Thomas, Galopagos, Panama, Untercalifor- nien (St.), Lobotes auctorum (Sicilieri 1875 Palermo, Doderlein), N.-York, Surinam, Cuba, Indien, China, Molukken, Pristipoma hasta China, Rothes Meer, Maskat, Indien, Malaisien, Australien, Gerres argyreus Tanna, Australien, Rothes Meer, Pentapus aureolineatus Mauritius, Luisiaden, Caesio lunaris Rothes Meer, Neu-Holland — Diagramma punctatum Rothes Meer, Maskat, China, Vanikoro.9) 4. Die Mulliden (5 g., 38 sp. C, 1 g. 46 sp. J. sind meist tro- pische Meeresfische, Kustenfische J.), doch geht z. B. Upeneus pray en- sis in den Niger, Upeneiehthys porosus in die Fliisse von Neuseeland, Upeneichthys in Australien. Sie erreichen nordlich England (2 Day), Bergen (M. surmuletus Collett) und Malmo (Nillson), 3 sp. sind neotro- pisch (Antillen 2 an der Ostkiiste der US J. G.), 1 Cap Lucas (Xan- thus), Cuba 3 (Poey), 2 Panama (Dow), 2 Jordan (Westkiiste Mittel- amerikas), die ubrigen sind altweltlich. G. hat 22 im tropischen In- dischen. 5 im Atlantischen Meere, das max. ist in Insulindien (23 Bleeker).10) 9) Europa 10 sp. Bte., Mittelmeer 13 (meist Westen), Italien 10 Canestr., Griechenlund 9 (Betta), Cycladen 8 (Erhard.), Tunis 2, Algier 7, Spanien 9, Portugal 7, Sclnvarzes Meer 2, Madeira 2, Tenerifa 2, Capverden 4, Afrika 12, Dambeck (9 G. 3 St.), Senegal 12 (Rochebrune), Cap 7—9, Mauritius 24 (21 G. me Hyperoglyphe) 4 Pt. Jakson, Pt. Darwin 10, Neuseeland 1 (Erythrichthys nitidus, ? 2 Diefenbach), US 24 (mehr Siiden), Nord- westamerika 2, New-York 1, Antillen 24, Jamaika 18, Cap St. Lucas 6, Ost- florida 9, Mexiko 10, Mittelamerika 15 G. (Conodon), Cuba 31 (Poey), Bra- silien 9, Gujana 4, Chile 2 (Erythrichthys cyanescems, Pristipoma conceptionis). land 2. °) Europa 2, Norwegen 1, Schweden 1, Ostsee l,Frankreich 3, Griechen- , Mittelmeer 2, Italien 2, Spanien 1, Portugal 1, Iberische Halbinsel 2 10 5. Die Spariden (22 g., 115 sp. C. [J.], 130 Kustenfische, 150 Jordan und Gilbert) sind Meeresfische warmerer Gegenden, die aber in gemiissigfcen Gegenden haufiger sind, als and ere tropische Familien. Pagellus erythrinus geht in die Donaumiindungen hinauf und Lethrinus atlanticus in den Niger. Sie sind eine geologisch alte Familie, scbon seit der Libanon- kreide (2 Pagellus), und es kommen lebende Form en (Sargus, Pa- gellus) und ausgestorbene Form en vor (Tertiar Sparodus, Sargodon, Capitodus, Soricidens, Asima). Im Londonclay sind 2 sp., im Mte Bolca 11, im kroatiscben Tertiar Chrysofrys brusinai; Sargus cuvieri ist im franzosischen Grobkalk (Moutmartre), bei Montpellier S. inci- sivus. im toskaniscben Pliocan 10. Giinther hat a i Kiistenfischen im tropischen Atlantischen Meere 11 (7 Sargus, 1 Lethrinus, 1 Chryso- frys, 1 Pimelepterus) im indopacificischen 30 (18 Lethrinus, 2 Sargus, 7 Chrysofrys, 6 Pimelepterus). Die Nordgriiuze ist ungewohnlich hoch — 2 sp. erreichen Norwegen (Cantharus lineatus rz griseus 3 ex. Nilson) Christiauia und Pagellus centrodontus (bis zum Hardaugerfjord Collett), Orkneys (1 ex.) — im Skagerak beide und (1882) Pagellus erythri- nus. Weit verbreitete sp. sind z. B. Box vulgaris Mittelmeer, Caribisches Meer, Madeira, Azoren, England; B. salpa Mittelmeer, Azoren, Canaren, Madeira, Senegal, Cap, Sargus rondeletii Mittelmeer, Azoren, Egypt, Arabien (Makalla), Madeira, Canaren, Madagascar (Kocii), Cap (v. Smith), cervinus Cauareu, Madeira, Senegal, Cap, mit ilem Mittelmeere und Rothes Meer, fuscus Rothes Meer, Cap, Pagellus lithognathus Antilleu, Cap, Chry- sofrys hasta (die auch in die Fliisse geht), Maskat, Japan, China, Indien, Ceylon, Australien, Pimelepterus boscii Madeira, Sicilien, Cuba, Jamaika etc. Das relativ reiche Cap (der Guten Hoffnung) hat eine bedeutende Menge, fast '/3 aus anderen Gegenden, so von 5 Doraden: Ch. aurata rait England, Pag. erythrinus (?) mit England und dem Schwarzen Meer gemein (s. o. 3 sp.), was sonst selten — obwohl es auch endemische sp. besitzt. G. theilt sie in der J. in 5 Sippen: Cantharinen, Hylodakty- linen (antarktisch), Sarginen, Pagrinen (darunter 20 Doraden) und Pimelepterinen. Er schildert sie als Muschelzerbrecher, wie z. B. die Doraden uach Duhamel den Sand mit dem Schwanze aufwuhlen, um Muscheln zu entdecken. Dies konnte auf ihre Verbreitung fiihren, wenn man die beziiglichen sp. studiren wtirde. !') (wie Portugal surmuletns und barbatus), Madeira 1, Azoren 1 (barbatus), Al- gier 1, Tunis 1 (surmuletus), Capverden 1 (Upcneus pniyensis), Senegal 2 (M. barbatus, Upeneus prayens.), Schwarzes Meer 2, Cycladen 2, Indien 14 (Day — 5 davon auch im Rothen Meer), Ceylon 5, Penang- 2, Andauiancn 6. japan 5 G. (11 Bl., 3 DOderlein), China 11, Molukken 13 (Bl.), Sumatra 6 (Bl.), Amboina 10 G., Filippinen 3, N. Guinea 2 (G. Stidost NG 6), Siidsee 11 (Garret), Sandwichsins. 1 (Streets), Java 7, Celebes 5,Neuseeland 2 (IT. vlamingi, porosus), Australien 10 (Pt. Jakson 3, Pt. Darwin 1), Rothes Meer 5 G. (8 Klnnz. 2?), Zanzibar 10 (Playfair), Seychellen 8, Bonrbon 8 (Guichenot), Mauritius 12 (Bl.), Mozambik 3 (Peters), Madagascar 1, Persischer Golf 1 e (Up. doriae Gth.), Maskat 5, Antillen 3 (Jordan), Floridabiinke 1 (id.). ") Europa 29 Bpte., Norwegen 2, Schweden 1, Frankreich 31 (Moreau), 11 6. Die Chaetodontiden (Squamipennes J.) habenbei G. C. 9 g. J. 130 Kiistenfische, davon 67 Chaetodon (J. 70, 38 Holacanthus). Sie sind tropische Meeresfische, besonders Korallenfische und darum na- turlich am meisten ira Stillen Ocean vertreten. Gr. bat 110 Kiistenfiscbe im tropiscben Indopacific — 13 im Atlantiscben J. Pomacanthus m, 2 Epbippus, 4 Chaetodon, 3 Holacanthus (C), also eine kleine Mino- ritat, kleiner als die Durchschnittsziffer ('/4) der Arteuzahl des Atlan- tischen Oceans zu der des Indischen. Die jtingeren Chaetodonten wurden als Tholicbthys bescbrieben. Liitken bescbreibt iihnliche Hemimeta- morpbosen bei Pomacanthus, Scatofagus (Ephippus), Holacanthus (for- mosus juv. — ciliaris). Japan hat noch einen Mouotyp Hypsinotus Scatofagus ornatus Val. geht in Amboina in die Flusse, ebenso S. argus in Iudien, Luzon (Jagor), S. tetracanthus Gth. in die Panganimiindung (G.), Chelmo mar- ginalis in den Schwanfluss (M'Leay). Die Nordgranze ist Californien (Ephippus zonatus Girard), Texas, Capverden, Rothes Meer, Japan, Sandwichsinseln, also ziemlich die jetzige Korallengrenze. Fossil waren die (tertiaren) noch lebenden gen. Scatofagus, Pomacanthus, Holacan- thus, Ephippus (Bolca). Holacanthus tricolor wurde einmal hoch nach Norden bis England (Lewes-Day) verschlagen. Die Hauptmasse fallt nach Bleeker nach Malaisien 70 (nacli Aus- schluss von Platax und Zanclus), von denen allein 50 in Amboina (1 e) vorkommen — ein ganz abnormes Verhaltniss — interessant auch dadurch, dass die Mehrzahl weit verbreitete sp. sind und nur 13 sp. als endemisch angefiihrt werden, eiu Beweis, dass Artenreich- thum und Endemismus nicht immer congruiren.12) England 9 (Day e Pagellus owenii), Mittelmeer 21 (em Seatharus, Oblata bis zu den Cycladen und Canaren), Cycladen 19, Tunis 7, Italien 16 Canestr. (Pirnelepterus boscii Doderlein), Griechenland 21, Algier 13, Spanien 16, Portugal 17, Schwarzes Meer 3, Azoren 10, Madeira 12, Canaren 16 (2 e St.), Capverden 6, St. Helena 1 (Sargus cap.), Afrika 10 (Dambeck), Senegal 14 R. Cap 14(emDipterodon,Gyranocrotafus, Pachymetopos, Pagrichthys (Bleeker), Boopsidea, Ichthyorhamphus (Castelnau). Maskat 9 (2 e), Rothes Meer 27 (jetzt 31 Klunz.), Bourbon 5—11, Guichenot Mauritius 9 (Bl.), Seychellen 10, Zanzibar 1'^, Mozambik 13. Indien 20, Day Andamanen 4, Ceylon 11 (16 al.), Penang 5, Japon 10 (9 Dod.), China 17, Insulindien 25, Molukken 13 G., 30 Bl., Ce- lebes 14, Sumatra 18 Bl., Java 8 Bl. Amboina 8, Sandwichsins. 1, Siidsee 9 (Garret). Siidost. Neu Guinea 5, Australien 31 M'Leay, 11 Pt. Jakson (Castel), Pt. Darwin 3; Neuseeland 2, US 17 (J. G. 1882), Mittelamerika 4, tropische Westkiiste von Amerika 6, Cap St.Lucas 4, Antillen 8. (65 J. incl. 57 Percid.), Cuba 9, Brasilien 4 em Boxidia. '*) Insulindien 71 Bl. (Floris 15, Solor 2, Bum 17, Kokosi 9 e 1), Banda- neira 3, Batu 13, Ternate 26, N. Irland 1, Banda 23, Banka 11, Balis, Solor 14, Halraaheira 12, Molnkken 43 Bl. — 12 Amphacanthus Sumatra 22 Bl. (17 G.), Malaisien 61 G. 65 Bl., Siidwestliche Siidsee 42 (Garrett), Amboina 56 (19 Chaetodon, Bl.), Java 37 G., 42 Bl. (2 e), Ceram 33 Bl. (4 Gj, Celebes 2, Guam 2, Ualan 1, Timor 22, Filippinen 7 Bl., 3 G., Fitschi 3 G., N. Hebriden 3, N. Guinea Bl. 20, Arii 4, SONGuinea 17 (M'Leay), Australien 7 G-, 23 M'Leay, Pt. Jakson 6 (Casteln), Pt. Darwin 10, China 6 G, 14 Bl. Japan 5 G. (12 BL), 5 Doderlein (Suden 1 ex.), Sandwichsinseln 6 G. (14 jetzt 2 e), Penang 8, Canton 12 Bl., Indien Day 32, Ceylon 5 G. (14 Day), Andamanen 7, Nikobaren 12 7. Die Scorpiden (5 g., 6 sp. C. 8 J.) bilden eine pacificische Familie (7 indoaustralisch). Nicht wenigen als 4 sp. (2/3) sind in Australien, wovon 1 auch auf Erromango, eine zweite in Indien, Ma- laisien (Amboina, Sumatra, Molukken), von den anderen 2 sp. ist eine in Siam, eine bei Juan Fernandez — endlich ist eine in Californien (nicht bei G) und 1 in Neuseeland (kectoris Hutton), den auch Toxo- tes squainosus dort auffiihrt. Toxotes, jetzt indoaustralisch, war im Mte. Bolca fossil (antiquus). Bleeker hat gen. me Parascorpis (typus) am Cap.13) 8. Auch die Cirrhitiden sind Meeresfische des Stillen Meeres (8 g., 34 sp.), 40 Kiistenfische J., 20 im tropischen Indopacific G., mehr jetzt um die neuen gen. Dactylopora (semimaculata De Vis) und Psilocranion coxii (M'Leay) in Australieu, Paracirrhites (japon. Steind.) 1 sp. wurde bei St. Helena gefangen (Mellis). Auch bier kennt Ltitken ein Tholichthysstadium. Das Maximum ist antarktisch-australisch (e Chironemus, Chilodactylus [17 g. bis zu den Sandwichsinseln], Nema- dactylus m Tasmanien, Latris, Mendosoma) und es sind hier einzelne sp. Neuseeland und Australien gemein (2 Latris, Chironemus georgia- nus), ja Mendosoma lineata Neuseeland und Chile — eine Seltenheit! M'Leay hat 21 sp. in Australien, darunter Lacepedia me, Neocirrhites. Paracirrhites forsteri geht vom Rothen Meer und Cap iiber Mauritius und Ceylon bis Amboina, Celebes, Andamanen, Waigiii; Cirrhites mar- moratus vom Rothen Meer und Mauritius tiber Sumatra, Amboina zu den Sandwichsinseln.14) 9. Die Heterolepidotiden oder Chirideil (4 g., 12 sp. C.) sind endlich auch eine kleine Familie nordpacificischer Meeresfische, die Giinther im C. hieher, in der J. zwischeu Trichonotiden und Blenniiden stellt. Von ihnen sind 8 auf der amerikanischen Seite (F. bor. Amer. 4 Bean, 8 Aljaska) bis Californien (3) herab, 4 auf der anderen (2 Japan, 2 Kamtschatka, 1 Kurilen, 5 Japan- Bl. [G. 2, St. 2]). 7, Singapur 5 G., 7 Bl., Eothes Meer 11 G., 26 Klunz., Mauritius 30 Bl, Zan- zibar 30, Mozambik 19, Bourbon 21, Guichenot Seychellen 5, Madagascar 1 e G., Westafrika 2, Senegal 1 (Ch. luciae, hofleri e), Capverden 1 (Ephippus goreensis Val.), St. Helena 2 (e), US 6 (Jord. Gilb) im Siiden, Californien 1, Cap St. Lucas 3, Antillen 7 G., 12 Jord., Cuba 15 Poey (Holac. ciliaris herbivor), Mittelamerika 6 (Dow.), Galopagos 1 e G., Brasilien 3, P. Cabello 3, Trinidad 1, Venezuela 1, Gnjana 1, Westkiiste Mittelamerikas 6. I3) Pinang, N. Guinea, Burn, Java, Malakka, Indien, Filippinen (Fliisse), Austrulien (Endeavourfluss), Ceylon, Borneo, Sumatra, Celebes, Timor, Andama- nen, Ceram, M'Leay hat 6 sp. in Australien (Toxotes carpentarianus) im Nor- manfluss. H) Australien 21 M'Leay (8G. jetzt 26, Pt. Jakson 6, Tasmanien 6 M'Leay 3 G. — e, Mendosoma allporti, Neuseeland 2 G. — 9 Hutton 5 Chilodactylus, 3 Latris, Mendosoma lineata), Westaustmlien 7, Siidsee (Siidwesten) 9 (Garret), Sandwichsinseln 5 (1 Chilodactylus), China 2, Japan 3, Indien 4, Day (3 G.). Ceylon 1, Andaman 1, Malaisien 9 Bl. (3 Amboina, 1 Goram, 1 Timor, 1 Sangi G., 1 Celebes M., Molukken 1, Siidost N.Guinea 1), Mauritius 7 Bl. (5 G.), Madagascar 1, St. Helena 1, Cap 5 (4 Chilodactylus), Rothes Meer 3 (KL), Zanzibar 1 (C. Forsteri), St. Helena 1 Cirrhitichthys fasciatus), Mittelamerika 1 (Panama), Galopagos end. C. rivulatus Val., Cap St. Lucas 2, Chile 4. 13 10. Die Familie der Scorpaeniden (23 g., 10 C. sp. C. — 120 Kustenfische J.) bilden wieder meist tropische Meeresfische, doch geht Synanceia asteroblepas Rich, in Borneo in die Fltisse. Einige sp. sind arktisch (3 Sebastes), mehrere antarktisch (3 Tasmanien, 3 Neuseeland, 6 Cap, 4 Chile). Die Zahl der Arten vermehrte hier besonders Sauvage (1 Sandwichsinseln, 2 Pelew, 1 Rarotonga, 1 Juan Fernandez, 1 Neu- seeland) etc. Giinther (C.) hat 75 tropische indopacificische Kustenfische und 4 im Atlantischen Ocean. Fossil ist eine Scorpaena bei Oran (Ferrieri, Eocan), aus dem kroa- tischen Tertiar stammeu Sc. minima, pilaris. Weit verbreitete spec, sind z.B. Pterois volitans (der eine derMaskat, Fliegfische des Rothen Meeres, der andere ist Apistes israelitarum e bei Klunzinger, nach Day = alatus) Indien, Java, Japan, China, Insulindien bis China, Maskarenen, Australien, Pelew — und Societatsinseln, Cap, P. zebra China, Rawak, Amboina, Sumatra, Celebes, Madagascar, Timor, Australien, Pelew, P.lunulatus, Japan, Singapore, Zanzibar, Maskat, Aden (Bleeker); Scorpaena scrofa von Dalmatien und Griechehland bis England (1 ex.), Lissabon, Azoren, Sierra Leone, Niger, Sebastes dactylopterus Dela Roche geht vom Mittelmeere (Balearen) iiber Madeira und Canaren bis in die Tiefe vor der Chesapeakebay (US). Das max. fallt auf Iusul- indien, das zweite auf die Westkiiste der US. NB. Bleeker stellt hieher das oben erwahnte gen. Crossoderma (Guichenot): Caracanthus Kroyer — Micropus Gray — Amphiprionich- thys Giinther und macht Cr. madagascariense Guich. — Caracanthus ty- picus Kroyer (Taiti), wobei er noch 2 sp. Caracanthus anfiihrt — uni- pinna Gray (Amphiprionichthyus) zeylonensis Day und C. apistus (id.) Cocosi., Buru, Ceram. Setarches ist ein gen. von Tiefseefischen (215 F.), 1 sp. bei Ma- deira, die zweite bei den Fitschii, (J.).15) I5) Bareninsel 1, Spitzbergen 1 (Sebastes norvegicus =: marinns noch bei An- ticosti und Cap Cod), Gronlandl, Finmarken 1, Island 1, Europa 4, Skandina- vien 2, Norwegen 2 (Golfstrom), Seb. norv. in der Tiefsee. England 1 Day (6 ex. Seb. norveg) — jetzt 2 (1 ex. Scorp. scrofa) Frankreich 3, Griechenland 2, Cycladen 2, Spanien 5 St. (6 Portugal Brito), Mittelmeer 3 G., Italien 3 (Gi- glioli), Adriatisches Meer 3, Tunis 1, Schwarzes Meer 1, Canaren 4 (St), Azoren 1 (scrofa*, Madeira 5, Capverden 2 (e Sc. levis), Atlantische West- kiiste von Frankreich bei Moreau eben 10, Senegal 3 (St. R. 1 e seneg.), Rothes Meer 12 Klunz. (J. G. , Maskat 3, Cap 8, Mauritius 10 BI., Bourbon 1 Guich. Seychellen 1 Playfair, Zanzibar 11, Mozambik 3. Insulindien 51 Bl., Ma- laisien 39, Java 18, Sumatra 14, Molukken 23, Amboina 25, Celebes 21, Ce- ram 15, Timor 7, Stidsee 18 Garret (5 Sandwichsinseln>, 27 Japan Bl., 21 Dod. (10 Sebastes), China 20 G., 36 Bl, Indien 31, Day Ceylon 6, Andaman 2, Singapur 1, Penang 6, Buru 11, Celebes 7, N'Guinea 2, Ani 6, Pt. Darwin 2, Australien 24, M'Leay (1 sp. G.), PortJakson 19 (Castelnau), Tasmanien 3, Neuseeland 5, Hutton (3 G.) US 34, Jordan und Gilbert, USRREE 6, Al- jaska 14 Bean. Pacificische Kiiste von N.-Amerika 36 (26 Sebastichthys), Ost- florida 2, Pensacola 2, Golf von Mexiko 2, Cuba 8 Poey, Antillen 5 (J. 1—13) Mittelamerika 1 (.Sc. plumieri G.), 1 Brasilien e (2), Chile 4, Galopagos 1 e (2). St. Helena 3 (2 e, 1 Brasilien). 14 11. Die Cottiden (G. C. 23 g. [J. 24] mid 132 sp. [J. 170]) — davon 26 Cottus, 29 Platycefalus (J. zu 40 Trigla [40 J.] und die Catafraeti (eigene Fara., z. B. im C. [26], sowie die Agoniden bei Beau, in der J. 100 Kustenfische-|-Prionistius (Bean) Selerocottus (Fischer Siiilgeorgien), Ascelichthys (rhodorus Jordan, Juan de Fuca Str. — Ore- gon) — Amitra liparina — US — Jord. Tiefseefisch) sind Meeresfische, am zahlreiohsten in den arktischen Gegenden, die aber aucb in die Tropen und in stisse Wasser (wie unser Kaulkopf) dringeu. In der J. schildert sie G. als kleine Grundfiscbe, schlecbte Schwimmer, an den Kusten und in scichten Wassern —bis auf Cottus batbybius (565 Fad. im Japanischen Meere Chall.). Seit der Zeit fubrte aber Jordan aus den US allein 8 sp. Tiefseefische auf und Brown Goode hat 4 (Cottun- culus microps 238—372 Fad.), torvus etc. Die nonvegische Tiefsee- exped. hat 8. Tropisch sind die Fliegfische (Dactylopterus), deren noch nicht fliigge Jungen als Cefalacantlms (Guinea, N. Orleans) beschrieben wurden, einige Trigla (Kumu Lesson vom Cap, Chiua, Japau und Australien bis Neuseeland arabica e Maskat) einige Platycefalus (das g. vertritt die Cottiden im Indischen Meer, 15 in Insulindien Bl.) bis Austra- lien, wo PI. iusidiator in beiden Gegenden einer der gemeinsteu Fische (bis Zanzibar. Madagascar, Maskat, Japan, N. Guinea), endlich Priouotus, Bembras (Japan), Polycaulus, Pcristethus (bis Sandwichsiuseln, engyceros nur da in 1 ex. bekannt), wo auch Cottus filameutosus (Sauvage) etc. Der Kaulkopf (C. gobio) ist in den sussen Wassern Europas und Nordasiens heimisch, andere sp. in Nordaraerika und Nordasien (2 Blep- sias), ja Ptyonotus (Triglopsis) thomsoni (me) ist im Ontariosee, C. richardsouii, franklinii Oberer See, alvordii Huronsee, hexacornis im Copperminefluss, meridionalis (Girard) im Jamesfi. (Virgiuien). Ura- nidea (richardsoni — gleich alvordi und meridionalis ex Jordan) ist von der Hudsonsbay (spilota) und den Aleuten (minuta Pall. ? Gobio ex. Jord.) an sudlich bis Carolina uud Colorado. Cottus quadricornis ist im Baltischen Meer, um Gronland, England, in den schwedischen Seen (Wennern-Kelikt) — C. poecilopus Heckel in der "Weichsel, in Ungarn, bis Bessarabien und Olonez (Kessler). Die C. dringen am weitesten nach Norden vor und haben dort endemische Formen (Icelus hamatus), Spitzbergen, Gronland (haufig noch in 81° 44' N. Br.), Alaska (Jordan), Ramphocottus, Triglops, Aspidoforoides (Grouland), Sifagonus (Behrings- strasse und Japan), ja sie sind antarktisch (Bunocottus am Cap Horn, Selerocottus schraderi in Sudgeorgien). Das Stille Meer ist, wie oft, das reichste. G. hat allein 25 tro- pische Kustenfische gegen 1 Prionotus im trop. Atlantischen Meer — end. sind von 24 g. Hoplichthys (Japan, China), Podabrus, Blepsias, Bembras, Nautichthys (in Oregon), Scorpaenichthys, Hemilepidotus, Arte- dius, Sifagonus, Paragonus (Guichenot-China). Fossil sind wenige sp. 2 — 3 Trigla, Lepidocottus, Petaloptefyx (syriacus) — Libauonkreide (? Dactylopterus), 0. brevis Bolca, Oningen, aries in Aix, horridus in 15 Galizien, papyraceus bei Wien, Trigla licatae, infausta Heckel, Calli- pteryx (Bolca) am meisten im Pliocan von Toskana 6 (Dactylopterus) etc. "Weit verbreitet sind z. B. Dactylopterus volitans Val., Mittel- meer, Algier, Griechenland, Capverden, Gorea, BrasilieD, Jamaika, Cuba, Trinidad, Prionotus punctatus Cuba, Jamaika, Brasilien, Patagonieu, Platycefalus insidiator (s. v.), Rothes Meer, China, Pinang, Andaraanen, Cap, Aroboina, Sumatra, Natal, Mosambik, Triglops pingelii Gronland, Jan Muyen, Cnp Cod, Aljaska, Sibirien, Cottus pistilliger Pall, — ven- tralis Kamtscbatka,Behringstr., Japan, Labrador, Spitzbergen, Gronland, Skandinavien, bubalis England, Baltisches Meer, Gronland, Califonrien C. (nicht Barbados) etc.1G) 12. Die Trachiniden sind eine ubiquitare Familien von Meeres- fischen. C. 24 g. 90 sp. — J. + 4 gen. Champsodon, Bathydraco, Chimarichthys, Acauthafritis — sonst Neopercis (Japan 2) und c. 24 sp. mehr (20 Notothenia statt 9) — 100 Kilstenfische. Auffallig ist bier das relativ zahlreiche Contingent der (nocb so wenig bekaunten) antarktisch en Gegenden, z. B. Stidamerika 14 (G.)—Neuseeland ebensoviel (VO0 aller), wenn nicht noch mehr beschrieben sind. So hat Kerguelen nur 13 Kiisteufische und davon 9 Trachiniden (max.), darunter 7 Notothenia. Es sind hier eigenthlimliche antarktische Formen (Chaenichthys, Harpagifer, Eleginus, Cottoperca), ja es gibt sogar einen antarktischen Tiefseefisch (Bathydraco in 1200 Faden Tiefe bei der Heardinsel), wahrend die nordliche Zone bei G. (ohne die nord- IG) Jan Mayen 3, N. Zemlja 4, Parryi. 2, Wellingtonchannel 2, Spitzbergen 5, coll. Kumlien 8, Pt. Kennedy 1, Nordmeerexped. 8 iCollett), Finmarken 6 (MaluQgr^n.-, Skandinavien 10, Nilson, Weisses Meer und Eismeer 10 (Mela), Nonvegen 16 Collett (2 e), Ostsee 7 (Mobius), Danemark f> (Winter.), England 12 (Day — incl. 4 ex. Peristethus catafractns), Enropa 22 Bpte. (Seeley 3 Siissw.), Frankreich 14 (1 Siiasw gobio), Spanien.9 (1 C. Meer), Portugal 8, Italien 12, Schweiz 1 (C. gobio bis 2200 m Fatio), Osterreich 4 Heckel, Adria 8 (Storich), Mittelmeer 11, Cycladen 7, Griechenland 10, Schwarzes Meer 3, Algier 7, Tunis 5, Senegal 2, Madeira 1 (Trigla Lowe), Azoren 2 (Trigla), 2 Canaren (Gr.), Caspisches Meer 0 (? Kessler), Westsibirien 0 Finsch (go- bio bei Kessler), Chodzend C. spinulosus (id), Kamtschatka 12 (e 2 Blepsias), Baikal 6 e (Dybovski), Onon 2 e Amur 1 (brandti e), Japan 27 (Cottus, 14 Platycefalus), Decastriesbay 3 (jaok, 2 e taeniopterus und acanthocefalus), Indien 8—7 Platycefalus Day, 1 Dactylopterus), Ceylon 5 (11 Huxley), China, Eothes Meer 2 Platycefalus, Maskat 2, Cap 6 (Trigla peronii, Kumu), Insulindien 25 (Bl. 17 Platycefali) Java 7, Sumatra 5, Singapur 8, Penang 4, Molukken 6, Celebes 7 (M.), Amboina 9, Borneo 3, Andaraanen 2, 4 Banka, 3 Ceram, Ter- nate, 1 Filippinen (Jagor), China 17, Siidsee 5, Gunther (3 Garret) selten, 3 sp. zu 1 ex,5zu 3 ex, die letzte sp. tentaculatus Pelewinseln(Granze), 2 N.Guinea, Sandwichsinseln 3 (1 Cottus), Australien 25 M'Leay (Castelnau Beridia e). Neu- seeland 2, Mauritius 11, Bourbon 13 Guich., Seychellen 0, Mozambik 4 (Peters), Zanzibar 3, Playfair-F. bor. Amer. 12 (15), Aljaska 21 (e 3, Meletes), Nordame- rika Siisswasser 21—23 (1 nur Gronland, 1 brit. Amerika), mit Meer 82—95 .(Jordan) - 1876-1882 — USSRREE 15, Pacific. Kiiste 27, coll. Ross. 21, Ostliches Mississippibecken 0, Florida 2 (Meer), Pensacola 2. Californien 9 (Bean), Greatbasin 4 e (Cope), Indiana 1 (Potamocotus , Cuba 3 Poey (Dactylopte- rus volitans), Westkiiste Mittelamerikas 4, Surinam 1 (Platycefalus angnstus), Cap Horn Bnnocottus apus. 16 amerikanischen spatern Icosteus und Lofolatilus [Tiefseefisch]) wenig sp. und nur 2 em (Bathymaster signatus Cope Oregon-Aljaska ex. Bean.) und Trichodon (Aljaska-Kamtschatka) besitzt. G. hat 5 Sippen: Uranoscopinen, Trachiniden, Pirguipedinen (Latiliden), Pseudochromiden (Korallenfische J.) bei Bleeker eine Fa- milie mit Plesiops (wie die Sillagiuen) und Nothotheuien (antarktisch. Hieher gehort eine Anzahl von Jordan und Gill neu vorgeschlagener Familien: Latiliden (Latilus, Lofolatilus und Caulolatilus US — 10), Uranoscopiden (9 g. 20 sp.), Tricliodontiden (2 Nordpacific) und Icosteiden (3 m des nordostlicben Pacific-Icosteus, Icichthys, Bathy- master), endlich die Opisthognathiden. Viele scheinen Tiefseefische (s. d. und Bathymaster, Icosteus, Lofolatilus etc.), Champsodon (vorax Gtha) Japan, Filippinen, Arafurasee, Admiralitatsinseln (St.). Giinther bat (J.) im Indopacificiscben Meer 41 tropische Kustenfische, 8 in Siid- australien und Tasmanien, 10 in Neuseeland (excl. Anema) — 5 im Atlantischen Meere. In die Fliisse gehen, z. B. Kathetostoma fluviatile Hutton in Neuseeland, Afritis uud Eleginus (in antarktische Bache), raaclovinus Patagonien, urvillei Tasmanien, Bovichthys variegatus in die Milndung des Hunterflusses (Neuseeland) sonst in Australien. Wie baufig bei Meeresfiscben, sind wenig amerikanische sp. (c. 74 — 25 Latiliden, Icosteiden und Opistognathus), mehr im Siiden der US und in der Tiefsee — (Lofolatilus chameleonticeps auf den Banken des Nordatlantischen Meeres, wo er 1882 plotzlich auf 4000 m.'1 abstarb [1000 Mill. Pf.]), die alteren tropisch (Galopagos, Brasilien, Chile, Mauritius). Fossil sind Callipteryx (Bolca), Trachinopsis (Sauvage) Lorca Spanien), Trachinus dracunculus (kroatisches Tertiar) — Pseudoele- ginus (Licata — bei Sauvage Sciaenid ?), Urauoscopus peruzii im tos- kanischen Pliocan (Lawley). Weit verbreitet sind z. B. Trachiuus draco von Cap ilber Guinea, Canaren, Madeira bis Neapel, Griechenland und Norwegen (Ostsee 5mal) Iquique (Da)-), Tr. vipera von England und Holland ins Mittelmeer, bis Madeira, Azoren und zu den Seychellen, Sillago sihama vom Rothen Meer u. Maskat uber die Andamanen bis Nepal, China, Japan, Malaisien, Timor, Seychellen, Zanzibar, Uranoscopus occidentalis Val. von Congo und Guinea bis zu den Antillen, Notothenia cornucola Cap Horn, Falk- land, Chiloe, Neuseeland, coriiceps Aukland, Kergaelen, Neuseeland.17) 17) Europa 5, Skandinavien 1, England 2, Norwegen 1, Ostsee selten 1 (Draco), Frankreich 5, Spanien 4, Portugal 3, Tenerifa 4, Azoren 1, Italien 5, Algier 5, Tunis 2, Griechenland 5, Cycladen 5, Schwarzes Meer 2, Rothes Meer 4 (M.), Maskat 4 (1 e), Cap 2 (Tr. draco we Agnus), Mapitins 3, Seychellen 1, Bourbon 1, Zanzibar 7, Mozambik 4, Andamanen 3, Filippinen 3, Japan 12, China lo, Indien 10, G. 11 Day, Ceylon 3, Pinang2, Insulindien 14 Bl, Malai- sien 22 G. (max.) Oceanien 6, Siidsee 7 (Garret), Amboina 6, Celebes 3, Java 3 G. 7 Bl., Molukken 5, Sumatra 3. Celebes 2, Anstralien 7 G., 20 M'Leay Pt. Jakson 6, Pt. Darwin 1, Tasmanien 3, Neuseeland 7 (It beschrieben Hutton, Leptoscopus canis Arthur), Aukland 1, Kerguelen 9, Nordostamerika 12 Jordan, USRREE 1 (Californien), Nordliches Stilles Meer 4 (J.), Antillen 8. 17 13. Die Sciaeniden (13 g. 102 sp. C. —100 Kustenfische 9 -+- Monosira [stahli m Poey (Porto Rico]) sind meist tropische Ktisten- fische und hier ist eine bei Fischen seltene Ausnahme, die Halfte ameri- kanisch (49) und zwar sind (G.) Kustenfische des trop-atlantischen Meeres 44, im Indopacificischen 43. Giinther schildert sie als Brak- Avasser (Delta)fische, die darum dem Rothen Meer, Australien, kurz dort fehlen, wo es fast keine grossen Flussmiindungen gibt, und als "Wanderfische, die sich im Siisswasser so akklimatisirten, dass einzelne gar nicht mebr zu dem Meere zuriickgehen. Bleeker hat von seinen 27 insuliudiscben sp. 7 als Siisswasserfische (Borneo), 6 im Brack- wasser der Flussmiindungen. Ebenso ist es in Amerika, das hier reicher ist; so ist Pachyurus schomburgki im Maraiion, Corvina oscula in den US (grosse Seen, Ohio, Pontchartrainsee), richardsoni im Hudsonsee, Texas, Grilli (White) im La Platafluss, Larimus fasciatus in Sudcarolinas Fliissen, Pogonias chromis. Otolithus carolinensis im Pont- chartrain, sp. von Corvina im Araguay und Ucayali (aurata). Schon unter den fossilen Otolithen Nordamerikas fand Koken 7 Sciaeniden, raehr als in irgend einer anderen Familie. Ferner ist Larimus auritus im Niger, Otolithus argenteus in der Panganimiinduug, Corvina coitor im Irrawadi, Sciaena diacanthus in Indien. Giinther kennt keine fos- silen sp., aber Leidy hat einen noch lebenden (Pogonias chromis) aus Sudcarolina) (Trommelfisch ? eocau die Sciaeniden geben bekanntlich Laute von sich), und Sauvage stellt hieher seinen Pseudeleginus Li- catae. Lawley hat eine Umbrina pechiolii im toskauischen Pliozan. "Weitverbreitet sind z. B. Sciaena aquila (bekannt durch seine Oto- lithen, die man als Mittel gegen Kolik pries) England (2 ex.), Ostsee, Spa- nien, Portugal, Mittelmeer, Adria, Tunis, Cap, Brisbane (Ql, in Sidney S. neglecta =r antarctica Casteluau), Siidaustralien, Micropogon undu- latus von N. York iiber Cuba. Jamaika, Guatemala bis Gujana und Brasilien, Umbrina cirrhosa Cap, Mittelmeer, Otolithus ajgenteus Ceylon, Siam, China, Celebes, Paugani etc. 18) China 5, Japan 7, Antillen 3, Cuba 1 Pocy, Mexiko 1, Galopagos 1, Brasi- lien 4, Chile 8 (me Episcopus*, Patagonien 7 (me Cottoperca rosenbergii), Falkland 7, Siidgeorgien 4 (Chaenichthys georgianus, Harpagifer bispinosus, Notothenia marmorata, angustifrons). I8) Europa 4, England 1 (Sc. aquila), Frankreich 4 [e Umbrina lafonti in Arcachon, Mittelmeer 3, Griechenland 2, Cycladen 1, Italien 3, Algier 3, Tunis 3, Spanien 1, Portugal 1, Afrika 8 (Dambeck), Canaren 2 (el Um- bripa), Senegal 2 St. 11 (Rochebrune e S. sauvagei), Schwarzes Meer 2, West- afrika 2, Rothes Meer 1, Maskat Urabrina striata, Zanzibar 2, Mozambik 2, Cap 5, Westafrika 4, Bourbon 3, Madagascar 1 (Valenciennes), Mauritius 1, Indien 21 G 26 Day, Penang 12 Bl.,. Ceylon 3, Andamanen 2, Insulindien 40 Bl., Japan 2 G. (4 Bl., 2 St.), China 8 G. (26 Bl), Malaisien 20 G., 27 Bl., Sumatra 6 G., 11 Bl., Java 12, Singapur 12, Borneo 14, Celebes 5, Amboina 2, Australien 3 M'Leay, Pt. Jakson 1 (Castelnau), Nordainerika 21—28 Jordan. Fbor. Am. 3. USRREE (5, Cap St. Lucas 2, Ohio 1, Pensacola 8, Ost-Florida 14, Cuba 7, Mexico 3 G., Golf von Mexiko 32, Antillen 18, Westkiiste Mittel- amerikaB 40 (Jordan), Mittelamerika 11, Mexiko 14 (exped. fr.), Gujana 9 (5 Schomburgk), Brasilien 12 (13 Valenciennes^ S. Franciskoflus 2 (Liitken), J. Palacky: Die Verbreitung der Fische. 2 18 14. Die Polynemiden (s g. 23 sp. C. — J. 3 geu.) sind tropische meist palaotropische Klisten- und Schlaramfische, deren Ftihler ihre Le- bensweise verrathen, und die theilweise als Brackwasserfische in die Flussmundungen aufsteigen (2 in den Niger [Quinquarius, Guinea, Cuba- polydactylus), P. indicus in Java, P. sheridani in Ql, im Maryfluss. Ihre Blase ist in Indien (wo ihr max. an spec), ein Handelsartikel (G.). 3 sp. sind neotropisch (Antillen, Texas, Brasilien); dem Rothen Meere und Nordostafrika, nicbt aber den Inseln und Zanzibar (2) scheinen sie zu feblen. 19) 15. Die Sfyraeniden (1 g. 15 sp., J. 17—15 Kiistenfische) sind palaotropische Meeresfische, bis auf. 3 amerikaniscbe sp. (S. vulgaris [auch N.-York]) u picuda (Niger, Cuba, Jamaika, Porto Cabello) sind gemeinsam, end. argentea in Californien). Giinther hat 10 indopacifirische u. 1. atlantischen Kustenfisch. Sie waren fossil seit der westfalischen Kreide (Mesogaster cret.), haufig im Mte. Bolca — hieher zahlt man Sfyraena (Lewes), viennensis bei Wien, . major Leidy (? eozan) in Sildcarolina, winkleri im toscanischen Plioziin, iscatior im kroatiscben Tertiar, Sfyraenodus, Hypsodon (Sheppey), Por- theus, Saurocefalus, Protosfyraena (aus denea Cope die Familie der Saurodonten macht. a0) 16. Die Trichiuriden (C. 7 g. 18 sp. — J. 17 Kiistenfische) -{- Benthodesmus (elongatus Goode Tiefsee 800 f. bei Neufundland) sind meist palaotropische Meeresfische (3—4 sp. nur neotropisch), mit cinem starken Perzent von Hoch und Tiefseefischen, speziell iu den neu zugewachsenen spec. Die Dicrotus (arraatus) gelten jetzt (Ltitken) fiir Jugendzustande (unentwickelte Ex.) von Prometheus. Liitken zieht die Gempyliden za den Thynnoiden und contrahirt sehr (Gempylus nur eine sp. serpens := Coluber, ofidianus); ebenso Thyrsites (atun [am Cap der haufigste und beste Fisch] nach Castelnau) =i chilensis, Solandri, Siidbrasilien 1 (Hensel-Maldonado, Pt. Alegre), La Plata 7, Peru 4, Chile 3, Uallaga 1, Velhasfluss 2, Siidsee ?. l9) Afrika 3 (G.; Dambeek), Westafrika 4 Dnme'ril, Bourbon 2, Mauritius 4, Senegal 3 (P. qnadrifilis, Pentanemus quinquarius und (Galeoides) polydacty- lus), Maskat 1. Indien 6 (G. Day 8), Ceylon 1, Andamanen 1, China 2 G., 5 Bl. (1 e), Japan 1, Siidsee 2 (Garrett), Insulindien 16 Bl, Java 9 (max.), Penang 6, Molukken 2, Borneo 2, Sumatra 6, Malaisien 12, Celebes 4, Austra- lien 3 M'Leay, jetzt 6, Pt. Jakson 2, Pt. Darwin 1 (e coecus M'Leay) Ql 2, US 3, Mittelamerika 3, Mexiko 3, Cuba 2, Westkiiste Mittelamerikas 2, Pen- sacola 1, Florida 1, Texas 1, Antillen 3, Brasilien 1, Californien 1. -°) Europa 1 (S. vulgaris), Italien 1, Spanien 1, Algier 1, Cycladen 1, Griechenland 1. Portugal 1. Madeira 1, Azoren 1 (vnlg.\ Canaren 1, Rothes Meer 4 (S. jello auch Cap, Java), Maskat 4, Zanzibar 3, Mauritius 2 G. 4 Bl. Afrika 1 Dambeck (picuda CV), Senegal 1 (S. v. fjello = dubia Bleeker]). Westafrika 2, Bourbon 19, Mozambik 2, Zanzibar 3, Cap 1 — 2, Indien 4 Day, Andamanen 1, Ceylon 7, Insulindien 7 Bl., Malaisien 6, Java 5 G., Pinang 5 G., Sumatra 6, Molnkken 2, Australien 2 G., 6 M'Leay (incl. Lanio), Siidost N. Guinea, Pr, Darwin 1 (S. foisteri), Japan 4 Bleeker (2 G.), China 3 Bl., US 4, Jordan (3 G.) Cuba 3, Antillen 4 (giftig J.), Mittelamerika 2, Califor- nien 1, Mexiko 1, Cap St. Lucas 1 e (lucasana Gill.), Westkiiste Mittelame- rikas 2, Brasilien 2. • »1 • »1 19 prometheus; Trichiurus lepturus ~ muti.cus, haumala, savala (brackische Wasser in Java). Tr. muticus erwahnt Bleeker im Jangtsekiangfluss. Die Familie ist sehr alt; abgesehen von der venvandten, jetzt aus- gestorbenen Familie der Palaorhynchinen (Glarus, Hemirhynchus Pa- riser Becken), beginnt sie in der Kreide mit Enchodus (Lewes, Ma- stricht), Anenchelum (Glarus), jetzt von "Wettstein — Lepidopus (glaron. und brevicauda) bestimmt, Nemopteryx, Xifopterus (eocan), in Licata (Trichiuriehtys, Hemithyrsites 2, Trichiurichthys), in Froidefontaine Le- pidopus, in den Karpaten 4 Lepidopus (carpaticus, dubius, leptospon- dylus, brevispondylus). Wohl deshalb ist die Verbreituug der Tiefseefische eine sehr weite, die aller Regeln spottet. So ist Lepidopus caudatus in England (11 ex. bisher), Mittelmeer, Azoren, Cap (1 ex.), Tasmanien, Neuseeland, Gempylus serpens Japan, Sandwichsinseln, Helena, Tahiti, Antilleu, Canaren, Thyrsites atun Cap, Java, Tasmanien, Neuseeland (Hutton toonenweiser Export nach Java und Mauritius — prometheus), Ostflorida (Pensacola), Madeira, Bermuda, Helena, Polynesien (Taiti), Japan, Cuba, Chile (chilensis), Siidaustralien (solandri), Tasmanien, Amboina; (Ruvettus) pretiosus (Cocco) Mittel- meer,Madeira, Canaren, Cuba, Japan; Trichiurus lepturus Senegal (haufig Roch.), Nordamerika (Cap Cod, Florida), Siidamerika, Domingo, Ja- maika, Cuba, Brasilien, er wird von Golfstrom bei Stiirmen im Winter fortgetragen, einmal nach England, nach Irland (1871 war er in Paris am Markte [Moreau], bei Lissabon (St.). Manche der Tiefseefische sind sehr selten; so wurde Evoxymetopon (taeniatus Poey) 1812 bei Schottland von Sturm ausgeworfen und erst von Poey in Cuba wieder gefunden. Von Nealotus (tripes — Madeira) keunt man nur 1 ex., von Nesiarchus (nasus eben daselbst) nur 3!21) 17. Die Scomberiden (28 g. 107 sp. C. — in der J. zerrissen in Coryphaeniden, Cyttiden, Nomeiden, Stromateiden) sind fast ubiqui- taie Meeresfische und nach Giinther eine der vier dem Menschen niitz- lichsten Familien (mit Gadiden, Clupeiden u. Salmoniden [? Cypri- niden]). Sie folgen in ihren Meereswanderungen hauptsachlich den Banken der Clupriden, jung und alt (an den englischen Ktisten den Sprotten u. C. pilchardus). Sie gehoren zu jenen Familien, deren Granzen am bestrittensten sind, so dass wir alle Ansichten hieriiber nicht einmal anfiihren wollen; so zieht Liitken hieher die Gempyliden (und Nauclerus als junge Nau- crates), Canestrini die Carangiden; Jordan dagegen trennt Echeneis, 21) Enropa 2, England 2, Spanien 2, Frankreich 2 (1770 das erste sp. beschrieben), Griechenland 1, Portugal 5—6, Madeira 4 (we Aphanopus), Cy- claden 1, Azoren 1, Tenerifa 2, Rothes Meer 3 (Klunz.), Cap 2 (? Actino- stoma cap.), Zanzibar 1, Indien 3, Insnlindien 6, Penang 2, Japan 4, China 3, Sumatra 2, Andamanen 2, Molukken 1 (Ceram), Celebes 2, Insnlindien 6, Siidsee 2, Sandwichsinseln 2 (1 end. bailleui), Australien 6, Port Darwin 1, Nenseeland 2, US 2, Antillenmeer 8 (Jordan), Cuba 5 (m end Epinnula , West- kiiate Mittelamerikas 2, Brasilien 1. 2* 20 Elacate, Nomeiden, Stromateiden, Lampriden, Coryphaeniden, Bramiden, Zeuiden! Im Siisswasser scheinen sie zu fehlen, bis auf Stromateus gardenii, erwahnt aus dem Champlainsee. Sie sind auch Hochseefische, die in Ziigeu wandern und in der Hochsee briiten, wie z. B. Liitken im Atlantischen Hochmeer junge Brama's mit einem jungen Pterycombus brama fand (arktischer Tiefseefisch Norwegens [nur 6 ex. bekannt Collett] und Finnmarkens). Darum sind hier auch die weitverbreitsten Fische: Brama (raji) uennt Liitken geradezu kosmopolitisch (ebenso die Thunfische und Auxis rochei) — er istTaractes zzz asper (Jugendzustand orcini, Dussumieri). So sind beide (Bi*. u. A.) in Europa (bis zu den Faroern), — Portugal, Ma- deira, Tenerifa, Gap, Azoren, Chili (Br. chilensis Gay), Japan, Neu- seeland, St. Helena, an den Ostkiiste Amerikas, China, Indien, Cuba, Mittelmeer etc. Allerdings sind sie auch ungleich verbreitet. Das Mittelmeer ist reich (129 gen. [fast die Hiilfte], 23 sp.), Azoren 12 (V9 aller Fische!); (.benso das Cap, am weuigsteu Amerika (16 G.). Die gemassigten Ge- genden haben ungeheuer viel Ex , aber weuig sp. — speziell die ark- tiscben und antarktischen Wasser. Auffallig ist die Wiederkehr nor- discher Formen in antarktischen Wassern: in Port Jaksou sind Zeus faber, Thynnus pelamys, Echeueis naucrates, Naucrates ductor, Brama raji —'¦ in Australien Auxis rochei, Naucrates remora, in Neuseeland Zeus faber, Naucratus ductor, Brama raji, am Cap Pelamys sarda (Se- negal), Naucrates ductor, Coryphaeua hippurus, Brama raji, Thynnus pelamys (Senegal), in Tasmauien Thynnus thunina. In umgekehrter Richtung sind interressant Pelamys chilensis in Californien, Peru, Neuseeland (Hutton), Japan, Scomber ausfralasious, Neuseelaud, Amboina etc. Hier siud zahlreiche Anderungen in der Liste des C. vorgefallen, die wir nicht verfolgen konnen; so hat Liitken nur mehr 2 sp. Co- ryphaena (statt 12 — die grosse und die kleine [equisetis]), kontra- hirt Pelamys, trenut Thyunus (die kleinen Thunfische) von Orcynnus (germo) und gibt jedem gen. nur 2 sp. (pelamys u. thunnina [affinis, brevipinnis]) u. germo (alalonga, albacora, macroptenus, sibi, balteatus argentivittatus) und Thunfisch (brachypterus [2 sp. ? subulatus u. paci- ficus]). Endlich identifizirt er Ausonia cuvieri mit Diana semilunata (juv.). Der Cat. hat hier Ditrema leve (Scblegel) —Embiotocid! Die Familie ist sehr alt, wenigstens seit der Kreide (Omosoma sahelalmae [Libanon]), monasterii (Westfalen) — Glarus Palimphyes [5], und Isurus). Wettstein hat Echeneis glaronensis, Cyttoides glaron.— speziell sind alt Scomber, Thynnus, Cybium im Eocan und Miocan. Der Londonerthon hat 12 sp., darunter 3 Thynuus, 1 Cybium, Goniogna- thus; Glarus 8, Bolca 5 (Mene, Gasteronemus, 2 Orcynnus, Thynnus protopterygium, Cybium, Goniognatus), Coryphaena ist in Sheppey, Zeus (1.) in Lieata, wie 2 Thynnus. im kroatischen Tertiar sind Scomber ^ 21 priscus, steindachueri, 4 Auxis (minor, croaticus, Thynnoides, rabiceusis), iu Steiermark Orcynnus Kamposcbi; in Stidwest-Frankreicb sind zahl- reiehe sp., ira toscanischen Pliocan 2 Zeus, Pelamys. Daher aucb die theilweise schon erwahnte weite Verbreitung ein- zelner Arten; so Coryphaena hippurus Mittelmeer, Indischer u. Atlan- tiscber Ozean (Mauritius, Cap, Azoren, Madeira, Gorea, Japan), Eche- neis remora von Island (Olafson), England, Helsingfors, Portugal, Azoren bis Senegal, zum Cap, liber Indien bis China, Australien, Ozeanien, Oregon, Mittelamerika; brachyptera Lowe China, Brasilien, Madeira, Sumatra, Japan, E. naucrates vom Mittelmeer, Madeira, Se- negal,. Helena bis Australien, Seyschellen, Indien. Japan (Gill), China (Chefoo), N.-Guinea, Jamaika, Texas, Mittelamerika, Brasilien; Naucrates ductor, England, Portugal, Madeira, Cap, Oceanien, Japan, Nordwest- amerika, Zeus faber England, Norwegen, Danemark, Azoreu, Mittelmeer, Tunis, Canaren, Cap, Australien, Japan (Liitken) etc. 22) 18. Die Carangiden (C. 29 g., 165 sp. incl. Kurtiden 8) + Po- matomides (Gill), Pemferis u. Xifiiden (2 g. 8. sp.) -{- Sparactodou (Rochebrune) Senegal, nalnal) J. 175 ohne beide — 137 Kiistenfische (Caranx 70 C. 90 J.) sind vorwiegend palaotropische Meeresfische und theilweise Hochsee- und Brackwasserfische. Einige gehen in die Fliisse z. B. in den Niger (Psettus sebae), den Champlainsee. Als Tiefseefische nennt G. Antigonia (Madeira, Barbados), Caranx crumeuophthalmos, Diretmus, Anomalops (nur 6 ex. bekannt G. in Amboina, Fici, Pau- motui (palpebratus). Das Mittelmeer hat heute uoch Forraen der Hochsee (Caranx, Li- chia, Xifias, Trachurus, Seriola (tapeinometopou [Bl.] von Solor wurde einmal bei Messina gefangen). G. hat 32 Kiistenfische im Atlantischen Meer (20 Caranx. 4 Cho- rinemus, 6 Trachynotus, 1 Kurtus, 1 Psettus) u. 127 im Indopacificischen (60 Caranx, 2 Equula [gazza]. 7 Chorinemus, Platax. 4 Trachynotus, 6 Kurtiden, 2 Psettus, 1 Zanclus (w bei Liitken). 2i) Europa 31 Bpte., Island 1, Gronland 1 (Lampris guttatus, Liitken), Arktisches Meer 0, coll. Kumljen 0, Ostee 4, Norwegen 7 (e Pterycombus brama), England 13 (1 ex. Schedofilus medusofagus Irland), Frankreich 16, (Coryphaena equisetis 1874 in Cette), Spanien 26 (Sch. botteri), Portugal 14, Cycladen 11, Griechenland 12, Italien 27 (Canestr. 23 Giglioli), Tunis 4, Algier 16 (Expl.) Sehwarzes Meer 4 Kessler, Madeira 14, Tenerifa 2, Azoren 14, Capverden 1 (Pelamys sarda), Maskat 8, Madagascar 1 e (Sc. delphinalis Val.), St. Helena 3, Rothes Meer 15, Mozambik 2, Seychellen 4, Zanzibar 11, Mauritius 5, Bourbon 4, Westafrika 4, Senegal 10 (R), Cap 18, Indien 16, Day, Andamanen 4, Ceylon 3, Pinang 5, Celebes 9, Japan 10 G. (18 Bl.) Auxis rochei, China 10 (17 Bl.), Insulindien 27, Molukken 7, Sumatra 6, Am- boina 4, Siidsee 15, Sandwichsinseln 1, S. N. Guinea 3, Australien 20, Neu- seeland 8 (me Gasteroschisma), Pt. Jakson 10, Tasmanien 4, US 31 Jordan. Pacificische Kiiste 7, USRREE 5, Mittelamerika 4, Cap St Lucas 3, Antillen 26 (Jordan), Cuba 22 (Pocy [Echeneis naucrates der haufigste Fisch, Thynnus Thunnina, pelamysj), Weatkiiste Mittelamerikas 7, Brasilien 4, Chile 3 (1 end Stromateus maculatus Val.), Gujana 6 (Schomburgk). ! . 22 . ' j | Audi hier ist die Familiengrenze strittig, ebenso die Artenzahl. j Insbesondere Lutken kontrahirt hier stark. Nauclerus zieht er als Ju- j gendform zu Naucrates, Porthmeus zu Lichia, Carangichthys zu Ca- ranx; Platax kontrahirt er zu 4 sp., Zanclus in eine, Blepharis, Scyris, Hinnis, Gallichthys zu Caranx etc., Histioforus (2) als Jugendform zu Xifias (wo neben X gladius nur 2 Tetrapterurus bleiben). Fossil sind die C. schon seit der Kreide (Xifiiden in Lewes), Platax (3 Libanonkreide), Vomer (parvulus Ag. Libanon), Aipichthys (? Komen); ; so in Bolca Zanclus, Platax, Caranx (Carangopsis), Komen (Argyreiosus), '< Lichia, Trachynotus, Equula in Likata, in Chiavone 2 Caranx, Xifias antiquus Leidy, in N. Jersey. X. delfortrieri im toskanischen Pliocan, bei Wien Caranx carangopsis, im kroatischen Tertiar Caranx gracilis, haueri, longipinnatus, Proantigonia radobojana (Steind.). Ausgestorben sind: Pseudovomer (Licata). Amfistiurus, Archeus, Ductor, Pliouemus, Semioforus, Coelorhynchus (Xifiid-Sheppey). Inter- essant ist Platax woodwardi in Malta wegen des spiiten Vorkoramens dieses indischen gen. Wohl darum sind hier so weitverbreitete Arten: Temnodon saltator (fast liberal [G.]), Mittelmeer (Tunis), Australien, Senegal, Azoren, Cap, Molukken, NJork. Lanzarote; (Caranx) Trachurus (Tr. Gr.) England, Portugal, Griechenland, Mittelmeer. Japan, Cap, Azoren, Cauaren, Australien, Neuseeland, Valparaiso (Kner); C. dentex: Mittelmeer, Senegal, N. Orleans, Brasilien, St. Helena, C. crumen- ophthalmus: P. Cabello, Domingo, Niger. Senegal, Congo bis Helena, N. Hebriden; C. hippos: Azoren, Antillen, Helena, Natal, Madagascar, Ceylon, China. Japan, Java. Australien; Argyreiosus setipinnis: F. Po, Senegal, Brasilien, Antillen, Peru; Trachynotus ovatus Atlantisches Meer, Cuba, Brasilien, Indien, Australien; Lichia amia (Porthmeus argenteus C. juv.): Azoren, Cap. indisches Meer, Senegal, Lesina (St.), Mittelmeer (Griechenland), Cap; Seriola dumerilii: Mittelmeer, Senegal, Azoren, China, Japan, S. lalaudii Lissabon, Cap, Helena, Brasilien, Japan, China (Chefii), Neuseeland; Xifias gladius: Europa (Gothland), Griechenland, Nordamerika, Senegal, Helena, Australien, Cuba; Antigonia capros: Madeira, Japau, Barbados; Micropteryx chrysurus: Niger, Ch'implainsee, Antillen. Brasilien. Buenos Ayres 1 (M. platanus), Chile 1 (M brasi- liensis). 33 die Novara hatte 0. striatus Bl. von Sidney ? (ni error M'Leay) reichen. Sehr interessant ist 0. obscurus Gthr. vom Oberen Nil (Marno), Ca- meriin (und insignis Sauvage vom Ogowe), ein weiterer Beweis des alten Zusammenhanges von Iudien u. Westafrika — wie die Mastacembeliden. Diese Fische konnen aucb langere Zeit ohne Wasser leben, wie es Jagor beim Fang des 0. vagus auf Luzon bescbreibt (S. 47). 37) 40. Die TNchonotiden (G. 2 g. 2 sp. [u. J.]) sind pacificiscbe Meeresfische u. besteben bei G. aus 2 Monotypen (T. setigerus [Ce- lebes, Ceram] —Bleeker, Cbina) u. Hemerocaetes acantborhynchus (Neu- seeland). M'Leay hat aber T. setigerus (=z Blochii) auch in Nord- australien u. 1 neuen Hemerocaetes (haswelli) in Pt. Jakson. 41. Die Cepoliden (1 g. 7 sp. C.) sind Meeresfiscbe, deren max. (5) nacb Japan failt (2 St.), 1 sp. ist in China (2 Bleeker), Indien, Pinang, Java, Sumatra, 1 im Mittelmeer (taenia L ~ rubescens von Griechenland u. Cycladen, Algier, Tunis iiber Spanien, Portugal (3 ex.) bis Frankreich u. England — gewiss eine eigene Verbreitung. 42. Die Gobiesociden (G. C. 7 g. 21 sp.) sind Kiistenfische, mehr in gemassigten Gegenden (J.). Sie sind daruin zahlreich im Mittelmeer (5, Guichenot hat in der Explor. sc. de l'Algerie 6) — gen. Lepadogaster. Leptopterygius (Gouania), in Westamerika von Californien u. den An- tillen (Gobiesox, Sicyases) bis Chile (9), und in den antarktischen Wassern (Chorisochismus Cap (me jetzt 2 [Casteln]), Trachelochismus (Neuseeland 2, pinnulatus auch auf Fidzi, CJalan), Crepidogaster (N. Caledonien, lineatum Sauvage), Tasmanien, Australieu, Sehwanenflussmun- dung (M'Leay), Neuseeland (hectoris), Diplocrepis (Mosselbay, puni- ceus Neuseeland). Eine solche Verbreitung ist gewiss bemerkenswerth.' Von den mediterranen sp. gehen 3 bis England, 1 bis Norwegen (bi- maculatus Pennant —(Hardanger Fjord) — L. gouani ist im Schwarzen Meer, 4 sind bei Spanieu, 2 auch bei Tenerifa (St.), 1 bei Madeira. 3S) 43. Psychrolutes (m paradoxus Oregon C.) wird in der J. mit 44. Neophrynichthys (latus m) aus Neuseeland zusammengezogen. Jordan hat sie bei den Cottiden. 45. Die Centrisciden (2 g. 7 sp. C. u. J.) sind altweltliche Meeresfische. Liitken kontrahirt hier z. B. das Gillsche gen. Ostichthys, Centriscops, den Centriscus brevipinnis Steind. = gracilis Lowe, so Avie den C. velitaris Gill. Sie reichen von England tiber das Mittel- meer (Algier), Portugal (scolopax), Tenerifa, Madeira, Senegal (C. gra- ") Insulindien 16 (14 Bl.), Indien 10 Day (9 G.). China 8 Bl. (nur 1 im Norden aspilotus (Sauvage), 1 Andanianen (gachua), Java 4, Borneo 6 (7 Sauv.), Sumatra 3 G. r- 8 Bl., Ceylon 4, Filippinen 2, Banka 2 (6 Bl.), Molukken 1, Penang, Celebes, Amboina 1, Singapore 2, Hinterindien 8 Sauvage. 38) SchwedenO, Norwegen 1 Collett, Europa 10 Bpte., Frankreich 6 Moreau, Griechenland 3, Azoren 1, Schwarzes Meer 3, Italien 7 Canestr. Cycladen 2, -Rothes Meer 1 (me Cotylis, auch im Indischen Ocean J.), JJalan 1, Japan 1 (e L. minimus St.), Australien 1, Cap 2, Neuseeland 3, China 1, US 4, 2 Californien, 1 S. Carolina, 1 Florida, Antillen 2 G. (9 Jordan), P. Ca- bello 2, Galopagos e 2, Cuba 3 (Poey), Mittelamerika 4, - Westkiiste M. 7 (Jord.), Chile 2. • J. Palacky: Die Verbreitung der Fische. 3 34 cilis), Sierraleone 1, das Rothe Meer 2 Kl., Mozambik 1, Cap i (scolopax wie in England [1 ex.] u. Frankreich, dera Mittelmeer), Azoren 2, Java 1, bis China 2, Japan 1 (C. scolopax [St. bei Doder- lein — gracilis des Mittelmeeres, die nach G. auch in China, Madeira, Sierraleone, Sydney, Australien (Centriscus humerosus), Tasmanien (C. gracilis). Amfisile nennt G. eine Schildkrotenform (Chelonian) unter den Fisclien, die iibrigens schon fossil im Mte. Bolca (longirostris), bei Froidefontaine (A. heinrichi.) u. bei Wien war. Indien hat nach Day nur 1 (A. scutata, die auch in China). Die Siidsee hat zu 1 Centriscus, 1 Amfisile — C. scolopax ist ausserhalb Europa .auch in Massachusetts (Day), Tasmanien (1 ex), am Cap (Bleeker). Fossil ist C. toni im toscanischen Pliocan. 39) 46. Die Fistulariden (2 g. 4 sp. C. — jetzt + 3 Sen- Au- lichthys [Japan], Auliscops — Aulorhynchus, Nordpacific. mit 6 sp. — bei J. 3 Familien-Aulostomatiden u. Aulorhynchiueen) sind ebenfalls Meeresfische, aber tropisch. 2 sp. sind neotropisch bei G., Jordan hat 4, 2 zufallige. Poey hat noch A. caeruleum (cinereum) in Cuba. F. ta- baccaria geht vou Massachusetts u. Westamerika iiber die Antillen (Cuba), Mittelamerika u. Brasilien bis Guinea, Senegal. Bei J. G. hat F. serrata (serrulata Cuv. vielleicht [perhaps]) dieselbe Verbreitung (sonst Californien, im C. aber [=z: villosa Kl. juv.]) Indien (einzige sp, bei Day) Singapore, China, Penang (Andamanen), N. Guinea, Fici, Tanna, Ponape, Australien, Mozambik, Amboina, Seychellen, Neu- Seeland (Hutton) — in der J. ist noch eine sp. depressa — beide im Indischen Meere, Japan (St.). Aulostoma coloratum ist im C. in den Antillen (Cuba, Barbados), bei Jordan (~ maculatuni Cuv.) in Sud- Florida u. vielleicht als =: mit A. chinense angefiihrt— (im C. Mo- zambik, Aneiteum, Amboina, Japan), sonst Sandwichsinseln, Paumotu, Societatsinseln, Australien (Torresstrasse), Mauritius. Auliscops (Pet. Aulorhynchus) fiavidus Gill ist bei Californien haufig (Sica, Oregon). Aulichthys ist japanesisch (J.). G. halt sie fur hauh'ge gigantische, marine Stichlings (stiklebacks), Klistenfische u. wahrscheinlich alle fiir Brackwasserfisehe, die haufig in die offene See getrieben, darum oft weitverbreitet sind. Fossil sind sie zahlreich: Solenognathus lineolatus (Pictet — Liba- non), Fistularia (Konigii Glaris), Aulostoma (Bolca), Auliscops im Eocan von Sumatra (Mergelschiefer von Padang) — in Bolca waren die ausgestorbenen Formen Urosphen u. Rhamphosus. 40) 47. Die Mastacembeliden (C. u. J. 2 g. [C. g. sp. J. 13 sp., wie Sauvage]) sind eine indische Siisswasserfamilie, die einerseits bis 39) Insulindien 1, Java 1, Penang 1, China 2 Bl. Zanzibar 2 Seychellen 1, Molukken 2, N. Guinea 4, Australien 4, Tasmanien 2, Neuseeland 1 (C-hu- merosus). 40) Siidsee 2, Australien 2, Zanzibar 2, Mozambik 2, Bourbon 2, Neu- seeland 1, Rothes Meer 2, Maskat 2, Molukken 2, Insulindien 1, N. Guinea 1, Cuba 3, US 4, Westkiiste Mittelamerikas 1, China 3 BL, St. Helena 1. 35 Syriea (Aleppo, Diarhekir [Chautre]), ira Tigris (M. aleppensis), in Westafrika (3 J. u. Sauvage [niger, marchei, cryptaeanthus]) u. in China (3 Sauvage) vorkommt. Bean stellt hieher eiaen Meeresfisch von Unalaschka (Ptilichthys goodei). Sie gehen auch ins Meer u. sind im Brackwasser haufig (M. parvulus, armatns, Gimtheri).41) 48. Die Notacanthinen (l g. 5 sp. C. u. J.) Giglioli + 2 gen. Paradoxichthys (rissoanus), Teratiehthys (garibaldianus) sind Tiefsee- fische. Die Challenger exped. sararaelte N. rissoanus, den Canestriui wie Moreau nur aus einen Abbildung kannten, in 1875 Faden Tiefe. Darum ist ihre Verbreitung so scheinbar zerrissen — 2 sp. (mediter- raneus u. rissoanus) ini Mittelmeer u. bei den Filippinen, sexspinis in Westaustralien, u.'nach Stilrmen in Neuseeland ausgeworfen (Hutton), 1 bonapartii bloss im Mittelmeere (Nizza), 1 in Gronland u. Iiiand (nasus), 2 in der ostl. US (J. G. cbemnitzi [? nasus]) u. pbasganorus Goode (Neufundland). Es fehlen wohl noch Bindeglieder. Es scheinen aussterbende Tiefscefische, dean Canestrini, der in Italien 4 sp. an- fiibrt (Moreau 3 iu Frankreich), bezeichnet sie als die seltensten Fische, die er selbst nur aus Abbildungen kannte, bis auf 1 ex. von N. medi- terraneus (Moreau kannte von ihnen nur 3 ex. von N. mediterraneus). Selbst Giglioli, der docli relativ die meisten ex. der Tiefseefische des Mittelmeeres saininelte — so nacb dem Aequinoctialsturm von 26.—28. September 1878 in Messina c. 1700 ex. von nur 6 sp., hat keine gesammelt. Diese Vevbreitung bleibt ein bisber ungelostes geologiscbes Rathsel. Madeira, das sonst so dem Mittelmeere abnelt, hat keiue. Es sollteu Risso's so verdienstliche Forscbungen gerade in Nizza wieder aufgenommeu werdeu. Der Prinz von Monaco auf der nHirondelle" fancl im Nordatlantischen Meere eine neue Art N. rostratus. B. Pharyngognathi. 49. Die Pomacentriden (C. 8 g. 143 sp. — J. 120—150 Kiisten- tische — Glyfidodon 52, Pomacentrus 44) sind tropische Meeresfiscbe nacb G. — Korallenfiscbe, von im Grossen gleicher Verbreitung, wie die Chaetodontiden, docb verblieb 1 sp. (Heliastes cbromis) im Mittelmeer (bis Triest, Krim, Schwarzes Meer, Italien, Nizza) — denn der fossile Odonteus vom Mte. Bolca ist aucb mit Heliastes verwandt. Die tibrigen Granzen sind die gewobnlichen tropiscber Fische: Japan, Californien, Neuseeland, Chile (? Cap) mit Ausnahme der Azoren (Heliastes cbro- mis) u. Glyfidodon luridus (aucb Madeira). Das Maximum hat Malai- sien (76 G.) und Iusulindien (95 Bleeker), neotropiscb sind im C. wenige (21), doch fehlen hier die erst spater bekannten Fische der 4Ij Indien 6 Day, Hinterindien Sauvage 4, China 4, Insulindien 4, Javal, Borneo 2, Sumatra 2, Ceylon 3, China 2. 3* 36 Westkiiste (sowie Oceaniens, M'Leay hat alleia 3 neue sp. voa N. Guinea — P. analis, Glyfidodon bicolor, filamentosus). Auffallig ist He- liastes marginatus von Brasilien u. Untercalifornien. G. hat 120 paci- ficische und 17 atlantische tropische Kiistenfische. In ihrer Yerbreitung folgen sie meist den Korallenriffen •, so hat in Australien von 27 der Norden 21 (Pt. Darwin 4).42) 50. Die Labriden (Lippfische) zahlen zu den zaulreichsten Fami- lien der Meeresfische (C. 37 g. [Steindachner hat Choerops als Fami- lie] F. J.) — C. 296 sp. excL 43? (incl. Scariden u. Odaciden) 400 Kiistenfische J. (— davon 58 Platyglossus (J. mit Stethojulis, Lepto- julis u. Pseudojulis 80) jetzt mehr -\- Nesiotes (De Yis, Siidsee, pur- purescens), Iulichthys (De Vis, Australien). Die Mehrzahl ist tropisch, (max. in Malaisien, wie so oft [130 Bl.]), doch kommen einzelne auch in gemassigten Gegenden vor. So hat das Mittelmeer hier Yl2—7io aller spec. (25 Canestrini). Der Golfstrom bringt wohl (man sehe ihre Menge in Cuba — Poey) spec, bis Neufundland (1), an die Siidwest- kiiste von Schweden, in Norwegen bis zum 62° N. Br. u. nach Gron- land (Centrolabrus exoletus). G. hat 190 pacificische u. 18 atlantische tropische Ktistenfische. Labrus (G.) ist fast nur in Europa, das Centrum im Mittelmeer (3 Egypten, 2 Mogador. 2 Madeira, 2 Azoren), sowie Acantholabrus (1 Azoren), Centrolabrus (2—1 Madeira, Canaren, 1 Azoreu), Crenilabrus (Azoren 1) u. Ctenolabrus (Burgall auch an der Kiiste der US). In der gleichen Sipps sind 3 m amerikanisch (Tautoga [US]), dann Lachno- laimus (Antillen) u. Malacopterus (Juan Fernandez). Julis pavo des Mittelmeeres ist bei den Azoren, F. Po, aber Cossyphus scrofa (tro- pisches gen.) bei Madeira, bei den Azoren u. den Canaren. Amerika ist nicht reich (c. 40 sp., weniger als Europa) u. nur 6 m gen. sind e ja 2 sp. sind neotropisch u. altweltlich zugleich: Noyacula eultrata (Mittelmeer, Azoren, Brasilien, Antillen und Cap) u. argentimaculata (Brasilien, Cap). Bei Cheilinus (20 iudopacific.) treten natiirliche Hybriden nicht selten auf (J.). 42) Europa 1, Italienl, Spanien 1, Griechenlandl—2, Cycladen 1, Tene- rifa 1, Schwarzes Meer 1, Azoren 2, Madeira 2, Capverden 1 (O&ychognathus [P.] lautus), St. Helena 4 (alle amerikanisch), Rothes Meer 10, Maskat 6, Senegal 4 (R.) Mauritius 16 Bl. (12 G.), Bourbon 11, Mozambik 5, Zanzibar 20 (Dascyllus aruanus hier u. Rothes Meer, bis Neuseeland), Mozambik 9 Pet. (5 G.), Seycbellen 5, Ceylon 10 (Huxley) 5 m. Indien 31 Day, Penang 2, Sin- gapore 3, Filippinen 4, Japan 6, China 10 G. 22 Bl. Andamanen 17 (3 auch Nikobaren, 1 e), Malaisien 76, Insulindien 95, Amboina 29, Java 12, Sumatra 9, Borneo 4, Molukken 6, Timor 3, Celebes 39 (13 Meyer), Siidsee Gunther 25 (starke Contraction, Glyfidodon brownridgii hat 21 Synonyme), Sandwichs- inseln 6, Fici 3, Tonga 1, Louisiaden, N. Hebriden 1, Neu Guinea 6 (G.), Siid- ost NGuinea 7 (M'Leay 3 e), Australien 27 M'Leay (4 C), 10 Klunzinger; Siid- australien 1 (Heliastes lividus), Pt. Darwin 10, Port Jakson 4, jNorfolk 1, Neuseeland 1 (D. ar.), St. Helena 3, US 7, Antillen 10, Cuba 12 Poey, 3 Mex. exped., Westindien 25 Jordan, Westmittelamerika 6 G. (8 Jord.), Brasilien 5, Chile 1, Peru 1. 37 Labrichtbys rubra u. convexa sind nur im Schwanenfluss (M'Leay). Stethojulis axillaris Bleeker der Sundainseln ist in Madagascar u. auf den Sandwicbsinselu, albovittata ebenso, Coris gaimardi daselbst u. in Timor, greenougbi ebenso Sandwichins. u. Celebes, Julis Giintberi Cap u. Celebes, pavo Brasilien, Bourbon, Ternate, Sandwichins. etc. Fossil sind die Lippfische ira Tertiar von England, Frankreich, Deutsch- land u. Italien, so in Bolca (Labrus val.), der Sehweizer Molasse (Labrus, .Nummopalatus), — Phyllodus (aus der deutsche Kreide). Eger- tonia (Sheppey) wird (?) hieher gestellt — der Londoner Tbon beher- bergt allein 13 sp. (das Toskaniscbe Pliocan 11), ein Beweis des hohen Alters u. relativen Reichthums dieser Familie in Europa.43) 51. Die Scariden (die G., sovvie die Odaciden, in der J. zu den Labriden zieht) — C. 5 g. 87 sp. — (64 Pseudoscarus — J. 70) sind tropiscbe Meeresfische mit dem fast iiblichen Reprasentanten im Mittel- meere (Sc. creteusis bis Palermo (Doderlein) und Azoren). G. hat 65 pacificische u. 21 atlantische tropische Kustenfische. Das Max. ist palaotropisch u. wie gewohnlich malaisch (38, in Iusulindien 47 Bl.) ein zweites max. hat Jordan in den Antillen 36, und Poey (?) in Cuba 19 e. G. erwahnt bei Scarus cretensis, einem Algenvertilger, das seltene Beispiel der Eiafiihrung eines Meeresfisches. Noch zu Colu- mella's Zeiten war er von Griechenland (der beste war zwischen Creta u. Kleinasieu) henvarts schon jenseits Sicilien selten, nach Plinius aber brachte ihn Optatus Elipentius aus der Troas in die G-egend von Ostia. wo er in 5 Jahren haufig wurde. Einige Pseudoscarus werden (lurch ibre Nahrung giftig (G.).44) 43) Europa 53 Bpte., Norwegen 6, Skandinavien 5, Nilson (coll. Kuinljen 0), Island ? Gronland 1 ?, Ostsee 3, England 7, Frankreich 33, Mittelmeer 25, Adria 17 (Storich), Italien 20 (Canestrini), Griechenland 38 (Betta), Cycladen 34, Spanien 20, Portugal 11 (Brito), Madeira 9, Azoren 9, Canaren 5, Algier 15, Tunis 6, Capverden 2 (Cossyphus jagoensis), Senegal 6 (R.), Maskat 1, Ascension 1, Schwarzes Meer 9, Afrika 8 (Dambeck), Westafrika 2 (Dume'ril), Mauritius 43 (Bl.), Bourbon 42 Guichenot, Cap i, Helena 3 (2 e), Mozambik 12, Madagascar 7 (Pollen aus 52) — Zanzibar 57, Rothes Meer 39 (Klun- zinger), Indien 48"(Day), Andamanen 8, Ceylon 20 m (16 Huxley), Pinang 2, Insulindien 130 Bleeker: Chiua 11 G. 20 Bl. Japan 8 G., 12 St. (3 neue), 17 Bl. Stidsee 41 G., Sandwichsinseln 21, Malaisien 109 G., Amboina 46, Ce- lebes 60 Bl. 17 Meyer, Java 32, Sumatra 23, Molukken 43 (23 Iulis.), Austra- lien 19 G., 60 M'Leay, Pt. Jakson 16 Castelnau, Pt. Darwin 5, Siidaustralien 1 (Miiller), Tasmanien 4 G., 6 M'Leay (Auklandsi.) 1 e (Cymolutes sandegeri Hector), Neuseeland 1. G, 3 Hutton (5 beschr.), Norfolk 3, Stidost N. Guinea 35 (M'Leay [yon 183], das max. aller Familien), US 12, Nordamerika 13, An- tillen 24, Californien 6, Pacifickiiste der US 3, Westkiiste Mittelamerikas 11 Jordan), Mittelamerika 8 G, Cuba 24 (Poey [?J), Brasil 6, Galopagos 2, Juan Fernandez 2(e), Antillen 14 Jordan (ohne Scariden), Ascension 1 e, Acunha 1 e. **) Europa 1, Mittelmeer 1, Griechenland 1, Cycladen 1, Spanien 1 (Sc. cretensis, wie Azoren), Madeira (Sc. mutabilis Lowe), Senegal 2 (Sc. cretensis, Pseudoscarus Hofleri), Tenerifa 1, Rothes Meer 13, Maskat 1, Zanzibar 20, Mauritius 4 6, 19 Bl. Seychellen 9, Helena 1 e, Indien 9, Ceylon 4, Japan 2, China 10 Bl. Andamanen 2, Oceanien 10, Sandwichsins. 1, Malaisien 36, Java 18, Celebes 4, Sumatra 4, Molukken 14. Insulindien 47, Australien 11, Stidost N. Guinea 4, US 4 Jordan, Antillen 28,' 36 Jordan (Cuba bei Poey 33), Mittel- Amerika 3, Keywest 7 (Jordan), Bermuden 3 (Jones). 52. Die Odaciden (3 g., 9 sp. [J. 6 g. 14 sp.]) sind Ms auf Pseudodax molucceusis (Indien, Celebes, Amboina, Zanzibar) eiae australische Familie (12 M'Leay), von denen 1 (balteata) auch in Tas- manien, 1 in Neuseeland (jetzt 2 u. zwar 1 e). Siphonognathus u. Olistherops sind westaustralische Monotypen bei G. (bei M'Leay bat 0. eine zweite sp. in N. S. W.,bei Johnston ist 0. Brownii in Tasma- nien). Iuteressant ist die Venvandtschaft des fossilen Taurinichthys im franzosischen Miocan, sowie Odax carolinensis Leidy in Siidcarolina (? Eocan). 45) 53. Die Embiotociden (C. 2 g. 17 sp., jetzt mindestens 21 sp. Kiistenfische) sind lebendige Junge gebiirende Meeresfisehe, zumeist der nordwestamerikanischen Ktiste, von denen aber 2 sp. in Japan (Di- trema temminckii [leve Schlegel] u. Neoditrema Ransonnetii Steind.), u. 1 in Neuseeland (Ditrema (?) violaceum Hutton) vorkommen. Sie gelien tbeilweise wohl in die Fliisse (Hysterocarpus traskii im Sacra- mento u. Joaquinfluss). Jordan u. Gilbert liabeu 18 sp. an der pacifi- cischen Kiiste der US (5 Oregon, 13 Californien), Alaska 1 (Micro- metrus aggregatus). 54. Die Chromiden (C. 18 g., 100 sp., 105 sp. [Heros jetzt 50 sp.]), Sauvage aber 160 sp. (+ gen. Ptychochromis) davon 25 in Afrika u. Asien, der Rest in Amerika) sind Siisswasserfische, die von Westasien (einige wenige sp. Palestina, Syrien, Indien), uber Afrika ihr Maxim, in Siidamerika erreichen. Sie fehlen dem Siidwesten von Nordamerika. Hire Nordgriiuze bildet Heros cyanoguttatus in Texas, u. die Sahara (z. B. Tuggurt Hemichromis Saharae), dann Palestina, ferner fehlen sie Ostasien (China, Hinterindien, Malaisien), sowie Oceanien u. Australien; so dass ihre Ostgranze Ceylon (Etroplus 2), Madagascar (me Paretroplus polyactis Bl., Paracara m (typus Kl.), Mauritius u. das Cap, Ngamisee (Castelnau) bilden. Dambeck nimmt an, dass sie nach Afrika von Amerika hereingewaudert seien, aber dem wider- spricht ihre Anwesenheit in Palestina uud dem geologisch so alten Madagascar. Tristram halt sie fur eine tertiare Remanenz, uns scheinen sie alter (s. w.). Leider kennen wir keine fossilen sp., ausser der Prisca- cara ira Eociln von Wyoming (Leidy). In der Sahara sind sie in ar- tesischen Brunnen u. Quellen (Playfair). Sarethrodon zillii entdekte schon Desfontaines in den Thermen von Cafsa (Labrus desfontainesii Las^pede z= Tilapia, Haligenes, Glyfirodon (Coptodon). zillii Val., Perca guyoni Heckel, — Acerina z. Gervais) — Chr. niloticus (vielleicht die einzige afr. sp. Gerv.— Nil, Cap, Senegal, Sahara). So geht z. B. Chromis niloticus von Panganifluss u. Natal uber Mozambik, den Senegal (Rufisque, marigots), Nil u. die Sahara bis zum Jordan. Chr. mosambicus ist auch in Mauritius. Haligenes Tri- stramii ist aus Tuggurt (wo auch Hemichromis saharae), wie aus dem Aschantiland bekanut. Zahlreich sind sie in Brasilien, Mittelamerika u. *5) Siidaustralien 3 (2 M'Leay), Klunzinger, Westaustralien 3, Pt. Jakson 4, Melbourne 3, Pt. Darwin 0, Neuseeland 2, Tasmanien 2 (-f- beddomei). \ 39 Gujana, nicht haufig in Siidostbrasilien (stidlich von Rio Janeiro nur 2), ebenso im Maraiion u. Laplatabecken (3 bei Hensel), eher in Nord- u. Slidbrasilien (13 Hensel — 10 neu — Chr. propinqua 10 Synonyme). Sie gehen von Texas bis Paraguay, M. Video (Acara faceta Jenyns [Maldonado]) u. fehlen nicht auf Trinidad, Cuba, Jamaika; sind aber selten in den Anden (aus Westecuador Acara pulchra Gill.), wie denn uberhaupt ihr Abnehmen im Becken des Stillen Meeres auffallig, ausge- nommen Centralamerika, das erst so spat vom Atlantischen Meere ab- getrennt wurde. Zu der Jarazeit bestand nach Neumeyer eine Verbin- dung zwischen Afrika u. Amerika, — die Kreidemeere beider Gegenden haben noch ahnliche Formen — aus dieser Zeit konnten sie stammen.46) C. Anacanthini. 55. Gadopsis (niarmoratus [Rich.]) die Tasmauische Forelle (trout) ist eine sp., die auf die Bache von Tasraanien u. Siidaustralien (N. S. W., Victoria, Stidaustr) beschrankt ist; die zweite (G. fuscus St.) ist im Siisswasser Sudaustraliens. 56. Die Lycodiden (3 g., 14 sp., C. J. 15 Kiistenfisehe) jetzt C. 25 -f- (gen. Melanostigma, Microdesmus J. 2 gen. mehr aus Ly- codes: Lycodopsis u. Lycodalepsis), Lycodonus (mirabilis), Gymne- lichthys, Blennodesmus) sind streng polare, arktische u. antarktische Meeresfische. Collett hat in der Norske Nordhavexped. eine Ubersicht der arktischen spec, gegeben: 17 Lycodes (5 in Gronland, 6 bei Spitz- bergea, 6 in Nordamerika (3 in Neuschottland), 1 in Aljaska. 5 in Nonvegen (e Sarsii, Hardangerfjord), 2 Faroercanal (Gunther), 1 Japan. Tropisch ist nur Microdesmus von Panama. Gunther hat 9 arktische, 4 antarktische Lycodes, 1 Gymnelis (C. 3 — viridis J.) arktisch (Gron- laud), 1 antarktisch (picfcus Magellanien) u. Uronectes (Parryi m) in der Baffinsbay (u. Prinzregentsinsel, Kumlien coll.). Selbst Gunther hielt nach 1874 Lycodes Kieneri (Nordatl.) fiir einen Aal! Die Siidgranze ist sonst England (Gymnelis imberbis Kaup), Norwegen bei Christiania (Ltit- 46) Syrien 8 Lortefc u. Tristram (7 Chromis, 1 Hemichromis [Genesa- rethsee, Jordan]), Afrika 24 Dambeck, 25 Sauvage, Mareotissee 2 (Hemichromis letourneuxi. e), Westafrika 15—18 S. 10 Dnmferil Sahara 8 (e Hemichromis Saharae [Sauv.J Tuggurfc), Senegal 6 D. 27r Roche 6 (3 St.), Niger ? 2 Gabiin, 6 Nyassn. 2 Nil, Angola 3, 0gow6 2 Sauvage (tholloni, schwebischi), Mauri- tius 1, Cap 2 G 3 Damb. Casteln, 1 Kurumanfluss, Ngamisee 10 (Casteln), Madagascar 3 (e Ptychochromis grandidieri), Mozambik 1—2 (Chr. mozam- bicus ? = nilot. =r Tilapia Sparmanni), Algier 2—3 (? Sarethrodon Z.). In- dien 3, Ceylon 2, US 1, Siidamerika 53, Centralamerika 35, Brasilien 43 (G u. Liitken) coll. Castelnau 18, Mexiko 7 (G.), Guatemala 18, Petensee 7, Pebas 15 (Cope), Chepo 1, Maraiion 30 (St.), coll. Orton 13 (Cope), Uallaga 9, Rio Negro 5 (Perkins), Florida ? Trinidad 3 (Verteuil), Laplata 3, 1 Velhas, 12 Gujana, ? Chile, Antillen 5 (Jordan), Paraguay 1 G. ' 40 kenii), Massachusetts, Japan, Californien (pacificus). Antarktisch sind 2 L. auf den Falklandsinseln, 1 in Chiloe (Melanostigma glutinosum u. Maynea ('? s. w.) me in Magellanien), 1 Australien (Blennodesmus scapularis QC. — M'Leay), endlich Gymnelichtbys antarctieus J. (Sud- georgien). Sie sind auch Tiefseefische (L. frigidus in 2438 m. Nord- havsexped.). 47) 57. Die Gadiden (0. 21 g., 58 sp., Kaup 62; jetzt c. 70 -H gen. Melanonus, Muraenolepis, Ohiasmodus [Jordau besouders Familie]), Hypsirhynchus (Facciola [Sicilien m]), Hypsicometes (Jord.), sind Meeresfische, meist arktisch, einige aus der Tiefsee, einige (J. 2—3) sind Susswasserfische u. etlicbe aucb antarktisch. G. halt, sie fur die der Menschheit niitzlichste Familie der Fische. In den Tropen sind sie selten. G. (J.) gibt Bregmaceros als ihren einzigen Vertreter in den Tropen an der Meeresoberflache, ja in der Hochsee an (zngleich als eine Zwergform [3 Zolle]) —m'clellandii Indien, Birma, China, Filippinen, Australien bis Neuseelaud (? punctatus Hutton Neuseel.) — ? atlanticus (Goode-Beau, Antillen). Doch kann man noch Physiculus Kaupi (Poey) Cuba, wenn nicht — Dalwigkii (Helena, Palermo), u. Phycis brasili- ensis Kaup (Monte Video), endiich Pseudofycis peregrinus (Celebes) anfiihren. Ini Siisswasser ist vor allem einer der circumpolaren Fische (Lota vulgaris Pecora 67° N. Br., Bodensee, Savojeu — nicht in Siid- Frankreich (Blanchard), Schwarzes Meer, Nordasien (Irtisch, Ob, Tobol, Bajkal, Kossogolsee) u. Nordamerika (? americana) — arktisch (coll. Rae) — Canada (bis Miuesota). Antarktisch sind Muraenolepis (m. marmoratus Kerguelen), Pseudophycis breviusculus (me) Neuseeland, Ga- dus australis (ib.), Merlucius gayi (Chile, Magelhaes-Strasse), Mela- nonus, 2 Lotella, Phycis, 2 Haloporfyreus (s. w.). Liitken hat auch bier stark kontrahirt: Couchia als junge ex. von Motella, Hypsiptera von Phycis. Fossil erscheinen sie zuerst in der Kreide rait (?) Archaeogadus guestfalicus Hosius v. d. Marck (rr ? Halec Sternbergi Ag. [? Eury- folis Libanon], Enchelurus ?). Zahlreicher sind sie im Tertiiir: in Glarus Paleogadus, Neraopteryx (Tiefsee), Sheppey (Gadus, Merlucius, Phycis), in Licata (?), Kroatieu (3 Morrhua — lanceolata, aeglejfiiioid.es, macro- pterygia), 3 Brosmius (susedanus, fuchsianus, elongatus), in Sieben- btirgen (Szadakat 3 Morrhua, Strinsia (nach St. — jetzt mediterran.), London 4 (Gadus polynemus), Wien (Phycis Suessi), im Toskanischen Pliocan (Lawley-Merlucius). Eine wichtige Roll? spielen sie unter den Tiefseefischen; schon im Mittelmeer sind bis 9 sp. (Haloporfyreus le- pidion bei Sardinien in 1125 m., Mora, Strinsia, Gadiculus, Phycis), von denen einzelne im Atlantischeu Ocean wiederkehren (Mora medi- terranea im Golf von Biscaya im 1500 m., Phycis mediterraneus in 47; Jan Mayen 2 (L. reticulatus, Gymnelis viridis), Parryins. 1, Welling- tonchannel 2, coll. Kumljen 3, Pt. Kennedy 1, Spitzbergen 2 (Heuglin) — Gronland 6 (Liitken), die US (J. G.) 11, Nordamerika 16, Stilles Meer 6, Alaska 3, Californieu 2, Grandhavebanks 1 (Lycodes vahlii e), Nordgeorgien 1 (L. poIaris e? das einzige Ex. verloren), Stidgeorgien 1. ¦41 430 m. (beide bis Senegal), Gadiculus argenteus im Nordatlantischen Meere in 183 m (s. w.). Giiuther hat 8 sp. (7 g.). Tiefseefische: Ha- largyreus (johnsoni m — zuerst 1 exempl. von Madeira, jetzt auch aus Neuseeland), Melanonus (1 ex. vom Challenger im Antarktischen Ocean in 1975 Faden), Haloporfyreus (3, lepidion: im Mittelmeer u. Japan, Atlantisches Meer, australis: Magelhaesstrasse, rostratus Mm Siidatlan- tischen Meere, in 1375 Faden zwischen Kerguelen u. Cap — jetzt viola (ostl. US); Motella macrophthalma, Chiasmodus niger in 1500 F. im Atlantischen Meer, Golf von Mexiko 1500 F., Madeira, Massa- chusetts. Physicalus, Uraleptus, Gadiculus). Andere ziehen hieher Mora, Strinsia. Die Nordamerikanische Fischereicommission fand 8 im Nord- osten von den US (Phycis 3 [chesteri haufig], m Hypsicometes go- bioides). Am reichsten sind relativ das nordliche Atlantische Meer bis in die arktischen Wasser (Gadus morrhua Gronland, Island), G. fa- bricii bis 80° N. Br. (Beechey), Molva v., abyssorum (Norwegen), Brosmius, Raniceps; dann das Mittelmeer (15), das nordliche Stille Meer (6). Reich ist z. B. Madeira (4 wurden als e beschrieben, 2 Mer- lucius, .als Tiefseefische (gen. Laemonema, Fycis yarrellii, Holargyreus johusoni (wurde in Neuseeland wiedergefunden). 48) 58. Die Ofiiden (Schlangenfische C. 16 g., 42 sp.; J. 21 g., 47 sp. [jetzt c. 70]), sind weitverbreitete Meeresfische (40 Kiisten- fische, auch Tiefseefische). Nur das interessante gen. Lucifuga (2, die zweite sp. — Stygicola Poey) ist in Cuba in unterirdischen siissen Wassern. Sie sind wohl ubiquitar und gehen von Gronland bis Chile, Cap, Japan. Australien, Neuseeland, Magellanien (Maynea patagonica) u. 3 atlantische tropische Ktistenfische. G. in der J. bat 5 Sippen. 1 Brotulinen (12 Antillen, mit Brotula, Lucifuga, Bathyonus [Bean] 2 sp.), Bathynectes (3 Tiefseef. [1000—2800 Faden], Acanthonus (ar- matus. nur 2 ex. bekaunt, Indischer Ocean in 1075 Faden), Typhlonus (nasus 2 ex. in 2200 Faden, Westpacific), Afyonus (gelatinosus 1 ex. in 1400 F. N. Guinea, mollis: Antillen), Bythites (Gronland), dazu jetzt Barathronus (bicolor, m Goode, Bean) von den Antillen, Neoby- thites (3 Antillen, Gilli Golf von Mexiko, macrops Indien), Porogadus miles (Goode ostl. US) (? Bellottia apocla [Neapel]) — Castelnau auch Xifiurus (Cap =r•? Genypterus St.), in den ostl. US. Bassozetus (nor- 48) Europa 36 Bpte. Wellingtonchannel 1, Spitzbergen 4, N. Zemlja 3, Parry ins. 4, Bareninsel 1, Gronland 10 (Liitken), Eismer u. Weisses Meer 10 (Mela), coll. Ross. 3, col). Kumljen 4, Finmarken 8, Ostsee 11, Norwegen 20, Skandinavien 20, England 18, Frankreich 23, Spanienll, Portugal 14 (Brito), Italien 14 (Canestr. 1 Siissw.), Griechenland 7, Cycladen4, Schwarzes MeerS, Algier 7, Tunis 1, Madeira 5, Azoren 3 (2 Motella, Phycis mediter.), Teneriffa 1, Westsibirien 1, Onon 1, Nordostamerika 21 Meeresf., 1 Siissw. (J. G. 1882), Antillen 2, F. bor. Am. 9, USRREE 4, Aljaska 6, Japan 2, China 4, Kam- catka 2, Rothes Meer 4 (KX), Cap 2 (Motella cap.), Senegal 2, Indien 2, (Bregmaceros Day), Celebes 1, Australien 5 M'Leay, Pt. Jakson 2, Stidaustra- lien 1 (Physiculus palmatus), Cuba 1 (Physiculus Kaupi), Tasmanien 1 e Lo- tella Swainsonii), Neuseeland 6 (Motella, Pseudophycis bachuse, Gadus australis Hutton), Antillen 2 (Jordan), Chile 1 (Merlucius Gayi). ^ A. :--•¦¦-: -•:¦•,„ :.;.;/*; ^v^;:^ ¦¦^/l^.-^ .^ > ftS?%*;V?S--^r!^^^ 42. malis), Dicrolene (introniger), Barathrodenus (manatinus) — alle Goode, Bean — Rhinonus (ater Tiefsee), Dinematichthys (1 sp.— Nias, 1 Cali- fornien, 1 Australien, Neuseelaud), Sirembo (2 C. Japan, nigripinnis Andamanen), Xifigadus (m Indien), Brotulofis (in Solor), Halidesmus (scapularis, Natal), Pteridium (atruin me Mitt elm eer). 2 Ofidiinen (C. 7 — mediterran — 2 Brasilien, US, Cuba, 3 Antillen Jord.), mit dem antarktisc-hen Genypterus — Otofidium, G C. (jetzt 1 Florida) — blacodes Chile (2), Neu seel and, C. 1 Cap) — ? Leptofidium profundorum Gill (bei Florida). Dazu konimt bei Alcock Pycnocraspedum m, Para- dicrolene m, Glyptofidium, Saccogaster, Diplacanthoporaa (Golf von Bengal en). 3 F i e r a s f e r id. (10 — parasitisch in Medusen, Holothurien (Mittelmeer, Brasilien [2], Cuba 1, Antillen 2 u. Pacific), Enchelio- phys m Filippinen (? Enchelyurus Singapor Jagor), Lefroyia bermu- densis (Jones). 4. Ammodytinen (Sandfische, nordisch, meist US 3 (1 Californ.), nur Bleekeria m in Indien. 5. Congrogadinen (C. Australien, Singapore, Banka, Cebu, Sandwichsinseln, Haliofis m Rothes Meer, bei Jordan Scytalina cerdale (Fucastrait, auch eigene Familie Jo.), hierzu Hypoptychus Dybowskii St. (Strielokbai, nordjapan.. Meer). Sie durften sicli auch anderswo finden, bis man auf parasitiscne u. Tiefseefische mehr achten wird. Interessant waren fossile sp. 4i)) 59. Die Macruriden (C. 3 g., 12 sp., J. 5 g., 40 sp., jetzt wohl iiber 60) sind meist Tiefseefische — Tiefseegadiden bei G. J., der als solcho aufzahlt 12Macrurus, 20 Coryphaenoides (davon filicanda bis in 2650 m Tiefe) Macruronus, Malacocefalus, Bathygadus (2 — jetzt 4 An- tillen (G. B.). Giglioli stellte noch Hymenocephalus (italicus) auf, Goode u. Bean Chaliaura (simula Nordwestatlant. Meer). Welche Menge von sp. noch entdekt werden kann, zeigt, dass nur im Golf von Me- xiko u. bei den Antillen 9 neue spec, beschrieben wurden (1887 7 (Blake) M. caribeus, occa, Corypthenoides sulcatus, Malacocefalus occi- dentalis, Bathygadus cavernosus, macrops (longifilis, arcuatus, favosus). Alcok brachte 7 neue aus der Ostindischen Tiefsee (Golf von Ben- galen s. w.). Ihre Granzen sind das Atlantische Meer von Gronland an (M. rupestris), das Mittelmeer, Japan bis Australien, Tasmanien, Neuseeland. Ihre gewohnliche Tiefe ist von 120 bis 2000 Faden. — 49) Gronland 1, Ltitken (Ammodytes tobianus in 2341 w?, bei Jan Mayen e Rhodichthys (regina, Nordhavexped. Collett), Parryins. 2, Europa 10 Bpte. (incl. Echiodon Drumitondi), Finmarken 2, Norwegen 2, Ostsee 2, Skandina- vien 2, England 5, Italien 5, Frankreich 6 (Mittelmeer), Spanien 5 (J. 6), C^claden 3, Griechenland 3, Algier 2, Schwarzes Meer 2, Krim 1 (2 ?j, Rothes Meer 2, Golf von Bengalen 7 (Alcock gen. et spec), Indien 2 Day (Celebes 1, Cebu 1, Senegal 2 (Ammodytes siculus 1 ex. [Shetlandsins. Day], Ofidium barbatnm), Natal 1, Cap 2 (Xifiurus e — Genypterus cap.), Mauri- tius 2, Zanzibar 1, Mozambik 1 (Fierasfer neglectus Pet e), Sandwichsinseln 2 (Brotula multicirrata, Congrogadus marginatns), Fici 1, N. Irland 2, Japan 4 (hierzu Hypoptychus Dybowskii Steind.), Australien 7 (? Othos), Pt. Darwin 1, Neuseeland 3 (Dinematichthys consobrinus, Fierasfer parvipinnis\ Insul- indien 10, Aljaska 2, US 14 «5 — A. tobianus ?), F. bor. Am. 4, USRREE 2, Cuba 4 Poey (2 Luciftiga, 1 Brotula, 1 Ofidium), Antillen 16, Mittelamerika 4, Westkiiste Mittelam. 5, Chile 2, Brasilien 2. 43 Coryphaenoides norwegicus ist im Nordatlantischen Meere von der Por- cupine in 200 f., rupestris in 500 Faden gefunden worden, C. serratus westlich von Sardinien in 2904 u. 2805 m, M. sclerorhynchus (Ca- naren, Golf von Gascogne [Travailleur]) und Malacocephalus levis in 500 f. (Madeira, Azoren, England, Danemark [Liitken], Indien, Per- nambuco (Challenger).50) 60. Hieher stellt G. Atelcopus (m jap. Bleeker) aus Japan u. XenocefalllS (m armatus N. Irland). 61. Die Pleuronektiden (Flachfische) 34 g., 191 sp., C. —Cyno- glossus 35, Solea 40. — J. 42 g. (-j- Loforhombus, Teratorhombus, M'Leay, Australien, Etropus J. G. Mazatlan.), Baiostoma (brachialis G. B. — Florida), Notosema (dilecta US), Monolene atrimana; Thyris (US), Sciauectes (Indien), Lepidopsetta (antarkt) — nun c. 200 sp.) sind ubiquitare Meeresfische, deren Brut (Pla'gusien) oft pelagiscb ist. G. nennt sie theilweise Brackwasserfische. Haufig sind sie in "West- Iudien (28), die Nordamerikanische Fischereicommission fand 10 sp. als Tiefseefische an der Kiiste von Neuengland (auf den sogenannten Lofolatilusgriinden [Tracbin], so gennant, ehe dieser Fisch 1882 fast ausstarb), Goode wieder 5 neue (1885), Alcock 3 neue (m Scianectes). Einige gehen weit in die Fliisse hinein (3 Cynoglossus in den Ganges, solum in den Mekong, Synaptura leucorhyncha in die Fliisse von Java; 3 in Hinterindien (haraondi im Mekong), xelkenii in den Palmerfluss (Ql.), Solea fluviatilis, in den Hunterfl. (Austral.), S. nattered Steind. in den Maranon, jenynsii (Liljeb.) wieder dort, stellatus in den Fraserfluss (N. Amerika), glacialis Pallas (auch arktisches Amerika) in den Ob, Pseudorhombus Russeli in Natal in den Umbilofl. (China, Australien), Rhombus maeoticus ist bei Erzerum gefangen worden etc. Sauvage bat 4 hinterindische spec. (Cynoglossus solum, Synaptura hammondi, siti- mensis, filamentosa [Laos]). Vor alien ist hier Platessa flesus zu nennen: in Warschau (Tacan.), in Luttich, 1818 in Metz, 1842 in Trier, bis Hameln (Hapke), in der Schelde, Maas, in den Fliisschen der Normandie, selbst dort, wo der Schmutz der Wollwasche alle andere Fische vertreibt (Blanchard). Giinther hat 56 pacificische u. atlantische tropische Kiistenfische. Fossil sind sie nicht haufig; im Mte. Bolca Rhombus minimus, Croatien Rh. parvulus, bassanus, Licata Rh. abropteryx Sauv., Toskana Rh. gentiluomini (pliocan — Lawley), Rhombus nardii, Sauvagei (Gabbro), u. Solea Sauvagei. 50) Coll. Challenger 13, Europa 4 (Bpte.), Skandinavien 2 (Nilson), Gron- land 2 (Rink 3 — 1 ex. M. trachyrhynchus Liitken), Norwegen 3 Collett, Frankreich 4, Italien 5 Canestr., Mittelmeer (5) 7, Spanien 1, Portugal 1 (trachyrhynchus [1 ex]), Canaren 1, Azoren 2, Madeira 2 (M. coelorhynchus, Mai. levis), England 1 Day (rupestris), Irland 2 (M. coel., Mai. levis), Senegal (Challenger), Edwardinsel 1. 44 Sie erreichen Gronland (Hippoglossus v., Pleuronectes gilli), Kam- catka (H. v.), Neuseeland (3 gen. Peltorhamphus, Bracbypleura, Rhombo- solea), Madagascar, Cap (Synaptura pectoralis) u. La Plata, Patagonien (Oncopterus Danvinii St.). Theilweise siud sie weit verbreitet: Hippoglossus v. ist circum- polar (Europa, Californien, Kamcatka), ebenso sind viele spec, zu bei- den Seiten des Nordpacific. (Pleuronectes stellatus [Calif. Kamc.], asper. Rhomboidichthys grandisquama (Oregon, Fonsecagalf, Japan, China), Parofrys quadrituberculatus, so Citbarichtliys spiloptera Niger, Brasilien, Antillen, N. Orleans. Synaptura Savignyi Kaup in Neapel ist aus einem sonst palaotropischen Gesehlecht (Japan, Java [Flusse] leucorhynchus etc.). 51) 62. Hieber stellen vrir provisoriscb den neuen m des Atlantisclien Meeres (aus einer Meerestiefe von 2300 m bei Marokko) Eupbarynx (pelecanoides Vaillant), u. den Tiefseeiiscb der ostlicben US Gastro- StOltlUS (Bairdi). D. Physostomen. 63. Die Siluriden (C. 114 g., 550 sp.; J. 572 Sauvage 810 spater 914 Jord. u. Gilb. [1882] 900) — Laimumena (Sauv., borbo- nica), Gyrinostomus (Rocbebrune — Casamaucefl. [rnarcbei] etc.) — sind die starkste Familie der tropischeu Flussfische. Bleeker hatte im J. 513 sp.. 244 in Amerika, 133 in Asien, 98 im mal Archipel. 46 in Afrika, 7 in Australien (jetzt 22 M'Leay), 1 in Europa. Gtinther hatte scbon 276 neotropiscb, 203 im tropischeu Iudien, 55 in Afrika (J. 61 Sauvage 60—82, Dambeck 62). Diese Zahlen sind in Amerika u. theilweise iu Indomalaisien noch gestiegen. So hat 5I) Coll. Ross. 1, Spitzbergen 1, Parryinsl. 1 (Hippoglossus v.», Biiren- insel 1, Gronland 3, Rink u. Liitken, 1 e H. gronland.), coll. Kumljen 2, Ir- land 5 (Preyer), Europa 38 (Bpte.) — (inch Plagusien), Finmarken 5, Eismeer u. Weisses Meer 9 (Mela), Ostsee 10, Norwegen 15, Skandinavien 13, England 17 Day, Frankreich 38, Moreau (incl. Plagnsien) Spanien 22(incl. Plag.)5 Portugal 13 (e Solea azevias), Italien 22 Canestr., Tunis 2, Algier 8, Mittelmeer bei Griechen- land 9, Cycladen 6, Adria 18, Schwarzes Meer 4, Rothes Meer 5, Maskat 3, Teneriffa 4, Azoren 1, Madeira 2, Senegal 4 Rochebrnne), Afrika (Dambeck) 4, Westafrika 5 Dume'ril. (coll. Buchholtz 3), Madagascar 2 G., Mauritius 4, Bourbon 3, Zanzibar 6, Mozambik 2, Seychelles 2, Helena 1, Cap 4, Japan 11, China 19 (ine Tefritis, Liachirus 5, Samaris), Golf von Bengalen (Tiefsee, 3 e), Indien 39 Day (19 Cynoglossus), Ceylon 4 m (5 Huxley), Andamanen 4, Pinang 5, Singapore 1 (Jagor), Insulindien 58 (incl Plagusien), Molukken 11, Sumatra 17, China 36 (mit Plag.), Australien 23 M'Leay, coll. Klunzinger 10, Pt. Jakson 6, Pt. Darwin 3 (1 Plagusia), Siidaustralien 3, Tasmanien 2 {e Am- motretis), Norfolk 1. Westaustralien 4, Neuseeland, S. Ost. Neu Guinea 1 e), Celebes 6 M., Marquesas 1 e Rhomboidichthys m. US 50 JG, Aljaska 7, F. bor. Am. 2 (bis Bathurst u. Kupferminenfl.), Pacificische Kiiate der US 21, West- kiiste Mittelam. 17, Californien 10 (USRREE), Cuba 12 Poey, Mittelamerika 6, Gujana 1 G., Antillen 28, La Plata 2 (White), Brasilien 5 (e Gyranachyrus) 1 Montevideo (Solea brasil.), Kergnelen 1 (Lepidopsetta), Chile 1 e (Pseudo- rhombus kingii) 45 Liitken allein aus Brasilien 154, Sauvage aus China 4 neue, Stein- dachner 15 u. 13 (1883 Cope aus dem Maranon 8 u. 16), so dass z. B. in Wiegmanns Archiv neu sind im J. 1875 26, 1876 41, 1877 9, 1878 16, 1879 11, 1880 18, 1881 8, 1882 6, 1883 26! 1884 u. 1885 zu 3. In gemassigten Gegenden sind sie sehr selten. Europa hat im Osteu den Wels (bis zum Kur u. Serafschan, zum baltischen Haff, Aetolien, Schwarzen u. Kaspischen Meer, sehr selten in Frankreich (Dole — kommt nach Paris aus der Schweiz [MoreauJ — fehlt England, Spanien, Portugal [Br.], Skandinavien); der aus einem asiatischen gen. stamrat, das ebenfalls das einzige ist in Nordasien (Daurien, Afganistan, bis Tiflis (chantrei), zum Tigris (triostegus), Indien, China, Formosa, Cochinchina). Nordamerika nordlich des Mississippibeckens hat nur 7 (1 nur in Canada), Nordwestamerika fehlen sie ganz bis Texas u. Me- xiko (in Californien wurde Amiurus catus eingefuhrt). Ebenso fehlen sie den eigentlich antarktischen Gegenden (Tasma- nien, Neuseeland), nicht aber Chile (17) u. dem Cap (2). Mehrere sind Meeres- und Brackwasserfische (so die meisten Arius — US. Arms felis, Plotosus, Arius thalassinus (Rothes Meer, Australien) etc. Inter- essant ist der Hohlenfisch (Gromias nigrilabris) in Pennsylvanien, u. der Fisch der schlammigen Wasserhohlen im inneren Westaustralien (Plotosus unicolor — Castelnau). Geografisch kann man 3 Gruppen unter- scheiden: 1. die siidamerikanische o. neotropische, 2. die indomalaische (wozu auch die chinesischen u. australischen sp. gehoren, nicht aber z. B. die Sandwichsinseln) u. 3. die afrikanische Gruppe (Malapterurus (me electricus), Synodonten (C. 12, J. 15), wenige sp. von Arius u. Bagriden, die aber durch Clarias (China, Filippinen bis Westasien) (Aleppo), aber auch Nil, Centralsahara (Lazera CV. nach Duveyrier im Tuarikland), bis zum Garipf., Cl. macracanthus (sogar im Nil u. Gali- leischensee) u. Heterobranchus (in Af. 5) in Borneo u. Bauka (H. ta- peinosomus) eine Verbindung mit den Osten besitzt. Interessant sind die Pimelodiuen. jetzt neotropisch, bis auf 2 sp. in Westafrika (Balayi Ogowe, platyrhinus in Sierra Leone), 1 in Java, 1 auf den Sandwichsinseln (P. Deppii neben einem Meeresfisch [Arius]); die aber im europaischen Tertiar vorkommen (Sauvage). Leider fehlt es hier sonst an sichern fossilen spec. (? Coccodus in Libanon) — obwohl Reste in Europa (Pimelodiuen ? [Telefolis in der westfalischen Kreide]) u. Nordamerika angegeben werden, erst im Tertiar von Su- matra sind sie sicher (Padang, Bagarius, Pseudeutropius), was wohl mit der Seltenheit der tertiaren Fossilien in tropischen Gegenden zusam- menhaugt (so werden in Indien aus den Siwaliks aufgefiibrt 2 Arius, Rita grandiscutata. Bagarius grandis (? Auchenoglanis), Clarias falco- neri u. 3 andere sp., dann unter der doch lebende Macrones aor). Im britischen Eocan wird Silurus (Arius) egertoni (Desor) aufgefiihrt. Von dem nordamerikanischen gen. Amiurus ist eine spec, in China (cautonensis, wie bei Catostomideu, Lepidosteus etc.). Andin sind die Trichomycteren (bis 14.000' u. Chile — Tr. dispar wird im Titica- casee u. bei Guyaquil erwahnt), u. die Arges (Hypostomatinen), die * Vti^A^*^^ - -* 46 durch die, bei Vulkanausbriichen in Ecuador aus den Gebirgsbachen gekocht berabgekommenen Brontes prenadilla (Cotopaxi), Stygogenes cyclopum etc. oft genannt werdeu. Interessaut ist auch die Gruppe der Haftscheibenfische (Glypto- sternen), die sich im Himalaja in Sturzbachen am Steine heften, u. von denen 1. Art bei Aleppo. 2. in Sumatra vorkommen. G. bat in der J. 8 Sippen. 1. a. Glariinen (Homalopteren) (2 g. 26 sp.) palaotropisch, Afrika, West- u. Siidasien. 1. b. Plotosineen (4 g., 12 sp. indoaustraliscb, aucb Backfische).. 2. Heteropteren (19 gen., spec. C. [Silurinen, palaotropiseh, bis auf den Wels, S. dauricus in Sibirien) meist in Indien u. Afrika. 3. Anomalopteren (neotropiscb.-Hypopbthalminen 2 g., 5 sp.). 4. Froteroirteren, von denen a) die Bagrinen (11 g., 56 indo- afrikanisch (Macrones bis Aleppo), b) die Amiuriuen (5 g. c. 17 J. G. 48 aber nordamerikanisch, Minesota, Guatemala, bis auf 1 sp. u. gen. aus den Kbasiabergen hier, die in der J. feblen; c) die Pimelodinen (17 g. [73 sp. C] neotropiscb bis auf die schon erwahnten Ausnahmen u. Ancbeniglanis biscutatus trop. Afrika), Mexiko. La Plata (4) — Pt. Famine (Jenyns); d) die Ariinen (11 J. — 70 Arius J., 84 sp. C.) tropische, meist Meeresfische (in Westindien 25 Galeichthys) Cap, Chile, US, Westafrika, Indien, China, Australien; e) die Bagariuen (3 g. 9 sp.) palaotropische Flussfische (Indien, Java, Syrien). 5. Stenobrachien. a) Doradinen; b) Rhiuoglanien 3 g. 3 sp. u. c) Malapteruren (13), die beiden letzten afrikaniscb, bis auf Callo- mystax (indisch). Von Mocbocus kennt man nur 2 ex. von Theben, von Rhinoglanis 1 von Goudokoro. Die ersten (a) ueotropiscbe Nestfische, ihrer Wanderung dem Wasser nach beriihmt (12 sp.) bis auf Syno- dontis (15 trop. Atrika). 6. Proteropoden a) Hypostomatinen u. b) Aspredininen 4 g., die letztere ganz neotropiscb — andin, von den ersteren 16 g. u. iiber 100 sp. bis auf 4 g. indiscber f. (2 Haftscbeibenfische Exostoma u. Pseudecheneis). 7. Opistopteren (Nematogeninen u. Trichomycteriuen) 5 gen. 12 meist andin. 8. Sranchicolen 2 g., 3 sp. Sudamerikanische sp. brasiliscbe (Pseudo) Parasiten, die in anderen Fischen leben u. selbst in den Menschen (beim Baden) eindringen sollen (G.)52) 52) Europa 1 (vorn Rheine ab), Skandinavien Nilsson 0, Sudschvveden 1 Bpte, Finnland 1 (Seen von Tawastehus Malmgr^n Wels), England (Day 0 ex sil.), Ostreich 1 Wels, Algier 0, Westsibirien 0 (Finsch), Italien 0, tjngarn 1, Griechenland 1, (Achelousf.), Russland 1, Syrdarja 1, Amudarja 1 (Wels), Onon 2, Amur 1, Usuri 3 (Maack), Sungari Bagrus us. «), Centralsahara 3, Duveyrier (Clarias, nur lazera CV. bestimmt), Ladak 1 (Exostoma stolickae), Japan 5 Bleeker (2 Siisswasser), Cycladen 0, Vorderasien1 8 Sauvage, Syrien 5 Heckel, Tigris 2 (Macrones colvillei, Silurus triostegus), Palestina 1 (Cl. macracanthus Genezesaretsee), Rothes Meer 2 (Arius Kl.), Maskat 2, Indien 47 64. Die Characinen (C. 47 g., 227 sp.; J. 261 sp. Sauvage zu- erst 360, jetzt 424), sind die Familie, die von alien Siisswasserfischen zu- letzt am meisten anwuchs. Sie sind siidamerikanische u. afrikanische tropische Flussfische. Afrika hat bei Sauvage nur 38 sp. (25 bei Dambeck). Sie fehlen dem gemassigten Nordamerika (uicht aber W«st- Indien 11 [Trinidad] u. dem antarktischen Stidamerika u. haben ihr max. im trop. Siidamerika. So hatte Steindachner bloss 1883 von dort 16 sp. neue, in der coll. Orton aus dem Maranon sind von 121 Fischen 52 Characinen. Dume*ril hat sie noch als Salmoniden — wie denn ein (?) Salmo gracilis bei Valenciennes noch aus Gujana steht (im Pariser Museum, angeblich [nach G.]) verwechselt mit Gronland (Coll. Gaymard). Sauvage gibt eiue fossile spec, im Londonerthon an, die Gunther ignorirt (? Macrodon trachira), aber Hosius zieht hieher neu- lich den Ischyrocefalus (3 — Lesina 2) der westfalischen Kreide (auch Euchodus [Lewes Aachen — Bohmen nach Hosius]), Avas von grosser geologischen Bedeutung ware, ebenso wenn richtig der Distichodus abbreviatus Peters von Tonga (der Gazelle [? notospilus Gthr.]). In Afrika sind sie auf das Gebiet zwischen der Sahara u. Kalihari (Nga- misee) beschrilnkt, u. scheinen nicht so haufig wie in Siidamerika, nicht bloss was die spec. (710 gegen 9/io) betrifft,¦ aber auch was die Ex. betrifft, die z.^B. in Gujana so haufig sind. Dambek meinte darurn, sie seien aus Amerika spater eingewandert. Ein Blick auf Neumeyer's geologische Weltkarte zur Jurazeit zeigt die Epoche, wo dies moglich war. Den Beweis miissten allerdings erst die Palaontologen liefern, denn weder eiue spec, noch ein genus ist beiden Landern heute gemeinsam. Die spec, haben hier meist engere Verbreitungsbezirke als in andern Familien. G. hat z. B. nur aus Brasilien 87 sp. (Ohne die im La Platan1, c.) Als gefrassige u. gefahrliche Raubfische, die selbst dem Menschen lastig werden (z. B. in Gujana), scheinen sie sich in der Neuzeit in Siidamerika wenigstens auszudehnen u. die anderen Fische zu vertilgen, wie dies Dambeck auch fur Afrika behauptet. "Wagner 116 sp. (30 G. Day), Ceylon 31, Huxley (18 m), Hinterindien 46 Sauvage (25 Siam), Junnan 6 (Anderson [Rita sacerdotum, die heiligen Fische im Ira- vadi-Thingadaw]), Andamanen 5, Pinang 9, China 25 (22 Siiden), Australien 22 (Pt. Jakson 2), Siidaustralien 1 (Copidoglanis tandanus), Pt. Darwin 3, Tasmanien 0, Neuseeland 0, Oceanien 0, Sundwichsinseln 2 (Streets), Orien- talische Region 288 (Sauvage), Insulindien 93 (Bleeker), Archipel 105, Su- matra 37 (Bl.) von denen 14 auch in Borneo (18 Vinciguerra), 13 auch auf Java. Celebes 4 (M.) Molukken 1 (Plotosus lineatus Ceram, Amboina), S. N. Guinea 2 (1 Stissw), Filippinen 2 Flussf. (5 Meyer), Afrika 62 (Darnb.), 27 Nil, Westafrika 14, Dumeril (Senegal 11—24 Rochebrune), 35 Sauvage, Zam- bezi 8, Mozambik 4 (7 Peters), Rovumafluss 2, Mombasa 2, Sansibar 2 (8 Play- fab*), Panganifl. 3, Gambia 2, Lagos 4, Congo 2, Niger 2, Cameriin (Buchholtz), Siidafrika 2, Bourbon 1, Mauritius 1 Bl, Seychellen 1, Cap. 4, F.bor. Amer. 3 bis 54° N. Br. US 23—31, Mex. Bound. Surv. 4 (Texas), Florida 5 Goode. Mittelamerika 28, Westkiiste 22 (Jordan), Cuba ? Antillen 12 (meist Trinidad (G.) — 36 J. Gujana 42 (Schomburgk), Brasilien 154,19 Siidbrasilien Hensel, coll. Castelnau 53, Maranon 36, coll. Orton 38, Velhasfl. 22, S. Franciscofl. 6 (Liitken), Uallaga 17 (3 e), La Platafl. 18 (White), Cili 5 (C. — 2 G. e, 17 m). -T-*tf 48 z. B. gibt an, class sie iu Ecuador dominiren (S. 97). Dies wiirde nach des Letzteren Theorie aucli die Menge neuer spec, erklaren, die man gerade in dieser Familie noch stets entdekt, u. die sick vielleicht noch bildet, da sie den alteren Sammlungen fehlen, die man in Gegenden. die, wie Brasilien, seit Jahrhuuderten bekannt sind, nicht darchwegs als liickenhaft bezeichnen kann; es konnen wohl die neuen spec, erst entstanden sein. G. behauptet (J.), dass sie die Cypriniden in Siid- arnerika ersetzen u. dass ihr Zusammensein in Afrika mit diesem Be- Aveise, dass Afrika dem Distributions(Schopfung)centrum der Cypriniden naher liege, als das tropische Amerika. Wir glauben, dass sie auch in beiden Orten zugleich entstanden sein konnen, da eben die beidersei- tigen Arten u. G-escklechter differiren. Die Palaontologie bringt hiefiir keine Beweise, denn Ischyrocephalus ist eben jedenfalls ausgestorben. G. tbeilt sie in 11 Sippen, von denen I. Erythrini (6 g. [1 e Trinidad] 16 sp.) neotropisch, ebenso 2. die Curimatin en (6 gen., 39 sp.), 3. die Citharinen (1 g., 2 sp. im Nil), 4. die An as to ma tin en (3 gen., 30 sp.) neotropisch, 5. die Nannocharacinen (1 g., 2 sp. im Nil u. Gabun, nicht im C.) afri- kanisch, 6. die Tetragonopterinen in beiden Gegenden (T. [50 sp.] ist das grosste genus der Familie); 17 gen. er. sind neotropisch (86 J.), 3 afrikanisch (incl. Brachylestes 14 sp.), Nannaaethiops u. Bryconaethiops (16), 7. die Hydrocyoninen (2 gen., 2 sp. afri- kanisch, 7 gen. 32 sp. neotropisch. 8. die Distichodontinen (1 gen. 10 sp.) afrikanisch (s. v.), 9. die Ichthyoborinen (2 g., 3 sp.) ebenso, 10. die Orenuchinen haben 1 Monotyp in "Westafrika (Xeno- charax spilurus), den zweiten im Essequibo (Crenuchus spilurus), II. die Serrasalminen (4 g., 40 sp. J.) sind neotropisch u. in Brasilien u. Gujana die gefiirchtesten Siisswasserpiraten, besonders iu Gujana. 53) 65. Die Haplochitoniden (C. 2 g., 3 sp., J. 4 sp. jetzt 15) sind als eine autarktische Siisswasserfamilie eine Seltenheit: H. zebra am Cap Horn, Patagonien! u. auf den Falklandsinseln, taeniatus in Fuegien, sealii in Tasmanien, Prototroctes maraena in Victoria u. Tasmanien (M'Leay), Pr. oxyrhynchus in Neuseeland. 66. Die Sternoptychiden (C. 6 g., 12 sp. jetzt n g., 20 sp.) + Photichthys, Diplophos, Polyipnus, Cyclothone, Sigaops [US]) sind Hoch- u. Tiefseefische, die friiher wenig bekaunt waren u. zuerst nur 53) Afrika 25 Dambeck, 35 Sauvage. Westafrika 18 Dambeck, 7 Du- m§ril, 10 Roehebrune Senegal, 13 Steind. Ogove 5 Buchholz, Congo 5, Nil 14 Dambeck, coll. Decken 6, Cap ? Bl. C. Ngami 2 Castelnau; (ihre Sudgranze), Siidamerika 195 G. coll. Castelnau 51, Trinidad 11 (Verteuil), US bei Jordan nur 1 sp. in Texas u. Arkansas (Astyanax argenteus Gir. (bei Gunther nicht in den Sippen ?), Mex. Bound. S. 1 (id.) Florida 0, Centralamerika 12 G. (2 davon auch in Mexiko), Brasilien 159 Liitken, Maranon 52 Cope u. Orton, Pebas 33 (Ambayaou), Gujana 48, col. Sehomburgk, Chepofluss 4, coll. Per- kins 10, Uallaga 28, S. Francisco 13 (Liitken), Velhas 26 (id), Siidbrasilien 12 Hensel, La Plata 19 coll. White, Chile 1 (Filippi), USAE (S. Jago) Chirodon pisciculus e. 49 7 aus dcm Mittelmeer (6 Sicilien, Coccia e, Gonostonia, Chauliodus), daun aus dem Atlantischen Meere, bis endlich die Tiefseefische des Stillen Meeres. meist durch den Challenger (12) entdeckt warden, der Philypnos u. 3 neue Gonostoma (das G. microdon bis in 2900 Faden Tiefe) fand. Den Chauliodus (sloanei — Mittelmeer, Madeira, US, N. Gui- nea, Japan, Bermuden (Chall.) Indien, halt G. fiir einen kosmopoli- tischen Tiefseefisch. Argyropelecus hemigymnus ist bekannt z. B. vom Nordatlantischen Meere (1 ex. Faroer, Porcupine in 540 F. Tiefe. E- gland, aus dem Golf von Biscaya (1050 F.), Tanger (St.) u. Si- cilien; A. olfersii von Norwegen, im Nordatlantischen Meer (Hirondelle). "Weiter kennt man sie von Madeira, den Azoren (nicht bei Hilgen- dorf), Norwegen (2 Collett), Skandinavien (1), den US (2), dem Rothen Meere (Klunzinger 2 e), dem Indischen Meere (3), China (2) u. Neu- seeland (Photichthys argenteas me, Argyropelecus intermedius, ja Mauro- licus amethysteopunctatus des Mittelmeers !). Gonostoma microdon halt G. (Chall.) fiir kosmopolitisch: US Brasilien, Australien. N.-Guinea, Ara- boina, Japan (? — Cyclothone lusca.54) 67. Die Scopeliden (C. 11 g., 47 sp., J. 13 — jetzt c. 16 g. -h Symproptopterurus (Cocco), Alepichthys (Facciola), (? Pelopsia [Face.]) (? — Chlorophthalmus Jugendform); Benthosaurus (grallatus Bean., US), Bathypterois) mit 62—70 sp., sind Meeresfische, zumeist Hoch- u. besonders Tiefseefische, wesshalb ihre Zahl in letzter Zeit besonders zunahm. G. (J.) gibt ihnen */4 der ganzen Tiefseefauna. An Ex. sind sie in der Hochsee so zahlreich, dass nach G. (J.) das Schlepp- netz in der Nacht (bei Tage kommt Scopelus nicht an die Oberflache), stets einige Ex. mit bringt. An Kiistenfischen hat G. nur 9 pacificische u. 5 atlantische tropische species. Dagegen hat er 25 Tiefseefische (nach Macruriden das max. aus alien Familien), 2 Bathysaurus (bis 2385 Faden)j 4 Bathypterois (bis 2650 F. — hierzu jetzt B. dubius [Atlant, Meer: Hirondelle]), Har- podon (Indien, Japan), Ipnos (murrayi m 1600^2150 F., Brasilien, Acunha, Celebes), Plagyodus (Alepidosaurus) ferox Setubal, Madeira, Massachusetts, Aljaska, Tasmanien, ? Cuba (Oregon) u. 3 Plagyodus, 4 Chlorophthalmus bis 2800 F., 5 Scopelus, Odontostomus, Nanno- brachium nigrum m — wohlauch Sudis u. Paralepis). Hierzu kommt jetzt Benthosaurus grallatus (Goode, Bean) u. Myctophum, beide bei den . Antillen. Jordan u. Gilbert trennen die Paralepiden (3 sp.), Sudis (Mittelmeer, Madeira, Groriland [borealis, Rink]), die Synodontiden (Syn- odus, Saurodus, Bathysaurus) und Alepidosauriden als besondere Fami- lien ab. Fossil sind bekannt: Hemisaurida, Neosaurida, Saurocephalus aus Komen, Parascopelus u. Anapterus aus Licata, Holcodon (2 Kramberger) 54) Europa 7, US 2, Japan 3, Celebes 1, Neu-Guinea 3, Filippinen 2 (Challen), Indien 3, England 2 (Maurolicus pennanti Walb., auch Danemark, N. Zeeland 1. J. Palacky: Die Verbreitung der Fische. 4 50 aus Lesina, abgesebeu von Osnieroides (England, Bohmeu, Turkestan, Libanon), der vielleicht ein mariner Salmonid ist. Sie gehen bis in die arktiscben Wiisser (Myctofum glaciale, Ale- pidosaurus aesculapius noch [Atlant] aucb endemiscb in Unalaschka). Als lioch- u. Tiefseefiscbe waren sie friiber wenig bekannt, meistens nur aus dem Mittelmeer (16), dann von Madeira, avo Lowe u. Johnson zuerst die Hochsee erforscbten; sie sind aber kosmopolitiscb von Gronland u. Aljaska bis Tasmanien, Madagaskar (Saurida nebulosa, Australien, Am- boina. Sandwichsins.) u. Neuseeland. Einige sp. sind Aveit verbreitet: Alepidosaurus ferox, Scopelus asper Guinea, China, Neuirlaad, resplen- dens Guinea, Nonvegen (1 ex. Troiidhjem, Golfstrom S); cocoi 1 Nordatlant. M. (Hirondelle), Mittelmeer, Sicilien (? elongatus), China (Bl.)j Zanzibar, Congo, Saurus myops Mauritius, Helena, Australien, Amboina. China, Japan, Piuang, Antillen (Cuba) etc. 55) 68. Die Stomiatiden (C. 4 g., 8 sp.; J. 5 g., 11 sp. jetzt c. 20 + Hyperchoristus [Gill. US]), Photostomias (Nordl. Atlant.), Lucifer (m Japan), Bathophilus (Gigl., Messina) siud Tiefseefische u. zAvar in den grossten Tiefen des Atlantischen und Stillen Oceans (Astroncsthes niger [Mexiko, Nordatlant., Guinea]) bis 2500 Faden, Echiostoma micripnus 2150 F., microdon 2440 F., beide bei Australien, Bathyofis ferox bis 2750 F.) Sie reicben vou Gronland (Stomias ferox bis Cap Cod.) bis Brasilien (Astronethes barbatus), Guinea (A. niger auch Nordatlantische Bauke) u. in's Mittelmeer (St. boa, barbata, Bathofilus. nigerrimus Giglioli). Madeira hat 1 (Ecbiostoma barbata, auch Massa- chusetts, von der Gazelle im Stillen Meer gefunden), Cuba Astr. richardsouii. die Antillen 2 Astr. (bei J.), sonst das (auch nordatlan- tische u. indische genus Malacosteus). 5C) 69. Die Salmoniden (C. 16 g., 160 sp.; J. 135 sp. Jord. Gilb. 26 g. 125 sp., Sauvage 150—156) siud Fische des kalteren Wassers, besouders des arktischen Siisswassers, obwohl sie auch im Meere nicht fehlen u. Retropinna ein antarktischer Monotyp ist (richardsonii in Austialien). 55) Gronland 3 (2 Liitken), Aljaska 2, Norwegen 2, Skandinavien 2, Eng- land 2 (1 ex. Paralepis coregonoides des Mittelmeers), Europa 16 Bpte., Frankreich 8, Spanien 4 (St.), Azoren 1, Genua 6, Italien 18 Canestrini, Griechenland 4, Cycladen 2, Algier 4. Madeira 9 (G.), Maskat 2, Guinea 3, Rothes Meer 5, Kl. Mauritius 5, Bourbon 3, Madagaskar 1, Zanzibar 7 (darunter S. cocoi, Alysia loricata (Lowe) des Ailantischen Meeres), China 5 G. 9 Bl, Japan 3 G., Indien 6 Day, Penang 4, Andaraanen 1 e (Bathypterois spinosus), Ceylon 1, Sumatra 3, Insulindien 9 (G.), Filippinen 3 (Chall.). Molukken 6, Amboina 4, Australien 13, Pt. Jakson 5, Oceanien 5, Neuseeland 4 (Sc. boops [Oregon, Australienj), hectoris, Bathj'saurus ferox, Chlorophthalmus gracilis Clarke). Sandwichins. 1, Luisiade 1e, Neu-Irland 1, US 12, Californien USRREE 1, Pacificische Kiiste der US 5, Cuba 4, Brasilien 1, Antillen 12, Jordan 3 G., 3 Australien (Chall). 56j Europa 7 Bpte., Frankreich 1, Gronland 1, Italien 2, US 4, Japan 1 e G. (Lucifer albipennis me coll. Doderlein), Antillen 2 (Jordan^Cuba e A, richardsoni), Indien Tiefsee 2 ^e 1 St. nebulosus). i 51 Salaux (chin. China) wurde als besondere Faruilie aufgefiihrt (St.). Leider kennt man wenig fossile spec, ausser den zweifelhaften: Osme- roides u. Osmerus (lewesiensis Griinsand von Ibbeubiiren, Kreide von Bohraen, England, Turkestan, Glads), larteti in Licata, u. Acrognathus, Aulolepis (Lewes), deren systematische Stellung nicht fest steht, ebenso wie die der Haleciden und das geologische Alter der Mallotus reste (? postglacial) in Norwegen (Kjerulf). Dies wurde erst den Schlussel zu der eigenthiimlichen Verbreitung der Salmoniden geben, die heute ganz apart u. rathselhaft erscheint. G. hat 7 sp. als Kiisteufische, 4 als Tiefseefische (Argentina z. B. syrtensium Ostl. US, hebridica bis Lissabon, Microstoma Gronland, Italien (Messina), Bathylagus im Atlantischen Meere in .1950 u. 2040 Faden Tiefe (Challenger). Jordan hat 5 im nordlichen Pacific. Die Nordgranze ist die der Fische iiberhaupt, denn noch unter dem 82° (45') N. Br. im Wellington Channel wurde Salmo arcticus gefnnden. Im hochsten Norden sind sie die zahlreichsten, ja fast die einzigen Fische (Pt. Kennedy) 1 von 4, Ob 16 von 18, z. b. S. Hoodii (Boothia felix). In Tirol kommen sie am hochsten von alien Fischen vor (2600 m Heller-Saibling u. Forelle) u. siad die einzigen Fische in der oberen Region, wo die Cypriniden aufhoren. Man beachte ihr Fehlen in Oningen, u. dass ihre Verbreitung, in Europa wenigsteus mit den Wirkungen der Eiszeit zusammenhangt. Die Sudgranze bilden meistens Gebirge (Kalifornien, China, For- mosa [Plecoglossus altivelis]), die Cascade mts. in Oregon, die Ka- bylie in Algier (Salmo macrostigma), Griechenland [Betta] S. salar u. fario Arkadien, Atolien, der bithynische Olymp, Tarsus S. ausonii (Heckel), Armenien (S. bodschak Sauv.), Kurdistan, Bamian in,Afgha- nistan 11.000', Spanien, Col di Tenda (Thymallus vulgaris). Auf der Balkanhalbinsel ist S. dentex in der Narenta, Thymallus microlepis in Dalmatieu wohl die sudlichste end. Form auf dem Continente Europas, aber 3 sind in Serbien, im Ochrida u. Scatarisee, im Rilodagh (Pancic in litt.). Man nehme aber nur z. B. Osmerus eperlanus (Weisses Meer, Newa, Seliger See, die Seine hinauf bis Rouen (Blanchard). ' Die Salraoniden eignen sich am besten zur Charakterisirung der kalten Zone, obwohl nur der Lachs (Salmo salar) eine circumpolare wandernde u. Mallotus eine solche marine Art ist. Leider ist gerade hier die Synonymik am verwickeltsten u. un- sichersten, mehr als dem Geographen zutraglich, u. es scheint die spontane Hybridation, wenigstens in Europa im Zuge. Wir konnen hier iu's Detail der Arbeiten z. B. von Giinther (J.), Day, Cornish, Smitt, Garman, Fatio, Jordan, Klunzinger, Ntisslin etc. nicht eingehen, da dies kein streng geographischer Gegenstand ist, sondern zunachst die Systematik betrifft. So zieht Ogilby alle irischen Landsalmoniden zu 5 sp. (salar, trutta, fario, alpinus u. pollan). Fatio derivirt alle 24 Go- regbnusformen von 2 urspriinglichen (Wartmanni u. lavaretus); Nusslin dagegen hat alleiu 41 sp. Coregonus (18 in Europa, 12 in Skandina- vien, 3 in England, 3 in Mittcleuropa (2 end. in den Alpon, sulzeri 4* 52 Albikou, Steindachneri [Rheinanke] Traunsee). Day contrahirt die bri- tischen Siisswassersalmoniden wieder in die 3 alten sp. (salar, trutta r= fario, u. alpinus m salvelinus), deren Zahlen bei den verschiedenen Autoren sebr wechselten (Donovan 2, Turton 16, Flemming 6, Agas- siz 4, Jenyns 5, Yarrell 7, Knox 8, Parnell 6, Jardine 6, White 5, Thompson 15, Couch 22, Valenciennes 4, Giinther im J. 1866. 12, C. 18, J. 16 etc.). Hierait hangt die Frage zusammen, ob u. welche Seen eudemische species besitzen (z. B. bei Gunther J. S. lemanus, orcadensis [Lough Stenuis]), levensis, Killinensis (Killin, Inverness), willoughbyi (Win- dermeere), grayi (Melvinsee), colii (Eske u. Don), dann S. erythreus Pall. (Frolichsee in Sibirien), wernernensis, hardinii, Coregouus maxil- laris, humilis (Wernernsee), lucidus (Gr. Barensee), harengus (Huro- nensee), sapidissimus, latior (Oberer See), rappii (Bodensee), oquassa (Maine) etc. Darnach richtet sich auch die Frage bei Coregonus lavaretus- maraena, ob die letzte Art (Meklenburg, Ostpreusen [Madiisee]), Polen, Wernernsee, Ladoga (Malmgren), Tarim — auch in den Alpen vor- komrnt (=r ? maraenula Newa, Seligersee, ? albula Finnland, Norwegen) ; die Volksage lasst den Teufel die preusischen Maraneu in Folge einer verlorenen Wette einem Geistlichen aus Italien (d. h. Alpen) bringen. Sehr interessant ist ihre Granze in den Alpen u. Centralrussland (s. w.) Nach Jordan u. Gilbert aber (Bulletin US Nat. Museum 3. 1882 [S. 309]) ist in Nordamerika noch keine Spur von Hybridation (weder hier, noch bei den Cypriniden) u. auch in Sibirien, wo das Maximum der Ex., wird sie nicht erwahnt. Jordan behauptet aber beim Lachs, dass wenn er in den Seen Nordamerikas vom Meere stets abgeschlossen bleibt (permanently landlocked), seine Sitte u. Farbe etwas andere u. die Varietat sebago (bei G. eine sp.) bilde, ohne Anderung der tan- gible specific charakters. Eine solche Abschniirung behauptet er auch bei Osmerus mordax. Day hat dieselbe beim englischen Lachs beobachtet, wobei diese land- locked salmons fruchtbar waren, ebenso die Hybriden. Baer behauptet dass die Salme 1852—1862 im Peipussee ohne Wanderung einge- schlossen waren. Fatio behauptet entschieden die Artbildung fur die Schweiz. E^ ware dies nicht der erste Fall, wo beiden Continenten gemein- same Formen in einer Erdhalfte hybridiren, oder wenigstens raehr variiren als in der anderen (Hieracien, Rosa, Salix). Dies trifft aber sonst meist Amerika, obwohl z. B. amerikanische Botaniker jetzt niehr contrahiren als die modernen des europaischen Festlandes, speciell als die neuen franzosischen. iSiisslin hat die Ansicht aufgestellt, die Salmoniden seien Meeresfische gewesen u. Osmerus u. Argentina, ihre Ahnen; die Standfische der Alpen seien eingewandert u. vom Meere abgeschnittene Wanderfische, die sich als Arten differenzirt hatten (u. wohl uoch differenziren). Er unterscheidet z. B. die Formen des Ziirischer, Hallwyler, Zugersees. 53 Uus erscheiut die Faniilie als die jiingste des Nordeus, die nach der Eiszeit erst durch Anpassung herrschend wurde. Die Frage aber nach Alter u. Eutstehung der Arten halten wir aber wegen Mangel an Beweismitteln fur noch nicht spruclireif, bis z. B. die Frage der Haleciden u. Osmcroiden definitiv gelost sein wird. 57) 70. Percopsis (guttatus-Agassiz [=: ? hammondi]) ist ein nord- amerikanischer Monotyp von Sault St. Marie bis Kansas, zum Ohio, Potomac, Delaware. 71. Die Galaxiden (1 g., 12 sp., C. 15 J. jetzt c. 20) sind eine antarktische Stisswasserfarailie (4 in Siidamerika, 4 ia Neuseeland (Hutton 5, Neochanna apoda me Schlammfisch ohne Bauchflossen (s. w. Day.), gemeinsam attenuatus Val. (— scriba Rich. ? vielleicht in Peru [Pentland]), 4 in Australien (jetzt hat M'Leay 17 bloss in Australien [2 in Sudaustralien]), 2 in Tasmanien (6 M'Leay). Canestrini hat einen Mesites gracillimus aus Chile. Von den Campbelli. hat Sauvage G. campbelli. 72. Die Mormyriden (C. 3 g. + Petrocefalus Rochebr. [Congo], Paramormyrus, Isichthys, Isistius [ib.] — 25 sp.; Dambeck 27, Sau- vage 35 [J. 50 ohne G-ymnarchus, dort vereint]) sind exclusiv afri- kanisch-tropische Flussfische, vom Nil (11 [wo M. oxyrhynchus als den alten Egyptern geheiligt, oft abgebildet wurde]) u. Westafrika (10, 2 ge- meinsam) bis nach Ostafrika (6). Dambeck leitet sie vom einstigen centralafrikanischen See ab, dessen Reste noch vom Cad zum Nil zer- streut seien, womit die Stidgranze aller 3 trop. Familien harmonirt.58) 73. Gymnarchus ist ein afrikanischer Monotyp (uiloticus Nil u. Westafrika). 57) Boothia felix 3, N. Zemlja 3, Parryinseln 4, coll. Ros. 4 coll. Rae 5 von 9, coll. Kumljen 8, Spitzbergen 1, Gronland 5 (Fabr. 8 Liitken), Island 6 (Preyer), Faroer 3 von 5 (Susswasserf.), Nordrussland 8 (Kessler n. Pallas), Eismeer u. Weisses Meer 4, Botnischer u. Finischer Busen 8, Finland (Mela) 8, Europa 70 (68 Sauvage, 62 Seeley, 55 Valenciennes), Norwegen 12 (4 Meer), Skandinavien 22, Finmarken 12, England 25 Couch, 41 Bonaparte (5 Meer), Wallace 15 (Island eife 3 e), Day 10, Ostsee 8, Frankreich 11 (Blanchard) Centralrussland 1, Mitteleuropa Siebold 14 (incl. eperlanus), Pole.n 7 (Cor. maraena, Suwalki), Portugal 3,.Azoren 1 (eingefuhrte Forelle), Italien 6, Ca- nestrini (2 Meeri, 11 Giglioli. Osterreich 14 Heckel, Griechenland 2, Algier 2 (1 im Edug-h, 1 im Meere), Tunis 0, Russland 40, Pallas, Nordasien 42 G., 45 Sauv. Sibirien 9 (Pallas 30), Westsibirien 7, Onon 4, Usuri 3, Baikal 6, Gokcai 2 e, Aralocasp. Becken 15 Kessler, Schwarzes Meer 4, Japan 7 Bleeker, China 3 Bl, Indien 0 Day (eingefiihrt Salmo lewensis auf den Nil geries) Kamcatka 11 G., 14 Pallas, Aljaska 21, F. bor Am. 26, Pacificische Kiiste der US 13, USRREE 15, US 58 (1876 —) 1882 nun 41 u. 44 (J. G. —) G. Nordamerika 40, Australien 2 (Retropinna Richardsonii u. 1 Meer (Argentina elongata, Hutton), Neuseeland 1—3, Chile '? (Farionella fasciata [Filippi] — Valdivia). 58) Senegal 10 Roch., Mozambik 4, Zambezi 5, Zanzibar 2, Rovuma 2, je 1 Gambia, Liberia, Lagos, Angola (monteiri*, Congo, Ogow6, Camerun (Buchholtz), Ngami 1, (M. lacerdae) Castelnau; ihre Siidgranze ist wie bei Chromiden u. Characinen. 54 74. Die Hechte (C. 1 g., 7 sp. Sauvage 16 [6 ?]) siud ein nor- disches, meist nearktisches Siisswassergeschlecht, denn alle sind excl. nordamerikanisch, bis auf unseren circumpolaren Hecht (Esox lucius), der von Lappland u. dem Warangerfjord bis Brussa, Constsntinopel, im Baltischen, Oaspischen u. Asowschen Meer, im Aralsee, Siidfrankreich (Var, Ostpyrenaen). danu im Ob, Bajkalsee, Onon uud Amurfluss, im Jaxartes (nicht aber weiter in Turan), Kossogol, Transkaukasien, Krim. Portugal u. Spanien vorkommt u. in Tasmanien, Mauritius eingefuhrt wurde. Esox reicherti Dybovski ist im Onon. Die amerikanischen Arten (J. 1876 — 7, im J. 1882 5, auch Meek) erreichen New-Orleans (niger Lesueur) u. Siidcarolina (ravenelli Holbrook). Es ist dies eine, auch sonst bei den Pflanzen vorkommende Er- scheinung, dass die circumpolaren Formen in Amerika am artenreichsten sind, daher vermuthlich dort variiren. Hieraus auf den Ursprung der- selben zu schliessen, ware verfriiht, da es ja nicht bekannt ist, ob die Organismen auf ihrem Enfstehungspunkte variiren oder eher auf der Verbreitungsperifcrie, u. wann ; speziell, ob Wagner mit seiner Theorie der Variatiou in der Mi tie der Verbreitungszeit Recht hatte. Fossil sind Hechte in der westfalschen Kreide. Paleolycus Lesina, Rhinellus furcatus [Agassiz]), Esox monasterii (Baumbergo), in Oniugen, Schlesien (Diluvium) u in quaternaren Ablagerungen. Da sie aach in das Brack - wasser gehen (Asowsches u. Oaspisches Meer), ja ins Eismeer (Pallas), ist eine circmnpolare, spatere (? eiszeiHiche) Verbreitung hier leichter denkbar als bei sudlichen Festlandstypen. Corsika und Sardinien fehlt der Hecht (Giglioli). 75. Die Umbriden (C. 19, 2 sp.; jetzt 2 g. 5 sp.) sind nordiscbe Siisswasser- u. Meeresfische ganz eigenthiimlicher Verbreitung. Die eine sp. ist (Krameri) in der Douau, bis bei Negotin u. bei Odessa im Schwarzen Meer (nicht bei Kessler), die zweite (limi) in den Grossen Seen der US. Jordan hat noch eine zweite (pygmea Dekay-Connecti- cut, Carolina), und ein neues gen. [bei Gill eine ueue Familie und Ordnung der Xenomen]): Dallia pectoralis Aljaska u. (coll. Vega) sapi- dissima im Tschuktschenland (auch im Meere). Es ist dies offenbar eine Remanenz aus der Zeit vor der Eiszeit (die in Uugarn nicht eintrat, wie z. B. Ablefarus pannonicus) u. vor dem Einsturz der miocan bridge der englischen Autoren. 76. Die Scomberesociden (C. 5 g. 136 sp., 46 Belone, 44 Exo- coltes [10 ?] J. 160 sp. + gen. Chriodorus [Bean] atherinoides m Florida) sind meist tropische Meeresfische, doch siud einzelne auch im Siisswasser (Hemirhamphus sumatranus Bleeker, heminotopterus im Hooghly, phaesoma Bleeker in Biliton, Beloue canciloides in Borneo, saigonensis im Mekong, taeniata in Brasilien, robusta im Nil (Dambeck), Kreffti in Normanfluss (Australien), H. far (Riippel) (= commersoni — China) im Likanafl. (Mozambik, Peters), H. fluviatilis in den Kalk- hohlen von Nusa Kambagau (Java), viviparus Filippineu (auf Luzon) etc. i' r *I^-v-''i: "ttv^>-S'>^E^ :55 Fossil feind Belone in Licata u. M. Bolca (? Holosteus. wennes kein Scomberesox ist.: G.). . .•-•"-.,".¦• .-.;.-,., Arhamphus (m sclerolepis Ql, nicht Neuseeland bei G. — wohl aber bei Anderen) hielt G. fur einen Hemirhamphus mit • verzogerter Entwickelung der Unterkinnlade (lower jaw.). Weit verbreite spec, sind z. B. Exocoetus evolans (der Flugfisch des Mittelmeers mit E. volitans u. rondeletii), Christiania, Senegal, Zanzibar, China, Indien, Java, Maskat, Australieu, Antillen, Gujana, bahiensis Indien, Sumatra, Brasilien, Antillen, Hemirhamphus brasiliensis, Antillen, Brasilien, Canaren, Capverden, Westafrika, Senegal, commer- sonii Natal, Maskat, Zanzibar, Amboina, intermedius China, Neuseeland, Tasmanien, Belone truncata vom Champlainsee u. N. Orleans bis Ja- maika, Gujana, Bahia, depressa Poey Jamaika, Dominika, Nordwest- australieu, strongylacea Indien, China, Peru, Scomberesox saurus von England und Neufundland iiber St. Helena zura Cap. 59j 77. Die Cyprinodonten (C. 20 g., 88 sp., J. 112 -+- gen. Tirodon amnigenus Mississippi [Hay], Rhodeoides Magdalenafl. etc.) Sauvage 134—145, Jordan u. Gilbert (30 g. 140 sp.) besitzen eine ganz ein- genthumliche Verbreitung. Die Majoritat ist neotropisch, doch erreichen sie das Mittelmeergebiet, ja Indien, Java, Japan, die Seychellen (Haplo- chilus Playfairii), Madagaskar, das tropisclie Afrika, sovvie Californien, die Bermuden (1 e). Bleeker hatte von 97 sp. 75 in Amerika, 6 in Afrika, je 2 in Asien, Europa, Japan u. Indomalaisien. Fossil sind sie in Europa ziemlich haufig: Poecilia (jetzt ein neo- tropischer Schlammiisch [Limnofagus — 16 sp.]) in Oningen, Cypri- nodon in Aix. Bonn, Oningen, Frankfurt, S. Angelo, Gesso), in den Si- waliks wird eine sp. (?) erwahnt. Iriteressant sind in dieser subtropischen Familie die andinen Ore- stias in 13.000—14.000' Meereshohe (in .14—19° S. Br. Peru, Boli- via, Titicacasee). Ein besonderes Interesse aber bietet die Nordost- granze dieser Familie, die in Nortlostafrika sich nur in einzelnen Orten, meist in Warmquellen (Sidi Okba 91° F.) u. artesischen Brunnen er- halten hat. Nach Day wurde Cyprinodon dort durch den Verlust der Bauchflosse zur Tellia apoda (Gervais Sahara). Am weitesten nach Osten reicht Cyprinodon sophiae in Persien.^ punctatus bis Schiraz, 5!)) Europa 11, Helgoland 2, England 2 (? Exocoetus), Kattegat 1 (B. v.), Finmarken 1 (Belone v.), Norwegen 3, Italien 6 Canestrini (e Belone Cant- niinii Sicilien), 8 Giglioli, Prankreich 10 (Moreau), Spanien 5, Portugal 2, Schwarzes.Meer 1 (B. acus), Adria 3, Cycladen 2, Griechenland 2, Mittelmeer 3, Bnlearen 1, Algier 2, Tunis 2, Azoren 3, Madeira 4, Capverden 3 Teneriffa 2, Senegal 8, Rothes Meer 6 G. (13 Kl), Japan 4 G. (7 Bl.), China 15 G; 20 Bl. Insuljndien 53 Bl, Indien 25 Day, Molukken 14.. Malaisien 40, Celebes 9, Ceylon 8, Andamanen 4, Sumatra 10,-Penang6, Cochinchina 8, Sandwichins.2, Seychellen 7, Mauritius 9, Maskat 5, Bourbon 6, Zanzibar 6, Mozambik .3", Cap 2 G., 4 Bleeker, 3 Castelnau, Camenin 3 (Buehholtz), Australien 23 M'Leay (9 G.), Tasmanien 3, Pt. Jakson 1, S. N. Guinea 1 Siidaustralien 2, Neuseeland 3, Pt. Darwin 4, US 22, Pacincische Kiiste 4, F. bor. Am. 2, An- tillen 13 G., 27 Jordan, Cuba 15 Poey, Mittelamerika 6 G., Westkiiste 13 Jord. Gujana 5, Brasilien 7, M. Video 1 e, Chile 1, Berrauden 4 (Jones, Chall.). 56 dann C. mento iu Mossul, cypris (Heckel) in Syrien, Bagdad u. im Jordan. C. sophiae ist auch urns Todte Meer in Bachen, wie C. (Le- bias) dispar (Riippel!) bei Usdum, der auch in Habescb vorkommt. C. calaritanus ist Brackfisch des westlicben Mittelmeers, aber auch bei Corfu (Saline von Lefka), in den Mosesquellen bei Suez, in der Am- monsoase (von Valenciennes als selbstandige Art beschrieben m ham- mouis), bei Boua, in artesischen (Brunnen) Quellen Algiers (Playfair) envahnt. Die spanische Art (C. iberus) ist auch auf dem Hochplateau Algiers bei Taguin (Playfair.). Es sind dies, wie uberhaupt die ostlichen Arten, wohl offenbar Remanenzen aus jener geologischen Periode, wo das Mittelmeer mit dem Indischen Meere zusammenhieug u. sich iiber eiuen Theil der Nordostsahara erstreckte (Zittel). Es ist dadurch begreiflich, dass einerseits die Cyprinodonten in Palaestina u. der Nordostsahara nur an Stellen vorkommen, wo das Meer unlangst zuriicktrat, wie bei der Araraonsoase u. im alten Golf zwisclieu dem Atlas u. der devo- nischen Mittelsahara (siehe Rollanil's Carte) u. im Jordan, der friiher ins Rothe Meer miindete (das noch heute 3 sp. hat), resp. in dessen Nordgolf, die Foitsetzung eiust des heutigen Ailanitischen Golfes, nicht aber z. B. iu Westpalaestina, das doch z. B. Krokodile u. Gobius apol- linis behielt, nicht in Nubien, der Centralsahara, die dcch z. B. C!a- rias behielt. oder Marokko, das zur Cyprinidenregion zu rechnen ist.60) 78. Die Hdhlenfische (Amblyopsiden) der US (C. 2 g., 2 sp. Jordan 5. — 3 Chologaster, Amblyopsis u. Typhliehthys (durch den Maugel an Bauchflosse getrennt [siehe Day's Ansicht bei England]) stammeu aus den Kalkhohleu der Allegbanys in Kentucky, Alabama, Indiana u. Tennessee (Mammuthohle z. B.) u. deu Reisfeldern Caro- linas (Chologaster ? coronatus). 79. Die Cypriniden (C. 110 g., 694 sp.); J. 724 +gen. Cosmo- chilus (bammondi Hambodja), Probarbus jullieni (Laos, Sauvage), Triche- rodon (megalops Illinoisf.), Sifaltes, Tribolodon (Japan), Gvmnognathus ti0) Europa 1—3 i'nach den Ansichten der Antoren iiber spec), Spa- nien 1, Italien 1, Griechenland 2 (Fnndiilus letourneuxi Corfu, n. C. calan- tanns), Palaestina 4 (Tristam 1), Persien 2, Rothes Meer 3 (sonst 8), Afrika 10, Sauvage 13 G. Dambeck, Senegal 2, Westafrika >5 (Sauv.), 2 Dumeril, coll. Decken 4, Zanzibar 1, Mozaiubik 1, Madagascar 2, Seychellen 2 (Fundulus orthonotus, Haplochilus Playfairii), Maskat 1, Japan 2, Indien 5, Penang 1 (Siisswasserf.), Sumatra u. Java Panchax buchanani, auch Siam (Bleeker), An- damanen 1, China 1 (Panchax rubropunctatus [Bl.], Insulindien 2, Cochinchina 2 (Tirant). Neutropisch 61 Gthr. Ostliche US 39 (max.), US Jordan (1876) Petensee 2 e), Westkiiste Mittelamerikas 9 (Jordan.), Guatemala 12, Mexiko 14 (e Platypoecilus, Poecilioides St., Xifoforns (helleri auch Centralamerika, Pseudoxifoforus), Antillen 26 Jordan, mehrere in Fliissen Siidamer., Cuba 10 Poey (e 7«, Trinidad 1, Sudainerika 18 G., coll. Orton 22, Brasilien 4 G., 10 Liitken, Gujana 4 (3 Schomburgk), Venezuela 3, Titicacasee 6 e, Siidbrasi- lien 5, Monte Video 4 (em Fitzroyia, Jenynsia. Maldonado), Chile ?. 57 (Tonkin) sind. Susswasserfische — bei Bleeker 1046. 1000 bei Jordan (ohne die [68] Catostomiden), bei Sauvage 1350, jetzt 1525, davon 163 Barbus, 84 Leuciscus (C. ?) u. bilden die Majoritat der Siiss- wasserfische, speziell der nordlichen gemassigten Zone. Ihre Sudgranze ist jetzt das Cap (wo sie zahlreich ini geologisch alten Suden auftreten, nicht ini Innern), Bourbon Australien (Neo- carassius, [? Rotheichthys]), ventricosus (Brackwasser bei Melbourne), Leuciscus (?) australis Casteln), Java, Ceylon, Banka, Borneo, Formosa, endlich Guatemala (Sclerognathus meridionalis im Usumasintofluss). Die Giinthersche Eintheilung der "Welt (s. w.) ist durcli Austra- lien hinfallig. Bleeker hatte von seinen 1046 sp.: 460 in Asien, 254 in Amerika, 142 in Indomalaischen Archipel, 141 in Europa, 47 in Afrika, 34 in Japan. Sauvage hat 257 im Orient, 121 in Nordasien, 74 in Europa. Den pelagischen Inseln scheinen sie zu fehlen (Neu- seeland, Madagaskar, Oceanien, Neu-Guinea, Melanesien, Sandwichs- inseln, Antillen, Azoren etc. Ebenso fehlen sie im hohen Norden tiber- haupt in kalten Gegenden (Island, Gronland, coll. Heuglin, Lenamuudung) oder sind sehr selten (Uralexpedition 2, Jenissej 3). Sie bilden bei Gunther 14 Sippen. von denen die 1. der Catostomiden r.ordameri- kanisch ist, bis auf 2 Nordostasiaten (Sibiren, China), 2. 3. insulindisch (die Rothteichthyinen mit Australien, Leptobarbiuen), 4. imlisch die Homalopterinen, 5. chinesisch die Hypophthalmichthyinen, 6. ostasiatisch die Xenocyprinen, 7. asiatiscli die Semiplotinen, 8., 9. indoafrikanisch die Rasborinen u. Danioneen, 10., 11., 12. altweltlich die Rhodeinen, Cobitiden, Abramideu, so dass beiden Hemispharen hur die (13. 14.) Cyprininen u. Leuciscinen gemeinschaftlich angehoren. Von den 41 gen. der eigentlichen Cyprininen der US sind nur Squalius, Foxinus (und ? Leuciscus) mit der alten Welt gemeinsam, abgesehen von Catostomiden (Sclerognathus [s. w.]. Auch was die Arten betrifft, lassen sich weitere Landergruppen unterscheiden. So hat Asien entschieden mindestens drei grosse Art- gruppen, Osten, Siiden u. Nordwesten, von denen die letzte mit Europa (wohin sie vielleicht vom Osten kamen), durch Ubergange verbunden ist. Man konnte fast auch, ware es nicht iiberhaupt so artenarm, das Centrum Asiens unterscheiden (Schizopygopsiden, Diplophysa), wo ei- genthiimliche sp. der C. fast die einzigen Fische sind (Tarim, Lobnor, Kuku-nor, Tibet), nicht aber Ostmongolien (Neraachilus nudus, Chano- dichthys mongol.). Doch gibt es iiberall Yerbindungsglieder, so zwischen Afrika und Indien Labeo (6 Afrika, 21 Indien [C], Barilius [12 Indien, 3 Afrika]), Capceta (Vorderasien, aber 1 [C. dillonii] Abyssinien). So weiter zwischen Vorderasien u. Indien Discognathus : Tigris, Syrien, Arabien (Aden, lamta Ham.) u. Khasya, Nepal, Ceylon), Acanthobrama (China u. Vorderasien, Syrien), Tylognathus (1—2 Damascus, Eufrat, 5 Java, 3 Indien), endlich zwischen Europa u China Rhodeus (2 China, 1 Europa), Aspius, Carassius etc. ? - ¦ •¦ ¦¦---« I . 58 ^ Die Mehrzahl der nritteleuropaischcn Arten ist auch .im Caspischen II - Meer, viele auch im Schwarzen Meere (s. w'.), obwohl sie soust dem j Meere zu feblen scheinen. Es scheint dies auch ihre alte Heimat zu * sein, denn bier sind von Sibirien :bis Spanien und Frankreich dieselben \ Arten (z. B. Tinea vulg., Foxinus levis), nur wenige bloss osteuro- X paiseh (Pelecus; Leucaspius delineatus Antwerpen, scbon in Bohmen), I wahrend dagegen Sudeuropa, die Balkanhalbinsel (ab Croatien), Spanien, I Portugal (6 Brito), wie der Kaukasus u. Pcrsien (nicht aber Italieu) " endemische sp. besitzen. In Westeuropa nehmen sie ab, ebenso in Nord- europa. So bat Norwegen ohne den Karpfen nur 11 sp., die nieisten uur im Siiden, ja nur 3 erreichen Trondbjem, nordlicher reicbt nur Phoxinus apbya bis Tromso (70° N. Br., im G-ebirge Finmarkens bis 3000'). Ahnlich nehmen sie im Westen ab. Valencia hat nur 8 sp. (Cisternas). Schottland fehlt Barbus fluv., Gobio fi., Leuciscus dobula, Alburnus lucidus, Irlaud Barbus fl., Leuciscus rutilus, cefalus, dobula, Tinea vulg., Alburnus lucidus, Cobitis taenia. Griechenland hat bei Betta nur 4 sp. Karpfen, Barben, Scbleie u. Dobeln (Alfeus). Aber wahreud Nord- u. Mitteleuropa keine einzige endemische spec, haben, werdeu diese in Spanien haufig (Barbus u. Leuciscus), ebeuso in Croatien (Leuciscus, Parafoxinus), Bosuien, Montenegro (Barbus albanicus, Leuciscus). Die Form en Tibet's (Schizothoracinen) reichen nicht iiber den Himalaja u. von den Turaniscben Formen ist uur Scbi- zothorax poelzami (Sefidrud) auch im Westen (Serafsan, Kasmir). Die letzte Reise Pfevalsky's bracbte noch 20 neue sp. u. nur Nemachilus von den anderswo vorkommenden gen. Eine ganz eigenthumliche Er- scheinung ist aber das genus Acanthobrama (simoni Bleeker in. China, 3 [Heckel] iu Westasien [Tigris (arhada)], Aleppo [marmid], centis- j quama Damascus) jetzt auch nocb Kuschakiewici im Syrdarja, Bogda- ; nowi in Amudarja (Kessler). Hier kann wohl der verbissenste Migrationist kein Dispersonscen- t trum annebmen, da dieses gen. dem Himalaja u. Centralasien fehlt, wahrend aus der Zeit, als der Himalaja noch nicht bestand, viele I Meeresfische u. Pflanzen (Diospyros lotos, Castanea) Japan, China u. \ dem Mittelmeergebiet gemeinsam blieben, von denen aber keine sp. | i dem innerasiatischen Becken angehort, das an eigenen sp. reich, nicht J an gen. Viele endemische sp. sind in geschlossenen Becken; so hat [ solche der salzige Vansee, der See von Galilea (Barbus Beddomei, Ne- \ machilus Galileus), der Kuku-nor, Lob-nor (Nemachilus tarimensis). Die \ Hybridation im freien Zustand wird in Europa allgemeiu angenommen (Abramis buggenhagi etc.), nicht aber in Nordamerika. Fossil sind sie ziemlich haufig: Barbus (z. B. Java), Gobio, Leuciscus, Tinea, Rhodeus, Cobitis, Acauthopsis, Aspius, Amblyfaryngodon, Thynnich- tbys (J.), Chondrostoma (2 Warnsdorf). Ausgestorben sind Cyclurus, Hexapsephus, Mylocyprinus (Idaho), Mylognathus priscus (Nebraska). Sie sind in Oningen, Bonn, Bilin, der Schweiz, Licata (besonders haufig an Exempl. 140 V3 a^er 5 spec. Rhodeus), Serbien (Leuciscus), Pa- dang etc. bekaunt. 59 Iu Idaho (Susswassertertiar) kommt Distichus vor (ein Cobitid nacli Cope, welche Sippe jetzt Amerika feblt); ein Beweis der einst gleich- massigeren Verbreitung in der Vorzeit, wie bei den Pflanzen. Der Krei.de (Libanon), dem Eociin (Bolca, Aix) und dera Londoner Thon scheinen sie zu feblen, als ob sie erst spater voni Osten eingewandert waren, aber in Oningen sind sie schoii die Majoritat aller Arten, wie lieute in der Schweiz u. das Frankfurter Miocan hat nach Kinkerlin Alburnus miocenicus u. Tinea frankfurtensis. 61) 80. Kneria ist eiu centralafrikanisches genus (2 sp.) 1 in An- gola, 1 (spekei) in Centralafrika. 81. GonorhyncllUS ist ein Monotyp (grayi) des Indischen Meeres, von Japan (abbreviatus Bieeker) bis Neuseeland, Australien, Cap. Nach Cope ist ein fossiler Vertreter im Eocaa von "Wyoming (Notogeneus osculus). 82. Hyodon ist ein nordamerikanischer Siisswassermonotyp (ter- gissus Lesueur), was zieinlich selten. Er reicht vom Eriesee abwarts bis zum Mississippi (Ohio), N.-York u. Lorenz fl. (Montreal). Jordan hat 3 sp. alosoides (Saskacevau — Ohio) u. seleuops (vom Cumber - landfluss nach Siiden). 83. Pat todon (Buehholtzi) ist ein westafrikanischer Monotyp (Ca- in er fin). G1) Europa 130 Bpte., 65 G., 75 Seeloy, 141 Bieeker, 74 Sauvage (Spitz- bergen, N. Zemlja 0, coll. Kumljen 0), Norwegen 12 Collet, Skandinavien 20, Nilsson (ohne 1 Hybrid), Finmarken 17 (Mnlmgren), England 22 Couch, 16 Day (ohne 5 Hybriden), Polen 30 (Barbus petenyi, Carpio Kollarii), Frankreich 36 (Blanchard neue spec), Portugal 11, Italien 37 Giglioli, 20 Ca- nestrini (12 Modena), Mitteleuropa 39 (Siebold), Passau 22, Osterreich 79 Heckel, Schwarzes Meer 14 (?) Ostsee 19 (Mobius), Griechenlaml 4, Cy- claden 0, Azoren 1 (Goldkarpfen eingefiihrt ?), ? Madeira, Algier 4 (2 e), Tunis 2, Marokkii 3 (fehlen bei Hilgendorf (Berghaus). Tigris 7 Orient 5^7 Sauvage (incl. Indicn). Barynotus albus ist der heilige Fisch von Orla, Afgha- nistan 32 Day, Aralokaspisches Gebiet 98 Kessler, Westsibirien 12 (Leucas- pius delineatus), Sibirien 13 Pallas, Obf. 6 (Bergroth', Baikal 9, Jenisej 3, Amur 14, Lob-nor 13, Onon 16, Usuri 6, Persien 9 Keyserling, 20 Filippi, Gokcai See 2, Palestina 22 Tristram (9 e), Caspisches Meer 23 (Cobitis caspia Eichwald), Turan 32 (Kessler), Aralsee 16, Maskat 1 e, Japan 29 Bl. ifiiiher 34), Nordasien 121 Sauvage, China 91 (70 Siiden) Sauvage., 89 Bieeker. Co- chinchina 57 Tirant, Indotropisch 331 G, Insulindien 140 Bieeker (33 in), lndien 228 Day (10 Barbus), Tenasserim 20, Ceylon 26 Huxley (? Anda- manen, Molukken), Indochina 66 Sauvage, Yunnan 15 (Anderson), Cochin- china 11, Malaisien 139 ',68 Sumatra, 59 Java, 21 Borneo), Bali 21, Pinang 2, Filippinen 2 (Dangila, Barbus), Australien 2, Afrika 66 Dambeck, 62 Sau- vage, 55 G., 47 Bieeker, Westafrika 13 Sauv., 16 G, Angola 7, Senegal '3 (gt. Dumeril 2), 0gow6 2 Buchholz, 3 Sauvage, Nil 16, Zambezi 12, Eo- vuma 3, Mombas 2, Mozambik 10, Zanzibar 2, Niger 1. Centralafrika 2, Siid- afrika V.i G., Cap 14 Castelnau, Gabiin 1, Lagos 4, Bourbon 2 (? Cyp mail- lardi und thoracatus), Mauritius 2 (? Goldkarpfe u. Leuciscus [?J nesogallicus Centralamerika 1, Florida 1. ₯%»£¦ 60 84. Die Osteoglossinen (3 g. 5 sp. C.) sind tropische Flussfische. 2 in Brasilien (Pebas) u. Gujana (0. bicirrhosum u. Arapaima gigas [15' lang 400 v. scbwer]), 1 auf den Suudainseln (Borneo, Sumatra, 0. formosum), 1 in Australien (0. Leichbardti [Ql.]) und Heterotis (Sudis) niloticus vom Nil u. Westafrika (Senegal). G. vergleicht (J. S. 223) diese Verbreitung mit jener der Sireniden (Dipnoi) u. zahlt sie zu den altesten Teleostiern. 85. a Die Clupeiden (C. 18 g. 157 sp.; 61 Oiupea, 37 Engraulis (sp. 43 J.) 130 tropiscbe Kustenfische, jetzt c. 200, + gen. Setharchus (velifer in Florida) sind ubiquitare Meeresfische. In den Tropen scbeiaen die Arten am zahlreichsten, die sp. der gemassigten Gegenden scheinen aber Wanderfische u. reicber an Ex., wie denn G. (J. Seite 655) diese Faniilie fur die reichste der Welt an Ex. hielt. Sie siud meist ge- sellig, in Baukeu (sboals) waudernd. Mancbe gehen tief ins Land, so C. alo-a (bis Prag), Finta Nil, Rjeka, Lagomaggiore, die jungen als agoni in der Lorabardei bekannt (Canestrini.), Pellonula vorax (Niger, Senegal, Liuganif), Clupea dorsalis, Clupeicbtbys (ra. goniognatlms, Bleeker) Sumatra, Mogalops cyprinoides im Schirefluss. Cbatoessa pe- teneusis im gleichuamig.m See, Coilia quadragesimalis im Ganges, En- graulis poeyi in Cuba (Ba)anofluss), Chanos mosambicus iin Kison- gofluss, Pellonula altamazonica (Pebas etc.). Interessaut sind die Ver- haltnisse in Nordostamerika, wo nacb Jordan u. Gilbert Clupea ver- nalis u. Dorosoma cepedianum in Landseen sich absperrten (land-locked), die erste sp. in den Seen des westlichen New-York, die zweite in Tumpeln von N. Jersey bis Texas u. Nebraska (wie in Huronsee). G. hat 84 specificiscbe u. 33 atlantiscbe tropiscbe Kustenfische, die neue Welt ist armer (47 sp.). Gemeiuscbaftlich den beiden Welten ist der Haring, Clupea sagax Californien, Chile, Japan, Neuseeland, die gen. Elops, Albula, Chanos (s. w.), Engraulis Brownii (Ce)lon, Mexiko, Bra- silien, Antillen). Auf die Wanderungen (z. B. der Haringe) im Nor- atlantischen Meer u. Indien konneu wir hier nicht eiugehen. Sehr weit vcrbreitet sind z. B. Elops saurus New-York, Florida, Cuba, Jamaika, Cap, Senegal, Zanzibar, Dzedda, Pinaug, Ctiina, Japan, Australien; Chanos chanos (salmoneus) Mexiko, Californien, Panama, Rothes Meer. Zanzibar, Seychellen, Ceylon, Pinaug, Formosa, Australien, Neuseeland; Albula conorhyncha Capverden, Senegal, Brasilieu, Belize, Porto Ca- bello, Ceylon, Pinang, Singapore, Neu Hebriden, Natal, Zanzibar, Rothes Meer, Chatoessus mexicanus dort und in Neu-Caledonien, Engraulis encrasicholus Kiel, Davisstrasse (F. bor Am.) Nizza, Balaklava (wo sie 1859 die Bucht sperrten) u. Cap (Bleeker), Tasmanien, Neuseeland (? Hutton); Megalops cyprinoides Florida, Schirefluss, Zanzibar, Indien, Java, Sumatra, Formosa, Luzon (Bikaf. Jagor), Australien, Sprotten im Eismeer, Norwegen, Spanien, Tasmanien, Neuseeland. Die Clupeiden gehoren wohl zu den altesten Teleostiern u. vermitteln wohl den Ueber- gaug zu den altern Fischen durch Leptolepis, Thrissoiden, Haleciden (Agassiz), wie dies wohl mit Recht Giinther u. Sauvage annehmen (z. B. bei Leptolepis sprattiformis). Wohl bezeichnet Gtinther eine n 61 Reihe von Formen als unbestimmbar, 10 Halee (bohm. Kreidc [? Gadi- ex Hosius]), Platinx, Coelogaster (Bolca), Rbinellus (Bolca, Libanon), Scombroclupea (Libanou, Come"n), Crossognatbus, Spathodact)lus (Scbwei- zer Tertiar), Hemitrichus (Tertiar von Norditalien [? Chirocentrites] [Libanon, Lesina, Come*n]). Aber bestimmbar bleiben ihm Thrissopater (Gault von Folkestone), Leptosomus, Opisthopteryx, Spaniodon. weiters Clupea brevis, Engraulis, Chanos (Mte. Postale) — in Glaris, Licata, Bolca (8) u. Libanon (der sehr reich war [10 — 18 Haleciden]). Die westfalsche Kreide hat 9 (Hos.). Auch in Croatien siud 10 Clupea im Tertiar, 11 im alten Quarnero • (Lesina), Elopopsis in Comeu, Lesina, 3 Clupea Podsud, Bohmen, Clupea voironensis, 10 Clupea. 1 Alosa in Licata, 4 Alosa in Oran, 2 Megalops im Londoner Thon, 3 Meletta in Froidefontaine, 3 Clupea bei Wien, 2 in Sagor (Kner); endlieh in Chiavone 2 Chanos (brevis, de Ziguii). 1 Meletta (gracillima), 1 Clupea (brevis), 2 En- graulis (longipinnis, brevipinnis) u. in Padang Sardinioides amblystomus. Hierzu kommen noch 2 in Siebenbiirgen, Hypsospondylus, Holcodon, Prochanos, Hemielopopsis von Lesina, Protelops in der bohmischen Kreide. 62) 85. b. Hieher gehort wohl- der Monotyp Bathythrissa (dorsalis in 350 Faden bei Japan gefunden), ebenso (?) Notaeus aus dem Gyps von Montmartre. 86. ChirocentruS (Dorab) ist ein Monotyp des Indischen Meeres, Kiistenfisch von Japan bis Natal, Mozambik, Zanzibar, Rothes Meer. Auf Sumatra bei Padang wurden ahnliche Reste im Mergelschiefer ge- funden, von jenen bei Comen u. Bolca (catulli) haben wir bereits bei den Clupeiden gesprochen. 87. Alepocefalus war vor der Challengerexpedition ein mediter- raner Monotyp (rostratus Nizza), jetzt kennt man 6 g. u. 18 sp. (insbe- sondere durch den Talisman) Tiefseefische (bairdi, agassizi, productus Gill im Antlantisehen Ocean, niger in Australien, Bathytroctes (micro- 62> Spitzbergen 1 (Having), coll. Kumljen 1 (id.\ Gronland 1 (id ), Europa 16 Bonapte, Helgoland 6, Finmarken 2, Norwegen 6 (Collett), Skandinavien 5 Nilsson, Ostsee 4, England 6, Frankreich 9, Portugal 3, Spanien 4 St., Schwarzes Meer 7, Algier 3, Azoren 1 (pilehardus), Italien 5, Tunis 2. Tenerifa 3, Ma- deira 2, Griechenland 6, Cycladen 1 (anchovis), Afrika 13 Dambeck, West- afrika 6 Dumeril, Senegal (Elops saurus, Clupea maderensis), Camerun 2 Buch- holtz, Maskat 6, Rothes Meer 11, Cap 5, Mozambik 5 (Megalops indicus Siiss- wasser), Zanzibar 12. Bourbon 10. Mauritius 12 Bleeker. 4 Seychellen, 1 Mada- gascar, Japan 14, China 32, Indien 58 Day, Insulindien 86 Bleeker Celebes 5 (M), Andamanen 12, Pinang 18, Sumatra 28, Cochinchina 42 (Tirant), Mo- lukken 17, Ceylon 43 (Huxley 17 w), Australien 19, Pt. Jakson 6, Pt. Darwin 2, Sudaustralien 2 (Mtiller), Siidost N. Guinea 4, Ficiins. 2 (Chall.), N. Hannover 1 (Gazelle), Neuseeland 4, Aljaska 2, F. bor. Am. 2, Pacificische Kiiste der US 6 (Californien) 6, USRREE 6, US 31 (J. G. 1882 — 3 Siisswasser). Ost- mississippi 1 (Hay), Ostflorida ,9 (Brown Goode). 4 Pen^acola, Nordmexiko 5 (Mex. Bound.), Panama 4 e, Ostl. Stilles Meer 22 Jordan, Antillen 31, Bar- bados 6, Cuba 14 Poey, Mittelamerika 11 (2 Siisswasser), Westkiiste 25, La Plata 2 (White), Brasilien 8. Chile 5 (Gay). 62 lepis [auch in Indien Alcock), rostratus, macrolepis (attritus, homo- pterus, melanocefalus Talisman) bis 2150 F., Platytroctes (apus) m (Atlantischer Ocean) u. Xenodermichthys (nodulosus bei Jeddo in 350 Faden, Peruambuco, Cap, St. Vincent (Australien), beira Talisman noch X. socialis; dieser scbeint G. eine der verbreitesten Tiefsee- fornien. Der Talisman hat noch die gen. Anomalopterus~ (piuguis, macro - pterus) u. Leptoderma macropterum — die Hirondelle L. sociale. 88. NotopteriiS (5 sp. jetzt mehr [+ Xenomystus Lucanii Ro- chebr. Congo, Casamauca]) ist ein palaotropischer Susswasserfisch in Indien u. Westafrika (2 G.), Senegal, Sierra Leone, Niger, 'Camerun, "Nil (nili St.). In Indien geht N. Kapirta bis Oberbirma (Anderson bis Tagung, auch China [Bl.]. In Sumatra, wo e Notopterus hypselonotus (Bleeker), fand man bei Padang fossile Reste von ihm. 89. a. Halosaurus bestand im C. bloss aus einem bei Madeira 1863 von Johnson gefundenen Hochseefisch (owenii) der Challenger fand noch 4 Tiefseefische zwischen 560 u. 2750 F. Der Blake bildet H. macro- chir. (? Goodei) ah. Alcock hat H. anguilliformis aus den Mannaar- strasse u. Halosaurichthys carinicanda von den Andamanen. 89. b. Hieher stellt G. (J.) die au=gestorbenen Holopleuriden (Kreide, Tertiar): Dercetis, Leptotrachelus. Pelasgorhynchus, Plintho- phorus, Saurorhamphus, Euryfolis, u. Ischyrocefalus (den Hosius [West- flilische Kreide) zu den Characiuen stellt — was uus plausibler diiukt). 90. Die Gymnotiden (5 g.. 20 sp., C. J. u. Sauvage) siud neo- tropische Flussfische, die zumeist in Brasilien (15) u. Gujana vor- kommen, aber auch Guatemala u. die Iusel Triuidad erreichen (Ca- rapus fasciatus ? Cuba ex. Poey). Den Anden wie den Siiden scheineu sie zu fehlen (die coll. White im La Plata hat bloss Sternopygus vi- rescens). Chile ? Filippi 0, Velhasfluss 4 (Llitken). 91. Die Symbranchiden (C. 4 g., 5 sp., Sausage 6) sind meist tropische Flussfische (J. 5), die auch im Meere fortkommen. 4 sind palaotropisch (3 indisch, auch bei Bleeker), 1 (G. marmoratus) neo- tropisch (Petensee, Mexiko, Antillen (Cuba), Brasilien, auch Siidbrasi- lien (Hensel), bis Pebas, audere noch maculatus bei Panama als Meeres- fisch. Poey hat in Cuba eine uuterirdi^che sp. Symbranchus (? marmo- ratus) angegeben. Aber Chilobranchus dorsalis erreicht Sudwestaustralieu u. Tasmanien. Ja Chilobrauchus aptenodytus auf Pinguininsel (72° S. Br. exped. Erebus) ist der antarktischeste aller bekannten Fische. Mittclamerika hat 2 in clem coll. Dow. Antillen 1, Australien 3 M'Leay (rufus, M'Leay auch Tasmanien 2, gutturalis Pt. Jakson), Penang 2, Filippinen (S. bengalensis Susswassen, China 1. ¦ ¦ 92. Die Aale (Wluraniden, C. 32 g, 260 sp. [78 Ofichthys, 76 Muraena, 23 Anguilla, ohne 14 ?]) 210 sp.bei Kaup, 278 J.+gen. Serrivomer, Spinivomer, Labichthys, Histiobranchus Gill (US, Tiefsee), Alcock die m. Coloconger, Dysomma, Gavialiceps [2], Sauromuraene- sox), davon 200 tropi?che Kiistenfische J.) sind in der MehrzaM tro- 63 pische Meeresfischc. Sauvage hat .an Flussfischen— d. h. Wauder- fiscbcu —35—37 sp. G. hat sie in der J. nicht als Flussfische, dagegen aber 130 pacificische u., 47 Atlantische Kiistenfische. Hiiufig sind die Brack wasserfisehe. Auch fehlen sie nicht unter den Tiefseefischen (16 beim „ Challenger" : 4 Synafobrancbus bis 2050 Faden, 3 Nemichthys (infans bis 2500 Faden), Saccofarynx 3 (=: Euryfarynx) Gastrostomus, Cyema atrura, 3 Nettastoma, m Simenchelys 1 Congromuraena) ebenso bei Alcock (s. w.). Vielleicht gehort hieher auch Derichthys (Grill) — Tief- secn'sch des nordwestlichen Atlantischen Meeres und Conchognathus (Nordatlant.). Als Wanclerfische erscheinen sie selbst dort, wo es sonst noch keine Stisswasserfische gibt (z. B. Aal auf den Azoren, Madeira) u. scheinen geeignet, die Bildung der Susswasserfische aus Meeresfischen zu erklaren. Das gen. Leptocefalas (auch in der Hochsee) wird jetzt meist als ein Larvenstadium unentwickelter Fische angenomraen, wie Hyoprorus von Nettastoma (G.), Jordan u. Gilbert ziehen es zu Conger. Aus mehren gen. wurden besondere Familien gemacht: Nemichthys, Saccofarynx (s. Enryfarynx 62). Synapliobranchus (Jordan). Sie scheinen, wenigstens die eig. Aale. in ganz Siidamerika, Westamerika u. West- afrika zu feblen. Auch hier sind mehr palaotropische sp. als neotropische sp. (43), wie meist bei Meeresfischeu, ebenso das Maximum im Indomalaisieu. Geologisch sind nur wenige Reste bekannt. Sie fehlen aber nicht in Mte. Bolca (12 sp. Anguilla, Sfagebranchus u. Ofichthys, selbst das Leptocefalenstadium ist vertreten), ja Aale sind in Aix u. Oningen (pachyurus, longipinnis), eine sp. selbst im Londoner Thon. Als Bei- spiel, wie alte Fehler in der Chorologie forterben, ftlhren wir an, dass in alien, selbst. den neuesten u. besten Biichern liber Australien (z. B. noch bei Jung) Aale als feblend angegeben werden, wo sie doch schon Kaup von dort kannte u. M'Leay 35 sp. (darunter 4 sp. Siisswasserfische) von dort anfiihrt. Weitverbreitete spec, siud z. B. Conger vulgaris Mittelmeer, Portugal, Ostsee, Cuba, Amerika, Indien, Japan, St. Helena, Australien, Tasmanien, La Plata (White), Leptocefalus morrisi Mittel- und Atlant. Meer, Indien, Australien, Cap, Zanzibar, Ceram, Luzon etc. Der Aal selbst vom 64° N. Br. in Westeuropa, Ostsee, Mittelmeergebiet (nicht in Palaestina, aber in Syrien), Nil. Azoren, Madeira (fehlt dem System des Schwarzen u. - Caspischen Meeres), Nordamerika G., An- guilla bostoniensis ist in Nordostamerika, China, Japan, latirostris ge- massigtes Europa, Mittelmeerbecken, Nil, Antillen, China-^-suseeland, Muraena undulata Sandwichins., Indien, Zanzibar, afra Jamaika, Niger, Sumatra, Australien, helena Europa, Canaren, Capverden, Mauritius, Australien/ M. nebulosa China, Indien, Zanzibar, Ficiinseln, Australien, Ofichthys crocodilina Japan, Indien, Mauritius, Galapagos, serpens Mittelmeer, Portugal, Japan, Australien, Damarakiiste. 63) ri3j Europa 17 Bpte. (3 ? ohne 4 Leptocefalij Gronland (Aal-Fftbr.), col!. Kumljen 1 (Saccofarynx flagellum), Skandinavien 2, Finmarken 1 (Aal), Nor- wegen 2, Ostsee 2, England 3 (M. helena 1 ex Pblper.ro), Frankreich 12, Por- tug.il 7, Italien 13—29 Giglioli (mcl. Leptocefalus, Myrus vulg.), Tunis 2? 64 93. Der C. hat hier die Pegasiden (1 g. 4 sj).), die die J. unter den Acanthopterygiern neben den Cottiden (Catafracti) aufzahlt. Es sind palaotropische Meeresfische (2 China, Bl. 3), 1 Zanzibar, 1 Tasma- nien (G.), 1 Andamanen, 1 Australien (2 M'Leay), Neu Guinea. Ceram, Sumatra, Molukken 2 (Bl.), Amboina, Bourbon (Draco — Guich.). E. Lophobranchier. 94. Das gen. Solenostoma (3 sp.) ist ebeufalls palaotropisch (2 Mauritius, 2 Amboina G. (Bleeker 3), China, Japan, Ceram, Banda (Zanzibar). Im Tertiar von Mte. Postale lebte Solenorhynchus. 95. Die Syngnathiden (C. 10 g. 86 sp.; 44 J. [50 Syngnathus] jetzt iiber 90) sind eine geologiscb alte Familie tropischer Meeresfische. In der J. zieht G. diese Familie mit dem ITippocampinen zusammen. S. brevirostris (Massava) vermehrt sich auch noch in einem Siiss- wassergraben bei Seraglio, S. algeriensis ist heute noch ein Stisswasser- fisch (Guelma, Setif), ebenso Doryichthys mento im Zambesi, pleuro- stictus bei Luzon, 3 in Indien, 4 auf Borneo in Flussen u. s. w. Sie waren fossil in Licata u. Mte. Bolca. auch in Croatien (S. helmsi sarmatische [Brackwasserstufe) endlich in Padang (Protosyngnathus sumatrensis). G. hat 41 pacificische u. 7 atlantische tropische Kusten- fiscbe. Sie fehlen auch nicht im Brackwasser (Boltnischer Busen, Schles- wigsund, Celebes 6, Java 3), selbst nicht in nordischen Gegenden. (Nerofis aequoreus von Norwegen bis Azoren, N. Orleans), Mandzurien (Urocampus nanus me), ebenso wenig in antarktischen Wassern (Nanno- campus me in Australion, wie Ichthyocampus (filum auch Xeuseeland). Protocampus (me Falklandsinseln, nennt G. [J.] eine Embryonalform von Nerophis. Syngnathus acus geht von Schweden liber Madeira, Se- Algier 5 (Aal), Griechenland 8, Schwarzes Meer 2 (Amur, Bujkal 0), Cycladen 5 (Aal der einzige Siisswasserfisch), Canaren 5 (Heteroconger longissimus e, A. canariensis, 3 Muraena), Capverden 3, Senegal 12 (ohne Aal), Azoren 7, AmI (Godman), Madeira 7 (Aal, auch Saccofarynx flagellum), St. Helena 8 (4 e), Afrika 19 Dambeck, Mauritius 22, Zanzibar 13, Bourbon (1 Sussw.) 12, Mo zambik 11, Rothes Meer 18, Ostafrika -Martens) 8, Anjuan 1 (Siisswasser [johan. naej), Seychellen 2 (Siissw. e, Meer 3 Muraena), Madagascar (j (1 e S. [A. Hilde. brandtii Pet, Ofichthys fuscus), Cap 7, Indien 39 (Muraena 20), Tiefsee 6 spec neu (Alcock>, Ceylon 8, Andaraanen 15, Pinang 10, China 33 Bl. (2 Sussw- 3 Siiden), Japan 22 (A. jap. =: bostonieusis ex. Bleeker), Indischer Archipcl 132 (Bl), Sumatra 25, Molukken 30 Celebes 8, Insnlindien (anno 1859) 106- Sandwichinseln 2, Ficiinseln 4,Filippinen 5 Jagor, 11 M. Australien 35 M'Leay,- Pt. Jakson 7,#Siidaustralien 2, Neuseeland 7, US 26 Jordan. Westkiiste Mittel- amerikas 18, 0. Stilles Meer 18 (Jordan), Mex. Boundary S. 3 (Texas, Mata, m6ros), Oregon 2, Westkiiste der US 4, Cuba 28 (Siisswasserf. A. cubana Kaup), Mittelamerika 4, Porto Cabello 6 (em gen. Hoplunnis), coll. Castelnau 10, Galopagos 3, Brasilien 11, Chile 4, La Plata 1 (White), Antillen 52 Jordan, Fuegien 1 (e Conger punctatus) 65 negal zum Cap u. uach Madagaskar. Cope fiigt einen Hochseefisch zu (Osfyolax pellucidus) aus dem Atlantischen Meere. 64) 96. Die Hippocampinen (Seepferdchen) (0. 5 g., 27 sp. J. 30) sind palaotropische Meeresfische bis auf 2 (levicaudatus) iu Nordame- rika und guttulatus (Haiti, Cuba, Gujana, Brasilien, Indien, Singapore, Zanzibar, Rothes Meer — aber Jordan hat 6 sp. in den US). Hippo- campus antiquorum reicht von Australien liber Suez, Dalmatien, Ita- lien, ins Schwarze Meer, bis England, Helgoland u. Fernando Po. Fossil ist ein Siphonostoma u. ein verwandtes gen. Calamostoma. Australien ist am artenreichsten. 65) F. Plektognathen. 97. Die Triacanthinen (Sclerodermen) (die G. in der J. mit den Ostracioniden vereint), haben im C. 6 g., 73 sp. (80 J. — davon 26 Balistes [ohne 29 ?]), u. 41 Monacanthus (15 ?)------h Trachyce- falus de Vis (N. S. W.). Sie sind palaotropische Meeresfische, bis auf Hollardia (me Cuba), 3 amerikanische u. 6 beiden Hemispharen ge- meinsame sp. Das Max. wohl ist australisch (e. Y2) u. uberhaupt im mittl. Pacific bis China u. Mauritius, da Bleekers Insulindien ein zu vager Begriff. Nach G. sind sie, speciell Balistes, die machtigsten Muschel- u. Perlenvertilger. Weit verbreitet sind z. B. Monacanthus pardalis Zanzibar, Molukken, Aneiteum, Cap, Jamaika, Brasilien, scriptus Capverden. Antillen, Penaug, Amboina, Siam, Balistes vetula Cap, Ara- boina, Indien, Cuba, Brasilien, B. capriscus England (3 ex.), Portugal (2 ex.), Italien, Griechenland, Madeira, Azoren, Mittelmeer, Panama, 6i) Europa 26 Bonaparte, Finmarken 2, Norwegen 5, Ostsee 3, Skandi- navien 6, England 5, Frankreich 16 (inch S. bucculentus [Marion]), Italien 17 (Giglioli mehrere sp., die nicht allgemein anerkannt), Schwarzes Meer 6, Ca- spisches Meer 1, Cycladen 1, Algier 4, Portugal 1 (acus), Griechenland 3, Teneriffa 1, Senegal 2, Azoren 3, Cap 6, Afrika 9 Dambeek, Rothes Meer 4, Mozambik 5, Zanzibar 5, Mauritius 6, Bourbon 4, Seyehellen 2, Madagascar 2, Japan 5, China 11, Filippinen 4 (3 Siissw., 1 Brackw., Jagor), Indien 16 Day (3 auch in Fliissen), Insulindien 37, Java 15, Molukken 3, Celebes 9 Bl., Su- matra 4, Borneo 5, Amboina 4, Ceylon 2, Andamanen 2, Penang 2, Austra- lien 24 M'Leay, Siidaustralien 1, Pt. Jakson 5, S. N. Guinea 1, Neuseeland 4, Fj'lippinen 3, US 11, Californien 5, Cuba 3, Antillen 18 Jordan, Gujana 1, Patagonien 3 (e S. crinitus Jen., S. pelagicus (der auch in Cuba, Mittelmeer, Australien, Neuseeland), Chile 2 (e S. ncicularis). 65) Skandinavien 0, England 1, Frankreich 2, Adria 2, Italien 2, Griechen- land 1, Cycladen 1, Madeira 2, Teneriffa 1, Azoren 2, Portugal 1, Westsifrika 3, Senegal 2, Algier 2, Tunis 1, Rothes Meer 2, Zanzibar 4 (2 auch in Japan), Mauritius 9, Mozambik 2, Japan 6, China 4, Indien 5 (hystrix auch im Rothen Meere, Japan), Andamanen 1, Penang 2, Insulindien 8, Sumatra 2, Celebes 5, Molukken 3, S. N. Guinea 1, Australien 10 G. (4 e), 16 M'Leay, Pt, Darwin 1, Tasmanien 3 (1 e), Neuseeland 2, US 6, Californien 1, Cuba 1, Antillen 4 Jordan. J. Palacky: Die Verbreitung der Fische. 5 66 Stilles Meer, ringens Mauritius, Jamaika, Cuba, aculeatus (1 ex. Skandi- navien, Antillen, F. Po, Cap, Zanzibar, Iudien, Fi6ii., Formosa, Japan, China, Borneo, Molukken, buuiva (Lacep.) Jamaika, St. Helena, China, Zanzibar, Sandwichinseln. Fossil sind sie in Kome"n (Paleobalistes godelii), Libanon, Chalons (pousortii), Bolca "(orbiculatus), Glaris (Acanthoderma (Balistes), Acan- thopleura (Triacanthus), in Sbeppey (Glyptocephalus [? Balistes], Ba- listes caifasii im Toscanischen Plioean. 66) 98. Die Ostracioniden (C. 2 g., 22 sp. u. J.) sind palaotropische Meeresfische bis auf 4 neotropische species (Antillen). Eine sp. war fossil im Mte. Bolca. Sie erreichen das Mittelmeer, Japan, China, Florida (Pensacola) u. wiederum im Siiden Tasmanien (2) u. Neu- seeland (Ostracion fornasini Bianconi (Mozambik, Indien, Amboina). Weit verbreitet sind 0. quadricornis Jamaika, Cuba (bei Couch falseh- lich England [Mevagissey], denn das ex. war nach Day aus Ascen- sion), Westafrika, Senegal, St. Helena, Brasilien, cubicus Rothes Meer, Zanzibar, Ceylon, Amboina, Ceram, Australien, diafanus Cap, Japan, Australien, cornutus Natal, Zanzibar, Seychellen, China, Indien, Pinang, Siam, Fici, N. Guinea etc. Das gen. Aracana zieht M'Leay zu 0. 67) 99. Triodon ist ein Monotyp des Indischen Meeres (bursarius, Malaisien, Mauritius). 100. Die Gymnodonten Oder Tetrodonten C. 9 g. 80 sp. — 60 sp. Tetrodon — sind iiberall in warmeren Meeren, ja einige sp. gehen in die Fliisse, so T. psittacus in Brasilien, fahaka im Nil, Niger, Senegal, fluviatilis in Ostindien, cutcutia im Irawaddi (Vinciguerra), turgidus in der Pontchartrainlagune, das g. Xenopterus (in der J. zu Tetrodon ge- zogen) in den Fliissen von Sumatra, Borneo (u. Pinang). Nur die kiil- testen arktischen u. antarktischen Gegenden sind ohne Reprasentanten. Diodon war fossil in Licata, Java u. Mte. Bolca, toleyi (Ly- dekker) in den Siwalikschichteu (Insel Ramri), ein verwandtes genus (Euneodon) im Mte. Postale, Diodon vetus im Eocan von Siidcarolina (Leidy). Weit verbreitete spec, sind T. lagocefalus (England), Arcachon, Noirmoutiers (selten), Genua, Malta, Cap, Mauritius, levigatus Cuba, 66) Europa 2 Bpte., England 2, Frankreich 1 (capriscus), ebenso Italien (Giglioli), Mittelmeer 1, Algier 1, Madeira 2, Azoren 1, Canaren 2, Portugal 2, Capverden 1, Griechenland 1, Senegal 5, Rothes Meer 8 G. 14 Kl., Japan 14 Bl., China 16 G. 28 Bl., Indien 20 Day, Pinang 5 G. (9 Cantor), S. N. Guinea 5 (2 e), Filippinen 3, Oceanien 10, Taiti 2, Sandwichinseln 3, Insul- indien 54, Java 17, Sumatra 13, Amboina 16, Molukken 21, Celebes 13 M., Australien 43 M'Leay (18 Osten, 11 Stiden, 1 Westen, 8 Norden (Pt. Darwin), Tasmanien 3 G, Pt. Jakson 15, Neuseeland 1, Zanzibar 15, Mauritius 21, Bourbon 14, Natal 2, Mozambik 7, Seychellen 2, Cap 5, US 10 (N. York), Cuba 20 (,? Poey), 23 Antillen (Jordan), Brasilien 3, Westkiiste Mittelamerikas 11. 67) Europa 2 Bpte., Frankreich 2, Italien 2 (? Giglioli, seit Risso nicht inehr gesehen), Indien 5, Japan 6, China 1, Insulindien 12, Molukken 6, Penang 3, Oceanien 4, Java 3, Celebes 3, N. Guinea 2 (M), Amboina 5, Ceylon 2, Andamanen 1, Bourbon 1 Mozambik 3, Zanzibar 7, Seychellen 2, Cap 3 Bl., Australien 9 M'Leay, Pt. Darwin 1, Pt. Jakson 3, Neuseeland 1, US 2, Cuba 8 (? Poey), Mittelamerika 2, Antillen 4 (J. Cuba). 67 Mexiko, Brasilien, Japan, Australien, lunaris Japan, China, Filippineu, Borneo, Pinang, Australien, Indien, Cap,~ Zanzibar, Brasilien, Spengleri Madeira, Canaren, Capverden, Westafrika, Cuba, US, hispidus Palermo (Doderlein), Rothes Meer, Zanzibar, Natal, Ceylon, Amboina, Aneiteum, Australien, stellatus Japan, Fieri., Amboina, Australien, Indien, Natal, Zanzibar, Diodon hystrix Cap, Socinsl., Amboina, Celebes, Australien, Jamaika, Cuba, Florida, F. Po, Gabiin, maculatus Sandwichinseln, Am- boina, China, Suluin., Cap, Bourbon, Jamaika, Chilomycterus antennatus Jamaika, Cap. 68) 101. Die Sonnenfische (Orthagoriscus C. 3, J. 2., Bpte. 5) neunt G. kosmopolitisch; mola England, Skandinavien, Ostsee, Eismeer (Hilgendorf), Frankreich, Azoren, Portugal, Mittelmeer, Connecticut, Cuba, Australien (14' hoch M'Leay), Neuseeland, Japan, China, lanceo- latus Mauritius, truncatus Sierraleone, Malta, Curzola, Senegal, Cap, Neuseeland, Japan, China (Bleeker), Antillen (Jordan). I G. a) Ganoiden. 102. Die Ganoiden (C. 7 g.-9 sp J. 10 sp. incl. Dipnoi) sind heute nur mehr die klimmerlichen Reste einer Familie, die in der palaozoischen Zeit dominirte. Sie bestehen im C. nur noch aus 6 Mono- typen, wie haufig bei absterbenden Familien. Hierin sind Neoceratodus Blanchardi (Ql.) u. C. miolepis G. (J.) nicht gerechnet. Sauvage u. Duraeril haben mehr spec.; ersterer 51, namlich beide 12 Amia (Schlamm- h'sch [mudfish] der nordlichen US (Grosse Seen), letzterer 17, ersterer 30 Lepidosteus (C. 3 neotropisch, die vierte in China [chinensis Bleeker) u. zu 5 Polypteriden, der C. hat 3 afrikanische, 5 amcrika- nische (Amia [calva], Lepidosteus, Lepidosiren) u. 1. australische (Ce- ratodus) sp. Lepidosteus, desseu Nordgranze der Huronsee (F. bor. Am.) u. Siidgranze jetzt Guatemala (Guamulfluss Dow.), Cuba (L. vi- ridis), Tamaulipas (L. berlandicri, Texas [2], Florida) war noch im Eocan in Europa (L. Suessouiensis, Straussi bei Frankfurt [Kinkelin] ist [?] miocan). 68) Europa 3 Bpte., Skandinavien 0, England 1 (T. lagocefalus Day 5 ex. rz pennanti), Frankreich 1 (2 ex. T. pennanti), Italien 3 (Giglioli, selten), Portugal 1 (pennant, Algier 1, Madeira 4, Azoren 3, Canaren 1, Cap- verden 2, Westafrika 5 Dume'ril, Senegal Rochebrune 7, Rothea Meer Kl. 11, Mauritius 12 Bl, Bourbon 5, Seychellen 5, Helena 3 (1 e), Cap 6 Bl. (Dico- tylichthys ltiit Australien), Mozauibik 7, Japan 18 Bl., China 9 G. 19 Bl.r In- dien Day 18, Penang 10 (Cantor), Insulindien 46, Malaisien 30 Bleeker, Am- boina 14, Celebes 4, Ceylon 16 Huxley (8 m), Andamanen 5, Molukken 3, Sumatra 9, Java 9, Borneo 7, Filippinen 5, Celebes 9, Fici 4, Sandwichins. 3, Australien 26 M'Leay, Tasmanien 2, Pt. Jakson 4, S N. Guinea 5, Neusee- land 2, Pt. Darwin 4, US 10, Mittelamerika 3, Californien USRREE 1, Gu- jana 3, Cuba 5 G. 12 Poey (? 4), Galopagos2, Brasilien 5, Antillen 12 Jordan. Die afrikanischen Formen sind Protopterus anguilliformis (Nil, Zanzibar, Senegal, Gambia), Polypterus bichir Nil, Senegal (R. 6 Gan. 4 Polypterus u. der nur durcli den Mangel an einer Bauchflosse unter- schiedene Calamoichthys calabaricus). Dahl erwahnt einen Lepidosiren in Madagaskar. Hier mtissen wir anfuhren, dass Day (Fishes of England, bei Clupea finta) bemerkt, dass Schlammfische die Bauchflosse verlieren u. ohne sie als besondere gen. beschrieben wurden (so hier, Cyprinodon- Tellia, Galaxias-Neochanna, Ofiocefalus-Channa, Ailichthys-Ailia, Am- blyopsis-Typhlichthys, Pellone-Opisthopterus), sowie dass Stromateus niger sie im.Alter verliert, manchmal auch Gasterosteus pungitius u. Copidoglauis brevidorsalis. Der oft besprochene Australische Ceratodus ist nur im Nordosten (Ql., Mary, Burnett u. Dawsonfluss) u. lebt auch von Blattern (G.) u. Eucalyptusbltiten (M'Leay). Alle sind jetzt Siisswasser (resp. Schlammfische, Polypterus u. Amia bosonders), wahrend die alten Ganoiden Meeresfische waren (? ob Brack- wasserfische). G. unterscheidet in der J. 7 Sippen (ohne Chondrosteer) u. zwar: 1. Placodermen (Pterichthys, Coccosteus, Dinichthys— Nordamer. Devon, Vater des Lepidosteus, Newberry), Cefalaspiden (Cefalaspis, Au- chenaspis, Didymaspis, Scafaspis, Cyathaspis, Astrolepis (30' lang) Devon, Kohle, Perm. 2. Acanthodes, Chiracanthus, Devon, Kohle; 3. uusere jetzige Dipnoi (Ceratodus im Trias, Jura von Europa, Amerika [Colorado, Giinther], Indien, Cap (Woodward), Ctenodipteriden (Ctenodus, Dipterus, Heliodon [Devon]), Phaneropleuriden (Devon, ? — Uranemus Kohle). 4. Polypteriden (hiezu auch die Saurodipteriden [Diplopterus, Megalichthys, Osteolepis, Devon u. Kohle, Coelacanthiden (Coelacan- thus Kohle, Undina, Grafiurus, Macropoma, Holofagus, Rhizodus, Kohle. Kreide) u. Holoptychiiden (Devon, Kohle, Holoptychius, Saurichthys, Glyptolepis, Dendrodus, Glyptolaemus, Glyptopomus, Tristichopterus, Gyroptychius, Strepsodus). 5. Die jetzt ausgestorbenen Pycnodontideu (Pleurolepiden, Pleuro- lepis, Homeolepis [Lias]) Pycnodontinen (mesozoisch), tertiar Gyrodus Pycnodus, Coelodus, Masturus, Microdon, Mesodon. 6. Die Lepidosteinen (im Tertiar von Europa u. Nordamerika). hiezu die Sauriden (Semionotus, Lias, Jura) Eugnathus, Cefenoplosus (Lias), Macrosemius (Oolith), Propterus, Ofiopsis, Pholidoforus, Pleuro- folis, Pachycomus, Oxygnathus, Ptycholepis, Conodus, Eulepidotus, Lo- fiostemus, dann die Stylodontiden (Tetragonolepis im Lias), die Sfaro- dontiden (Lepidotus Lias, Kreide), die mesozoischen Aspidorhynchiuen (Belonostomus) ferner die Paleonisciden (im Devon Chirolepis, Acro- lepis, Kohle Cosmoptychius, Elonichthys, Nematoptycbius, Cyclopty- chius, Microconodus, Gonatodus, Rhadinichthys, Myriolepis, Urosthenes) Perm Rhabdolepis, Paleoniscus, Amblypterus, Pygopterus, im Lias 69 Centrolepis, Oxygnathus, Gosmolepis, Thrissonotus, endlich Platyso- miden (Kohle, Perm Euryriotus, Benedenius, Mesolepis, Eurysomus, Wardiohthys, Cbirodus, Platysonius, eodlich Opsigonus von Lesiua (Kramberger). 7. Die Amiiden (hiezu Oaturus [Oolith Kreide]), die Leptolepiden (Lias, Oolith, ? Teleostier — sich oben bei Clupeiden), Thrissops, Thrissopater u. die fossilen tertiaren, nordamerikanischen gen. Pro- tamia, Hypamia (Wyoming). G. b) Chondrosteer, 103. Die Chondrosteer (C. 3 g. 22 sp.) sind eine nordische cir- cumpolare o. arktische Susswasserfamilie, die aber auch ins Brack- wasser (Azowsches Meer, Laguuen von Venedig), ja ius seicbte Meer geht (Adda, Acipenser brevirostris Cap Cod, Florida). Dumeril hat auch hier die spec, vermehrt. Die Ohondrosteer sind geologisch firmer und jtinger als die Ga- noiden u. beginnen im Lias mit Chondrosteus (Polyodon) u. erst im Eocan Sheppeys tritt Acipenser auf. Interessant ist hier die Wiederkehr des amerikanischen genus Po- lyodon (Ohio, Mississippi) in China (1 Jangtsekiangfluss) u. des gleichen genus Scaphirhynchus (catafractus im Mississippi u. Ohio) in Turan '(S. Fedzenkoi im Sirdaria; im Amudarja Heermanni u. Kaufmanni be- schrieben). Der Stor ist im Atlantischen Ocean, Europa (seltener) u. Nordamerika. A. maculosus der US soil manchmal tlber den atlantischen Ocean nach England gelangen (nicht bei Day). Das Maximum der sp. fallt nach Westasien, das der Exemplare wohl auf die Wolga, nicht aber das der Grosse, denn der Chinesische Polyodon (Psefurus) gladius hat nach Basilewsky 20' Lange, der Stor nur 18', der Hausen nur 12'.69) H. Chondropterygier. 104. Die Chimariden (2 g. 4 sp.) besteben aus dem antarktischen Monotyp CallorhynchllS (antarcticus, Ghiloe, Cap, Neuseeland, Austra- lien, bis China (Bl.) u. dem gen. Chimaera, von dem 1 sp. in Por- tugal (affinis), 1 in Oregon u. Californien (colliei). Gill hat Ch. plum- 69) Europa 11 Bpte., Skandinavien 1, Norwegen 1, Ostsee 1 (Stor), England 1, Frankreich 1, Polen 1 (Tacanovsk^, Stor), Griechenland 1 (nac- carii Corfu), Portugal 2 (nacearii 3 ex.), Dwina 2, Adria 2, Osterreich 8 Heckel (Donau 4), Italien 4 (Canestr), Schwarzes Meer 5 (4 Kessler), Caspisches Meer 5, Nordsibirien 1 (baerii Ob, Lena), Westsibirien 1-2 Finsch (ruthenus Ob, Irty8ch), Baikal 2, Onon 2, Amur 2, China 2 Sauvage (BL), Japan 2, Kion 3, Kur 2, Wolga 3, Ural 3, Turan 4, US Jordan 1876 5, 1882 7, F. bor. Am. 2 (bis zum Saskatschewan^ 5 Californien, Westkiiste der US 2. 70 i bea (nicht im C.) auf der Ostkiiste dor US uml gemeinsam), 10 Blenniiden (end. z. B. Anarhichas lppturus, Muraenoides maxillaris, Notho- gramums rothroeki auch in Sibirien), 9 Pleuronectiden, 7 Gadiden, 5 Disco- boli (e Liparis cyclops, gibbus, e L. coccineus), 3 Gasterostei, Lycodid., Raja, 2 Ofid. (Ammodytes alascanus e), Clupeiden, Alepidosaurus, Trachiniden, zu 1 Aulorhynchus, Dallia (Umbrid), Psychrolutes, Esox. Catostomus, Ptilichthys (dort sep. fam.), Acipenser, Chimaei'a, Acanthias, Ammocoetes aureus. Hocharktisch sind z. B. Pleuronectes glacialis, Lycodes Turnerii (auch Ostsibirien), Mallotus villosus, Thytnallus signifer, Triglops Pingelii, Cyclo- pterus orbis, Liparis calliodon. Zu den auffalligen Seltenheiten gehoren ausser Dallia — Ptilichthys, Psychrolutes: die zwei Alepidosauri: borealis (Gill) (nach Jordan und Gil- bert erst in 2 ex. bekannt vor Pugetsund und den Aleuten) und ferox Lowe (Hochseefisch von Madeira und Tasmanien), Gadus morhua (=r macrocefahis Reinh), Acanthias vulg., Raja batis L. Der circumpolaren Charakter wahren Gasterosteus pungitius, Lota (maculosa) Rich. (Le Sueur wohl — vulgaris, Giintherj, Esox lucius. Nach Bean sind 19 sp. endemisch in Aljaska, 9 auch in Nordostamerika 11 arktisch, 15 im gemassigten Atlantischen u. Pacific, an der Nordwestameri- kanischen Kiiste 33. Noch nordlich der Beringsstrasse kennt Bean 21 sp. (Coregonns merkii, Salvelinus malma). Gill beschrieb von dort Bnnocottus axillaris, Porocottus quadrifilis, Mnraenoides maxillaris Steineger hat aus der Beringssee Salmo callarias, Oncorhynchns l}Tcaodon, sanguinolentus, proteus, Gasterosteus pungitius, catafracfus. A ' ¦ 101 Im Nordwesten des arktischen Amerikas sind von den Polarfahrern nur einzelne spec, gesammelt worden: Cottus porosus, Fario rossii (Boothia felix), Salmo hearnii (Kupferminenfluss), Coregonus tullibee (Cumberlandhouse), Gadus polaris. Eine kleine Sammlung von Okak (Labrador) 19 sp. hat ausser 4 Salmo (salar, trutta, immmaculatus, hudsonius) keine Stisswasserfische — wir er- wahnen Sprotte, Stockfisch (morhua), Stichling (cuvieri), Schollen (platessa), Sebastes norwegicus, Mallotus villosus, Scomber vernalis, Cyclopterus lumpus, Amodytes dubius und als eine einzige sudlichere Form Lofius levigatus. §. 9. Der nordliche atlantische Ocean ist durch den sog. Golf- strom eine hydrographische Einheit; ein Warruwasserstrom geht im Westen an der Kuste der US gegen Norden, urn sich dann im Osten als Oberflachenstrom zu verlieren uud als drift gegen Siiden (nach den Flaschenbeobachtungen der Hirondelle) zuruckzukehren. Natiirlich sind ira Siiden eines so grossen Landstriches tropischere Formen und in der ewig kalten Tiefe wieder arktische Formen zu Hause. Wir konnen abtheilen 1. den nordarnerikanischen Westen, 2. den britischen Osten, 3. den Skandinavischen Osten mit der Ostsee, 4. den iberischen Siidosten (Frankreich, Spanien, Portugal, Marokko und die Sahara), endlich 5. die Inseln, die centralen Azoren, die ostlichen Ma- deira und die Canareu — die Capverden gehoren bereits der tropischen Fauna an. Bonaparte gab diesem Gebiet in Europa 142 Meerestische, von denen 118 auch im Mittelmeere sind. Das atlantische n ordam erikanische Gebiet ist schon von Giiuther (Introd.) richtig geschildert worden als das tJbergangsgebiet zu tropischen Formen, die den warmeu Meeresstromungen gemass meist bis zum Cap Cod hinaufreichen, viele nur bis Virginien; einige ver- lasseu den Golf von Mexiko nur ausnahmsweise (vom Golfstrom mit- gerissen). Jordan und Gilbert haben e. 550 sp. Es sind eben dadurch 3 Faunen — die arktische des kalten Kttsten- stroms (bis Cap Cod.) und der Tiefe, die warme des Golfstroms und die gemassigte des Ostens. die hier zusammenstossen. Wir zahlen seine sp. auf: Amfioxus (Branchiostoma caribeum), Myxine gelatinosa. 2 Petromyzontiden (ohne die 3 blossen Siisswasserspecies) — beide in Europa: P. maririus, Ammocoetes bronchialis (:= niger Kafin.), 26 Haie — davon weitverbreitet Eehinorhinus spinosns (Cap Cod gef.) — Acanthias vulg., Mustelus vulg., Galeus canis, Sfyrna zygaena, nordisch Lemargus borealis, Centroscyllimn fabricii, Squalus (Cetorhinus) maximus; mehr siidlich Raniceps (Zygaena tiburo), Scoliodon terrae novae, Carcharias Milberti, Gaieocerdo ti- grinus, manche nur zufallig: Centroscymnus coelolepis (1 ex.), Lamna cornubica, Carcharodon Rondeleti, Isogomfodon limbatua (1 ex.), Gingylostoma cirhatum, Isurus glancus, haufig nur Carcharias americanus, obscurus, Sfyrna zygaena). — 22 Rochen — von denen Pristis pectinatus in den Mississippi ninaufgeht, mehrere nur im Siiden vorkommen (Ceratoptera vampyrus, Myliobatis fre- minvillei, Aetobatis narinari (ab Virginien), Trygon tuberculata, Rhinobatus lentiginosus, Torpedo (Narcine) brasiliensis (ab Florida), 1 Chimaera (plumbea Gilb.), — 2 Acipenser (darunter unser Stor [bis Florida] — oxyrhynchus). 2 Siluriden (wenig im Vchaltniss zum Artenreichthum der Familie im Siiss- wasser hier), Alepocefnlus bairdi (Tiefseefisch der Grossen Banke) — 20 Clu- 102 peiden,von dcnen 2 noch im Wege der Abspeming in Landseen (Dorosoma cepedianum, Clupea vernalis); 5 Scopeliden (darunter Myctofum glaciale und Sudis borealis von Gronland), 2 Sternoptychiden (Maurolicus borealis) und 4 Stomiatiden (St. ferox aus Gronland) — alles Tiefseefische kalter Wasser. Ferner sind hier 4 Salmoniden (Osmerus mordax eben im Processe der Absperrung, neue Tiefseefische, z. B. Argentina syrtensium, Hyphalonedrus chalybeus (Rhodeisland) — abgesehen von den arktischen sp.); mindestens 6 C}rprinodonten (in brackischen Wassern z. B. C. variegatus, Fundulus hete- roclitus), 28 Aale (darunter unser Conger vulgaris und der parasitische Si- menchelys para3iticus, der seltene Saeeopharynx Flagellum (3 ex.), — 2 Nota- canthus (phasganorus [Jordan] nur in einem ex. von den grossen Banken be- kannt). 18 Scomberesociden (mehr im Siiden, darunter 9 fliegende Fische), 5 Syngnathiden, 5 Hippocampiden, Centriscus scolopax (manchmal), 3 Fistula- riden, 4 Stichlinge (Gasterosteus), 2 Mugil, 8 Atheriniden. 4 Sfyraena, 3 Poly - nemus, 9—10 Ofidiiden (parasitisch Fierasfer dubius), 2 Trichiuriden (darunter der neuseelandische Benthodesmus elongatus (in 1 ex. bei Neufundland ge- fangen). 27 Scomberiden (darunter Echeneis naucrates, remora, Scomber scombrus, Auxis roehei, Sarda mediterranea, Thynnus vulg., pelamys, Cory- phaena equisetis, Brama raji). 28 Carangiden (darunter Trachurus, tr. Caranx crumenopnthalmus, hippos, Naucrates ductor, Seriola lalandi (mehr Siiden), Temnodon saltator, Xifias gladius — also Reprasentanten der tropischen See. 2 Beryciden (selten, 1 ex. Hoplostethus mediterraneus — Tiefseefisch in der Chesapeakeba3r, 1 ex. Holocentrum pentacanthum Rhodeisland), 37 Perciden (Afredoderus sayanus me im brackischen Wasser N.-York, Luisiana), 4 Apo- goniden (Siidosten), 2 Priacanthus — 30 Serraniden, darunter Polyprion cer- nuum CV (Roccus chrysops auch im Siisswasser — Grosser See) haufiger irn Siiden. 37 Spariden (raehr im Siiden), mehrere Doraden, Lobotes surinamensis Pimelepterus bosci, 2 Mulliden, 17 Sciaeniden, 5 Gerres (alle der US), 13 La- briden (mehr Siiden), 5 Pomacentriden (Siiden), 5 Squamipennes, 4 Acanthu- riden, 7 Trachiniden (Lofolatilus ist ein Tiefseefisch, der neulich auszusterben drohte), 17 Gobiiden (auch in den Fliissen des Siidens), 6 Scorpaeniden (Se- bastes norwegicus, imperialis CV, Setarches parmatus Goode als Tiefseefisch), 8 Trigliden (mehr Siiden), 3 Agoniden (arktisch A. decagonus), nur 14 Cottiden (meist arktisch" — Cottunculus microps von Norwegen, Icelus uncinatus etc.) 10 Discobolen — (Amitra liparina Goode Tiefseefisch von Rhodeisland, mehr arktisch — 6 Gronland) — 2 Gobiesox (Siiden), 3 Batrachiden (Suden), 32 Blen- niden — meist arktisch: Zoarces, Lumpeuus, Stichaeus, Gunnellus oder siidlich Dactyloscopus (Key West), dann 12 Lycodiden (arktisch), 19 Gadiden, dar- unter Tiefseefische wie Haloporphyreus viola, Physiculus Dalwigkii, Chias- modes niger und arktische Fische (Molva vulg., Onos ensis, Brosmius brosme), 4 Macruriden (Tiefseef.), 25 Pleuronectiden (ebenfalls einige Tiefseefische — Thyris pellucidus, Monolene sessilicauda oder arktische (Hippoglossoides pla tessoides, Platysomatichthys hipppglossoides), 15 Pediculati (meist Tiefsee- oder arktische Fische : Chaunax pictus von Madeira, Moncalias, Halieutea — Ceratias, Oneirodes, Hiinanthclofus), dann 3 Ostracion, 10 Balistiden, 9 Tetro- dontiden, 3 Orthagorisciden (darunter der Aveitverbreitere O. inola). Nach Powell beginnen viele sudliche Formen ab Rhodeisland (Apogon, Priacanthus, Vomer, Glyfidodonj Gobiesox, Balistes, Hemirhamphus etc.j. Von den Tiefseefischen der Ostkiiste der US wird in der Liste eine vollstiindige Aufzahlung versucht. Wir Avollen nur einiges hier erwiihnen. Um Anticosti fand man in der Tiefe Agonus hexagonus, Sebastes nonvegicus Anarhichas lupus. Brown Goode beschrieb von der Kiiste Neu-Englands (51 sp.) 10 Pleuro- nektiden (Hippoglossus v., Limanda beani e\S Gadiden (morhua, Haloporfyrus viola), 4 Cottiden, 4 Pediculati, 3 Macrurus, Raja, Aale, 2 Lycodes, Lofola- tilns chameoleonticeps, Hyphalonedrus. Nemichthys, Centroforus, Amitra, 1 Blen- niiden etc. 103 Die Expedition des Blake brachte 52 sp 8 Gadiden, 6 Macruriden (Cha- linura Simula), zu 5 Aalen, Pleuronectiden (Monolene, Notosema dilecta neu) und Cottiden (2 aueh in Norwegen), 4 Lycodiden (Melanostigma glutinosum auch in Magellamien, Lycodonus), Stomiatiden, 2 Ofidiiden (Dicrolene, Barathro- deraus), Scorpaeniden, Scopeliden, Rajiden — zu 1 Poromitra (Beryx), Caranx, Alepocefalus, Halosaurns, Scyllium, Myxine. Das uo'rdatlan ti sche Meer um En gland (G-rossbritannien) bildet, wie scbon Forbes bemerkte, ein Ubergangsgebiet von Norden zura Siiden. Es fehlen ihm nock eiuzelne nordiscbe Formen, *) ebenso kommen einzelne siidliche Formen vor, **) aber die Mehrzahl bilden einzelne Vertreter der meisten Familien, Kosmopoliten neben nordiscben circumpolaren Formen. Die zahlreichsten Familien sind: 17 Haie und Labriden, Gadiden (18), Pleuronectiden (17), Scomberiden (14), Eaja (10), 9 Spariden, Gobiiden, Blen- niiden, 7 Labriden, Carangiden, Trigla (6), Clupeiden (6), Perciden 7, 1 Mullus, Sebastes, 2 Catafractus, Lofius piscatorius, 2 Trachiniden, 2 Callionymus, 3 Discoboli, 3 Gobiesociden, 1 Sciaena (aquila), 2 Trichiuriden, 1 Cepola, 2 Trachypteriden, Atheriniden, Mugiliden, 1 Gasterosteus (spinachia), 5 Ofi- diiden, 1 Macruride, 3 Scopeliden, 3 Salmoniden, 4 Scomberesociden, 3 Aale, 5 Syngnathiden, 1 Hippocampus, 2 Balistes, 1 Tetrodon, 2 Orthagoriscus, Chimaera und 30 Selachier, 1 Petromyzon, Myxine, Amfioxus. Endemiache spec, sind darum selten und bestritten (Solea greenii, Triglops murrayi), denn es diirften die meisten auch anderswo ge- funden, aber noch nicht unterschieden worden sein: Centrolofus bri- tannicus (1 ex. aus Cornwall bekannt), Gobius parnelli, Motella macroph- thalma (1 ex.), Pagellus owenii (nur 3 ex. bekannt). Tiefseefische sind nach Stiirmen, besonders Winterstlirmen oft zablreich ausgeworfen worden, so Regalecus banksi CV (59 ex. bisher gefunden), die See- schlange (?) 10—16' lang, auch in Indien und Neuseeland bekannt), Trachypterus arcticus, Coryphaenoides rupestris, Euoxymetopon (1812 1 ex.), Trichiurus lepturus, Lepidopus caudatus (11 ex. England, 2 Irland), Argyropelecus hemigymnus (1 ex. bei den Shetlandsi.), Ofi- dium barbatum (1 ex.) etc. Die Gesammtsumme der spec, betragt bei Day 210; wovon einige zweifelhaft sind (Atherina bojeri, Exocoetus evolans, Salmo fontinalis, Karpfe, Goldkarpfe sind eingefukrt). . In neuester Zeit sind zwei wichtige Entdeckungen in der Tiefsee zugewachsen. Murray sammelte in Westschottland die neuen Sco- . pelus scoticus, Triglops murrayi Gunth. — die nordischen Cottus lilje- borgi. Gadus esmarki, Onos reinhardti, dann Fierasfer acus und Sto- mias ferox! *) Sebastes norvegicus (6 ex. Engl.), Cottus qudiicornis (fehlt Irland), Gobius Nilsonii (1 ex), Lumpenus lampetriformis (1 ex.) — jetzt mehr Cottus liljeborgi, Onos reinhardti, Stomias ferox etc. **) Holacanthus tricolor 1 ex. Lewes, Peristethus catafractus (4 ex.), Dentex vulg. (3 ex.), Box vulg. (3 ex.), Pagrus vulg. (1 ex.), Schedofilus medusofagus, Luvarus imperialis (2 ex.), Lichia glauca (2 ex.), Centriscns scolopax (1 ex.), Fierasfer dentatus, Ammodytes siculus, Paralepis coregonoides (1 ex.), Balistes capriscus (3 ex), Muraenahelena (1 ex.1, Pristiurus melanurus (5 ex.), Pagellus bogaraveo, acarne (1 ex). 104 Greene brackte aus der Tiefe von 150—350 Fadeu (a 1, 8 met.) siidwestlich von Irland Hoplostethus mediterraneus, Scorpaena dacty- loptera, Macrurus coelorhynchus, Malacocefalus levis, Rhombus boscii, Solea variegata, die neue S. greenei, Capros aper, Phycis blennioides und Pristiurus melanostomus — also siidlicke Formen. Kosmopolitisch sind einige Selachier (Acanthias vulgaris, Alopias vulpes, Lamna cornubica, Mustelus vulgaris, Zygaena malleus, Galeus cauis, Carcharias glaucus, Rhina squatina, der Aal, Conger vulg., einige Clupeiden (Sprotte), Scobmeriden (Echeneis remora) Lepidopus cau- datus, Sciaena aquila, Trachurus trachums, Zeus faber, Xifias gladius, Tracliinus draco. Eine grossere Zabl von siidlichen spec, verliisst nicht die war- meren Ge^Yasser des Siidwestens, Sildens und Siidostens, so beide Serrani . (cabrilla, gigas), Polyprion cernuum, Acantholabrus palloni, Coris julis^ Muraena lielena, Balistes maculatus. Umgekehrt halten sich wieder mauche nordische spec, mebr nur im kalten Nordosten — Sebastes, Cottusarten, Cyclopterus, Liparis, Anarkicbas lupus, Zoarces viviparus, Brosmius brosme, Hippoglossoides, Laemargus microcefalus. Insbesondern ist die kalte Tiefrinne (channel) bei deii Faroern nach der coll. nKnigth errant" noch ganz arktisch: Raja circularis, Cot- tunculus torvus, Liparis micropus e, bathybius, Blenniops ascanii, 3 Ly- codes, Haloporfyrus eques e, Brosmius brosme; 2 Onos, Macrurus ru- pestris, murrayi e. Wie sehr die Nahrung die Fische beeinfiusst, zeigt z. B. Blennius pholis, der von der Kttste Angleseys verschwand, als der Tang von den Glasern verbraucht wurde. Das Verschwinden mancher Fische aus den (chemisch) verunrei- nigten Wassern ist interessant — so hat die Themse keine juugen Clupeiden (einst ein Nationalessen — whitebait — Royena) mehr, der letzte Lachs wurde 1833 gefangen! Interessant ware es des Bonebed der Rokallbank (Fischleicheu) zu kennen. Die Hauptmasse der englischen Fische bilden aber die nordischen Formen: Lachs, Haring, Hecht, Aal, Motella, Stockfisch. Sehr viele Formen kehren im Mittelmeer wieder: Muraena helena, Conger vulg. (kosmopolit. Malaisien Japan, Tasmanien), Aal, Cepola taenia, Ofidium barbatum, Ammodytes tobianus, Fierasfer (dentatus), acus (Irland), Lepidopus. caudatus, Mirbelia de Candollei, Desfontainii, Lepidogaster gouani, Callionymus lyra, maculatus, Blennius ocellaris, gattorugine, Montagui, pholis, Gobius mi- nutus, Ruthensparri, paganellus, niger, quadrimaculatus, afya, Macrurus coe- lorhynchus, Malacocefalus levis, Solea lutea, mangili, lascaris, Platessa vulg., Arnoglossus laterna, Rhombus levis, maximus, boscii, Frynorhombus unima- culatus, Motella vulg., Merlucius vulg., Gadiis minutus, merlangus, Lofius piscatorius, Orthagoriscus mola, Balistes capriscus (i ex ), Sebastes dactylopterns. Belgien hat bei Van Beneden (Patria Belgica) 90 Meeresfische, von denen 7 auch in die Fliisse aufsteigen: 16 Plagiostomen (ScyIlium canicula, Carcharias glaucus, Galeus cam's, Mnstelus vulgaris (am haufigsten), Solache maxima (manchmal vom Norden her), Lamna cornubica, Acanthias v. (folgt den Haringen), Scymnus borealis, Squatina ang-elus, Tryg-on pastinaca, Tor- 105 pedo marinorata, Raja batis, rubus, circularis, clavata, Chimera monstrosa selten), Stor, Labrax lupus, Trachinus draco, vipera. Mugil chelo, Atherina presbyter, Mullus surmuletus, Trigla hirundo, gurnardi, Sciaena umbrina, Cottus scorpius, Aspidoforus europeus, Lampris guttatus, Caranx trachurus (Wander- fisch)^ Xifias gladius (1 ex.), Scomber sc, Thynnus vulgaris (?), Gasterosteus (pungitius) spinachia, Pagellus centrodontus, Zeus faber, Cantharus brama, Brama raji (3 ex.), Labrus maculatus, Ctenolabrus rupestris (1 ex.), Gobius niger, minutus, Anarhichas lupus, Zoafces viviparus, Centronotus gunellus, Cyclopterus lumpus, Liparis barbata, Callionymus dracunculus, Lofius pisca- torius, Gadus morrhua, aeglefinus, luscus, Merlangus vulgaris, albus, carbonarius Lota molva, Motella- quinquecirrhata, Aminodytes tobianus, Haring, Sprotte, Clupea encrasicholus, beide Alosen, Lachs, Stint, Coregonus oxyrhynchus, Rhombus maximus, vulgaris CV, megastomus (cardina CV), Limanda, Pla- tessa vulg., flesus, microcephala Flemm., Solea vulgaris, Hippoglossus vulg., Belone vulg., Scomberesox saurus, Conger vulg, Aal, Orthagoriscus mola, Hippocampus brevirostris, Syngnathus aequoreus, acus, rostellatus Nilsson, Petromyzon marinus, omalii. Holland hat bei Schlegel (und Van Beneden) ohne "Wander- fische 10 Pleuronectiden (flesus geht ins Siisswasser), 10 Gadiden, 6 Haie, 5 Rochen, Carangiden, 4 Clupeiden, 3 Syngnathiden, Blenniiden, Salmo- niden (Coregonus oxyrhynchus wird bis auf den Pariser Markt gebracht), 2 Trigliden, Trachiniden, Cottideu, Cyclopterus, Aale, Belone, 1 Scomber, Labrus, Sciaena, Pagellus, Mugil, Atherina (presbyter). Mullus surmu- letus, Labrax lupus, Gasterosteus spinachia, Gobius minutus, Callionymus, Ammodytes, Orthagoriscus mola, Petromyzon. Herbert hat noch 2 sp. hinzugefiigt: Raniceps raninus und Cantharus lineatus. D an em ark hat bei Winter nur die gewohnlichen Meeresfische Nord- westeuropas, wie sie z. B. Holland hat — Labrax lupus, Trachinus draco, Cottus scorpius, quadricornis, bubalis, Agonus catafractus, Sebastes marinus, Trigla gurnardi, hirundo, Pagellus erythrinus, Mugil chelo, capito, auratus, Trachypterus arcticus (1881), Brama raji, Trachurus tr., Lampris (1869) gut- tatus, Scomber sc , Auxis rochei, Thynnus thyn., Xifias gladius, Sciaena aquila, Gobius niger, Paralepis atlanticus, Clupea pilchardus (3 ex.) etc. Petersen gab an 30 weiter seltene sp. im Danischen Meere an: Mullus surmuletus, Cantharus lineatus, Pagellus centrodontus, Thynnus thunnina, pe- lamys (1876 Kattegat), P. sarda, unicolor, Batrachus didactylus, Echeneis re- mora (1863), Engraulis encrasicholus (Kiel!), Argentina silus, Balistes macu- latus, Orthagoriscus mola. Laemargus microcefalus, Trygon pastinaca. (3 sp.); Pristiurus melanostomus, Malacocefalus levis (Littken), dann Labrus bergylta, Coryphaenoides rupestris, Maurolicus pennanti, Liparis montagui und den Amphioxus! Aus der Nordsee haben wir eine kleine Skizze von Helgoland (della Torre), die zwar nur 54 Meeresfische" aufzahlt, doch diirften dies die hilufigsten in der ganzen Nordsee sein. Die Perciden, Scorpa- niden fehlen — und von den meisten (12) Familien sind nur einzelne Repriisentanten: Mullus surmuletus, Caranx trachur., Trachinus draco, Lo- fius piscatorius, Cyclopterus lumpus, Callionymus lyra, Ammodytes to- bianus, Conger vulgaris, Hippocampus antiquorum, Stor, Petromyzon marinus, Amfioxus lanceolatus). Am zahlreichsten sind Pleuronectiden (7), Clupeiden 6, Rajiden 5, Cottiden, Gadiden zu 4 — Blenniden. Syngnathiden 3, Scomberesociden, Scombriden, Gobiiden, Haie zu 2. Von den bekannten Arten nennen wir Makrelen, Thunfisch, Cottus scorpius, 106 Zoarces viviparus, Ctenolabrus rupestris, Sekellfisch (iiber Ys Mill, jahr- lich), Anchovis (im Abnehmen), Carcharias glaucus ist in 2 ex. bekannt, Exocoetus evolans in einem. Norwegen hat bei Collett im Meer 19 Gadiden, von denen G. inorhua wohl die meisten Exp. dera Handel liefert — nur die Lofoten jahrlich 20 Mill., Finmarken 15 — und anf Kragero fossil (postglazial) yorkommt, 15 Pleuro- nektiden, 13 Cottiden, 11 Gobiiden, 8 Blenniden, Lamniden, 7 Rajiden, Scom- briden (30-35 Mill. Makrelen werden jahrlich gefangen), 6 Labriden, Clupeiden (der Haring ist auch fossil [postglacial] —von Sprotten werden an 100.000 Hekto- liter jahrlich gefangen), 5 Syngnathiden, Salmoniden (ohne den Lachs — Mol- lotus villosus, fossil postglacial), 3 Lycodiden, Trachypteriden, Lipariden, Macru- riden, Seomberesociden, Petromyzontiden, 3 Perciden, 2 Spariden, Scorpae- niden,Ofidiiden, Sternoptychiden, Callionymiden, Pediculati, Scopeliden, Aale — 1 Gasterosteus (Spinachia), Mullns, Trachinus, Caranx, Mugil, Hecht, Stor, Mola, Chimara, Galeus (canis), Myxine, Amfioxus etc. Nur im Norden sind Cottus ventralis, Triglops pingelii, Agonus deca- gonus, Hippoglossus pinguis 1 ex., Antennarius marmoratus (Golfstrom) wie Beryx decadactylus (Bergen), Trachypterus arcticus, Selache maxima. Nur im Siiden dagegen sind Polyprion cernuum (1 ex. Bergen in 1000 Faden Tiefe), Mullus surmuletus (bis Bergen), Trigla cuculus (Ghristiania), Trachinus draco (bis Bergen), Zeus faber, Brama raji, Lepodogaster biraaculatus, Acantho- labrus couchii, Sc3^11ium canicula '2 ex.), Caranx trachurus. Ein Ex. vom Scymnus microcefalus kann bis 7 Hektoliter 01 (Leberthran) geben, jahrlich werden an 12 000 Hektoliter gewonnen — Selache maxima gibt aber bis 16'/2 Hektoliter. Manche spec, sind selten (Alopecias vulpes 1 ex., Pilchard 4 ex., Scopelus caninianus 1 ex., Callionymus maculatus 4 ex., Blennius pholis 8 ex.) Die Faroer haben bei Willenioes Suhm fiiiif Susswasserfische Salmo alpinus (? Salvelinus), Trutta. Fario, Gasterosteus aculeatus (— semiarmatus Cuv.) und den Aal. Von Meeresfischen nennen wir z. B. Cottus Thornsonii, Cottunculus microps, Liparis in 540 Faden, Lycodes maraena, pallidus, Motella macrophthalma, Ouos rufus^ Bros- niius brosrae — aber auch Haloporfyreus lepidion von Madeira, Chi- maera monstrosa. Die Fische Skandinaviens sind uns durch Nilsson, Collett, Sars besser bekannt als z. B. die Russischen. Die Meeresfische htlngen von den Meeresstromungen ab. Der warme Golfstrom bringt stidliche Formen*) nach der Nordwestkiiste, so dass diese abstechen von den der SildAYestkuste. Anderseits hat die Nordsee noch viele atlantische Formen,**) die in der Ostsee ja schon im Kattegat verschwinden. Mehrere'endemisclie Fische Nonvegens siud ausserordentlich selten (von Beryx borealis Diiben sind bloss nur in Bergen 3 ex. bekannt — nach Collet decadactylus (aus dem Siidatlantischen Europa per Golf- strom (?), Cottus lilljeborgi 2, Pterycombus brama 6, Regalecus *) Antennarius marmoratus im Varangerfjord, Vardo, Macrurus sp.^ Trachypterus (Hoch- und Tiefseefische), Argyropelecus. **) Scopelus caninianus (Hardangerfjord 1 ex., Alopecias vulpes (Bergen 1 ex.), Polyprion cernuum id., Sebastes dactylopterus, Callionymus macu- latus, Balistes maculatus, Thynnus pelamys (Malmo), Blennius pholis, Acan- tholabrus couchii. ¦ / 107 glesne 4, Motolla septeutrionalis 2, Hippoglossus pinguis 1 ex., Lyeo- des esmarkii 2 ex., sarsii 1 ex. — was vielleicht auf das Aus- sterben diesen alten Formeu (Beryx gehort zu den altesten Teleostiern) hiuweist. Die arktischen Formen sind nicht zahlreich.*) Aus der Ostsee ist jetzt wohl die reichste Samralung die von Mobius (109 sp.), die wir nicbt vollstiindig excerpiren kounen. Er theilt sie in 3 Zonen, Westen, Mitten und Osten. Der Westen (bis Rtigen und Schonen) ist am reicbsten 96 sp. (davon 68 reirie Meeresfische), 37 geben nicbt weiter ostlich, 29 sind seltene Gaste, 10 Landfiscbe, 42 Gaste (Gasterosteus, Perca fluviatilis, Leuciscus idus, Osmerus eperlanus). Hier sind 10 marine nordiscbe und 18 Siidfiscbe (4 sind beides) — die Winterleichfische haben nordiscben Charakter (bis auf den Aal). Die Mitte besitzt 60 spec, (bis Estbland, Gotland, Aland) — 36 sind haufig (davon 9 Brackwasser), 16 selten, 8 Gaste. Die Halfte sind Brackfiscbe. Die siidlicben Meeresfiscbe geben weiter sudostlich als nord- ostlich. Die Siidfiscbe uehmen ab, die im Stisswasser leichenden Meeresfische zu. Der Nordosten fast, ganz brackisch, hat 54 spec, davon nur 20 Meeresfische, 29 stete (16 Brackwasserfische), 16 seltene, 9 Gaste (2 Siisswasser, 7 Siidfische). Hier sind Cottus gobio, quadricornis, Liparis vulg., Tbymallus vulg., Coregonus albus. Arktische Reste (die schon Loven vom Eismeer stam- men liisst), sind Zoarces (Tiefseefisch), Stichaeus, Cottus quadricornis (Wenern), Liparis (Malmgren). — Von den seltenern Gasten in der Ost- see erwahnen wir Sciaena aquila (2 ex.), Thunfisch (4 ex.), Brama rayi (2 ex.), Tracbinus draco 5 ex.. Lofius piscatorius 6 ex., Mugil chelo 5 ex. (Kiel), Conger vulg. 2 ex., Raja clavata 2 ex., Trygon pa- stinaca 1 ex. (Kiel). Ratzeburg- hat in der Ostsee 42 spec als einheimiscb — Trigla hi- rundo, Cottus quadricornis, Agonus catafractus, Scomber scombrus, Trachurus tr., Gunnellus centronotus, Zoarces viviparus, Gobius niger, minutus, ruthen- sparii, Bdone, Osmerus eperlanus,' Salmo godeni, Clupea harengus, encrasi- cholus, sprattus, Cyclopterus lumpus, Ofidion imberbe, Ammodytes tobianus, Gadus callarias, barbatus, minutus, Merlangus Pollachius, Molva tricirrhata, Pleuronectes flesus, platessa, pseudoflessus, passer, limanda, Baombus ma- ximus, Solea, Syngnathus acus, typhle, Ofidion kleinii, Carcharias glaucus, La- mia, Acanthias, dann 19 Wander- u. 22 Siisswasserfische u. 37 Arten, die aus dem Nordsee in die Ostsee eindringen: Labrax lupus, Mullus surmuletus, Tra- chinus draco, Trigla gurnardus, Cottus bubalis, scorpius, Gasterosteus spina- chia, Trachurus, Brama rayi, Scomber, Thynnus, Xifias gladius, Sciaena aquila, Lofius pinatorius, Labrax rupestris, norwegicus, ? mixtus, Anarhichas lupus, *) Als endemisch fuhrt Collet an (Cottunculus microps, jetzt auch nord- lich von England), Cottus liljeborgi, Brama raschii, Pterycombus brama, La- trunculus nilsonii, Regalecus gillii, glesne, 3 Lycodes, Gadus esmarkii, Mo tella septentrionalis, Argentina silus — also nordische Formen oder Tiefsee- fische (wie Rhodichthys regina), Icelus hamatus, Cottus uncinatus, Anarhichas pantherinus, Hippoglossus pinguis, Molva byrkelange. 108 Mugil chelo, Gadus morrhua, aeglefinus, raninus, carbonarius, Pleuronectes hippoglossus, microstomus, aculeatus, rhombus, Liparis, Exocoetus evolans, Conger v., Hippocampus, Carcharias, Squatina, Selache maxima, glacialis, Pristis, Raja clavata. batis. Fiir Danzig gibt er 27 Meeresfische an (darunter nur 2mal Selachier, 4 Gadiden, 3 Pleuronectiden), fur Hamburg 29 sp. (8 Selachier, 2 Raja, 4 Pleuro- nectes, 2 Gadiden, Gasterosteus spinachia, Labrax lupus, Thunfisch, Trachinus draco, Labrus norvegicus, Triglo gurnardus, Lofius piscatorius, Anarhiehas lupus, Liparis, Conger, Exocoetus evolans, Orthngoriscus mola, Hippocampus brevirostris. Frankreichs atlantische Kiiste ist ungewohnlich reich (wozu wir auch den Canal La Manche zahlen), da der Norden eine geinassigtere Fauna be- sitzt als der Golf von Gascogne, wo speziell in der Tiefrinne bei Arcachon sogar mediterrane sp. vorkommen; so sind von 217 sp. an c. 20—30 sp. z. B. Spinax niger, Raja miraletus — quadriraaculafa Br., Sebastes dactylopterus Blennius pavo, Pagellus mormyrus, Mena vulg., Belone acus (Myrus) u. Lepido- gaster candollei excl. gemein, die nicht nordlicher gehen. Moreau (der sich an Valenciennes halt und daher gegen Giinther mehr spec, aufzahlt) hat vorerst 37 Selachier, 16 Rajiden (endemisch Raja brachyura Lafont Gironde —, als straggler Carcharodon rondeletii 1 ex. Rochelle, charakte- ristisch fiir den Norden Selache maxima (9'/2 m lang 8 w, schwer [Dieppe]), Scymnus borealis (1 ex. 4 m lang 1832 bei Havre). Der Norden ist arm — manche sp. gehen nicht hinauf, so z. B. ist Oxyrhina spallanzani nur in je 1 ex. von Rochelle und Arcachon, Echinorhinus spinosus nur je 1 ex. bei Roskoff (Finistere), bekannt sowie Pristiurus melanostomus), Heptanchus cine- reus ist nur bei Bayonne, Scymnus lichia geht nicht iiber La Rochelle hinaus, so wie Hexanchus griseus. Der endemische Acipenser valenciennesi (Dumeril) ist nur in je 1 ex. in Olonne und auf den Pariser Markt (aus der Seine) ge- funden worden. Der gemeine Stor geht bis Neuilly, Auxerre, Saumon, Cadillac hinauf in die Fliisse, doch wird er selter und kleiner (wahrend man in Mon- targis vor 300 Jahre einen 18' langen n"eng, erreichen sie jetzt keine 8'. M. hat ferner 2 Hippocampus, 4 Syngnathus (e dumerilii Moreau das erste ex. 1869 in Havre, dann in Arcachon), Sifonostoma tyfle (Siiden), 4 Ne- roh's. Von Plectognathen zahlt er 2 Orthagoriscus (oblongus sehr selten), lex. in Pans, 2 ex. von Tetrodon pennanti (1876 je 1 in Noirmoutiers u. Arcachon (? von Amerika). Die Sclerodermen fehlen. Weiters kommen vor an Acanthopterygiern 2 Trachinus, Uranoscopus scaber in Bayonne (selten), 8 Blenniden (mehr in Siiden, aber auch darunter die nordischen (Zoarces viviparus bloss bis Dunkirchen und Abbeville in der Somme, koinmt auf den Pariser Markt aus Holland, Anarhiehas lupus (fehlt der Gironde) und Gunnellus vulgaris, von Blenius montagui sind hier nur 2 ex. bekannt, B. basiliscus in 1 ex. von Arcachon — B. ruber CV. ist unauf- findbar, 2 sp. gehen nur zur Gironde). — Callionymus lyra ist hiiufiger im Norden, Lofius piscatorius iiberall. Von Gobiiden sind hier 8 (Gobius cruentatus kam 1872 in 1 ex. in Ar- cachon vor. G. laticeps (Moreau) ist endemisch in der Manche (St. Valery en Caux. G. ruthensparri fehlt im Siiden). Von den 2 Mull us ist barbatus in Siiden haufiger — von der 6 Tri- gliden Tr. sind pini, inilvus, besonders corax die haufigsten, T. cuculus fehlt im Nordosten. Von den 3 Cottiden ist Agonus catafractus der seltenste (bis Ro- chelle), scorpius im Siiden schon selten, bubalis nur im Norden (beide meist in der Manche). Von den 3 Scorpaeniden sind Sc. scrofa nur im Stiden, Se- bastes dactylopterus auch dort selten (1 ex. Arcachon). An Perciden kennen wir hier 2 Labrax (der seltene portugiesische pun- ctatus Brito Capello in Arcachon), Polyprion cernuum mehr in Siiden und Serra- nus cabrilla (bis in der Sommemiindung). An Scianiden hat er 3 (end. Umbrina lafonti von Arcachon und Ro- chelle, Sciaena aquila und Uinbrina cirrhosa sind weniger im Norden, fehlen 109 aber doch nicht auf dem Pariser Markte), 11 Scomberiden (Auxis roehei nur in 1 ex. (Conean) bekannt, Thunfisch, Thynuus alalonga (der weisse Thun) und Pelamys sarda (1 ex. bis Lorient) mehr im Siiden. Von Brama rayi wurde 1829 1 ex. bei Caen gefangen, von Centrolofns pompilus 1 bei Fe'camp, von Lanipris luna 1 ex. im Pas de Calais, Ausonia Cuvieri 1 ex R6 (1876\ und 7 Carangiden (als sudliche Formen theilweise sehr selten, so Lichia glauca, Capros aper (3 ex. bekannt, Xifius nigricans 2, Belone [Tetrapturus] 1 ex. Rochelle). Ebenso selten sind die 2 Trichiuriden (Lepidopus argenteus 1 ex. von Rochelle, Trichiurus lepturus CV. 1871 1 ex. am Pariser Markte und die Cepola rubescens — ja die Trachypteriden scheinen zu fehlen. An Spariden zahlt er 13 (meist seltene Giiste, Pagrus vulg. 1 ex. Con- carneau (1877), orfus 1871 bei Arcachon, Charax puntazzoist 1869 dortu. 1869 bei St. Jean de Luz gefunden worden); an Pristipomatiden nur 2 (1 Dentex, 1 Mena), dagegen 11 Labriden (Julis pavo nur im Sommer in Bayonne, 5—6 meist nur im Siiden (Xyrichthys novacula, Crenilabrus melops ist der haufigste). Gasterosteus spinachia mehr im Norden, Centriscus scolopax im Siiden (1 ex. Bretagne), 6 Mu- gilarten — 2 nur im Siiden cefalus, saliens; curtus sehr selten 1 ex. Somme, 2 bei Bayonne — sonst gehen sie in die Loire (capito}; so wie 2 Atherina (hepsetus nicht nordlich der Gironde, presbyter haufig bei Noirmontiers). Von Ofidiiden hat er 2, an Gadiden 13 (Mora inediterranea wurde erst spiiter im Golf von Gascogne gefunden — darunter Molva in 1 ex. bei Ar- cachon n. S. Luz (1860), Motella glauca 1 ex. bei Arcachon (1871), 1 bei Roskoff (1877), Raniceps trifurcatus in 2 ex. von Cherbourg — am haufigsten Merlangus v. pollachius, Gadus luseus, aeglefinu3 (uiorhua nimmt im Siiden ab), wie M. carbonarius. Von Macruriden hat er nur 1 ex von M. sclerorhynehus im Golf von Gascogne, dagegen 18 Pleuronektiden (haufig im Norden Limanda vulgaris Flesus v., Solea v. (S. cuneata mehr im Siiden), Macrochirus variegatus nur dort ;2 Rhombus — Solea melanochir Moreau wurde bisher bloss 1874 in Arcachon gefunden, Hippoglossus vulg. ist selten im Ocean (nur im Nordosten), dann Cyclopterus lumpus (in Siiden selten) und Liparis v. selten in der Manche (bisTrouville), 3 Lepidogaster (gnuani haufiger, die andern nur im Siiden), weder ein Cyprinide noch der Wels, 7 Clupeiden (Sprotte mehr im Norden, Haring bei Arcachon schon auch im September, sonst im Winter; Alosa v. und finta neben einander (800 Kilometer ira stissen Wasser aufsteigend), Haring und Anchovis in der Seine (bis Qnilleboeuf). G Scomberesociden (selten Sc. saurus nur 2 ex. bekannt 1 Somme, 1 Bajonne), selbst Exocoetus evolans Ro- chelle, nur Belone haufiger (acus bei Arcachon). Die Scopeliden fehlen ihm (alsTiefseefische), von Salmoniden hat er Paralepis sfyraenoides (Noirmoutiers), Lachs (bis in der Bidassoa — aber schon selten in der Seine), die Meeres- forelle Osmerus eperlanus (bis Rouen), Coregonus oxyrhynchus im Nordost (Pa- riser Markt), Aal und noeh 3 Muraniden. (Conger v., Myrus v. Siiden, Mu- raena helena (selten), endlich Petromyzon marinus (bis Asnie>e3 und Orleans) und der Amfioxus (Arcachon). Spaniens Meeresfische, soweit sie Steindachner (meistens im Siiden) ver- offentlichte, zahlen 2 Beryx (splendens Cadix, decadactylus Tiefsee), 2 Labrax, Anthias sacer, 5 Serranus (gigas Tanger), Polyprion cernnura (Tanger), Apo- gon rex mullorum, Pristipoma bennettii (Gibraltar, Cadix), Diagramma medi- terraneum, 2 Dentex (maroccanus CV Cadix, Gibraltar), Maena v., 2 Smaris, Mullus barbatus, 2 Umbrina, Sciaena aquila (sehr haufig), Corvina nigra, 5 Sargns (2 Tanger), Cantharus lineatus, 2 Box, Oblata melanura, 3 Pagrus, 4 Pagellus (erythrinus einer der haufigsten Fische), 3 Sebastes (auch raade- rensis (Cadix), 2 Scorpaena, 7 Trigla (hirundo selten, 3 Vigo, Corufia), so wie obscura (3 Cadix, 3 Gibraltar), Peristedion catafractum (Cadix), Dactylo- pterus volitans 1 ex Cadix (Mogador), Cottus bubalis (Corufia), Uranoscopus scaber, 3 Trachinus, Sfyraena v., Lepidopus caudatus (Lissabon noch 4 Tiefsee- trichiuriden), 2 Scomber (scombrus und colias, pneumatoforus Dela Roche non 110 Gthr.) 5 Thynnus (alalonga bloss von Cadix erwahnt), Pelamys sarda, Auxis rochei, Naucrates ductor, Echeneis remora, 2 Zeus (faber haufig), Stromateus fiatola, 2 Coryphaena, Brama raji, Ausonia cuvieri, 3 Caranx (rhonchus Tanger) Lichiaglanca (Tanger), Temnodon saltator (selten), Capros aper, Xiiias gladius, 5 Gobius (auratus Tanger), jozo in die Fliisse (bis Sevilla), 2 Callionymus, Batrachus didactylu3, 2 Lofius ipiscatorius und budegazzo). 7 Blennius, Clinus argentatus, Zoarces viviparus noch bei Cadix (Machadp), 2 Atherina (beide in die Fliisse — presbyter und mochon im Guadalquivir bis Sevilla), 4 Mugil (haufig in den Fliissen (capito bei Cordova 4/5 aller Fisclie, cefalus in der Quadiana), Cepola rubescens, 2 Lepadogaster, Centriscus scolopax, und Halia- stes chromis (Cadix beide), 4 Labrus (donovani in Galizien), 8 Crenilabrus, Ctenolabrus rupestris (Bilbao), Xyrichthys novacula, Julis pavo (Mogador), Coris julis, 4 Gadus (pollachius Norden), Merlucius v., 2 Phycis, 2 Motella, Ofidium barbatum, Ammodytes tobianus (Cadix), 2 Rhombus, 2 Arnoglossus, Citharus linguata, Bothus podus, Pleuronectes flesus (Bilbao =z Cadix), 6 Solea (vulgaris, haufig, Argyropelecus hemigymnus (Gibraltar — Tanger, Scopelus humboldti, Argentina sfyraena (Cadix), 2 Belone, Having (bei Cadix nur Macado), Alausa vulg., pilchardus und Engraulis encrasicholus. Portugal ziihlt bei Brito Capello 226 sp., davon 185 Meeresfische. Als endemisch bezeichnet er Labrax punctatus, Serranus cernioides {? Pagrus boeagei Lowe), Pagellus gtintheri, Dentex parvulus, Trachurus lusitanicus, Solea azevia, Synaptura lusitanica, ? Prometheus paradoxus, Centroforus crepi- dater, crepidalbus, Chimaera affini^ Scj^mnus coelolepis, Scymnodon ringens, (und 6 Flussfische — Barbus boeagei (Steindachner), comiza, Leuciscus ascanii und alburnoides (1 ex. bekannt), Chondrostoma polylepis, willkommii). 58 sp. sind selten oder zufallig (Pomastomus telesropiura [im J. 1863), Stromateus microchirus CV, Batrachus tau, Mugil Constantiae (von Cap, einmal am Markt in Lissabon), Cepola rubescens (3 ex.), Gadus puntas so (3 ex.), merlangus 2 ex., Mora mediterranea (2 ex. — Asellus canariensis), Molva vulgaris 2 ex., Chias- modus niger 1 ex., Macrurns trachyrhynchus 1 ex., Argentina hebridica 1 ex., Orthagoriscus oblongus 1 ex., Balistes capriscus 1 ex., Acipenser naccarii 3 ex. Sehr reich sind Selachiev und Batiden zus. 49 sp. (12 Raja) — sonst sind zahlreich Spariden (17), Trigliden (13), Pleuronektiden 13, Gadiden 14, Labriden 11, Seranniden 11, Carangiden. Siidlichen Charakter zeigen Beryx decadactylus, Polyprion cernuum, Sebastes maderensis, Afanopus carbo, Lepidopus caudatus, Thyrsites pretiosus, Alepisaurus ferox (1 ex.), Auxis rochei, Seriola lalandii, Temnodon saltator, Batrachus didactylus, Lofius piscatorius, Centriscus scolopax, Exocoetus line- atus, Muraena helena, Tetrodon pennantii etc. wahrend die Gadiden (z. B. Merlucius vulg. Phycis, Molva (zu 2), Motella 3, die Pleuronektiden (Pleuro- neetes flesus, platessa), Lachs (bis im Norden) etc. mehr an den Norden mahnen. EigentMmlich ist die Tiefseefischerei auf Haie, die Vaillant (Talisman) beschreibt, die auf 6 Schiffen von. Setubal und Cezimbra mittelst Grundleinen betrieben wird, urn Haut, Leberol und Fleisch zu beniitzen. Die Azoren zeigen bei Hilgendorf (der den ^Talisman" noch nicht kannte) erst 110 sp. (Drouet, Simroth, Museum in Delgadaj — die Mehrzahl (85) mediterrane Formen (e Salarias symplocos, auffallig Caranx hippos (tro- pisch), georgianus (Australien, N. Zeeland bisher), Belone candimaculata (Am- boina ib.), Glyfisodon luridus, aber keine Pristipomatiden, Sciaeniden, Atherini- den etc., sonst alle meist auch in Madeira (79) und 61 den Canaren zu Hause, manche bloss in Madeira und hier Exocoetus lineatus, Conger raacrops, Mura- ena anatina. Daher sind auch Labriden 10 und Scombriden 14, Spariden 10 die zahlreichsten Familien. Das atlantische Meer von hier bis zum Cap der guten Hoffnung be- wohnen z. B. Serranus gigas, Box salpa, Chrysopfrys aurata, Lepidopus eau- datus, Thynnus pelamys, Pelamys sarda, — Naucrates ductor, Echeneis remora, Coryfaena hippurus (azorica), Brama raji, Trachurus tr., Lichia glauca, Temno- Ill don saltator, Lofius piscatorius, Novacnla cultrata, Syngnathus acus, Ga- leus canis. Weitverbreitet sind z. B. Caranx hippos (Cuba, Tanna, Madagascar, Australian, Seriola dumerilii (China, Centriscus gracilis [China], Muraena he- lena (Australian, Mauritius), Balistes capriscus (Pacific), Carcharias glaucus (Chile, Au*tralien). Viele bisher mediterrane Formen kommen hier vor: Mngil labeo, Lepadogaster bimaculatus, Motella maculata Nerophis papacinus Bisso. Auffallig wiire der Mangel der sonst haufigen Gadiden (nur 3) u. Pleuro- nektiden (nur 1). doch durfte bei besserer Kenntniss sich ihre Zahl vermehren, wenigstens spricht Drouet von den ersten, ohne sie zu nennen. Auch das defini- tive Fischverzeichniss der Hirondelle (s. w.) durfte neues bringen. Dagegen ist uns die Bestimmung Belone caudimaculata, Muraena grisea im Museum von Punto Delgada noch zu unsicher. Von Siisswasserfischen werden nur Goldkarpfen, Forellen und Aale (La- guna de Furnas) — vielleicht eingefuhrt, da ihre Fortpflanzung schwierig (Hilgendorf) — genannt. Der ,,Talisman" brachte von den Azoren meist Tiefseefisehe (Sternoptyx diaphana, Halosaurus owenii, phalac us, Macrurus coclorhynchus, japonicus (Schlegel),sclerorhynchus —die HirondelleNotacanthus rostratus, Hoplostethus atlanticus, Photostomias guernei (Li36 w), Conchognathus grimaldii (bis2000 m). Die Canaren kennen wir durch die Sammlung von Berthelot (Valenciennes det.), zu der Steindachner, der Talisman u. A. einzelnes beitrugen. Es fehleri hier die Hochsee- und Tiefseefisehe wegen des seichten Strandes, ebenso fehlen die tropischen Repriisentanten und die Fauna ist fast vollstandig me- diterran — Spariden, Labriden, Scomberiden, Carangiden (meist identische sp.), z. B. Labrax lupus, Serranus cabrilla, Trachinus draco, Trigla lucerna, Scor- paena scrofa, Pagellus centrodontus. Endemisch sind Blennofis webbii, Clinus can. (nordliche Granze), Ctenolabrus vomeritus CV. Von Tiefseefischen er- wahnen wir Beryx decadactylus, Gempylus prometheus, Ruvettus temmincki, Macrurus sclerorhynchus, Paralepis coregonoides. — Sternoptyx diaphana (kosmopolitisch —Kerraadec, Filippinen, Neu-Guinea), Argyropelecus hemi- gymnus, Alepocefalus macropterus, Stomias boa, Hymenocefolas italicus (Ta- lisman), Mora meditercanea, Scopelus gemellarii etc. Madeira, welches durch Lowe (u. Johnson) bekannt wurde, hat ausser den Hoch- und Tiefseefischen, einen mediterranen Typus*) neben einzelnen tropischen Eeprasentanten (Glyfidodon horridus, Heliastes limbatus, Thynnus albacora, Lichia glaycos, Sargus cervinus (Cap), 5 Beryciden, Pimelepterus boscii (Jamaika), Diodon hystrix. Eine grosse Zahl war endemisch: Raja inaderensis, Clupea mad., Seo- pelus mad. (bei Lowe 4 Echeneis — jacobea, vittata, pallida, brachyptera), 2 Serranus, Sebastes mad., Scarus mutabilis (Lowe 3 Crenilabrus, Zeus con- chifer) oder mit den Canaren gemeinschaftlich (schon 1858 kannte ich 30 ge- meinschaftliche sp.), Sebastes Kuhlii, Ctenolabrus trutta, Cossyphus scrofa (auch Capverden). Von Hoeh- und Tiefseefischen erwahnen wir noch Tripteiygium nasus (gen. u. spec, mediterran und gen. indopacifisch bis Neuseeland), Macrurus coelorhynchns (mediter.), atlanticus (e), Lepidopus (caudatus, argyreus). Weit- verbreitet sind Novacula cultrata (Mittelmeer, Antillen, Brasilien, Siidafrika), Blennius atlanticus (Antillen, Westliches Mittelamerika). Eine Menge Tiefsee- und Hochseefische wurden wohl zufjillig zuerst bei Madeira entdeckt (Nealopus, Nesiachus, Afaroopus, Chaunax pictus (jetzt auch bei den US, Fitschiinsoln gefunden), Halargyreus johnsoni (jetzt auch bei Neuseeland), Alepidosaurus ferox (Tasmanien). *) Pomatomus telescopium, Anthias sacer, Serranus cabrilla, Polyprion cernuum, Apogon imberbis, 2 Trachinus, Mullus surmuletus, 4 Gobius, 7 Spa- riden, 5 Labriden, Fycis mediterraneus, Centriscus scolopax, Atherina pres- byter, Clupea sardina Scyllium artedi. 112 So wie bei den Pflanzen indische Formen in Westafrika wiederkehren, so ist es hier z. B. mit Lethrinus (20 indopacifiseh, 1 westafrikanisch) — Se- tarehes hat 1 sp. bei Madeira, eine bei den Fitschiinseln, Hoplostethus medi- terraneus ist bei Madeira und Japan, ebenso sp. von Trachichthys bei Ma- deira und Neuseeland, Beryx decadactylus bei Madeira (Portugal, Norwegen) (=: borealis) und Japan, auch Polymixia hat spec, bei Madeira, Helena, Cuba und Japan, Thyrsites prometheus Madeira, Bermudah, Helena, Polynesien (Tasm. Austr. = ? sollandri), Psettus sebae Westafrika — 2 indopacifisch, Cyttus Madeira, Australian, N. Zeeland, Lofotes (Madeira und Japan), Ipnops murrayi (Acunha, Brasilien, Celebes), Naucrates ductor, Teranodon saltator, Xifias gladius, Zeus faber, Scoraberesox saurus (bis Neufundland, England, Cap, St. Helena), beide Coryphaenen, Lampris lima (England, US), Thynus pe- lamys, Antigonia capros (Barbados) etc. MaroTcko war vor dem „ Talisman" nur durch einige wenige sp. bekannt, meist von Tanger und Mogador (Crenilabrus bailloni, melops, Labrus macu- latus, Gerres gigas, Pagellus mormyrus, Serranus gigas, Polyprion cernuum, Lichia glauca, Julis pavo). Der Talisman hat (incl. des Cap Bojador — abgesehen von den Tiefsee- fischen nur mediterrane: Sebastes dactylopterus, Scorpaeua scrofa, Serranus cabrilla, Trachinns draco, Centriscus scolopax, auch Hoplostethus, Gadiculus argenteus, mediterraneus, Pornatomas telescopiuin, Mora mediterranea und sehr haufig den Hymenocefalus italicus Gigl. Neu waren Pristiurus atlanticus und Solea profnndicola. Selbst siidlicher an der Kttste der Sahara bis Arguin kommen in der Tiefe Fische der kiilteren Regionen vor: Lycodes mucosus, verrillii, Centroscyllium fabricii, Cottunculus torvus Goode; der auffalligste Fund war Eurypharynx pelccanoides (Saccofarynx) in 1500—2300 m. §. 10. Hier schliesst sich das Mittelmeer am natiirliclisten an, dessen Fische theilweise quertiber das Atlantische Meer bis an die Kilste der US reichen. *) Das Mittelmeer kounen wir darum jetzt nur als einen Golf des Atlantischen Meeres nehmen, der sclion vor der Eiszeit abgescliniirt war, da ihm die arktisclien Tiefseefische zu fehlen scheinen, deren Stelle im Westen durch einige Hochseefische eingenommen wird. An- ders war es wohl friiher, wo noch im Mte. Bolca die Fisclie des In- dischen Meeres lebten (s. w.). Es hat jetzt wenig, oder fast gar keine eigenthiimlichen Formen — ja wie Giinther bemerkt, nehmen sie mit der Zunahme unserer Keuntniss ab, da sie im Atlantischen Meere, urn Madeira, bei Japan und Neu- seeland gefunden wurden! Uberrascliend ist, was Viuciguerra (coll. Doria von Tunis) mittheilt — das atlantische gen. Batrachus (s. bei Italien), *) Mediterrane und nordamerikanische spec. (Giinther nur 18! Gill 49 in England und Massachusetts) Polyprion cernuura (1 ex. US Fish Commis- sion), Hoplostethus mediterraneus (Chesapeake — Tiefsee), Mullus barbatus, Daetylopterus volitans (incl. Cefalacenthus spinarella (juv.) ?, Coryphaena equi- setis (=r punctulata CV ex. Jordan), Echeneis remora, naucrates, Naucrates ductor, Temnodon saltator, Xifias gladius, Scomber sc, Auxis rochei, Thynnus th., Sarda mediterranea, Sfyraena vulgaris, Ofidium rochii, Ammodytes tobianus {¦=: ex. Jordan der amenkauischen spec), Centriscus scolopax, Exocoetus evolans (Hecht, Stor), Hippocampus heptagonus Raf., Chauliodus sloanei, Conger vulg., Pristis pectinatus Lath. (=antiquorum Gthr. ex. Jordan), Squatina an- gelus, Carcharodon rondeletii, Lamna cornubica, Alopecias vulpes, Zygaena malleus, Carcharias lamia (1 ex.), Galeus canis, Centroscyinnus coelolepis, Acan- thias vulgaris, Echiorhinus spinosus, Petromyzon mariniis. 113 Diagramma, Pristipoma benncti (Tunis), vielleicht alte Remanenzen aus der Zeit der Einheit aller Meere (vor der Landenge von Panama) als Osteuropa noch mit dem Indischen Meere zusamraenhieng. Ahnlich ist z. B. Lobotes auctorum, Scarus, Heliastes, Tripterygium, Notacanthus und wieder die brasilisch-capische Novacula cultrata. Leider ist der ganzen Siidosten von Griechenland bis Egypten fast unbekaDnt, ebenso der Siiden zwischen Egypten und Algier, ebenso Marokko, Albanien, Kleinasien (bis auf einige spec, bei Valenciennes von Smyrna) und Steindachner (aus Syrien). An Ahnlichkeiten fallen auf: mit dem gegenuberliegenden ame- rikanischen Ufer, und mit Japan (22 sp. G-thr.) [s. d.] und Neu- seeland, aber besonders stark mit Madeira, den Canaren und dem Cap. Das charakteristische der Tiefseefische des Mittelmeeres ist die Menge von Gadiden und endemischen Trachypteriden, die in Nordwesteuropa, Chile, Cuba, Madeira (Tr. gryphurus Lowe) durch andere spec, ersetzt werden, die seltenen Notacanthinen, die nur noch 1 auch arktische (Gronland) und 1 ant- arktische spec. (Australien, Neuseeland) besitzen, die ahnlich seltsam ver- breiteten Sternoptychiden, sonst nnr im nordatlantischen Meere und Neu- seeland, wahrend die Stomiatidcn im ganzen Atlantischen Meere von Gron- land bis Brasilien und Guinea ebenso verbreitet sind wie hier, und die Ma- cruriden und Scopeliden iiber alle tiefen Meere gleichmassig verbreitet scheinen, endlich der Monotyp Lofotes (jetzt auch Cap), je 2 Serraniden, Blenniiden, Salmoniden, Trichiuriden, Stomiatiden, Alepocefaliden, von denen die letzte und vorvorletzte Familie reine Tiefseefamilien sind. Merkwiirdig, dass von alien diesen Fischen kein einziger in Tunis ge- funden wurde, was nur wegen der Seichtigkeit der dortigen Wasser weniger iiberrascht. Auffallig ist vor allem die grosse Verwandtschaft mit Madeira, von den 34 nicht endemischen spec, der Tiefseefische des Mittelmeeres sind dort 20. Allerdings sind eben beide Gegenden besser bekannt, als z. B. Algier, von wo die Tiefseeforinen noch ebenso ausstehen wie von Spanien. Aber diese Thatsache ist ebenso bei den Ktisten- und pelagischen Fischen. Sie zeigt, dass man das Mittelmeer nicht als eine selbststandige Region, sondern als einen alten Golf des atlantischen Meeres betrachten muss — worauf schou Argentina und die Gadiden hinweisen. Mit dem Rothen Meere haben die Tief- seefische gar keine Verwandtschaft in den spec. — nur wenige gen. kehren in anderen spec, dort wieder (Tripterygium, Saurus, Scopelus, Maurolicus (Klunzinger). Der Osthalfte des Mittelmeeres gehoren (wie bisher bekannt) 13 spec, an, dem Schwarzen Meere nicht eine (Kessler). Wenn wir endlich Bolca hiemit vergleichen — so fehlen dort selbst alle gen. der Tiefseefische — selbst die Familien #bis auf Beryciden und Perciden. Das toscanische Pliociin (Lawley) hat nichts Ahnliches. Licata dagegen zeigt Trichiuriden, Lepidopus albyi, angiiis, Gadiden, Scopeliden (6), Salraoniden (? Halecoiden), ebenso ist es in Gabbro (Bosniacki). Im Libanon kennt man Beryciden u. Halecoiden wie in der deutschen Kreide, ebenso (sowie Scopeliden) in der istrischen. Im Londoner Thon haben wir Perciden, Beryciden, Gadiden und Scopeliden. — Glarus hat Trichiuriden (4 g.), Gadiden, Salmoniden, Be- ryciden — wie denn schon Heer die dortigen Fische als Tiefseefische be- zeichnete. Interessant ist Strinsia alata (Kramberger) in Szakadat Interessant ist weiter das haufige Erscheinen dieser bisher so seltenen Tiefseefische nach Stiirmen, so sammelte Giglioli nach dem grossen Equinoctialsturm von 26.-28. September 1878 in Messina 300 ex. von Scopelus rissoi, 70 von Sc. benoiti, 250 von Sc. caninianus, 300 von Sc. rafinesquii, 74 von Chauliodus sloanei, 700 von Argyropelecus hemigymnus — offenbar aus ihren Tiefen durch den Sturm vertrieben. J. Palackv: Die Verbroitung der Fische. 8 114 Unerklart bleibt immer das Erscheinen des guineischen Scopelus respjen- dens in Nizza — sowie das von Lobotes auctorura in Palermo, Seriola tapeino- metopon Blecker (aus Solor) in Messina — die an tropische versprengte Vogel in Europa erinnern. Ubersicht der Tiefseefische des westlichen Mittelmeeres * 1. Hoplostethus mediterraneus CV. Giglioli kennt nur 4 ex. in Italien, 2 Neapel, 1 Palermo, 1 Catania 'Mus. Flor.), Algier, 1 ex. Chesapea,- kebay (Us.), 1837, 1841 bei Procida (Canestrini) 1 Nizza 3 ex. (1829, 1858 Tiefsee bei Sardinien (600m G), Japan Gth., MadeirazzTrachichthys pretiosus Lowe — fehlt Cycladen, Tunis, Griechenland (Betta.). 2. Pomatomus telescopium CV. (Risso) Nizza, Messina (selten) Genua, Neapel (Canestrini', Portugal, Madeira, Canarien (Steind.), St. Helena (Mellis) — fehlt Cycladen, Griechenland, Adria, Tunis, Algier. 3. e Pomatomichthys constantiae Giglioli 1 ex. Messina bisher bekannt. 4. Lepidopus argenteus Bon. (White) (caudatus Eufras.): Nizza, Cette, Li- vorno, Griechenland (Betta), Cycladen, Elba, Cagliari, Messina, Catania (haufig), (September) Triest, Venedig (Storich), Algier, Malaga (Steind), Cadix, Tenerifa, Madeira, Lissabon, Cap, Neuseeland (Hutton, elongatus Clarke?), Tasmanien, Californ. 11 ex. England, 2 Irland (Day), (? Bentho- desmus elongatus Goode Bean Neufundland, = ? L. tennis Gthr. — Japan. 5. Ruvettus (Thyrsites Gth.) pretiosus Cocco, Nizza, Genua Neapel, Pa- lermo, Malta, Catania, Malaga Valenzia, Lissabon, Tenerifa (haufig Steind.), Madeira (Aplurus simplex Lowe, R. temminckii) — Spalato, Caba (Poey), Antillen, Tokio, Portugal. 6. Trachypterus spinolae CV. (Die Verschiedenheit mancher sp. dieses gen. ist Giglioli zweifelhaft.) Nizza, Elba, Neapel, Sicilien, Griechenland (Betta), Cycladen, Cette 2 ex. (1878\ 1 ex Provence (M. —). 7. Trachypterus cristatus Bonelli. Nizza, Argentaro, Lerici (1818). 8. Trachypterus Taenia Bl. (falx. CV). Nizza, Elba — Triest, Adria, Cette, Pt. Vendres, 2 ex. Tropez, Algier, Griechenland (Bett.) haufig. 9. Trachypterus iris Wahlb. Nizza, Banyuls (Moreau), Livorno, Elba, Ca- gliari, Corsika (CV). 10. Trachypterus liopterus CV. Nizza, Genua, Messina. 11. ? Trachypterys repandus. Metaxa, Neapel (? filicauda Costa), Civitavec- chia (C), Lissa, Lesina, 1 ex. Alicante (Steind.). 12. Trachypterus ruppelli Gthr. (nur 1 ex. im British. Museum ? woher). 13. Regalecus gladium CV. Nizza — Tasmanien (M. Leay), 1 ex. Neusee- land (Hutton nach einem Sturme), Bermuden. 14. Regalecus telum CV Nizza. 15. Lofotes cepedianus Giorna, Elba, Nizza, Genua, Palermo (? cristatus Lowe Madeira), Adria, Griechenland. 16. Notacanthus bonapartii Risso, Nizza. 17. Notacanthus mediterraneus Filippi, Nizza (nur 1 ex. Giglioli bekannt), 3 ex. Moreau. Sudwest-Siidamerika (Cball.), Sudankiiste, Arguin (Tal.) 18. Notacanthus (?) rissoanus Fil. Nizza nur eine ined. Abbildung Rissos Giglioli bekannt, jetzt Jedo (Chall.). 19. Notacanthus nasus Bl. CV Nizza, Gronland, Island. 20. Physiculus dalwigki Kaup. Nizza (Giglioli — Madeira), St. Helena (Mellis), Massachusetts 1 ex. (Cuba — Kaupi Poey), Sudankiiste (Travaill). 21. Uraleptus maraldii Costa (Risso), Nizza, Livorno, Genua (Canestrini), Ca- tania, Barcelona, Alicante, Madeira. 22. Phycis mediterraneus Risso. Montecristo (Gigli.), Messina, Provence, Ba- learen, Catania, Nizza, Roma, Tarent, Alghero {Gi, Malta, Zara, Malaga, Gibraltar, Cadix, Lissabon, Triest, Venedig, Adria, Golf von Biscaya in 450 m (Travailleur), Algier, Canaren. Madeira (Lowe). . 115 23. Haloporphyreus lepidion Eisso. Sardinien 1125 m, Nizza — Madeira (? rr giintheri ex Giglioli). Portugal. — Japan (Giinther halt diese - 3 gen. nicht fur Tiefseefische (Introd.)r 24. Mora mediterranea Eisso. Nizza, Genua, Livorno, Ostspanien (Steind.), Golf von Biscaya 1500 m (Travailleur), Canaren, Madeira, Griechenland, Cycladen, Setubal (Britto Capello), Marokko, Canaren. 25. Strinsia tinea Bpte. Sicilien (ex. Giglioli), Cycladen (Erhard). 26. Gadiculus argenteus Guichenot. Algier, Porcupine Nordatlantisch (54° N. Br. 183 Faden), Nizza, Genua, Neapel, Palermo, Messina (Giglioli — ? junger Gadus), Marokko, Sudank. (Trav.). 27. Phycis (Gadiculus) blennioides Gthr. Malaga, Nizza, Tarent, Cagliari, Cette, Algier, Cadix, Lissabon, Genua, Livorno, Catania, Fiume, Madeira (Gthr.), Christiania, Bergen, Devonshire, Schottland, Irland, Trondhjem (Collett). 28. Macrurus sclerorhynchus CV. Canaren, 1 ex. bei Sicilien (St.), Sardinien in 500 w, Gascognegolf, Dalmatian — Alicante, ab Cap S. Vincent. 29. Macrurus coelorhynchus Eisso. Nizza, Genua, Livorno (— Krohnius fila- mentosus Cocco juv.), Cette, Bergen 1 ex. (Collett), Madeira, Algier, Gascognegolf, Arguin, Capverden, Azoren. 30. Macrurus trachj7rhynchus Eisso, Nizza (C), Genua, Algier, Lissabon (1 ex. Steind.), Setubal (Brito Capello, Marokko, Sudank., Capverden). 31. Coryphaenoides serratus LoAve (verlorenes ex.) Sardinien, Madeira ~ aqualis Gth., ab Portugal (non Vail].). 32. Malacocefalus levis Lowe. Sardinien 500 in Giglioli, Nizza, 3 ex. Ma- deira, ab Pernambuco (Chall.), Indien. 33. Argyropelecus hemigymnus Cocco. Nizza, Messina haufig (Canestrini), zwischen Faroe und Shetland (500 f.), Golf von Biscaya 1050 m, Gi- braltar, Tanger. US (Blake), Marokko, Canaren). 34. ? Coccia ovata CV Messina (Ichthyococcus o. Bpt.), Nizza, Portugal, Marokko (Tal.). 35. Maurolicus amethystinopunctatus Cocco. (==: Scopelus maurolici CV), N.-Seeland, Nizza, Messina, bei Day =r pennantii, Orkneys, Schottland, Irland etc., nicht im Chall. 36. Maurolicus ? poweriae Cocco. Messina. 37. Maurolicns ? attenuatus Cocco. (Messina ~ Scopelus tenorei CV). 38. Gonostoma denudatum Eaf. Messina =: Gasteropelecus, Gasterostomus acanthurus Cocco, Atlant. (Chall.). 39. Chauliodus sloanei Bl. Nizza (r= schneideri Eisso), Messina, Gibraltar (das erste ex.), 1 ex. Georgebanks (US), Madeira, Japan, Bermuden, Iri- dien, (Alcok.) Marokko. 40. Sudis hyalina Bpte. Neapel, Palermo, Catania. 41. Odontostomus hyalinus Cocco. Nizza (Sicilien, Genua Canestrini). 42. Alepidosaurus ferox Lowe ist nach Canestrini bei Sicilien gefunden worden (fehlt bei Giglioli) — sonst Madeira, Tasmanien, Aljaska 1 ex. wie Portugal (Brito Capello), Massachusetts 43. Paralepis coregonoides Eisso. Nizza, Messina (1 ex. Mewagisser — Day), Griechenland. 44. Paralepis cuvieri Bpt. Nizza. 45. Paralepis speciosus Bellotti. Nizza, 2 ex. bekannt (Museum von Mailand). 46. Paralepis sphyraenoides Eisso. Nizza, Messina, Madeira, Cycladen, Griechenland, Noirmoutiers {Moreau — Winter). 47. Chlorophthalmus agassizi CV Neapel (Gthr.), US (Ehodei&L), Capverden, Azoren. 48. Aulopus filamentosus Bl. (=z agassizi CV ?). Nizza, Genua, Neapel, Sicilien (haufig), Cette, 1 ex. Malaga, Canaren, Algier. 49. Saurus griseus L. (=z lacerta CV). Montecristo, Cagliari, Neapel, Stroin- boli, Balearen, Provence (fasciatus Eisso), Toulon, Marseille, Nizza, 1 ex. Malaga, Lipari, Messina, Lesina, Madeira, Griechenland, Canaren. I ¦i 116 50. Scopelus rissoi Bpte. Messina (hiiufig), Madeira. 51. Scopelus benoiti Cocco. Messina, Nizza (Canestrini), Gronland, Norwegen (Gthr.). 52. Scopelus humboldti Risso. Messina, Nizza, Hyeres, Atlantisches Meer (G.), Algier, Gibraltar — Tenerifa. 53. Scopelus caninianus CV — Myctofum pnnctatum Bpte. Nizza, Messina, 1 ex. Hardangerfiord Collett. 54. Scopelus inetopoclampus Gocco. Messina. 55. Scopelus rafinesquii Cocco. Messina hiiufig (Canestrini). 56 Scopelus maderensis Lowe. Messina (Alysia loricata Lowe) Madeira. 57. Scopelus coccoi Bpte. Messina. 58. Scopelus bonapartii Cocco. (~ crocodilus Risso). Messina, Nizza 3 ex. 59. Scopelus gemellarii Cocco. Messina. 60. Scopelus caudispinosus Johnson. Nizza, Genua, Palermo, Madeira. 61. Scopelus ? elongatus Costa. Neapel. 62. Scopelus resplendens Richardson. 1 ex. Nizza (Museum von Mailand), 1 ex. Throndhjem (Collett), Guinea. 63. ? Stomias boa Risso. Nizza, Palermo — Banynis, siidl. von Australien Chall. 64. ? Stomias barbatus Bpte. Nizza (Stomiasunculus b. Kaup. juv., Sicilien (Canestrini). 65. Argentina sfyraena L. Nizza, Venezia, Neapel, Messina, Spalato, Mar- seille, Cette, Malaga, Balearen, Malta (C) (= lioglossa CV Algier), Cadix (— hebridica Yarrell), Christiania, Bergen, Stavanger (Collett), England (Day), Adria, 1 ex. Lissabon (Br. C), N.-Zeeland (decagona Clarke ex. Gth.). %. Microstoma rotundatum Risso. Messina, Nizza (Canestrini). 67. Alepocefalus rostratus Risso. Nizza, Marokko, Arguin, Sudank., Capv., Can. Azor. 68. Pristiurus melanostomus Raf. Genua 1000 in., Tromso 1000 f. (Collet) Cap Spartel. 69. Spinax niger L. Genua 1000 m (Giglioli). Es sind hier die Tiefseefische im Rahmen Giinthers (Introduction) ge- | noramen, und nur die 2 Haie zugefiigt und Tripterygium (hier Strandfisch) ausgelassen. Es scheint, wenn man die Haufigkeit der Tiefseefische im Tyrrhenischen | Meere — speciell bei Nizza und Messina — bedenkt, dass die Stiirme sie aus der Tiefsee nach Norden und Siiden auswerfen. Das Tyrrhenische Meer be- wahrte sie aus alten voralpiner Zeit, sowie z. B. die Ostufer an geschiitzten Stellen den tropischen Phyllodactylus europeus erhielten. Die Notacanthinen und Trachypteriden scheinen auszusterben, nicht aber die Scopeliden. Das Meer um Ostspanien hat nach Steiudachner 11 Perciden (Labrax lupus in den Lagunen von Ebro und Albufera), 9 Pristipoma- tiden, Mullus barbatus, 4 Sciaeniden, 5 Scorpaeniden, 7 Trigliden, 3 Trachiniden, Sfyraeua, 2 Tricliiuriden (als Tiefseefische Lepidopus caudatus und Ruvettus pretiosus), 21 Scomberiden (darunter Schedo- filus botteri, 2 Coryphaena, 2 Eelieueis, 2 Kaucrates), 10 Carangiden (auch Temnodon saltator, Seriola dumerilii, Caraux alexandrinus, Den- tex), 9 Gobius jozo (in die Fliisse bis Sevilla— Guadiana), 4 Callio- nymus, 1 Batrachus, Lofius piscatorius, 12 Blenniiden (Bl. vulgaris im Ebro bis Tortosa, Albufera), Tripterygium nasus (Barcelona), Tracliy- pterus (repandus in Alicante), 3 Atherina (in alien Flussmiinduagen, bis Sevilla), 5 Mugil (dto., M. capito bei Cordova und Sevilla 4/5 aller ex.), 1 Cepola, 4 Gobiesoc, 1 Centriscus [scolopax]), Haliastes chromis, 117 17 Labriden, 9 Gadiden, 4 Ofidiiden, 1 Macrurus (coelorhynchus), 19 Pleuronectiden (? Solea capellonis), Argyropelecus hemigymnus, 4 Scopeliden, 4 Scoraberesociden, 3 Clupeiden (kein Haring — leider ist iiicht mehr erschieuen). Die Liste von Cisternas aus Valencia mag bier aushelfen. Sie zahlt 236 sp. — davon aber 9 Siisswasserfische, von denen aber 2 (Karpfen und Karauscbe) auch in der beriihmten Lagune von Albufera fo'rtkommen, deren Hauptreichthum sonst Aale (ncutirostris und latirostris), Atherina und Mugilarten bilden. Stichling, beide Cyprinodonten (Lebias ibera und Fundulus hispanicus (CV) kommeu dort neben Barben (bocagei) und Grundeln fort. — Der Stor ist nur Meeresfisch, aber Labrax lupus ist im Jncarflusse, sowie 3 Mugilarten. Die Faniilienzahlen und Arten bleiben dieselben wie bei Steindachner: 19 La- briden, 17 Scombriden, 14 Pleuronectiden, 17 Spariden, 13 Muraeniden (Conger balearicus, Muraena belena, unicolor) etc. Wir fiihren zur Fortsetzung der Steindachner'schen Liste an: 3 Syngnathiden (acns, typhlus), I. Hippocampus, Balistes capriscus, Belone acus und Exoeoetus exiliens, Scarus cretensis, Stor, Argentina sfyraena (Salmon.), Haie 7 (Carcharias g. Sfyrna zyg.), 14 Batiden (Lamna cornubica, Squatina angelus), Notidanus griseus, Echinorhinus apino- sus, Centrina salv., Acanthias blainvillei (Cap, Australien), endlich 18 Bajiden (11 fullonica, radula, miraletus u. A.), Pristis antiquorum, Trygon pastinaca, Myliobatisr aquila. Die Fische der Balearen hat Barcel6 y Combis (251 sp.), vollstiindiger ;ils Delaroche (94); die dominirenden Familien sind Labriden, wie meist im Mittelmeer (30), Spariden (18). Selachier sind 42 (15 Rajiden, 17 Lamniden), 16 Pleuronectiden, Perciden, 10 Cotticlen, 18 Scombriden und ,7 Carangiden, 9 Gobiiden, 8 Blenniiden, 15 Muraeniden, 6 Gadiden, 5 Syngnathiden, Mugil etc Von selteneren Fischen erwiihnen wir Mola aspera, Trachypterus falx, Luvarus imperialis Eat., Clinus argentatus Risso, 3 Lepidogaster (gonani, decandollei, biciliatus B.), Polyprion cernuum, Conger balearicus (Dela Boche, es gibt keine end. sp.), Stor, Thynnus alalonga CV, Argentina sfyraena, Oiidium vassali Bisso etc. Sehr weit verbreitet sind die Selachier: Chimaera monstrosa, Galeus canis, Carcharias glaucus, Lama cornubica, Trygon pastinaca, Alopias vulpes, |.,.. Acanthias vulgaris, Zygaena tudes etc. Die Strandseen (Lagunen) haben die 5 Mugil, Anguifla capitone und microptera Kaup. Galeus canis wird flir giftig gehalten. Selten sind hier Nettastoma melanurum Raf., Aulopus filamentosus CV, Caranx fuscus Geoff (1 ex.). Nutzfische sind Thunfisch, Anchovis, Sar- dinen, Aale. Algier zeigt bei Guichenot (Explor. scientifique) eine fast gleiche Physiognomie wie Siidfrankreich bei Moreau (Gadiculus argenteus bei Gui- chenot e wurde von der Porcupine im Nordatlantischen Meer gefunden) — nur dass die Tiefseefische mangeln, die bis auf Lepidopus und Hoplostethus nicht bekannt waren. Am zahlreichsten sind Labriden 16, 15 Blenniden, 11 Carangiden, Pristipomatiden, Gadiden, 13 Scomberiden, 10 Spariden, Pleuro- nectiden, 8 Trigliden, 8 Gobiiden, 7 Serraniden, 6 Gobiesociden, 6 Mugiliden, 3 Scorpaeniden, 4 Atheriniden, 3 Sciaeniden, Callionymus, 2 Ofidiiden, zu 1 Apogon (rex. mullorum), Mullus (surmuletus), Lepidopus argenteus, Batrachus, Lofius (? 2), Trachypterus (taenia), Cepola, Centriscus, Sfyraena, Heliases. Bourjot hat nichts Neues. Aus Tunis kennen wir nur die kleine Sammlung, die Vinciguerra be- schrieb (79 sp., die alle bis auf 2 auch in Algier vorkoinmen (Blennius basi- liscus und Clupea aurita), und alle in Italien bis auf Pristipoma bennetti. Am meisten wird bei Goletta Mugil gefischt, dann Mullus, Labrax lupus, Temno- don saltator, Doraden (Chrysophrys aurata), Squatina, Mustelus, Merlucius — selten sind Lichia glauca, Sciaena aquila, Aale. Das Verzeichniss enthalt 2 Haie, 2 Lamniden, 5 Bajiden (Bhinobatus halavi), Labrax, 5 Serranus, 1 Apo- gon, 2 Pristipomat., 7 Spariden, 1 Scorpaena, 5 Carang, 3 Scomber., 2 Tra^ chin, 5 Cottiden, 3 Gobius, 1 Callionymus, Cepola, 3 Blenniden, 1 Sfyraena 118 Atherina, 2 Mugil, 6 Labriden, 1 Merlucius (vulg.), 2 Pleuronectiden, 2 Scoinbe- resociden, 2 Clupeiden, 2 Aale, 1 Sifonostoma, Syngnathns, Balistes (ohne die Siisswasserfische Chromis desfontainii, 2 Barbus, Cyprinodon calaritanus). Das Adriatische Meer ist vorwiegend gleich belebt rnit dem Mittellandischen, nur erscheinen weniger Tiefsee- und Hochseefische. Faber hat 316 Species, davon noch 126 in England, 31 Irrgaste und 5 end. Trygon thalassina, Cantharus brama, Gobius Knerii, quadrivittatus, Pleuronectes italicns. Es sind selten Ofidium Vassali, Pteridium atrum, Lepidopus argenteus, alle sp. Mirbelia, Lepidogaster und G-ouania, Macrurus (nur macrorhynchus) als Seltenheit, Coryfaena hippurus, Se- bastes imperialis, Peristedion catafractum, Carcharodon Rondeletii, Heptanchus cinereus, Notidanus griseus, Serranus gigas etc. — ebeuso die mehr atlantischen Typen. Storic bezeichnet als endemisch nur: Crenilabrus griseus, Can- tharus brama CV, Gobius quadrivittatus (Lesina) und Knerii Steind. (Dalmatien), Giglioli G. planiceps (Belloti-Lesina). Steindachner hat Blennius dalrnaticus, adriaticus, rouxi, canovae, Gobius buchichi. Die zahlreichsten Familien sind Labriden, Gobiiden, Spariden, Scombe- riden, Pleuronectiden, Carangiden — schwach sind Perciden. Gadiden, Blenniiden. Als die, haufigsten Arten (in ex.) bezeichnet er (Stor.) Conger vulg., Anguilla vulg., Cepola taenia, Ofidium barbatum, Blennius, Go- bius jozo, Lota (Lagunen), Solea vulg., Rhombus raarinus, Syngnathus acus, Alosa papelina, sardina, Belone acus, Atherina mochon. Mugil cefalus, Trachurus trachurus, Zeus faber, Thynnus vulg., Tracbinus draco, Trigla corax, cuculus, Pagellus erythrinus, Mullus barbatus, La- brax lupus. Julis vulg., Heliases chromis etc. In den Yenezianischen Lagunen pflanzen sich 12 Fische fort (von 50 spec.) — darunter: Gobius ofiocefalus, jozo, panizza, parvus, Gaste- rosteus aculeatus, — wir erwahnen von dort Cyprinodon calaritanus, Atherina mochon, Blennius pavo, palmicornis, Syngnathus brevirostris, Syfonostoma typhle, Hippocampus guttulatus. Giinther charakterisirt das Mittelmeer (inch des anliegenden Atlan- tischen Meeres): 1. Durch die Zunahme der Chondropterygier (gegeniiber England durch Centrina [em], Spinax (2), Pteroplatea (2 Madeira) und Rhinobatus, die HJiu- figkeit von Torpedo (3 G.) und Trygon (3—4); 2. durch das Maximum der Acanthopterygier (Labrax, Anthias, Serranus, Polyprion, Apogon, Pomatomus, Pristipoma, Diagramina (ein indisehes, nicht atlantisches gen.). Dentex, Maena, Smaris, Mullus, Cantharus, Box, Scantharus, Oblatus, Sargus, Pagrus, Pagellua, Chrysofrys, Sebastes, Scorpaena, Hoplo- stethus, Beryx, Polymixia, Trigla, Lepidotrigla, Agonus, Peristethus, Trachinus, [Jranoscopus. Umbrina, Sciaena, Sfyraena, Afanopus, Lepidopus, Nesiarchus, Trichiurus, Tbyrsites, Cubiceps, Zeus, Cyttus, Stromateus, Caranx, Trachurus, Capros, Diretmus, Antigonia, Callionymus, Batrachus, Lofius, Cristiceps, Tri- pterygium, Cepola, Lepadogaster, Centriscus, Notacanthus; 3. Haufigkeit der Labriden (dieselben gen. — wie im Nordatlantischen Meer) und Auftreten einzelner (tropischer) Pharyngognathen (Glyphidodon, Heliastes, Cossyphus, Novacula, Coris, Julis, Scarus); \ '¦: 119 4. Abnahme der Gadiden (die kaltere Meerestiefe beherbergt ihre we- nigen Vertreter (Gadus, Gadiculus, Mora, Strinsia, Phycis, Molva — mit Ans- nahme von Motella (Strandfisch). — Im Gegensetze hiezu steigt die Zahl der Pleurenectiden (Rhombus, Phrynorhombus, Arnoglossus, Citharus, Rhomboi- dichthys, Pleuronectes (nordl. g.), Solea, Synaptura, Ammapleurops. Die Ofi- diiden vertreten Ammodytes, Ofidien, Fierasfer; | 5. die Physostomen sind selten — zu denen des nordatlantischen Di- I stricts kommen: Saurus (tropisches g.), Aulopus, Congromuraena, Heteroconger, I Myrus, Ofichthys, Muraena; 1 6. die Lofobranchii nehmen zu an spec, und Individuen (Syngnathus, | Nerophis, Hippocampus, Balistes); | 7. Myxine fehlt, Amfioxus ist hiiufig (In. 265—6). I Das Schwarze Meer hat eine zweifache Ichthys : 1. eine offenbar jj aus dein Mittelmeer eingewanderte, wie dies beweist die Identitat der j spec, und meist auch deren relative Seltenheit: Serranus scriba, cabrilla, Dcntex vulg., Smaris chryselis, Sargus aunularis, Pagellus erythrinus, Charax puntazzo, Scorpaena porcus, 3 Trigla (hirundo, poeciloptera, cu- culus), Uranoscopus scaber, Trachinus Draco, Umbrina cirrhosa, Corvina nigra, Scomber sc, Thynnus th., Pelamys sarda, Zeus pungio (1 ex. Sewastopol), Trachurus tr., Temnodon saltator, Xifias gladius, Callionymus festivus, Lofius piscatorius, Bleunius, 2 Atherina, 4 Mugil, 3 Lepado- gaster, Heliastes chromis, 9 Labriden, 2 Gadiden, 1—2 Ofidiid. (? Arno- dytes), 4 Pleuronectiden, Belone acus, 6 Clupeiden (auch Engraulis encrasicholus, Conger vulg., 7 Syngnathiden inch Hippocampus anti- quorum) und die Beschraukung auf die Steilkiisten des Siidens und der Krym. Es hat ferner 2. eine eigenthtimlicheBrackwasserfauna, die viele Fische zumeist in die nordlichen Fliisse entsendet und die rait der des ka- spischen Meeres eine entschiedene Ahulichkeit hat. Zu den seltenen Fischen gehoren die Selachier: Scyllium canicula, der kosmopolitische Acanthias (vulg.), Raja clavata und Trygou pasti- naca (ebenso weitverbreitet